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Berichtigung wegen einer neuen Erde.

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XIII. Rerichtipng megen einer neuen Erde;
t o n Hrn. Dr, (7. B i s c h o f uiid I h . C. H o l f h o f .
I n diesen Annal. Bd. 122, S. (id6 verijffcntlichte Eincr oon
uns eine Notiz iiber die gemeinscliaftlich revidirten R e a c
Flufsspath yon Goslar
tioneii einer in eiiiein Kalliminerale
a m Harze
gelegentlich der L)arstellr~ngvon Fluorninrnonium erhalterien nneuen Erde.. Als die aus nicht 2 Pfd. Flufsspath dargestellte Meiige von saurem Fluoraminoniuin z u r
Ahscheidung etwaiger Reirnengungen mit Aininoiiiak und
kohlensaurem Ammoniak zersetzt wordeii, wurdeii neben
Kieselerde, ubergerissenem Kalk , elwas Thonerde und geringen Mengen von Eiseii, Mangan, Phosphorsatire und
Schwefcl. Reactioncn erhaltcn, welche auf cine gaiiz besondere Substanz scliliefsen liefsen.
Diese wurde nach verschiedcnen Reinigungcn von den
geiiaiirit en Beimenguagen , durch wiederholtes Eindampfen
zur Trockne, Digestion init kohlensnurein Baryt, Fiillen mit
Schwefelamnionium uiid Digestion init Kali schliefslicli init
kohlensaurem Aminoniak behandelt. Das Filtrat wurde zur
Priifung auf miigliclicr VVeise vorhandene scltene, Erden
init Oxalsaure geflillt u n d dicser Niederschlag - dessen
Piltrat wit Kali und Ammoniak behnndelt, auch noch bei
Weinsauregegenwart eine starke Fallung gab - mit gegliihtern Terpentinrufs gcmengt im troclinen Chlorstrorn crhitzt.
Die etwa I Decigrin. betragende Menge, welche nur sehr geringe Spuren voii Eisen und spectralanalytisch geriiige Kalkbeimengungcn gezeigt hattc, gab hierbei ein stark a n der Luft
rauchendes Subliinat von weifscn diirchsichtigen Nadeln,
wahrend nach Verbrcnnuiig der Kohle niir ein gauz geringer Riickstaud (von einigru Millgrin.) blieb, welcher im
Spectroskop glanzende Kalkreactioiien zeigte, also als Chlorcalcium angesehen werden mufste.
Dieses sondcrbare, nur auf Anwesenheit durch Heriiberreiken ins Destillat gelangte Mengen von Zirkon oder
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Thorerde, respcctive eines bcsondern fluchtigen Chlorids,
deutende Verhaltcn, rernnlnfste uns zuniichst das mit Schwefclsiiure zcrsetzte Mineral wic auch unzcrsetztes auf nnssem
Wcge zu brhandeln. Es wiirde dnvon cine Portion init
Salzsaure und Snlpters;iiire ausgel;orht, (Ins Filtrat i m W a s scrbade eiugeengt, und zur Zerstiirung dcr Fluorverbindongeii mit Schwefelsaure gckocht. Die Flussigkeit wurde hierauf init kohlensaurein Nntron neutrnlisirt und ziir Zersetzang
des Gypscs, sowie ziir Entfernung der Thonerde, der Phospborsiiurc und auch der Kieselcrdo niit Kali gekocht, das
Gefallte wicder in Salzsa;irc! geliist iind die noch etwa initniedergerissene Kiesclerde wie die Erden wciter nach bekannter Mcthode abgeschieden. Die resirltircnde Sobstanz
schliefslich mit Ainmoniak gef:illt uiid init kolilensaurrm
Ammoniak digerirt, gab sclion beim Erliitzen, mehr nocli bei
Zusatz von Kali einen starken voluminosen blaulich wcifssen
Niederschlag ( 2 Dccigriii.), welcher im Spectroskop kaum
Spuren von K d k zcigtc und sehr gwinge Merigen von Eisen
enthielt. Ebenso war er, wic schon wegen der Unliislichkeit der Phosphate in liohlensaurein Ainmoniak zu erwarten, Phosphorsaurefrei.
Er liiste sich in Ecsigsliire uiid vcrdijnntcn Mineralslurcn leicht auf, gab mit Kali uiid kohlensaurem Natron
einen starken, init Aminoniak cinen geringeren Niederschlag,
in desseri Filtrat kohlensnures Natron glcich cine starke
voluminose Fdliing hervorbrachte.
Weinslure hinderte
diese Fallung nicht, Phosphorsiiure gab einen in iihcrschiissiger Phosphorsiiure unliislichen Niederschlag. Vor dem
Lathrohr erliitzt, liefs sich die Mnsse sehr deutlirh, wenn
auch zieirilich scliwierig, doch dem Anscheine nach vollstlndig hcrtreiben.
Kach diesen Resultateii konnten wir uns der Aiisicht
nicht verschliefsen, einen ci;;enthtilnlichen, neuen Korper
vor uns zu haben und wurden zii obiger Notiz veranlafst.
Leider ist uns, riaclidem wir eine Reihe der miihscligsfen
Operationen zur Entfernung der Fluorverbindunqen, der
Phosphate, der bekannten eigentlichen Erden unter mag-
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lichster Verineidutig der dein Ansclieine nach die Fallring
hindernden rind sehr liisend wirkenden A inmoniaksalze durchgefuhrt hatten, iiicht eelringen auf Grund obiger Reactionen,
sowoh1 i m bestillat, als irn Ruckstand bei Flrirssaurehereitung , diesen Kiirper wiedrr zu erhaltcn. In] Gegenthcil
fandrn wir meist schlielelirh geringe Mengen, die aber aus
Verunreinigung bestanden, welchc beim Eindampfen gr6fserer Mengen Flussigkeit a m den Gefafsen aufgenoinineii
waren oder wrlche herriilirten ails den angewandteo. zri so
lieiklen Priifringen. nicht hin'reichrnd reincii Chernikalien.
Hiedurcli, sowie drirch drii U i n s i a n d dafs wie spiiter
nicht geringe Mengeii von einrr eii)gesprengten Arsenikvcirbindung
wahrscheiiilich Arsenikkies nehen Schwe
felkies - rind die Anwvsenlieit der Ar3eniksaiire, drr
Schwerfallhnrkeit derselbrii drrrch Schwefelwasserstoff halb c r , iibersehen w a r m , liegt die Miigliclikrit w r , dafs wir
drirrh eine arserisnrire Vet%iiidung gcttirischt wiirclen rind h a l teii fiir unsere Pflicht dicses hiermit mitzutheilen, weno wir
auch nirht wohl aniiehiijen kiinnen, dafs, nach dcn sorgfultigsten Priifiingeti arif Phosyhorsaure, t i n Irrthuin drirch A r
senihsaure dcnkbar.
1,cidrr war uns gleirh nach den ersteii Versuchen, wie
hereits zrir Zeit angefuhrt wiirde, das Material ausgegangen,
iind tritt die Vennuthung nahe, dais wir rcrgehens ails diesem iieiien Materiale - wiis sich durch einen fast dreifach
gribkern Gehalt air Arscnslirrrc~ schon als von dem ersten
verscliieden docuineiitirte - eiiie Snbstanz 211 erhalten suchten, welche gar nicht diirin enthalteii war. BemtIrLeiiswerth
durfte noch erschoinen, dafs bei eincr direct mit Siilzsailre
ausgekochteii Quantiat von 10 Pfund F l d k p a t h so uiel
Kupfer ausgezogen w u r d e , dars dess1.n Menge quantitativ
bentimiphar, aricli war 4ntiinon nachweirbar. wie bederitrnde
Spuren votr Kali and Lithioti. Uci e i n w aiidern gleichen,
vorher mit Schwefrlsauix zerselzten Quatititlit FluFspath,
die hierauf mit Salz- Salpeterr8ure ausgekoclit, wurde aus
d e r stark tauren Lasung durch Schwefelwasserstoff mit dem
Schwefelkupfer Thallium, herruhrend aus der Schwefelslure
Poggeodorfh Aanrl. Bd. CXXVI.
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fast ootlig niitnicdergerissen, wogegen in der eingedampften
Fliissigkcit iin Spectroskol) kauin noch Sprircii des Thalliuin’s zu erkeunen waren.
Da wir gleidizeitig init aller Sicherheit die Anwesellheit
cines durch Oxnlsaure in iainer;ilsaureri LiSsungen fiillbaron,
init Schwefelsaiire eiri schwcr liisliches Salz hildcnderi Kiirpers nachgewiescm , so ist auch moglich, dafs wir drirch
einc Verbindung eines Cer- oder Yttererdeoxyds irre gefulirt waren, \Venn anch diescii die Fliichtigkeit des nerien
Kiirpers nicht ciitspractie : doch sind die Verbindungen diescr sclteiien Erden wohl noch nicht hinrcichend beschrieben, rim sichern Anlialt zu gebcn.
Auf alie F d l e mufs angenommcn werden, dafs dieser
Kiirper nrir in lrlfserst geringen Mengen in dcin Mineral
vorLommt, rind die Gewinnung bei gewiihnlichen Hulfsmitteln eines Privallahoratoriuiiis kauin moglich wird. Deshalh haberi wir uns, w e n n nuch nach langern Widerstrehen entsclilossen, die Verfolgung des Gegenstandes vorah
nusmsetzen , indem wir uris erlaribeii die Aufnierksdmkeit
Anderer darauf zii leiiken, welchc in der Lage sind demselhen in unbeschrunkter Weise nachzuforachcn.
Coblenz, den 22. October 1865.
Ueber die Fa8rbenxerstreuung durch Drehung der Polarisationsebene in Zuckerlb’sungen;
votn Prof. S t e f a n .
X IV.
(Aris d . Anzeiger d. \Viener Akad.
I)as
1865, No. XXIV.)
von S o 1e il bei seinein Sacrhariineter angewandte
Compeiisationsverfalireii griindet eich auf die Voraussetzung,
dafs cs zu jeder Liisiiiig 1011 Rohrzricker cine linksdreheiide Quarzplatte von solclier Dicke gebe, dafs die heiden mitsamineii ciuen Kiirper liefern, wClcher die Eigeb-
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