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Bericht der internationalen Atomgewichtskommission fr 1909.

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e,~11~eJ~~~~~<910~]
Bericht der internationalen Atomgewichtskommission fur 1909.
21
-
Treten bei diesem Heber nun andererseits bei
geringen Blussigkeitsmengen beide Flussigkeiten
in den Heber, so lassen sie sich durch vorsichtiges
Offnen des Hahnes tropfenweise voneinander
trennen.
Der Heber ist iiberall anwendbar und kann in
allen GroBen angefertigt werden; er ist in der
C
Scha eiz gesetzlich geschiitzt und in Deutschland
zum Musterschutz angemeldet.
Die ModeIle sind von der Firma Dr. Bender
8: Dr. Hobein in Zurich angefertigt morden und
sind bei genannter Firma in Munchen und Zurich
e r h d tlich.
[A. 222.1
Bericht der internationalen Atomgewichtskommission fiir 1909.
Seit der Erstattung unseres letzten Berichtes
hat eine lebhafte TItigkeit bezuglich der Atomgewichtsbestimmungen stattgefunden. Nachstehend ist eine kurze obersicht der Ergebnisse gegeben.
Chlor. Eine neue Vergleichung zwischen Chlor
und Sauerstoff ist durch G u y e und F1 u I3 l)
ausgefuhrt worden. Sitrosylchlorid, NOCI, wurde
zuerst gewogen, uber Silber geleitet, um das Chlor
aufzunehmen, sodann iiber erhitztes Kupfer zur
Aufnahme des Sauerstoffs und zuletzt uber metallisches Calcium, welches den Stickstoff zuruckhi:lt.
Auf solche Weise wurde die vollstindige Anal .me
dieser Verbindung durchgefiihrt. Aus dem VerhSl tnis des Sauerstoffes zum Chlor folgt C1 = 35,4j3.
Stickstoff. In derselben Arbeit geben G u 1’ e
und F 1 u B Zahlen, die zu S = 14,006 fuhren.
G u y e und P i n t z a 2) bestimmten ferner die
Dichte des Gasgeniisches, das durcli die Zersetzung
des =\nimonialrs entsteht, uiid maBen a.uch das Volumenverhbltnis. Fur H = 1,0376 folgt S = 14,0:4.
Die Autoren betrachten ihre Zahl nur als RestLtigung fur den niedrigeren Wert des i2tomgewichts
des Stickstoffes.
Das VerliLltnis AgCl : SHLCIgleich 100:37,3317
ist von R i c h a r d s , K o t h n e r und T i e d e 3 )
gemessen worden. rluf Grnnd von i l g = 107,851,
Cl = 35,4574 und H = 1,0076 erhalt man S = 14,0035.
Setzt man H = 1,0078, so folgt S = 14,008. Die
angenommenen Werte fiir Silber und Cblor beruhen
auf friiheren Bestimniungen von R i c h a r d s und
seinen Mitarbeitern im Harvardlaboratorium.
Kohlenstoff. Aus dem Verhaltnis zwischen
Silber uncl TetrHtliplammoniumbroinid, das von
S c o t t 4 ) bestimmt worden ist, folgt C = 12,017
fur Ag = 107,88. Ein einzelner Versuch mit d2r
entsprechenden Blethylverbindung ergab C= 12,013.
Diese Wert,e weichen nach oben zu sehr von den bisherigen Best,immungcn ab, a.ls daI3 sie ohne weitere
Bestatigung angenoinmen werden konnten.
dus der Dichte der Methans haben B a u m e
und P e r r o t 5 ) C = 12,004 gefunden. Au.s tler
von R a m s a y und S t e e 1 e gemessenen Dichte
des Toluoldampfes berechnete L e d u c 6 ) C= 12,003
Jod und Silber. B a x t e r und T i l l e y 7 )
haben das Verhaltnis zwischen Jodpentoxyd und
Silber bestimnit. Ersteres wurde mit Hydraziu reduziert, uiid die so erhaltene Jodmasserstoffsaure
wurde, wie iiblich, gegen Silber gemessen. I n zwei
Reihen wurde das Verlialtnis J z O j : 2Ag gleich
100 : 64,6225 und 64,6230 gefunden. Hieraus berechnen mit den1 Verhaltnis J : Ag = 100 : 84,8843
die Verff., dalJ das -4t.omgewicht.des Silbers zwischen
107,847 und 107,850 liegen muD. Der entsprechende
Wert fur Jod ist J = 126,891.
I’hosplior. Aus der Dichte des Pliosphorwasserdoffes, PH,, findet T e r G a z a r i a n 8 ) den Wert
P = 30,906.
. h e n . Eine Sebenbestimmung liegt von
B a x t e r und C o f f i n 9) vor. Es wurden die Vernaltnisse Rg3AsO+: 3AgCl und Ag,AsO, : 3AgBr
nach zwei Methoclen bestimmt, namlich einerseits
lurch Losen und Fallen in der iiblichen Weise,
tndererseits dureh Erhitzen des Srsenats in einem
1)
J. Chim. phys. 6, 732.
2,
Conipt. r. d. Acad. d. sciences 147, 925.
3)
J. Am. Chem. SOC.31, 6.
J. Chem. SOC.95, 1200.
4)
5)
G,
7,
8)
9)
Compt.
Compt.
J. Am.
Compt.
r. d. Acad. d. sciences. 148, 39.
r. d. Acad. d. sciences. 148, 832.
Chem. SOC. 31, 201.
r. d. -*cad. d. sciences. 148, 1397.
J. Am. Chem. Soc. 31, 297.
22
Wirtschaftlich-gewerblicher Teil.
strome von Chlorivasserstoff und Broniwasserstoff.
Fur Ag = 107,880 betragt das endgultise Blittei
AS = 74,957.
Chrom. Xach zwei Methoden fanden B a H t e r,
M ii 11 e r und H i n n e s 10) durch Analyse des Silberchromats fur Ag = 108,88 im Mittel Cr=52,008.
a n l i c h e Analysen von Silberdichromat ergaben
B a x t e r und J e s s e Cr = 52,018. Der abgerundete Mittelwert ist Cr = 62,01.
Tellur. L e n h e r 11) fulirte das Doppelbromid K,TeBr, in Chlorkalium iiber, indeni er es
zunachst in einem Chlorstrome, sodann in Chlorwasserstoff erhitzte. Es wurclen 16 sehr iibereinstimmende Versuche durchgefiihrt, deren allgemeiner Mittelwert Te = 127,55 ist.
Queelisilber. E a s 1 a y 1‘2) hat Analysen des
Mercurichlorids dutehgefiihrt , wobei einerseits der
Quecksilbergehalt der Verbindung, andererseits das
Verhaltnis HgC12 : 2AgC1 bestimnit wurde. Das
erste Verfaliren ergab Hg = 200,48, das zweite
200,62. Diese IVerte sind iiberraschend hoch; da
aber E a s 1 e y seine Arbeit fortsetzt, so ware es
unvorsichtig, seine Zahl anzunehmen, bevor die
ganze Untersuchung vollendet ist. Es erscheint
nicht ausgeschlossen, daB die Erholiung sich als
gerechtfertigt eriveisen wird.
Palladium, Das Atomgewicht. ist van G u t b i e r , H a a s und G c b h a r d t l 3 ) durch die
Analyse des Palladosammoniumbromids bestimmt
worden. Der waltrscheinlichste Xittelwert ist, wenn
2KH,Br = 193,908 gesetzt wird, P d = 106,689.
Krypton und Xenon. M o o r e 14) isolierte die
beiden Gase in bedeutenden Mengen aus den Riickstfinden von 120 t flussiger Luft. A m den Dichten
der beiden Gase ergibt sich Kr = 83,012 und
Xe = 130,70.
Diese Aufzihlung erqibt, daB in der Atomgewichtstabelle nur nenige Anderungen vonnoten
sind. Fur den friiheren Wert von Chrom 52,1,
kann man 52,O in abgerundeter Zahl setzen; und
Arsen wird gem56 den Bestimmungen von B a x t e r und C o f f i n 74,96. Auch sollten die neuen
Werte fiir Krypton und Xenon aiifgenommen werden. Quecksilber mu0 verschoben werden, bis Genaueres vorliegt.
[
Zeitschrift fiir
angewandte Chemie.
Internstionale Atomgewiehte 1910.
Silber
107,88 S Stickstoff
14,Ol
Aluminium
27,l
Ka Katrium
23,OO
Kb Niobium
93,5
Argon
39,9
?id Neodymium 144,3
Arsen
74,96
Gold
197,2
20,o
S e Keon
ll,o
Bor
Xi Xickel
58,68
Barium
137,37 0 Sauerstoff
16,OO
Beryllium
9,l
0s Osmium
190,9
208,O
P Phosphor
31,0
Wismut
207,lO
Brom
79,92 P b Blei
Kohlenstoff 12,OO Pd Palladium 106,7
Pr Praseodym 140,6
Calcium
40,09
Cadmium
112,40 Pt Platin
195,O
Cerium
140,25 Ra Radium
226,4
85,45
Chlor
35,46 R b Rubidium
102,9
Kobalt
5837 R h Rhodium
Chroni
52,O
Ru Rhutenium 101,7
Casium
132,831 S Schwefel
32,Oi
Kupfer
63,57 Sa Samarium 150,4
Dysprosium 162,5
Sb Antimon
120,2
Erbium
167,4
Sc Skandium
44,l
Europium
152,O
Se Selen
79,2
Fluor
19,O
Si Silicium
28,3
Eisen
55.85 Sn Zinn
119,o
Sr Strontium
87,62
Gallium
69,9
Gadolinium 157,3
Ta Tantal
181,O
Germanium 72,5
Tb Terbium
159,2
Wasserstoff
1,008 Te Tellur
127,5
Th Thorium
232,42
4,o
Helium
Quecksilber 200,O
Ti Titan
48,l
Indium
114,8
T1 Thallium
204,O
Iridium
193,l
Tu Thulium
168,5
Jod
126,92 U Uran
238,5
51,2
K Kalium
39,lO V Vanadium
W Wolfram
184,O
Kr Krypton
83,O
La Lanthan
139,O
X Xenon
130,7
89,O
7,OO Y Yttrium
Li Lithium
Yb Ytterbium
Lu Lutetium
174,O
(Neoytterbium) 172,O
Mg Magnesium
24,32
Mn Mangan
54,93 Zn Zink
G5,37
No Xolybdan
96,O
Zr Zirkonium
90,G
gez.
11’. 0 s t w a 1 d.
F. W. C 1 a r k e.
T. E. T h o r p e .
G. U r b a i n .
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Gd
Ge
H
He
Hg
In
Ir
J
W~rtschaftlich-gewerblicherTeil.
Kurze Naohrichten
iiber Handel und Industrie.
Brasilien. Die A u s f u h r v o n C a r n a u b a w a c h s verteilte sich i. J. 1908 auf die einzelnen
Bestimmungslander, wie folgt : Deutschland 1280 t
(Wert in 1000 Papiermilreis: 1885), GroBbritannien
529 (812), Vereinigte Staaten von Amerika 755
~.
10)
11)
12)
J. Am. Chem. Soc. 31, 511.
J. Am. Chem. Sac. %I, 20.
Private Rlitteilung. Die Abhandlung wird
bald veroffentlicht werden.
13) J. prakt. Chem. [ X I 79, 437. Die im Bericht
fur 1908 erwahnte Arbeit von €1 a a s ist hierbei
beriicksichtigt.
14) J. chem. soc. 91, 21S1.
(1133), andere Lander 28 (42). (Sach einem Bericht
des Kaiserl. Generalkonsulates in Rio de Janeiro.)
4. (K. 2085).
Chile. S e u gegriindet ist die Cia. Salitrera
Aurora de Aguas Blancas in Santiago, Kapital
200 000 Pfd. Sterl., behufs ubernahme der S a 1 p e t e r w e r k e einer gleichnamigen Gesellschaft.
- Zugelassen zum Geschaftsbetriebe ist die Aktiengesellschaft S a 1 p e t e r w e r k e G i 1 d e m e i s t e r in Bremen, Kapital 5 300 000 M, behufs Fortfiilirung der Gildemeisterschen Salpeterwerke in der
Provinz Tarapaca; Sitz der Vertretung Iquique.
4. (K. 2086.)
dustraliseher Buud. K o k o s n u I3 o 1 s t e a r i n ist, da es als Ersatzmittel fur Kakaobutter und
zu gleichem Zwecke wie diese dienen kann, wie
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