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Berichtigungen zum Hauptversammlungsbericht.

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wagt man die Borsaure nicht ab, sondern benutzt als MaB
entsprechend groDe HohlgefaBe aus Blech oder Pappe.
Die kiiufliche, fiir chemische Zwecke bestimmte BorsBure ist zumeist von voniiglicher Reinheit. Zur Beruhigung
wird man sich aber doch gern iiberzeugen, ob ihre Ldsung
nicht etwa eine geringe Menge Salzsliure verbraucht. Von
der bei Zimmerwiirme gesiittigten Borsliurelosung miissen
100 ccm mit 1 Tropfen Methylorangelosung (1 : 1OOO) ver-
wird nur dann gefallt werden konnen, wenn die Borsauremethode von verschiedener Seite am schon eine Weile in
der alltilichen Laboratoriumspraxis erprobt wurde').
Budapest, im Oktober 1914.
[A. 181.)
Systeme der Messung und Benennung van
Farbtonen.
@ingeg. 22/10. 1914.j
Die in Nr. 64/65 d. J. Seite 504 enthaltene ,,Bemerkunggg
des Dr. G. A. B e c k e r bedarf einer Richtigstellung: Zur
zeigen.
2.Fiir g u t e s K i i h l e n m u 0 g e s o r g t w e r d e n . Vollendung seiner Dissertation bedurfte Doktorand B e o k e r
Jedenfalls ist es am besten, wenn in die Vorlage, das schon Anfang Juli 1910 dringend der Bestimmung der Farbtijne
durch einen Kiihler gegangene, also kalte Destillat gelangt. seiner 40 Pyridinfarbstoffe. Diese Untersuchun war aber
Zieht man vor, den Ammoniak mit sich fiihrenden Wasser- nur durch mich wlbst, und zwar am besonderer kflilligkeit
dampf unmittelbar in die Borsiiurelosung zu leiten, so muB moglich, weil die Technische Hochschule in Dresden damah
die Vorlage mit sich erneuerndem kalten Wasser umgeben noch keinen ,,verbesserten" Farbenanalysator besaD. Ein
solcher wurde niimlich erst am 10./7. 1911, demnach ein
sein.
R
kers
3. A l s V o r l a g e b e n u t z e m a n e n g h a l s i g e vollea Jahr spiiter, von mi-bezogen. D ~ ArbehnBec
s c h 1 a n k e F 1 a s c h e n , z. B. Soxhletflaschen oder farb- in meinem Laboratorium b t a n d vornehmlich nur in einem
lose Medizinflaschen. Beim Kjeldahlverfahren wird als griindlichen Kennenlernen der Handhabung meinea AppaVorlage fiir gewohnlich ein Erlenmeyerkolben genommen. rates. Wenn manchmal die Zahlenwerte fiir die gleiche AusEs lLBt sich aber in den vorgeschlagenen Flaschen die End- farbung verschieden waren, so lag dies a n der U n g 1 e i c h reaktion beim Titrieren scharfer beobachten, da die Fliissig- m li D i g k e i t dieser Farbung. Die Zahl solcher in meinem
keitssaule eine verhiiltnismaBig hohe ist. Auch ist besonders Resitz befindlichen, ein unwiderlepliches Beweismittel bildie Lufterneuerung in einer solchen Flasche eine viel ge- denden mangelhaften Farbungen betriigt 18. Die damals
ringere, als in dem ziemlich weithalsigen Erlenmeyakolben. durchgefiihrte Festlegung von Farbtijnen bildete nur VorUm die Lufterneuerung in der Flasche praktisch genommen versuche, die noch keine definitiven Resultate damtellten.
ganz zu verhiiten, verstopft man den Flaschenhals mit um Die eigentliche Arbeit wurde in Abwesenheit des Dr.B e k
das Zuleitungsrohr gewickelte gewohnliche Verbandwatte. k e r von mir allein durchgefiihrt, und zwar in ganz besondeBorsaurewatte wird man nur dann nehmen, wenn man iiber rer systematischer Weise. Um den ungleichmaBigen Fiirden belanglosen Ammoniakverlust sich augenscheinlich zu bungen Rechnung zu tragen. wurden von diesen je zwei
unterrichten wiinscht. Daa VerschlieBen der Vorlagsflaschen Bestimmungen gemacht, und die Durchschnittszahlen
rnit einem doppelt durchbohrten Stiipsel, in dessen zweite auBerdem mit den Zahlenwerten der gleichmaBigen AusBohrung eine zweimal rechtwinklig gebogene Glasrohre farbungen in Einklang gebracht. Das Ergebnis meiner AreingepaBt ist, welche dann auch in Borsaurelosung taucht, beit mit den maagebenden Zahlenwerten wurde sodann von
wird man der Umstandlichkeit halber, wie a. a. 0. schon mir iibersichtlich zusammengestellt und dem Dr. B e c k e r
iibermittelt.
erwiihnt, nur bei Normalbestimmungen verwenden.
Die Behauptung des Dr. B e c k e r , die wissenschaft4. Es moge daran erinnert werden, daB sowohl Methylorange alsKongorot nur in g a n z k a 1 t e r L o s u n g rich- liche Deutung griinde sich nur auf die Ermittlung der Abtig indiziert. Auch verwende man nur w e n i g I n d i c a - sorptionskurven, steht mit seiner Dissertationsschrift in
t o r 1o s u n g ; es wird namlich trotz der eindringlichen Widerspruch. Seite 47 heiBt es namlich: ,,Diesem VerIauf
Mahnung der Fachwerke gern viel Indicator genommen. der Absorptionskurven entsprechen die Ausfiirbungen und
Auf 100 ccm zu titrierender Liisung geniigt 1 Tropfen Me- ihre Festlegungen mit dem K allabschen Farbenanalysathylorangelosung (1 : 1000) oder 2 Tropfen Kongorotlosung tor." Letztere sind es jedoch, welche. wie dies im SchluD(1 : 1000). Wunscht man recht genau zu arbeiten, so be- abschnitt ziim Ausdruck kommt, den EinfluB bestimmter
nutze man als Vergleichslijsung eine mit derselben Menge Gruppen im Farbstoffmolekul auf den Ton einer Farbe
Indicator venetzte Borsaurelosung. Am schlrfsten ist der durch meine eindeutige Bezeichnunq derart wiedergeben, daB
Farbenumschlag, wenn man zum X s e n der BorsLure eine sinnliche Vorstellung einer Farbe im Zusammenhang
kohlensliurefreies destilliertes Wasser nimmt. Es empfiehlt rnit ihrer Konstitution moglich ist.
Aus obigen Darlegungen ergibt sich daher, daB 1. die
sich, den Titer der MeBfliissigkeit so zu bestimmen, daB
man unter denselben Bedingungen, wie bei den Versuchen, ,,ungenauen Zahlen", die Dr. B e c k e r mir vorwirft, auf
eine genau gewogene Menge reinsten trockenen Ammonium- daa Konto einer mangelhaften Ausfarbung zu setzen, und
2. die von ihm ,,gefundenen Werte" von mir selbst gefunden
chlorids mit Lauge destilliert.
5. Die Frage, welcher von den schon ofter erwiihnten sind .
Offenbmh a.M., den 21410. 1914. Ferd. Vict. Kdlab.
Indicatoren vorzuziehen ist , kann mit Sicherheit nicht
[A. 182.1
beantwortet werden. Der eine wird lieber mit Methylorange, der andere mit Kongorot arbeiten, je nachdem sein
Berichtigongen zum Hauptversammlungsberieht.
Auge auf den einen oder anderen Farbenwechsel besser einS.
588 mu13 bei den Mitteilungen uber die S t u t t g a r t e r
geiibt ist. lmmerhin glaube ich aber, im allgemeinen nicht L e b e n s v e r s i c h e r u n g s b a n k a. G. (nicht A.-G.,
zuirren, wenn ich f u r g e w o h n l i c h K o n g o r o t , wie falschlich zu lesen war) daa Gesamtergebnis seit Beb e i m A r b e i t e n m i t V e r g l e i c h s f l u s s i g k e i t stehen des Vertragsverhaltnisses mit ll 113 600 M statt
a b e r M e t h y l o r a n g e empfehle.
1 113 600 angegeben werden.
6. Als MeBfliissigkeit verwende man l/l?; oder %-n.
S. 606 und 614 mu0 es in dem Bericht des H e m Dr. A.
S a l z s a u r e u n d n i c h t S c h w e f e l s a u r e , weil
Jaeger
iiber den AusschuB fur die Vereinheitlichung des Anbeim Titrieren mit Schwefelsiiure der Farbenumschlag wegestelltenrechts heil3en: Bergrat Ziirner (statt: Biirner
niger scharf iat.
Meiner Ansicht nach wird mit der Borsiiuremethode die bzw. Homer).
titrimetrische Bestimmung des Ammoniaks v e r e i n
4) Die Borsiluremethode eignet sich auch gut zur genauen Bef a c h t und v e r s c h a r f t ; auch s p a r t m a n a n stimmung dea Ammoniakgehaltes von Salmiakgeist. Man gibt in
M e B f l i i s s i g k e i t . Ob nun dieses Verfahren bei der eine etwa 200ccm faseende Glasstopselfhche 6 g Borsiiure und
Kjeldahlmethode sich auch wirklich einbiirgern und das bis- 100 ccm destilliertes Wasser und wiigt dann 2-3 g Ammoniakflhsigherige Zuffickmessen verdriingen wird, kann zurzeit end- keit ein. Es wird nun der Inhalt der Fhsche bis zurn Xsen der
giiltig noch nicht entschieden werden ; ein sachliches Urteil Borsliure geschiittelt und endlich mit n-Salzs&uretitriert.
-
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V.rl.lr
won 0 t t o Bp a m e r. Lelpdg.
- Vnrantrortllober aedakbnr Prof. Dr. B. Sa
II
ow. Lelpdp.
- Bpunenahe Baahdmokeref in Inipde.
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