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Bergbau in der Vorzeit. Von Dr. Julius Andree. Bergbau auf Feuerstein Kupfer Zinn und Salz in Europa. (Band II der УVorzeitФ von Prof. Hahne.) 72 S. mit 27 Textabbildungen und 11 Tafeln. Verlag C. Kabitzsch Leipzig 1922. Grundzahl M 3 geb

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Aus Vereinen und Versamrnlungen
-
druck auf Z, so wird das Bromwasser in der Kapillare bis zu einem
bestimmien Punkte der Skala emporsteigen, uiid die Steighbhe gibt
dano die Grbde des Gasdrucks an. Wie man sieht, lhnelt das Instrument den Aneroidbarometern.
Naturlich erleidet die Steighbhe bei konstantem Gasdruck h d e rungen durch Veranderung der Zimmertemperatur. Um deren EinfluB zu bestimmen, ist dicht neben Z die Kugel des Thermometers T
angebracht, welcher mit seinem oberen Ende zusammen mit K durch
D fiihrt. Der Glasinantel M ist oberhalb D etwas erweitert; dieser
Hauiii wird init Siegellack ausgegossen. (Naturlich kiinnte man die
Kapillare K und das Thermometer T auch mittels Glasscbliffs mit M
verbinden.) Man ermittelt empirisch den Betrag, u m den sich fur
einige Grade oberhalb und unterhalb der Ziminertemperatur der Faden
in der Ihpillare verschiebt. 13ei meinem Instrument erfolgte fur j e
0,3" C cine Anderung um 1 mm in nicht ganz 2 Min, diese wird also
der Thermometeranderung geniigend rasch folgen. Man ermittelt vor
jeder Drucltmessung zunlchst a n T die Zirnmertemperatur und hat
dann hei Anderung derselben eine entsprechende Korrektur fur den
Ilruck in Rechnung zu setzen.
Die ,,rnanometrisclien" dnderungen der Steighbhe ersieht man
aus folgeiiden beiden Tabellen.
Kapillare I1 geeicht fur 0,
Knpillare I geeicht fur OL
'
Prim;irdru( k
in cni H,O-
--
-~
-
Differeiiz am
Str.-M. in
-
Primsrdruck ,
Differena am
in cm H,OSiiule
10,I~td.
nim
1
19,5
534
7,O
25,6
9,4 1 33'5-34,o
10,7
41,O
13,O
49,O
14,8
57,O-67,5
2
3
4
2
3
4
6
6
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1
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I
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!
1
1
19,5-20,O
26,5
34,O
41,O-41,6
49,O
67,O
Diese ,manonietrischen" dnderungen erfolgen fast momentan. Gegen
schnelle periodische Drucksehwankungen, wie sie z. B. durch eine
W;ischfl;i*che hervorgebracht werden, ist das Instrument anderseits
genhgend triige, um eine genaue Ablesung xu erlauben. Die Angaben
des h t r u i n e n t s lagen bei einer Differenz von 19,s m m in K bei Henutzung einer bestimmten Strbmungskapillare zwiscben 6,12 und 6,48 1
O2 per Std.; nimmt man den Mittelwert als richtig an, so betriigt die
gro13te Streuung -& 3 "I, . Bei den Messungen wurden die Str6mungskapilhren 1 und 11 in der BUS der Figur ersic-htlichen Weise rnit dern
Manometer verbunden. Der Hahn H dient als Sicherung bei Verwendung komprimierter Gase; man ladt ihn anflnglich offen, solange
das Reduzierventil der Bombe noch niclit geniigend fein eingestellt ist.
Zum SrhluB m6cbte ich nicht verfehlen, den Herren Prof. Dr. T i e d e
und Dr. S c h l e e d e fur ihre Unterstutzung bei der Ausarbeitung dieses
Manometers nieinen besten Dank auszusprechen.
1. Chem. Inst. d. Univ. Berlin, den 9. 3. 1923.
I
I A u s Vereinen und Versarnrnlungen.
~~
~
~
Zentralverband fur Desinfektion und Hygiene e. V.
Generalversammlung am 11. 4. 1923, Vors. Konsul Dr. Tng. 11. c.
S e g a 1 I , Generaldirektor der Hutgerswerke A.4. Berlin. Zahlreiche
Beliiil den und Kommunen hatten ihre Vertreter entsandt.
Aus dein Tiitigkeitshericht des Zentralverhandes fur das Jahr 1922
geht hervor, dnd die Aufgabe des Verbandes, die Aufklarung der
Volksgesundheit iiber den Wert von Desinfektion und Hygiene fur die
allgeineine Volkswohlfahrt durch die eigene Zeitsehrift deu Verbandes,
die ,,Desinfektion" sowie durch Artikel der Tazespresse weiter g e
fiirdert worden ist. Der Verband unternimmt es ferner, durch eine
wis:euschartliche Kommission ein System der Nlirmierung von Desinfektionsinitteln nach Wirkungsgraden auszuarbeiten. Eine Prufurigsstelle, welvhe auf Grund dieses Systems die De4nfektionsmittel priift
und namentlich die im Handel befindlichen laufend ltontrolliert, sol1
erreicben, dad nur wirksame Mittel dem Publikum angeboten worden.
Unterstutzt von den im Verbande mitarbeitenden Vet tretern der Behiirden und der Wissenschaft sucht der Verband bei der Ausarbeitung
von Vor scliriften, Verordnungen und Gesetzen mitzuarbeiten, um die
Ziele des Verbandes im Interesse der Allgemeinheit zur Geltung zu
bringen. Besonders wurde auP der Tagung das neue Deutsche Arzneibuch hehandelt. - Zum SchluB hielt Krgierungsrat Dr. H a i l e r vom
Reich-gpsundheitsamt einen Vortrag iiber ,,ZieIe und Wege der
Desin fektionsmittelforschung'
. _ _ ..
#.
on.
B e r i c h t i g u n g zu ,,Richtlinien des Mainwasser-Ausschusses"
(diese Ztsehr. 36, 169 [1923]): In der Einleitung zu den Richtlinien
entstand durch eine notwendige Kiirzung des Schriftsatzes a m Anfang
des zweiten Absatzes eine Unklarheit. Mit deiii .,zuletztgenannten
Amt" ist dils Hessische Gewerbeaufsichfsamt in Offenbach gemeint,
welches den Schriftfuhrer stellt, wlhrend das Preufiische Wasserbauamt in Frankfurt den Vorsitz iibernomnien hat. I m ganzen sind
15 Behbrden aus den drei Staaten vertreten.
- Neue
Zeitachritt tUr
anRoTandte Chemie
Biicher
Neue Biicher.
.
I
Bergbau in der Vorzeit. Von Dr. J u l i u s A n d r e e . Bergbau auf
Feuerstein, Kupfer, Zinn iind Salz in Europa. (Band I1 der ,,Vorzeit"
von Prof. Hahne.) 72 S. mit 27 'J'extabbildungen und 11 Tafeln.
Verlag C. Kabitzsch, Leipzig 1022.
GrundLahl M 3. geb. M 4
Wahrend bisher sclion mehrere Versuche bekannt sind, den Bergbau der Alten zii schildern, soweit schriftliche Uberlieferungen vorhanden sind, hat der Verfasser in der vo~liegendenSchrift es unternoiiimen, das ziis:iminenziistellen, was uber den vorgeschichtlichen
Bergbau in Europa bekannt ist. Er hat mit groBem Fleide ein reiches
Material iiber den Bergbau auf Kupfer, Salz, Zinn xus:iiiiinengetr;igeii
und auch die Gewinnnng des Feuersteins iiiit eingeschlos-en. In
eineiii Anhange helinden sich auch noch Angahen uber die bergmiinnische Gewinnung von Kalkspiit, Ocker und Bergkri.;tall. Selir
wei.tvoll ist dabei die Wiedergabe zahlreicher Schnitte und I'liine aufgefundener alter Grubcnbaue. Aucli die Heigihe von 179 Ahbildungen
vorgescliic htlicher berginliniiischer Werltzeuge auf den 11 Tafeln diirfte
manchen Yorschern nuf dem Gebiete der Vorgesrhiclite sehr willkommen sein. Das Heft ist auch fiir den Nichtfachinann eiiie sehr
lesenswerte Studie.
Die genaue Ahgrenzung der vorgeschichtlichen Zeitperiodeii auf
S. 6 2 und 64 ist vielleicht etwas weit gctrieben, und be'reffb des
Alters von Eisen und Hron7e (S. 61) haben die Metallurgen eine
andere Auffassung als die Priiliistoriker. In bezug auf diese Klcinigkeilen kann man vielleicht anderer Meinnng sein wie der Veifasser,
das hat aber auf den Gesamtwert der Abhandlung keinen EintluB.
B. Neumann. [BB. 220.1
u h e r Kalisalze, Kalkstickstoff, Moorkultur und Torfverwertung, Zellstoffgewinnung, Mosaikindustrie usw. Ausgewahlte Vortrage und
Schriflen von A d o l f F r a n k . Herausgegeben und eingeleitet von
Prof. Dr. H. G r o d m a n n . Mit 14 Figuren im Text. Berlin 1922,
M. Krayn.
Die von H. G r o d m a n n herausgegebene Sainmlung der Aufsatze
und Vortrage von A d o l f F r a n k gehijrt von Hechts wegen in die
0 s t w a l d s c h e Klassikersammlung. Eine ganze Reihe von chemischteclinischen Problemen, die von F r a n k und seinen Mitarbeitern, vor
allem von N. C a r o , aufgestellt und von ihnen zumeist auch gelbst
worden sind, wird hier in einer Weise behandelt, die auch fur weitere
Kreise von Fachgenossen und technisch gebildeten Laien verstiindlich
ist. IABt uns auch F r a n k hier nicht in die Werkstatt, in der die
Einzelheiten seiner Erfindungen ausgearbeitet wurden, hineinbliclien,
so wird doch ails den abgedruckten Aufsiitzen, Promemorien usw.
ersichtlich, wie e r RUS dem wirtschaFtliclien Leben die Fragen geholt
und sich in ihre Beantworlung vertieft hat. . In seiner Person vereinigt sich so der Volkswirt und der Chemiker. Die Auswirkung der
von ihin gestellten und gelbsten Probleme haben wir zum Teil erst
im Kriege erlebt, ja, zuin Teil erleben wir sie erst heute. - Der Herausgeber hat eine gute Auswahl getroffen und hat sie s a c h l i c h , n i c l i t
h i s t o r i s c h , zu Gruppen vereinigt und rnit Notizen zur Erkllirung
des historischen Zusanimenhanges versehen. Von grbdtem Interesse
sind natiirlicli die Gruppen der Aufsiitze uber die Kalisalze, die Moorverwertung und iiber die Erzeugung von Kalkstickstoff, F r a n k s cigentliches Arbeitsgebiet. Doch sind auch die anderen Abhandlungen von
hervorragender Hedeutung. - Das Buch wird nicht nur unter den
Facbgenossen, sondern auch unter denen, die sich mit der Volhswirtschaft bescliiiftigen, viele Leser finden.
Fiirth. [RB. 201.1
,,Das Eisen. Seine Herkunft und Gewinnung". Von Ing. Dr. Hud olf
P u r i n g e r . Band 21 der vom Osterreichischen Volksbildungsaiiite
lierausgegebenen ,,Deutschen Hausbucherei". Wien, Osterreichischer
Schulbucherverlag, 1922. i 4 S. 9 Abbild.
LeichtfaDlicli und anregend werden Bedeutung, Vorkommen und
Gewinnung des Eiqens geschildert. Das Heft ist recht geeignet, Verstiindnis fur die Wichtigkeit chemischer Dinge in weite Kreise zu tragen
und in den Schulen a19 naturwissenschaf ilich-technisches Lesebiichlein
zu dienen. Es lassen sirh viele Heinerkungen daran knIipfen, durcah
welche cliemische Keiintnisse beigebracht oder aufgefrischt werden
kiinnen. Fur den Schulunterricht bedeutet das Vorhandensein solcber
Schriften entschieden einen Gewinn. Es ware zu wiinschen, daB man
aucli bci uns dem hier gegebenen Heispiel iifter folge, anstatt inirner
neue Schullehrbiiclier der Chemie zu schreiben, die einander gleichen
wie ein Ei dem anderen und diecliemie so trocken und wissenschaftlich
behandeln, als miiDte die Schule Pachcheniiker ausbilden.
Das Werkchen ist auf sein Heimat land zugeschnilten.' insofern es
d i e besprochenen Beispiele nur atis Osterreichv niinmt.
Alfred Stock. [BB. 209.1
GrundriD der physikalischen Chemie. Von A. E u c k e n . Leipzig.
Akademische Verlagsgesellschaft in. b. H.
Das E u c k e n s c h e Buch ist als eine wesentliche Bereicherung der
physikalisch-chemischen Lehrbuchliteratur zu begriiden. Nicht allein,
dad es den Studierenden einen grofiziigigen Oberblick iiber den
heutigen Stand der physikalisch-chemischen Forschung geben will, es
erreicht dieses Ziel auch auf einem padagogisch vorbildlichen Wege.
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