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Berichtigung zu der Abhandlung ber das selensaure Nickeloxydul mit fnf Atomen Wasser.

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chen, so erscheint es vorerst am zweckmafsigsteu, eiue weitere Bestaligung des erlaugteu Resultates abzuwarten. W e n n
wirklich ein andauernder Strom in der von Hrn. W a I k e r
angegebenen Richtung sich fortpflanzen wiirde, so lniifsteii
die Bewegungeu in der Lillie Nord-Siid grtifser seyn als
in der Linie 0st.West. Eiu solcher Fall ist mir jedoch
nielnals, sey es bei ruhigem, sey es bei gestbrtem Staude
der magnetischeu Instrumente, vorgekommen.
XII. Berichtigurig. zu der Ahhandlung uhcr das
selensaure Nickeloxydul mit funf Atomen
Wasser'); votz Dr. G. oorn R a t h .
D i e abnormen Verhaltnisse, welche das uuter obigem Nainen beschriebene Salz.zeigte, habeu auf giitige Veranlassung
des Kbuigl. Geheiln-Raths M i t s c h e r l i c h zu einer nochmidigen chelnischen Untersuchung der betreffenden Krystalle
gcfiihrt, iiber welche mir Prof. L a n d o l t Folgeudes mittheilte:
WBei der voii H. S e l l dargestellten Lbsung von selensaureln Nickeloxydul hatten sich beiiii Verdunsten eine Anzahl grtifserer Krystalle neben einer bedeuteuderen Menge
sehr kleiner vou derselben Farbullg abgelagert. Diese letzteru dienten als Material zu der in der Abhandliing angefuhrten Analyse, deren Richtigkeit nachtriiglich noch durch
eine zweite Nickelbestilamung , welcbe 25,s Proc. Ni 0 ergab, sich bestlitigt hat. Von den wcnigen grofsen Kryslalleu, die zu den krystallographischeu Messungen benutzt
wurden, konnten keine zur Analyse geopfert werden, da
das Prliparat Eigenthuln des hiesigen physikalischen Cabinets
war, und zu andern Vcrsuchen angewandt werden sollte.
Eine Untersuchung dieser grbfsern Krystalle 'hat nun erge1) Irn oorigen Bandc diescr Annalen S. 483.
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hen, d a b dieselben eine betrtichtliche Menge von Kali enthalten, und daher ohne Zneifel das Doppelsalz Ni 0 Se 0,
+ KO , S e O , + 6 HO darstellen, wolnit auch ibre Krystnllform im Einklang steht. Es m u t das bei der Bereitling
angewandte kohlensaure Nickeloxydul , welches nicht aus
dem hiesigen Laboratorium stammte, kleine Meogen von
Kali enthalten haben, die sich vollstsindig in den grbtern
Krystallen des Doppelsalzes sammelten. I n den klcinen
Krystallen liefs sicb mit Platinchlorid kein Kali nachweisen,
nur vermittelst des Spectralapparates waren schwache Spuren desselben erkennbar. a
Es gelten also die von mir angefuhrten Messungen nicht
fur selensaures Nickeloxyd, sondern fur das Kalidoppelsalz,
und es fallt dainit der in der Abhandlung angedeutete V'iderspruch gegen das Gesetz der Isomorpbie fort.
.
XIII.
Ueber das Badesalz und die Mutterlauge
aus dem iodhaltigen Wasser der Dessa Molong
auf Java; von E . H. von Bau mh a u er .
I n der Dessa Molong, District Goenoug Kending, Residenz
Soerabaya auf der Insel Java, befindet sich eiu Brunnen,
dessen Wasser wegen seines Iodgehaltes zu medicinischem
Gebranche nach Europa gesendet wird. Am Platze selbst
aber findet eine geregelte Gewinnung von Kochsalz und
Iod statt. Das Wasser wird nalnlich durcb Gradiren concentrirt und in eisernen Pfaniien verdampft, so laoge noch
Salz auskrystallisirt. Die Ubrigbleibeode Mutterlauge wird
als solcbe in Flaschen nach Europa geschickt oder kommt
auch eiiigedampft als Badesalz in den Handel, auch wird
am Orte selbst die Mutterlauge mittelst Braunstein und
Schwefelssiure auf Iod verarbeitet.
Das Wasser aus dem Brunnen der Dessa Molong ist
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