close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Beweis dass die Tartinischen Tne nicht subjectiv sondern objectiv sind.

код для вставкиСкачать
652
X V. NeugebiLdete Sanidirz (glusige Fekdspath)_T(rystal/e; von Bergrath Dr. Je n z s c h.
B a n d CV, Seite 618 ff. dieser Annalen berichtete ich iiber
die in Folge von Gesteinsverwitterung gebildeten SanidinKrystalle von Tanhof und vom Raschberge (nicht Buschberge) bei Zwickau. An beiden Localitaten sieht man neben dem durch fortgeschrittene Verwitterung des Melaphyrs entstandenen fetten Thone Melaphyr noch ringsum
anstehen (nicht uinstehen).
Die Flachen der in diesem Thone neugebildeten vollig
frischen Sanidin (glasige Feldspath) -Krystalle sind gewohnlich etwas rauh und mit einem a a r t e n (keineswegs aber,
wie verdruckt worden ist, mit einem zweiten) Ueberzuge
des sie umgebenden Thones bedeckt.
Diefs Zuni Verstandnifs von Seite 619 des erwahnten
Bandes.
---
XVL
Beweis, dufs die Tartinischen Tone niciit
subjectiv, sondern objectiv sind; con H. W .D o v e .
(Aus d. Monatsberichten d. Akad.
1859 Mai.)
l[m Berichte der Akadeinie von 1857 S. 291 ') habe ich
Versuche beschrieben, aus welchen entschieden hervorgeht,
dafs wenn ein Ohr liiiigere Zeit einen Ton von bestimmter
Hohe gehisrt hat, es fur das Vernehmen desselben unempfindlicher geworden ist als das andere, rwelches diesen Ton
nicht gehort hat, so dafs, wenn dann vor beiden Ohren
derselbe Ton gleichzeitig erregt wird, nur der gehort wird,
welcher vor dem Ohre erregt wird, welches ihin vorher
1) Diese Annal. Bd. 101,
S. 492.
653
nicht geh6rt hatte. In dieser Beziehng schliefst sich also
das Verhalten des Ohrs ganz an das des Auges an, dessen
Unempfindlichwerden fur einen lange gebotenen Farbeneindruck eben die subjectve complementare Fhrbung einer
nachher betrachteten weifsen Flache veranlafst. Ebenso
wenig wie aber diese Abstumpfung fur einen bestimmten
Farbeneindruck sich auf die Wahrnehinbarkeit einer anderen
Farbe erstreckt, so ist dieses auch bei dem O b der FaU.
Modificirt man namlich den mit zwei unisono tihenden
Stimmgabeln angestellten Versuch in der Weise, dafs die
vor das rechte und Iinke Ohr gehaltenen Stiinmgabeln verschiedene Tone geben, so hort man, wenn man die eine
so uin ihre Axe dreht, da€s sie durch die vier Interferenzstellen hindurchgeht, nicht wie bei unisono tonenden Gabeln
abwechseliid die eine und die andere, sondern die eine und
dann beide.
Die stereoskopischen Erscheinungen zeigen, dafs Lichteindriicke, welche auf den Netzhauten beider Augen verschiedene Bilder hervorrufen , sich cowbiniren, und durch
die von mir im Bericht von 1841, S. 251 beschriebenen
Versuche ist diefs auch definitiv fur die Combination verschiedener Farbeneindrucke entscbieden worden. Es schien
mir nun interessant die Frage zu beantworten, ob auch fur
das Ohr diefs giiltig sey, d. h. ob verschiedene Erregungszustiinde beider Ohren, einzelil dem Gehirne zugefuhrt, sicb
in demselben zu einer Resultante verbinden lassen. Der
angestellte Versuch entschied dagegen. Voii zwei eine reine
Quinte gebeiiden Stimmgabeln tvurde die eine vor das rechte
Ohr gehalten, die aiidere vor das linke. Der als tiefere
Octave aus der Combination beider Schwingungssysteme
entstehende Tartinische Ton wurde nicht gehort, aber sehr
deutlich, wenn beide Stimmgabeln vor demselben Ohr standen. ObgIeich also die gleichen oder nahe gleicben Eindrticke sich combiniren, wie daraus hervorgeht , d a t inan
die Schwebungen Stofse gebender Stimmgabeln tiirt, wenii
die eine vor dein einen, und die andere vor dem anderen
654
Ohre steht, so findet d i e t doch nicht statt, wenii die grohere Aiizahl derselben sich zii einein nenen Ton combiniren
soll. Der Tartinische Ton ist daher objectiv, iiiclit subjectiv.
XVII. LTeber den EinschliiJs con Feldspath in
Quarzkrystullen; oon E. S ii c h t in g in Eerliri.
so
weit, als ich habe nachkommen kiinnen, ist es zuerst
G a 1o i s, welcher ( Cutul. de sa coll. ) desselben gedenkt.
Er beschreibt eiii Bruchstiick eines braunen QuarzkrystaIls
von Madagascar, erfullt niit Schorlnadeln und zugleich mit
rhomboidalen Hohlriiumen, welclie von Feldspathkrystallen
hinterlassen seyen. Auch bemerke inan darin Glimmerkrystalle, Segmente sechsseitiger Prismen.
Aucb R o m k d e 1 ’ I s l e beschreibt (Krystallogr. Bd. 11,
S. 107) aus seiner Sammlung einen ganz wasserhellen Bergkrystall von Madagascar, welcher aufser Schorl- und Glimmerkrystallen rhomboi’dische Feldspathprismen enthalt, die
an den Enden des Stiickes frei hervorragen. Man sehe
aufserdem noch eine rhomboidale, von einem solchen Feldspathkrystalle iiinterlassene Hohhng.
G e r h a r d schreibt (Abbandl. der mathem. p h p . K1. d.
k. preufs. Akad. d. Wiss. a. d. Jahre 1614, S. 2): er besitze
ein wasserklares Stuck Bergkrystall von Allemont, in welchen eiu hochst regulirer Krystall von Feldspath eingeschlossen ware.
S h e p a r d berichtet (Sillim. Ainer. Jourii. Bd. XVLII,
S. 2YS), d a b sich iiahe bei Paris, in New-England, Granitdrusen init Krystallen voii gemeinem und Rauchquarz fgnden,
wo beide .eine verschiedene Bildungszeit erkennen liefsen;
Letzterer sey klarer und vollkornmener und zcige ein wiederholtes Auftreten der Prismenflachen, nachdem schon die
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
139 Кб
Теги
tne, die, subjective, dass, objective, beweis, tartinischen, niche, sindo, sondern
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа