close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Bestimmung der elektrolytischen Leitfhigkeit des Bodens.

код для вставкиСкачать
He$~1>oJ~~~~rgi91,]
Konig, Hasenbaumsr. Meyering: Elektrolytische Leitfiihigksit des Bodens.
t- o r a u s z 11g e 11 e n. Es sol1 dadurch nicht von
der Hand gewiesen werden, daB auch eine direkte
Bildung von Bisulfid in nbserigenL6sungen moglich
ist, weitere Untersucliungen mogen dies vielleicht
noch rrgehen. Jedenfalls aber scheinen die mitgeteilten Untersuchungsergebnisse H i s c Ii o f f s Ansicht
zu bestatigen, die er wie folgt zusamnienfallt: ,,Sarh
allen diesen Betraclitungen konnen wir nieht unihin, jeden Kisenkies, er mag vorkonimen, \YO er
irill, fiir r i n r sekuridiire, nnd %warfiir eine Bildung
auf nasscm iyege zu Iialtcn" (I. c. H. 936).
In Anbetracht der iil)errnscliend leichten Bildunpstc-eisedes Risen his~rlfitlsairs 1,iisungen kann inan diesen Satz R i s c I i o f f s \vie ftilgt erweitern: ,,ITI) e r :ill. u o e i s e n b a l t i g e IViissrr mit, n i c h t
h a s i s c h e n r e d u z i e r e n d e n untl Schwrfel n h g r 1 ) e n t l e n M i t t e l n . oder c i s a n Iialtire, nicht t)nsischr Ccstrine.
in i t
\V is s e r n z u 4 n i n in e t i k o in ti1 c n ,
\v e I c 11 e I c tl u z i e r r n d e i t n cl S c h w e f e 1
:I b p r ti r n d e S 11 b s t a n z e n e n t Ii a 1 t e n
tnufi E i s e n b i s u l f i d r n t s t e h r n . d. I).,
idle Brdingungen zrrr RiIcIirn,g yon I'yrit Iagrrn sintl
tlamit gegeben.
])en C'hemiker interessiert iinn nocli die FriLgr,
o b und wiefieit die niitgrteilten Eigenschaften dcr
ISisenthionate und Sulfide annlytisch verwertbar
sind. Die Jletalle der Eiscnpruppe Sirkel, Kobalt
und 1Sisen und ebenso %ink. welclie mit Ttiiosnlfat
allein wedrr in der Kiilte nocli in der \VArine Scliwrfelinetall bilden, werden auch in neutralen Lijsungen
zu Monosulfiden reduziert, sobald man ihre Liisungen
in (kgenwart von Thiosulfat niit Schwefelnnsserstoff behandelt. Manganoxydulsalze niachen eine
.\usnahme. Aus ihren Liisungen wircl durcli Tliiosrilfat und Schwefelwasscrstof f kein Schwefelmangan
gefallt. 1)urch Alkalipolysulfide wird aus iiberschiissigcn Mangansalzlosungen auch bei liingerem Kochen
kein Manganbisulfid, sondern nur Monosulfid gefallt. Das ausgefiillte ,IInnganrnonosnlfid bleibt
auch nach stundenlangrm Kochen in Salzskure
loslicli und verandert seine pliysikalische I3eschaffenlieit nicht. Ob und wieweit dirses verschiedene
\-erhaltrn der Eisen- und ~~nngansalzliisitnReiiziir
tkstimniung des ICiscns und zu riessen Trennung
von Mangan verwendbar ist. sollen weitere C'ntersiichungen ergel)en, die bewits einpeleitrt sind.
Iknierkt mag noch werdcn. dall die Gcgen\ \ a r t von Zinksalzen die Ausfiillung von Risen durcli
'I'hiosulfat und Scli~Yefelwasserstoffverhindert. I n folge des Unistandes, dall Zinksulfid in sch\vnchen
Sauren unlijslich ist, bildet sich sofort beirn E n lei t en \-on Sch \vrfeI wasserst of f in %inkthionat losunSen freie Siiure neben Schwefelzink. Diese freie
Sllure verliindert dir .4usfiillnn~ d ~ sEisens ale
.kf onowlfitl.
[A. 264.1
.
Bestimmung der elektrolytischen
Leitfahigkeit des Bodens.
Von Dr. J. I<iiNIG, Dr. J. Has~sn:icmr:
und Dr. H. A l ~ r ~ n r s c .
(Eingeg. 21. 12. 1910).
Ini vorigen Jahrg!;unp dieser Z.S. 1009 teilten
{vir ?in \-rrfahren ziir Restininiung des osmotischrn
103
Druckes rnit, das aucli mit gutem Erfolge bei Ackerboden angcwendet werden konnte, uni den Uslichkeitsgrad seiner Ilestandteile festzustellen. Es W R Y
hiernach zu erwltrten, daB dir Hestimmung drr.
elektrolytischen Lritfilhigkeit drs Bodens zu d e w
selben Ergebnissen fiihren mu8tr; und das lint sicli
in der Tat als richtig rrwiesen.
Die. nestinimung dcr elektrolytischen k i t fiihipkeit bietet nnch der Xusbildung des Verfali rrns, liesondeis durcli K o 21 1 r a II s c 11 und I\'.
0 s t \v a I d 1 ) fiir 1 6 s 1 i c h e S i i 1 z e keinr Scliwic..
rigkritrn inelir; fiir t l e n 1k)dt.n itiu13tr jedoeli e i w
andrrr Vrrsuclisnnordnunpirdnitng gtviitilt w t d e n . Denti
da arts drni I%odrnnur vertililtnisniiillig wenig Sa1z.c.
geliixt werden, die vorliandencn Kolloide aber aucli
die elektrolytisclrr IAtfiiiiigkeit beeinflussen, s(i
niulltr tler Roden von gleiclier Feinkiirnigkeit
d i r e k t verwcndet werdtw
rind zwar in1
wasscrgesittigten Zustande , in \\-elchem die.
I,iislirhkeitsve~li~ltniss(.nni wstrn tniteinander W I ' glcioli bar
sindo).
Ziir Herstellung des
wassergesat t igten
Zustandcs ties ilodens benutztcn wir
Ebonitkiisten (Fig.
lA)3) win 11,s cnr
LLngc, 5.5 rin Hohe
untl 2,5 cni Brrito
im AullenniaB; in
den vier Ecken bei c'
befinden sich bis in
Fig. 1 .
die untere l'latte R
Iiinein Ausschnitte fiir dic J;inscIiiehung der Elektrc>denE;letztere l)estehenauseinerEbonitnandung, auf
der Platinbleche fest sufgenictet sind; die Hervorra gungen JI an der Ebonitwandung dienen zum Anfassen behufs Einsetzens und Herausnehmens der Elektroden; andem Platinblech sind ferner Pllttindrahtel'
niit Polschrauben angenietct. Die untere PIatte 3%
des Kastens ist fein durclil6chert untl, urn ein
Dnrclitreten von Ackerrrde ganz -zit vernleiden.
mit I'apier bedcrkt. Dir hiaBverhiltnisse im I n nern dcs Kastens sintl so gewahlt, dali nach Eitiscliieben der Elektroden, die fest anschliellen, illi.
Abstand iihernll genau 1 cni, die Holir 5 cni untl
die Tiingr 10 rni betriigt, so daU tler Innenrauni
zwischrn den l)citirn Elektroden 50 c a n (etwa 7 0
bis 80 g Roden vntsprecliend) faat. Die l'latiirelektrodrn sintl. um bei den Jlessungen gute Minima
zii liefern. vorlwr rlektrolytisch mit Platinschwarz
iiberzogen, \ v o ~ i r die iibliche Plat inicrungsflussig keit ( 3 g Platinrliloritl und 0,02--0,03 g Blriacetat
in 100 ccm ivassrr) verwentlet, wurdc (vgl. 0 s t \v a 1 d wid 1, 11 t h e r 1. c. S. 399). Sachtlem tliib
Elektroden wie iiucii clcr 1Cbonitkaste.n sorgfiiltipst
gereinigt und grtrocknet sind, u i r d der Kastrn
nach Einsetzung der Elrktroden untrr fort\\ ~ilrreir-
.
-
.
M'. 0 s t N a 1 d und 13. L u t 11 c r , Hantlund Hilfsbuch d. physikochem. Messungen 1092,395.
z, Es schaebt iins vor, daB Versuchc dieser Art
jrhon friiher iingestellt sind, indes haben wir dic.
Quelle fiir cine llitteilung liieriiber bis jetzt niclit
'indrn kiinnen.
3) Diesc untl dic andcren Vorrichtungen sincl
ion der Firnia Franz Hnpcrshoff, Lripziy, Karoincnstrnl3r 13, nnpfcrtipt.
I)
104
K6nig. Hasenbiiumer, Meyering: Elektrolytische Leitfahigkeit den Bodens.
Clem. AdstoBen bis zum Rande mit 'lufttrockeneni
Boden gefiillt und dann in eine Schale mit h i t fahigkeitswasser4) geatellt,, das sicli in einem mit
Kalilauge und verd. Schwefelsaure beschickten,
luftdicht schlieBenden Exsiccat or (Fig. 2) befindel..
- Das Leitfaliigkeitswser selbst aurdc stets in
einer unten mit AbfluBhalin verselienen Flasche
aufbewahrt.. zu der
nur dmch Schwefelsaure (in damit get ran kte in Himsstein)
uncl Xatronkalk gcreinigte Luft zutreten
konnte. - Das l i t fnhigkeitswasser t.rat
von unten durch die
kine 1)urchlorhung ZU
den1 lufttrockenen noden und t1urc:hsiittigtc
diesen. Saolidein dns
\Yasser bis andie ObcrFig. 2.
fliic'lie gestiegen ist,
m r t e t . man noch etua. eine Stundc, nimnit das GefkB
hcraus, trocknet aullen sorgfiiltia ah und Iviipt. Alstlann stellt man dzw 6efiI3 nochmals einige Stunden
oder iiber Nacht in das LeitfahigkeitBwasser, veifnhrt
\vie vorhin und wieclerholt dieses so o f t . bis ( ~ c n . k ltis -
hejtandigkeit eingctreten ist. -- Aus iier angewcndeten Menge Boden und dcni aufgesaugtcn Wasser
IiiOt sich gleichzeitig die Griille der wasserhaltenden
Kraft des Bodens berechnen.
Uas GefiiB mit
wassergcsattigteni Ihden wird, wie ublich, in den
Stromkreis der bckannten, allgcmein angewendcten
\'orrichtung zur Bestimmung der IAtflhigkeit,
(vgl. 0 s t \r a l d , I. c'. Y. 396) eingefiigt, indem man
auf 18" bringL uncl dnrnuf Iiilt. Zu deni Zweck
stellen wir his jetzt. clrn Ebonitkasten mit. Boden,
der durchweg keine von 18" wcit abweichcnde
'I'emperatur besitzt, zunaclist in einen kleinercn
Glastrog (Fig. 3 C ) und diesen nieder in einen
qriilleren, der \I'asser von genau 18" ent.halt; heide
(ilastriige sind niit Glasdeckel bedeckt, die in der
Jlitte niit je zwei engen offnungen fur den Durch-.
-
' 4 ) Zur Herstellung des Lcitfahigkeitswassers
wurde dest. Wasser, zuerst niit Schwefelsaure und
Kaiiumpermanganat , dxs Dest.illat hiervon mit
Barythydrat destillicrt. Die Leitfihigkeit des vcrwendeten Wmsers sehaankte zuischcn3, 4 Y lo-';
und 4,8
10-6.
[
a
n
~
~
~
laB der beiden Poldrahte versehen sind. Auf diese
Weise ist der dorende EinfluO nicht nur der
schwankenden I,ufttemperatur, sondern auch der
der gasigen und staubigen Luftverunreinigungcn
geniigend ausgeschlossen. Erst nach einstundigeni
Aufent1i:ilt des GefaBes niit wassergesattigtem Bodcn in den Glnstrogen, also wenn vorausgesetzt
werden konnte, da13 letzterer die Temperatur von
18" angenomnicn hatte, wurde niit. der Fcststellung
des Widerslandes begonnen.
Letztrrer bercehnrt sicli brknnnt.lich a w drr
Gleichung :
w : I<
.
a : IJ oder
\v:
R
. L'1)
'
worin W tler gcsuelite Widcrstiind. H der des
Rheostaten und a und b die Lingenstucke bedcuten, in welche der Ilraht auf der W h o a t s t, o n e schcn JlcBbriicke durch den Schleifkontakt getrilt wei-den niulj, um in1 Telephon tltir
!viinimuni tlrx Tonex walirzunchmen.
Uni nus deni so crhaltcncn Widerstand N' tlen
spezifisehen Widcrstand der Substana zu findcn,
mu13 man rrsteren mit der Anzahl der Kubikzentimeter, die die zwischen den Elektrtxlen hefindlichr
Fliissigkeit
liier ii-assergesiittigter Boden -- einninimt. niultiplizieren. I)a cs aber sch\s.cr Iliilt,
diese KnuingroBe hinrciehcnd genau durch hlessung
711 elmittrln, P o ist 0:: c~infnchrr,die Widerstands-
kapazitat (C) des Gcfiilles zu be5tininicn, d. h., den
Widerstand, den ein bckannter Leiter voni Lcitverrnogen 1 in deni (;efiiBe zeigt. Wird einc Substanz v o n ~Leitvcrniiigen x in das Widerstandsgefalj
gebracht, so ist dcr Widerstand W odc~
-
w .a .
Die Verhaltniszahl
''
oder
l ( W 0 - il
kann aus dcr Tabelle ron O b a c h entnommrn
werden. Die KapxLitiit des WiderstandsgefaBcb.
hestimmt niit */loo-n. KC1-Losung, wurdr z. I$,
bei 18' \iie folgt gefunden:
Eingeschalteter
Widerstand ini Rheostat
. R 10
20
Ohm
.\uf der MeBbrucke ahgelcsen .
. . . . ,, 614
4-k8,0
.,
Faktorttnttclider Obiiclib
schen Tabellc . . .
,, 1,591 0,7!MI ,.
10
20
. .
.
+
-,
~
~
f
~
,,,f,":f'";n"~%~~~~i91,
]?nig,
Hasenbkumer, Meyering: Elektrolytisohe Leitfnhigkeit des Bodens.
-
-
Auf der MeDbriicke sbgclesen nach
.Us0 gefundener Widerstand (\V =- R .
. ,, 15,91
")b
15,84
.
Y
Fnktor fur
/
.. .
\v
,,
.,
,.
n;icli Xstiindigeni Strlicn mitgetrilt und diese mit
dcr osniotischrn \~assrr;i~lfnalinie". sowie den in
den 13iitlen erzielten ICrntrn vergliclien aerden.
1Ss wurde pcfunden:
1. Fiir die folgendcn fiinf I3iitlrn:) 1907, naclitlrni sir zis ei .Jalire ICrntcn oline Diingrlng getragrn
Iinttrn. alsc) zicmlirli crsc,liiipft waren:
1)iircli 24-stiindigrs Stelirn tlrs \vassergrsiitrigten 13odens in Lritfiiliiplirits\\-ass~rninimt tlalirr
cler \\'itlerstancl al), odrr die 1,eitfiiliigkeit. wenn
;iucIi teilweise niir uncrlicblicli. zu; nach Xstiindi,<en1Stelirn aber sintl dicw Grenzrn ineistrns sclion
crrricht .
1.h niiigrn tltilicr liirr nur cinipc 1t:rgelmisse
I
I11
Sniidboclen
10-5
I.ehrubodcii
0,81 g
29,40 g
1,24 g
24,fiG g
. . . . . 13,s .
Ohtn
411,8
nacli
Aiif t l i c w \\cis(. \vrirtlc die. IAritfSliigkeit d r r
\vassrrgesiittiptc.n 13iidcn nacli 1 - i i n t l Plstiindigeni
StrIirn bestininit itnd z. 13. gefiintlmG):
.
lsmutischc Wnssersufnalimc
fiir 1 Tag u. 100 g Rodcn:
E:rntrcrtmg (wasserfrci) .
odrr
1000 - s
der 0 b A c 1i schen Tabelle . . . 0.7278
Also Widerstand ( W ) dcs Bodens
0,7278 . 100 = 72,78
Spezifischer \Vidrrstand fiir 1 qcni
bei 1 cm AIxdantl - da GefSB
50 acni ist . . . -- 72.78 . 50 := 363!).0
hlittc.1 15,88.
Spcz. 1,eifiliigkeit
. . . .. . . . . ..
1 Stuntle
Ohm
(x) Lritfihigkeit der l/loo-n. KC1-Losung
. . 0,001 225
I)ei 18' ist nher . . . . .
.?\Is0 betrligt die Kapazitlt
(= x
= 0,001 225 * 15,88) 0,019 453
Eine 2. Bestimniung rrgab fur C
. . 0,019235
Also Mittcl fiir C! = 0,019 344
Als Hrispicl fiir die lkstiminung der spezifischcn Leitfihigkcit cines Bodens inijge folgrndrs
(fur cinen niit \\'assrrstoffsiipcro~?.d osydicrten
Sandboden Tor der Krntc) dicnen:
Eingrsrlialtctrr
Rliccist:itrn\vitlrrstantl . . . , . , , . , .
. loo
ollm
f
105
~-
-
v
I \'
IV
~ ~ X ~ k l J ~ l d < ' l l'I'orrbod
x3.1
. 10-3
11
w47. 10-5
Schiaferhodoi~
"::I
10-5
.
(
.
2,'LIi g
32,7!) p
--:%,Mig
.)I$)!) g
1,47 g
42,54 p
2 . Diesclben Biiden 1908, narlideni sie vorher n u r niit c:licniieeh reitieni \\.;isscrstoffsiii)rrosJ.cl brIi;intlrlt, d. 11. oxydiert \\ordm waren:
I
,
.
.
111
VI
.
Oarnotisclw Wssscraufnaltmc.
fur 1 Tag u. 103 g Botlcn:
Ernteertrag (wasserfrei): . .
Spez. Leitfiihigkrit nach tlrr
Ernte: . . . . . . . . .
1,08 g
40,83 g
1,84 P
5437 p
2,44 g
4o,x5 g
1 0 , 4 . 1CJ-5
1 l , 0 . 10-.:
1 7 , X . ](I-5
2,Xi g
43,16 g
(#.!I.
10-5
1,74 g
40,50 g
1B,8.10- 6
JIiin sielit ~ i i tlicsrn
s
1Srgel)nisscn. da13 tlir s l ) r z .
liolien (klialt i i n 1Siscnoxytl lrz~v.cinein geringen
1.ritfiiliigkeit i t n d clir osnrotisclir ~Vas.srr~i~fnnliiiie( k l i n l l an ISisrnoxytliil, \vohri hrsondrrs cler Tonboden glciclizeitig ;in sicli scltr reich an Pflsnzenlrroportional steigen iind f d lt n . untl tlaD aiich die
niilirst uffcn is t .
I4:rnten iin allgemeiiirn niit ilinen xu- und ahneliinen.
l3rsontlcrs auffallend ist tlie ICrIiiiliiing sinitliclier
Sc+r 1)ezrichnentl int ferner tlic starke Abnslinie
CiroWrn tliircli tlie :illcinige Rehandlung (Osydn- der elektrolytisclim Lritfiiliigkeit d c r Roden nacli
I ion) drs I3otlens niit clirniiscli reineni \\'tisserstoffder JSrnte, \t-orsus gcsclilossen \vertlcn inuB, dn IJ
siil)eroxyd. Hierdurcli gr\vinnt, die sclic~n bei der
die Stotfe. ivrklw tlir c~lrkti~olgtisclirT,ritfliliigVeldffrntlicliung") der friilieren Vvtsuclir ausgc.!irocliene -4nsiclit an Sicherheit. da13 die I'flanzen6) 1)ic osiiiotisclic \\'assciaufnnlinic,, tlic friiher
iiilirstoffe ini I h l e n zuni Teil als lioniplese Salzc
bti scliv ankrntlcn Teniper~itiirenzwischen 17-20"
i i i Verbinclung mit Humrissiiiren otlrr adeorbiert
festgestellt wiadc. wurdc in diescn Versiichen mit
;in Huniuskolloidc vorlianclen win niiisscn.
Die
Hilfc cines rlcktrisch 211 Iicizendrn groUen Wasser.4nsnaIimen hierron, ivic z. R. h i Ton- und Scliieferbntlcs (vgl. 1,andu. Vcrsurlisstationen 11, 1 [lOlO])
bei konstanter 'remperatur yon 18" erinittclt.
h)tlcn, erklSren sic11 ungez\viingrii aus dem geringen
Ckhalt. dieser Riiden nn Humus. solvie atis rineni
7 ) Dcr leliniige Sandboden 11, der sonst iniincr
- ...
niit vrrwrndct nurdr, ninl3te hier wepen seines al)6 ) lAandw. Vcr~uclisstt~tionrn
66, 401 (1907) nornirn Vrrhnltcns iin fast nnkultivirrtrn Zustanrlc
t ~ n t l 69, 1 (1908).
von d r n Versuchrn ansgesrhlosscn wrrdrn.
Ch. 1911.
14
106
Kgnig, Hasenbiiumer, Meyering: Elektrolytisohe Leitfkhigkeit des Bodenr.
[ s m ~ ~ d ~ c h ~ d e ~
__.__
-
keit dcs Rodens bedingen, aucli vorwiegend r o n
(len Pflanzen aufgenoninien werden.
Die nicht iminer auftretendc %Liehung zwid i e n Leitfiihigkei t, osmotischcr Wasseraufnahme
iind Erntc licgt zweifellos daran, daO einerseits die
1Srtriige cines Rodens aul3er von dein Liislichkeitsgrade der Xiihrstoffe noch von antleren UmstInden
abhiingig sind. nndcrerseitx dcr Boden ein Gemisch
\~erschiedenrr Sestandteilr Iiildet. von drm sich
t rotc grijBter Sorefalt fiir - i i i \ ) t i l t ~ I3estiinniungcn,
wie in diesem Fallc durch Anwendung geringer
Mengen, schwer cine vollig gleichmadige Probe grwinnen liiBt. Uni dieses E . 13. fur die elektrolytischr
Leitfiihigkeit zu zcigen, wurde der durch cin 1 niniSieb gebrachte Boden durch ein 0,5 mru weites
Sieb in zwei Teilc, niimlich in einen von 0 4 , 5 mni
und einem zweiten von 0,5-1,O mm KorngrolJe
zerlegt untl von beidcn Trilen die Leitfiiliiplteit mit
folgendem - Ergebnis I)estininit :
Es zvigt sicli hier, tlall (lei. feinrre, abgesicbte
:\nteil diirchwcg cine grii13ere h i t fiihigkeit besitzt
ills der -4nteil von 0,*5-1.0 n i i n KornpiiUe. Das
irt wohl dahin xu erkliren, tlaU die Frinrrde den
pr6Bten Teil der lriclitlosliclien M z r onthiilt.
Wahrsclieinlicli ist auch nicht ohne I.Gnflu0, daB
niit ilbnahme drr KorngrijDe die capillarwirkenden
Hohlriiunie zahlreidiw wetden, und die Wassernufnahmefiihigkeit des Boclens euniinnit.
TJm daher fiir dicse Brstiminungen vergleichhare Werte zu erhaltcn, ist es von wesentliehein
Relang, eine gleicliiniiBig bcschaffene Bodenprobe
iinzuwcnden.
b o n d e r s sertvoll hat sicli die elektrolytisehe
Leitfahigkcit zur I’riifung der &age erwiesen, \vie
sich die einzelnen Salze (Dungesalze) bezuglich ihrer
Ab- oder Adsorption iin Boden verhalten. J e 1 kg
Sand-, leliniigcr Sand- und Kalkbodcn wurde In
eineni Versuch mit 300 ccm dcstillicrtcm Wasser
angefeuchtet, an drr Luft eintrockncn gelassen,
wieder mit 300 ccni dcst. Wasser durclifeuchtet
und abermals a n dcr Luft eintrockiien gelassen. In dcrselben Weise wurde mit verschiedenen Salzliisungen verfahrcn, nur mit dem Unterschiede, daO zuin crsten Durchfeucliten- 300 ccni
Salzliisungen angewendct wurden.
Von den zweiionigen Salzen gelangten
von den dreiionigen Salzen
n’ormallosungen zur
Anwendung. Die Bijden wurden, nachdem sic zum
zweiten Male lufttrocken geniacht waren, durch
ein 1 mm-Sieb gebracht und mit folgenden Ergebnimen auf Leitfahigkeit und osmotisclie Wasseraufnahme untersucht:
.
Leitflhigkei t
der Salz-
Salelosungen
nbgewogen fiir 1 1
liisungen
Hoden, ohne Salz . .
1,4920 g KCl . . . .
2,0240 g KNO, . . .
3,3246 g KzSO4 . . .
2,3240 6‘ KZIIPO, . .
1,1700g S a c 1 . . . .
1,7020 g NaN03 . . .
1,7630 g (NH,\,S04 .
3,3630 g CaH4(P0,)2
.
.
.-
I
-.
.. ._
Sand
boden
- -. - - -
I 1
Speeifische
Leitfiihigkeit;
gemessen
nacli 8 S t d . ,
24(i,t(. 10--6
235,5. 10-6
295,o * 10-5
20&8 10-6
202,0.10-5
198,O * 10-6
295,l 10-6
377,2 10-5
Auch hier zeigt sieli im grol3en und ganzen
eine Yroportionalitiit zwischcn elektrolytischer Leitfiihigkeit und osruotischer Wasseraufnahme; beide
nehmen durch die Behandlung des Bodens mit
Salzliisungen erheblich zu. Eine Ausnahme bildet
das D i k a 1 i u m p h o s 1) 11 a t , K,HPO,; von
diesem Salz werden I’hosphorsSure wie Kali, in den
angewendeten Mengen, vollstlndig absorbiert, d. 11.
chemisch gebunden (unl&licli gemacht), so daR die
k t a n d t e i l e des Salzes nicht mehr auf die elektrolytische Leitfahigkcit und osmotische Wasseraufnahme wirken, denn diese stinimen init dem urspriinglichen, nicht mit Salz behandelten Boden
uberein - die geringen Unterschiede liegen innerhalb d m E’ehlergrenzen oder sind auf eintretende
Xebenwirkungen
zuriickzufuhren.
Dem Dikdiumphosphat kommen in der Absorption Ka-
.
~
~~
Lehmiger
Sandbodel
.
.- .. - . ...
’
d5
5
9 52
-
9
3s
0,856
1,827
1.539
2,121
0,782
1,944
1,855
2,127
2,625
Speeifische ,
Leitfahigkeitl
gemessen
nach 8 S t d . ,
~
34.3 - 1 0
5
i
p!
9
d
:
Z ZZ
‘$2
$
1,479
2,365
80,4. 10-5
108,7 * 10-6
2,656 106,l. 10-5
2 365 95,s. 10-5
1,451 83,l 10-6
2,366 106,5 10-5
2,791 103,l 10-6
2,141
2,880
-
2,945
1
I
1
4,279
3,887
3,830
2,853
3,991
3,890
10-6 ’ 3,493
106,3. 10-6 4,718
98,3
*
lium- und Magnesiunisulfat am nachsten; hei ibnen
iut die Erhohung der elektrolytisehen Leitfilhigkeit
und osmotischen Wasseraufnahme geringer, als bei
den zweiionigen Salzen, obschon bei den Sulfaten
eine relativ groDere Menge der Base in Anwendung
kern. Das bestatigt die schon fruher gemwhte
Beobachtung, daB Schwefelsaure vom Boden zum
Teil absorbiert wird, wiihrend Chlor und Salpetersliurc in Liking bleiben.
Um also die Absorptionskraft-des-Bodens fiir
Salze festzustellen, eignet sioh von den bis jetzt
untersuchten Salzen daa, D i k a 1 i u m p h o s
p h a t am besten.
r.4. 267.1
-
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
495 Кб
Теги
bestimmung, der, des, boden, leitfhigkeit, elektrolytischen
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа