close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Berichtigung zu der Arbeit Zur Theorie der Lichtabsorption in Metallen und Nichtleitern.

код для вставкиСкачать
984
4. Berichtiyung x u der Arbeit:
Zur l'heorie der Lichtabsorption in Metallern umd
Ndchtleitern;
von G e o r g e J a f f d .
Durch ein bedauerliches Versehen ist mir eine ganze
Gruppe von Abhandlungen iiber die Elektronentheorie der
Metalle entgangen, so daB in meiner, unter dem obigen Titel
erschienenen Arbeit l) Resultate enthalten sind, welche bereits
von nnderer Seite veroffentlicht waren.
Die elektrische Leitfahigkeit eines Metalls unter der
Wirkung einer sinusfijrmigen elektrischen Kraft ist zuerst von
Thomsona), J e a n s s ) und Wilson4) auf Grucd der Elektronentheorie behandelt worden. Mit den von diesen Autoren gegebenen Ableitungen zeigen meine Rechnungen keine Beruhrungspunkte, auch sind ihre Ergebnisse teilweise unrichtig,
worauf I s h i w a r a s ) und Bohr6) hingewiesen haben. I s h i w a r a
geht seinerseits von den Voraussetzungen der Lorentzschen
Theorie aus und gelangt durch eine iihnliche Rechnung, wie
ich sie gegeben habe, zu der gleichen Endformel fur die Leitfahigkeit, doch kann ich auch die Ableitung von I s h i w a r a
nicht als ganz einwandfrei anerkennen. 7) Dagegen stiitzen
1) G. JaffB, Ann. d. Phys. 46. p. 1217. 1914.
2) J. J. Thomson, Phil. Mag. 14. p. 225. 1907.
3) J. H. J e a n s , Phil. Mag. 17. p. 773. 1909.
4) H. A. W i l s o n , Phil. Mag. 20. p. 835. 1910.
5) J. I s h i w a r a , Proc. Tokyo Math.-Phys. SOC.(2) 6. p. 56-65. 1911.
6) N. Bo hr, Studie over Metallernes Elektrontheori. Diss. Kopen-
hagen 1911.
7) I s h i w a r a geht von einer Gleichung aus (1. c. p. 37 (59)), welche
mit der von mir benutsten Gleichung (3) gleichwertig ist; sur Integration
wird f = F + E; gesetzt, wo F die Maxwellsche Verteilungsfunktion
bedeutet. Urn nun die Quadratur auf der linken Seite von (3) auswerten
Berichtiguy zu der Arbeit: Zur Theorie der Aichtabsorpfiun zisio. 9 6
sich B o h r und spater Enskog') auf wesentlich allgemeinere
Voraussetzungen und gewinnen dann die der Lor e n t z schen
Theorie entsprechende Formel durch paseende Spezialisierung
des Resultats.
Die optischen Konstanten der Metalle sind - auDer von
D r u d e - in aller Kurze von W i l s o n behandelt worden,
doch haftet der von ihm aufgestellten Gleichung natiirlich die
gleiche Ungenauigkeit an, wie seinem Leitfahigkeitswert. Dagegen enthalt die Abhandlung von E n s k o g eine tiefgehende
Analyse der metallischen Dispersion und Absorption. E n s k o g
verallgemeinert die von mir beibehaltenen L o r e n tzschen Voraussetzungen dahin, daB die Elektronen und Metallmolekiile,
wenn sie sich nahe kommen, aufeinander langs ihrer Verbindungslinien Anziehungs- oder AbstoSungskrafte ausiiben sollen,
die nur von dem gegenseitigen Abstand abhangen. Unter
dieser Voraussetzung werden Gtleichungen fur die optischen
Konstanten der Metalle abgeleitet, welche bei der Spezialisierung
auf elastische StijBe - mutatis mutandis - mit den von mir
gefundenen 7 identisch werden. Ens kog vergleicht auch seine
Theorie mit Beobachtungen von I n g e r s 011~)und leitet daraus
Werte fur die Zeit zwischen zwei StoBen ah.
zu kiinnen, setzt I s h i w a r a im AnschluE an L o r e n t z Fl =
aber dann fir Fl die Losung (1. c. p. 38 (66))
+
6 @ ( r ) ,lBBt
aF
az + X -
zu, welche fur a F/at* 0 nicht von der bereits benutzten Form ist.
Wenn sich trotzdem das richtige Resultat ergibt, so liegt das daran, daB
im SchluBresultat F als zeitlich konstant behandelt wird, fur welchen
Fall die beanstandete Gleichung giltig ist. AuBerdem findet sich bei der
Integration der auftretenden Differentialgleicbung ein kleines Verseben
(I. c. p. 58). Die korrekte Behandlung der Zusatzglieder bei zeitlicher
Variabilitlt des elektriechen Feldes ergibt sich aus der gleich zu erwahnenden Ens kogschen Arbeit (man vgl. GI. (15)und ihre L6sung(21)).
1) D. E n s k o g , Ann. d. P l y . 38. p. 731. 1912.
2) Uber die Voraussetzungen bei B o h r uud E n s k o g und ihre
Unterscbiede vergleiche man die Einleitung der Enskogschen Arbeit.
3) D. Enskog, 1. c. Formeln (43) und (54); C. J a f f B , 1. c. Formeln
(46) und (47).
4) L. R. I n g e r s o l l , Astropbys. Journ. 32. p. 265. 1910.
986
G. Juffi. Berichtiyuny
zu der Arbeit: Z u r TAeorie usw.
Endlich ware noch zu erwahnen gewesen, d-aS schon R e i n ganum'), Thomson3), Jeanss), sowie K o e n i g s b e r g e r und
Weiss4) die Reflexionsbeobachtungen von H a g e n und R u b e n s
dazu verwandt haben, um die mittlere freie Wegliinge bzw.
die Anzahl der Elektronen in Metallen zu schatzen.
Es versteht sich von selbst, daB ich den ersten Teil meiner
Arbeit (p. 1217-1227) sndera hiitte darstellen miissen, wenn
mir die Arbeiten von I s h i w a r a , B o h r und namentlich von
E n s kog bekannt gewesen waren. Trotzdem ist vielleicht meine
Ableitung nicht ganz ohne Interesse, da sie bei der Beschriinkung auf die Lorentzschen Voraussetzungen und i m engsten
AnschluS an die L o r e n t z sche Rechnung auf sehr einfachem
Wege zu ihren Ergebnissen gelangt. - Die von mir aufgestellte
Formel fiir das Reflexionsvermogen der Metalle bei kleiner
Dielektrizitatskonstante und der sonstige Inhalt meiner Arbeit
(p. 1228- 1252) bleiben von dieser Berichtigung unberuhrt.
L e i p z i g , den 17. Dezember 1914.
1) M. Reinganum, Ann. d. Phys. 16. p. 958. 1905.
2) J. J. Thomson, Die Korpuskulartheorie der Materie, p. 83.
Vieweg t Sohn, Braunschweig 1908.
3) J. H. J e a n s , Phil. Mag. 17. p. 779. 1909.
4) J . K o e n i g s b e r g e r u. J. W e i s s , Ann. d. Phys. 36. p. 38. 1911.
(Eingegangen 19. Dezember 1914.)
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
1
Размер файла
135 Кб
Теги
metallen, berichtigung, arbeits, der, zur, theorie, nichtleitern, lichtabsorption, und
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа