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Bestimmung der Kohlenwasserstoffe in technischen Gasen.

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Wollers: Bestimmung der Kohlenwasserstoffe usw.
636
- Neue BUcher
- Vereine und
- - __ ~.
Bestimmung der Kohlenwasserstoffe in technischen Gasen.
Von Dip1.-Ing. WOLLERS,
Essen.
-
1. Veroffentlichung mit
1702fl. [1910].
H. Stolzenberg, Ber. d. d. &em. Ges. 43,
Verlag Chemie 0. m. b. H.. Leipzig.
- Verantrortlioher Schriltleiter
-_ . -
.-
I
Neue Biicher.
(Eingeg. 17.15. 1922.) i
Die in brennbaren Gasen enthaltenen Kohlenwasserstoffe teilt
man ein in die Kohlenwasserstoffe der Methanreihe und in die sog.
"schweren Kohlenwasserstoffe". Dieser Sammelbegriff umfaDt die ungesattigten Kohlenwasersioffe der kthylen- und Acetylenrehe, sowie
die ringf6rmigen Kohlenwasserstoffe, die im dampfformigcn Zustande
in den Gasen enthalten sind. Diese letzteren bestimmte man schon
Iiinger fiir sich durch Auswaschen mit Paraffin01 oder Ausfrieren.
Sie lassen sich in der Gasadage durch Herauslosen rnit absolutem
Alkohol quantitativ bestimmen. M a n gibt sie dann als ,,dampfformige
Kohlenwasserstoffe" getrennt an.
Herrn Prof. E r d m a n n gebiibrt die Prioritat, in die Gasanalyse
das Prinzip der Kondensation durch Abkiihlung eingefiihrt zu haben *).
Ein einwandfreies Verfahren zur Trennung der einzelnen Gase
ungesattigten Charakters iet zurzeit nicht bekannt. Im folgenden wird
ein Verfahren beschrieben, urn eine fraktionierte Trennung bei tiefer
Temperatur durchzufiihren.
Von der Behandlung der Athylenkohlenwasserstoffe ist das
Acetylen zu entfernen. Die Versuche ergaben, daB dieses mit einer
Kalium-QuecksilberJodidlosung quantitativ zu erreichen iSt.
Die Athylenkohlenwasserstoffewerden quantitativ absorbiert durch
konzentrierte Schwefelsaure, der etwas Vanadinsaure zugesetzt wird.
L e b e a u und D a m i e n s glaubten eine Trennung der einzelnen
Cllieder durch stufenweise Anwendung von Schwefelsaure verschiedener Konzentration erzielen zu konnen. An Hand von Versuchen wird gezeigt, daB dieses nicht moglich ist.
Wie d e W i l d e und L u n g e und H a r b e c k zeigten, l a t sich
dthylen gemischt mit iiberschiissigem Wasserstoff beim Uberleiten
tiber Palladiummohr in Methan iiberfiihren. Diese Versuche wurden
wiederholt, und es wurde gefundm, daD d t h y l a , Propylen und
Butylen sich auf diese Weise bei Zimmertemperatur quazltitativ in
dthan, Propan, Butan iiberftihren lassen. Da sich diese Gase mittels
der unten beschriehenen fraktionierten Destillation trennen l a w n ,
k6nnen auch die grundsatzlichen Schwierigkeiten zur Trennung der
Kohlenwawrstoffe der Athylenreihe als iiberwunden betrachtet
werden. Hat man verwickeltere Gasgemische zu untersuchen, in
daneben den Paraffhkohlenwasserstoffm auch d ~ y l e nYSW. enthalten sind, so verfahrt man wie folgt: Man teilt die Gasmenge in
zwei Teile, entfernt in dern ersten Teil die kthylene rnit VanadinSchwefelsiiure und bestimmt die ParafIine. Den zweiten Teil behandelt
man mit Wasserstoff iibgr Palladiummohr und bestimmt wiederum die
nunmehr darin enthaltenen Paraffine. Aus der Diffeienz zwischen 2
und 1 lassen sich Bthylen, Propylen, Butylen hrechnen. Ohne eine
Uberfiihrmg in die Paraffine ist eine Bestimmung einstweilen noch
nicht moglich.
D i e K o n d e n s a t i o n s a n a 1 y s e:
Die Apparatur besteht im wesentlichen aus einem kugelformigen
KondensationsgeflB und einer Quecksilberluftpumpe. Der Gang der
Analyse ist folgender:
Angewandte Menge: 2 ma1 100 ccm Gas,
a) zur Bestimmung der gesattigten und ungesattigten Kohlenwasserstoffe,
b) zur Bestimmung der gesattigten Kohlenwasserstoffe.
Das Gas wird in die Burette iiberfiihrt und unter Atrnospharendruck gestellt. Die Apparatur wird dann luftleer gepumpt, das KondensationsgefaD durch fliissige LuB gekiihlt, und das Gas in das KondensationsgefiD geleitet. Nach 10 Minuten Kuhlung beginnt man rnit
dem Abpurnpen der einzelnen Fraktionen.
F r a k t i o n I v o n - 1808 b i 6 - 190 '. Sie enthalt Sauerstoff,
Wasserstoff, Kohlenoxyd, Methan, Stickstoff. Die Fraktion wird in
einer Quecksilberpipette aufbewahrt und nach D r e h s c h m i d t
verbrannt.
F r a k t i o n I1 v o JI - 115 enthat Athylen, Athan, einen Teil
des Propylens und Propans. Auch diese Fraktion wird in einer Quecksilberpipette aufbewahrt wie Fraktion I.
F r a k t i o n I11 v o n Z i m m e r t e m p e r a t u r enthalt den Rest
von Propylen und Propan, Butylen und Butan.
Die 3 Fraktionen werden dann im D r e h s c h m i d t apparat
verbrannt.
j5l
Zu b) 100 c6m werden wie boi a) verbrannt, F r a k t i o n I wie
bei a) abgepumpt.
F r a k t i o n I1 wird bei Zimmertemperatur abgezogen.
Aus diesor Fraktion werden Kohlendioxyd, Acetylen und die
Athylenkohlenwasserstoffe absorbiert. Nach der Absorption w i d das
Gas abermals in den Fraktionierapparat eingefiihrt und in Fraktionen I1
und I11 wie bei a) zerlegt, denn Fraktion I ist bereits abgepumpt.
Die Fraktionen werden ebenfalls verbrannt.
'1
[angewandte
Zritschrift fur
Cbemie
_..
Eine Reihe Beleganalysen zeigen, daD die fraktionierto Destillation
ein voniieliches Mitlel zur Trennune der easformieen Paraffinkohlenwasserstoyfe ist, eine unbedingte !hverl<ssigkeitUder Apparatur in
[A. 192.1
bezug auf luftdichtes SchlieBen der Htihne vorausgesetzt.
Vorgelragen am 10.-12. 1921 im Bezirksvereh Rhcinland- Westfaler..
--
Versammlungen
_ __ _
~
~~
~
~
Taschenbiich der mikroskopischen Technik. Von B. Rome is. Verlag
R. Oldenbourg, Muncheu-Berlin. 9. u. 10. neubearbeitete, erweiterte
Ausgabe des Tascbenbuches der rnikroskopischen l'echnik von
Alexander Blihrn u. Oppel. GrundRreis M 6, Teuerungszahl zurzeit 60
In der Neuauflage wurden die Kapitel tiber Knochen, Zahne und
Muskelu iibersichtlicher gestaltet, der Abschnitt tiber die Vitalfiirhung
auf Grund der neuesten Erfahrungen umgearbeitet. Ein Kapitel iiber
das Messen mikroskopischer Prlparate wurde hinzugefiigt.
Das Buch sol1 die Aufgabe haben, als Nachschlagebuch zu dienen.
Der reiche Inhalt ist in einen allgemeinen und in einen speziellen
Teil iibersichtlich gegliedert. Die Fiille der angegebenen Methode ist
sehr groli; aber auch fur die Wiinsche des Anfangers ist gesorgt;
denn der Verf. hat das Buch rnit einem Anhange versehen, mit einer
gedrangten Zusammenstellung der besten und einfachsten Methoden
der Fixierung, Einbettung und Farbung. Alles in allem ein brauchbares Buch, das dern wissenschaftlichen Forscher gute Dienste
leisten wird.1;
/. Koch. [BB. 78.1
MaDanalyse. Von Dr. O t t o Rlihn. Mit 14 Figuren. Band 221 der
Sammlung Glischen. 2. Auflage 96 S. Berlin u. Leipzig. Vereinigung
Preis M 48
wissenscbaftlicher Verleger, Walter de Gruyter & Co.
Der Verf. gibt in diesem Werkchen eine sehr einfach, fast primitiv
gehaltene Behandlung der MaGanalyse, so dat3 es in erster Linie fur
Studenten der Medizin, Landwirtschaft oder Pharmazie in Betracht
kommt. Gegen die Darlegungen im einzelnen sind unter diesem
Gesichtspunkt kaum wesentliche Einwendungen zu machen. Unrichtig
ist die Deutung, die der Farbhderung einer Kupferchloridllisung beim
Verdiinnen mit Wasser gegeben wird (S. 32) und demgemN.3 auch die
Erkliirung, die filr die Wirkung der Indikatoren gegeben wird, insofern
der Umlagerung keine Beachtung geschenkt ist. Die Bemerkung aut
S. 12, d d die Kostspieligkeit der erforderlicben Apparate der ausgedehnten Anwendung der Elektrolyse hinderlich sei, hat nur bedingte Giiltigkeit. In eine spatere Bearbeitung sollte doch wenigstens
eine Andcutung aufgenommen wcrden, daD man nicht geeichten Geraten nicht unbedingt trauen dart und dai3 bei GefaBen rnit Ausgnll
die AusfluDzeit zu beachten ist.
W.Bottger. [BB. 160.1
Bericht fiber Btherische ole, Riechstolfe usw. Von Schimmel & Co.,
Miltitz. Aurgabe 1922.
Diese ausgezeichnete Gabe des bekannten Welthauses und Flirderers
der Wissenschaft von den natiirlichen und klinstlichen Riechstoffen
wurde eben wieder versandt. DaD die Firma sich genlitigt gesehen
hat, rnitz~iteilen, daD sie unter dem Druck der schweren Zeit von
jetzt ab die Berichte nur einmal jiihrlich herausgeben kmn, ist begreiflich, betriiblich aber fur die so freundlich Beschenkten das Ansuchen, die weitere Versendung erst z u erbitten, die Rerithte wirklich
zu benutzen und nicht achtlos fortzuwerfen, wie es, traurig genug, die
,,Fatau auch solcher ,,Libelli' sind. Welch ausgezeichnete Repertorien
die Berichte fur ihren Wissenshereich sind, ist zu sapen wahrlich nicht
notig.
Dr. H. Schelenz. [BB. 172.1
I
Aus Vereinen und Versarnmlungen.
I
Deutsche Gesellschaft ftir Metallkunde.
Vom 14.--17. Oktober findet in Essen die H a u p t v e r s a m m l u n g
statt. An Vortragen uerden gehalten: ,,Die elektriscbm Schmelzofen fur Nichteisen-Metalle" von Oberingenieur Th. Metzger,
Dusseldort; ,Das Pressen von Metallen" von Dr.-Ing. A. P e t e r ,
Berlin; ,,Die Korrosion der Nichteisen-Metalle" von Prof. I h .
W. F r a e n k e l , Frankfurt a. M.; ,.Die Verfabren zur Llntersuchung
der Metallstruktur mit Rontgenstrahlen" von Dr. S c h i e b o 1d ,
Herlin. Ferner werden eine Anzahl von Metallwerken (voraussichtlich
Th. Goldschmidt, A:G., Essen; Berzelius Metallhiitten A.-G., Duisburg
und das Metallographische Institut der Fried. Krupp A.-G., Essen)
besichtigt werden. Am SchluD der Tagung findet ein gemeinsamer
Ausflug nach Hagen (Akkumulatorenfabrik A.-G., Hagen) und nach
Altena (Anlagen von Basse & Selve) statt.
Die Wirtschaftssfelle d e s Reichsverbandes der Vereinigungen des Drogen- und Chemikalienfaches G. m. b. H.,
Berlin s w 48, schreibt uns:
Ein neugegrundeter Chemikalien-GroOhtindlerverband verbreitet
in der Fachpresse, daD eine zentrale Vertretung des Chemikalienund Drogeuhandels nicht bestehe. Demgegeniiber weisen wir darauf
hin, daB der gesamte Drogen- und Chernikalienfachhandel bereits seit
Jahren im Reichsverbande der Vereinigungen des Drogen- und Chemikalienfaches e. V. zusammeogeschlossen ist, und d& dem Reichsverbande nicht weniger als elf groDe Fachvereinigungen, die sich
Uber das ganze Reich erstrecken,. angeschlossen
sind.
-
Prof. Dr. A. B i n ~ Berlin.
,
-
Druck von J. B. Eirschfeld (A. Pries) in Leipig.
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