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Bermerkung ber das von Hrn. Zettnow beschriebene Chromoxychlorid

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werden mit Wasser von 4" gefiillt, mit einer Scbraube fest
verschlossen und in eine Mischuiig von Kochsalz und
Sclinee gelegt. Nach 40 Min. bis I Std. zerspringen dieselben mit lebbaflem Knall. Bei Wiederholring des Versrichs
wurdo eiiiigeinal die Reobachtung gemacht, dafs die Cplindvr init solcher GewaIt zersprangen, dafs kleinerc Stiicke
derselbcn einen Zinkeimer durchschlugen und weit fortflogen.
R i i d o r f f ist dt-r Ansicht, dafs sich dns Wasser in den
Cglindcrn tinter dein sehr bedelitenden Druck, den cs in
Folge der mit der Ternperat~irabnahmt*zunehmenden Ailsdehiiung acisiibt, sich bis auf - 15 bis - 10" abl,iiblen
lafst, wohei in vielen Fallen cine Uebcrkaltirng eintritt, iind
dafs das Gcfric~endes Wassers dann plsfzlicli erfolgt und
ein Zersprengeu des Cylinders bewirk t.
Aehnlirhe Versiiche haben auch die HH. M a r t i n s und
C h a n c e l (Cornpt rend. t. LXX,p. 1149) angestellt iiutl dieselben gelangen zii dem Schlufs, dafs das Gefriercn des
Wassers in den Gefafsen bei etwa - 4" cintrilt und dabci
einen Drock von ,130 bis 590 Atmospharen niisiibt.
Auch mag an die inferessanten Versuche von Prof.
M o itsson in Zurich erinncrt werden, tlurclr welche dargethaii ist, dafs, sowie Wasser bei grofser K:,lte tinter starkein
Ihuck flussig bleibt, umgekehrt das Eis bei grofser Kalte
(- 130 C.) durch hinreirhend starken Druck in fliissiges
Wasser verwandelt wird. Siehe diese Ann. Bd. C V (1858)
S. 161.
P.
XV. Bemerkung iiber rlas eon I l m . Z e t t n o u :
beschriebene C h r o m o x y h l o r i d ; von J. E. T h o r p e.
I m 6. Hefie von Pogg. Ann. 1871 beschreibt Hr. E m i l
Z e t t n o +v ein Chromoxychlorid, welchem er die Formel
Cr, CI, 0 + 4 C r 0, giebt. Diese Verbindung gewann er
330
durch Erhitzen von chlorchromsaurem Kalium (K,Cr, 0,CI,)
init concentrirter Schwefelsaure. Nach Beendigung der etwas langwierigcn Operation crhielt cr eine schwarzbraune,
spriide, amoryhe Substanz, welche aufserordentlich hygi osl\opisch ist und mit Leichtigkeit Chlor frei giebt. Die ~ O
Hrn. Z e t t n o w gewonnenen analytischen Resultate und die
von seiner Formel verlaiigten Zahlen sind folgende:
Cr
C1
0
gcfiiridcii
bereclioet
47,28
22,31
47,23
2 I ,42
3 I,35
-
100,oo.
Im November 1869 beschrieb ich') ein festes Chromoxychlorid, welches ich durch blokes Erhitzen des gewi)hnlichen Chromoxychlorides in zrigeschmohencn Riihren erlialrcn hatte, und welches, wenn es von der letzlgenannten
Vcrbindung vollstrndig befreit ist, als ein P schwarzes unkrystallinisclies Pulvcr erscheint, das an der Lrift rasch zu
einem dunklen rothbrnuncn Syrup zerfliefst , welcher nach
freiem Chlor riechtn (loc. cit.). Mali wird leicht bemerkcn,
(lais diese Eigenschaften genari dieselben sind, wie die von
Z e t t n o w seiuem chromsaiiren Chromoxychloride zugeschriebencn. Bei der Analyse wurde als Mittel von vier Bestimmungen von verschiedenen Praparaten erhalten:
Cf =21,06; C r =48,91:
Zahlen, welcbe nahe bei den von Z e t t n o w gewonneoen
liegen. Erwagungen, welclie bier nicbt wiederholt zu werden brarichen, bestimmten mich, diesem Korper die Formel
CI Cr 0,.
0.C r . 0.C r 0,CI zu geben und ihn als die
eutsprechende Cliromverbindung in einer Reihe von Salzen
zu beirachten, von welcher P e l i g o t bereits einige wenrge
Glieder beschrieben hat; namlich :
1 ) Proceedings of the Literary and Philosophical Society of
chester ivoa. 1869. Siehc an& Chm. i\ewr. No. 19, 1869.
achrift fur Chemie 1870, S . 95.
Man-
- Zeil-
U
331
..
.
Chlorchroms. Kalirim.
CICrO,.O . K, O.CrO,CI
m
Natrium
CICrO,.O
Na, . O.CrO,CI
8
Ammonium C I C r 0 , . 0 . (NH,),. O . Cr0,CI
,,
Magnesium C l C r 0 , . 0
Mg O . C r O , C I
CICrO,.O
Ca O.CrO,CI.
Calcium
Die obeu angefuhrle E’orinel fiir chlorchromsaures Chrom
verlangt: CI = 2 1,86 ; C r = 48,51.
In Riicksicht auf die nahe Uebereinstimmung der analytischen Resultate uud der yhysihalisclien Eigenschafren biu
ich geneigt anzunehmen, d a b Z e t t now’s Verbintlring mit
der meinen identisch sey. Chlorchromsaures Kalium mit
Schwefelsaure erbitzt, giebt unter anderen Prodiicteu auLh
das gewiibuliche Chromoxychloritl, rind ohne Zweifel ist aus
diesem KGrper linter Urnstanden, analog denen, riiiter welchen ich arbeitele, Z e t t n o w ’ s Verbindiing entstandeii. Da
meine kleiue Notiz uber diesen Gegenstanrl H n i . Z LL 1 t n o w
offenbar nichl zii Gesiclit gekommcii ist, so wird es fur i h n
von lnteresse se?n, zu erfahren, dafs der Zeilraiiin voii
sechs bis sieben Wochcn, welchen er zttr Darstellung tlieses
ziemlich uniuteressantcn Karpers nirthig glaubL, betrachtlich
abgeliint werden kaun, wenn man Chromoxyclilorid ein fach in verscblossenen Gefgfsen erhitzt. Auf diesc Weise
kann in wenigeu Minuten jegliche Menge nahezri vollslandig in chlorchromsarires Chrom rind freies Chlor iimgewandelt werden.
..
1)
XVI.
..
.
.
.
.
.
Bemerkuttgen au einem AiiJqatz des Hrn.
W e r n i c k e . Sriefliche Miitheilung eon
Dr. S c h u l t z - S e l l a c k .
Sew-York 12. Oitober 1571.
Hr. W e r n i c k e ( A m . Bd. 142, S. 567) unterscheidet
zwei Zustande des Jodsilbrrs. Er nimmt an, dafs das Jodsilber bei hbherer Temperatur, wo seine Farbe rothgelb isl,
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