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Bestimmung des selectiven Reflexionsvermgens einiger Planspiegel.

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304
4. Bestimmwng des selectGvem
Reflexiomsvermbgems eimiger Plamspiegel;
vom 3.P a s c h e m .
Ein mit Eisenoxyd bedecktes Platinstreifchen wurde elektrisch gegluht iind sandte durch eine spaltformige Oeffnung s
eines Kastens Licht zum concaven Spiegel S von 70 cm Kriimmungsradius, welcher ein reelles Bild des Spaltes s auf dem
Spalt s1 meines Flussspat - Spectralapparatesl) entwarf (vgl.
Figur). Bei der Stellung A des Kastens gelangte das Licht
direct zum Spiegel S,, bei der Stellung B, nachdem es an dem
zu untersuchenden Planspiegel S, re0ectirt
war. Der Einfallswinkel betrug bei der An?>;
ordnung 8,5 Grad. Der Kasten war an einem
,’)-m ::
Arme eines Spectralapparates befestigt, mit
dem er sich in die durch Anschlage fixirten
s,’ ‘,
Lagen A und B dreben liess. Der Spiegel S
liess sich schnell in die fur die AnordnungB
richtige fixirte Lage bringen. Er stand auf
dem Spectrometertischchen , welches mit den
Spitzen seiner Fiisse in kleine Vertiefungen
s! i l
hineinpasste. Die Ebene des Planspiegels ward
in die Drehaxe hineinverlegt, und die Lange des Strahlenganges
bei den Anordnungen A und B war genau die gleiche. Dies
ist in dem an Absorptionen der Zimmerluft reichen ultraroten
Spectralteile zweckmassig. Der Spalt s war ein wenig grosser,
als der Spalt sl, sodass sein Bild sehr exact stets in derselben
Weise justirt werden konnte. E s sind untersucht die Re0exionen verschiedener Silberspiegel und eines Neusilberspiegels : 1. ein Planspiegel I auf einer Feinsilberplatte, geschliffen und polirt von Z e i s s. Ebensolche Hohlspiegel beI
z
,
,\ \\
‘=y
(\\\
1) Die Breite des Bolometers betrug 3 Minuten im Spectrum.
Selectives Refiexionsvermiigen einiger Planspiegel.
305
nutzte ich im Spectrometer, deren Reflexion ich wissen
wollte. 2. Eine frisch versilberte ebene Glasflache 11. Die
dicke Versilberung war zwar noch ein wenig durchsichtig fur
Blau, wie die meisten versilberten Glasflachen, aber die Schicht
war sehr gleichmassig und vorziiglich polirt. Aehnlich versilberte Glasspiegel sind haufig im Spectrobolometer verwendet.
1st die Versilberung neu, so sind sie in der Reflexion Vollsilberspiegeln wenig unterlegen , wie die Messungen zeigen.
Drittens untersuchte ich einen genau ebensolchen versilberten
Glasspiegel 111, der aber 4 Jahre alt war, und dessen Silber
scbon die bekannte braunliche Farbung zeigte, die alte Silberspiegel mit der Zeit erlangen. Die Reflexion dieses Spiegels
ist bedeutend schlechter geworden. Der neusilberne Spiegel IV
bestand aus derselben Legirung, aus der die Halbkugeln bestanden, welche ich zur Schwarzung der strahlenden und bestrahlten Flachen benutzte. Auch dieser Spiegel war von
Z e i ss vorzuglich ausgefuhrt.
Versilberte Glasspiegel.
--
Vollsilberspiegel I
*
2.
R
0,7786
0,9 104
1,096
1,329
1,718
2,204
3,842
4,810
6,264
7,737
94,24
95,43
96,45
97,30
97,70
97,97
98,18
98,23
98,40
98,69
Zahl
m.F. d. Mess.
0,39
0,15
0,14
0,11
0,11
0,19
0,14
0,18
0,OS
0,24
4
4
5
5
4
4
4
4
6
4
---
neu I1
91,96
94,38
96,04
97,27
97,50
97,95
98,08
98,13
98,20
98,46
alt 111
Zahl
d. Mess.
R
3
2
3
1
2
2
2
2
3
2
85,15
86,48
88,25
89,50
90,94
91,91
93,58
94,06
95,47
96,17
A bedeutet die Wellenlange in p, R die reflectirte Strahlung in Procenten der einfallenden, m. F. den mittleren Fehler,
Zahl d. Mess. die Anzahl der Messungsreihen, aus denen das
Mittel und der mittlere Fehler berechnet ist. Bei SpiegelIII
ist jede Zahl das Resultat nur einer Messungsreihe (die aber
Bus etwa zehn Einzelbeobachtungen bestand). Die Galvanometerausschlage betrugen nie unter 100 Sct., und ein einziger
Ausschlag war bis auf 'I2 Sct. genau.
Annalen der Physik. IV. Folge. 4.
20
308
li: Paschen. Selectives Reflexionsvermogen einiger Planspiegel.
I
R
m.F.
0,7786
0,9104
1,096
1,329
1,718
70,89
72,44
76,16
80,67
85,05
0,11
0,lO
0,06
0,06
0,09
Neusilberspiegel.
Zahl
I,
d. Mess.
3
3
4
3
3
2,204
3,842
4,810
6,264
7,737
R
m.F.
88,43
91,SO
92,53
93,17
94,03
0,18
-
-
Zahl
d. Mess.
2
2
2
3
2
Die Resultate fur den Spiegel I schliessen gut an die
Resultate der Herren L a n g l e y l ) , E. H a g e n und H. R u b e n s ?
an. Auch sind sie in guter Uebereinstimmung mit den Resultaten von H. R u b e n s s ) , welcher Messungen bis 3 p gemacht
hat, und auch niit denen von Nichols4) bis 9 p . Sie sind
ferner im Einklang mit der Annahme, dass bei den langen
Wellen der Rubens'schen Reststrahlen die Reflexion des
Silbers eine nahezu vollstandige ist. Denn bei 8 p fand ich
das Reflexionsvermogen bereits auf 98,7 Proc. gestiegen.
Die Reflexion des Silbera im Ultrarot nach verschiedenen Beobachtern.
2.
Q
0,80
:il:
{l!I
-
Nicholse)
Paschen')
94,83
a.
(PI
Nichols
Paschen')
0,90
95,l
96,5
96,O
95,48
4,OO
100
93,18
1,OO
96,3
96,s
2,OO
97,2
97,4
2,50
96,3
97,s
3,OO
98,O
98,3
-
97,2
97,88
96,5
98,04
97,3
98,12
96,04
6,OO
99,s
98,36
7,OO
99,6
98,52
3,50
98,3
98,16
8,OO
99,0
98,71
Das Reflexionsvermogen steigt nach lneinen Messungen
fur die vorzuglichen Spiegel I und I1 nicht ganz so schnell
an, wie nach denen von Nichols.
1) S. P. L a n g l e y , Phil. Mag. 27. p. 10. 1889.
2) E. H a g e n u. H. R u b e n s , Zeitschr. f. Instrumentenk. Heft 10.
p. 293. 1899.
3) H. R u b e n s , Wied. Ann. 37. p. 249. 1889.
4) E. F. N i c h o l s , Sitzungsber. d. k. Akad. d. Wissensch. zu Berlin
1183-1196. 1896; Wied. Ann. 60. p. 401. 1897.
5) Hr. H. R u b e n s untersuchte zwei verschiedene Silberspiegel I u. 11.
6) Hr. E. F. N i c h o l s untersuchte einen Silbernicderschlag auf Glas.
7) Spiegel I, interpolirte Werte.
(Eingegangen 29. November 1900.)
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