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Bezwinger der Weltmonopole. Die Begr1nder der deutschen Rohstoff-Freiheit in Leben und Werk. Von H. Butze. 200 S. J. Klinkhardt Verlagsbuchh. Leipzig 1940. Pr. geb. RM

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N e u e Bficher
chemischen Unterrichts gleichermaBen wikmstens empfohlen werden.
Der Referent gesteht offen, daR er selbst bei der Durchsicht vieles
erfahren hat, das er bisher noch nicht wuRte. Darapsky. rBB.151.1
Organische Chemie im Probierglas. Von H . R o m p p . 204 S.
Kosmosverlag, Stuttgart 1940. Pr. geb. RM. 4,80.
Mit einer gewissen Neugierde nimmt man dies Biichlein zur
Hand, denn jeder Organiker weiB, daB die ,,organische Chenlie in1
Probierglas" gar nicht einfach durchzufiihren ist. Der Verfasser
hat es aber verstanden, eine sehr geschickte Auswahl von Versuchen zusanitnenzustelleri, die niit geringem auBeren Aufwand
durchzufiihren sind und die dem interessierten Laien die Wunderwelt der chemischen Experimentierkunst erschlieBen.
Die Ankniipfung an bekannte Naturstoffe und die Verwertung
organischer Reaktionen, die aus dem taglichen Leben bekannt
sind, geben zugleich mit kurzen historischen Betrachtungen ein
sehr anschauliches Bild von dem Werden und der Bedeutung der
organischen Chemie. Die padagogische Leistung des Buches liegt
in dem liebevollen Eingehen auf die handwerkliche Kunst des
Experimentierens und die mit dem Experiment verkniipfte Beobachtung. Handfertigkeit, Beobachtungsgabe und Geduld sind
die Voraussetzungen fur erfolgreiches chemisches Arbeiten.
Die Theorie stelit gegeniiber drm Experiment ini Hintergrund,
und dies mit Recht, d m n es soll kein Lehrbuch sein, sondern ein
Experinientierbuch, das zur weiteren Beschaftigung mit der Cheniie
anregen soll. Man wiinscht das Werkchen deshalb in die Hand des
Laien, fur die heranwachsende Jugend und auch in die Schulstuben. Moge es dort die Jugend je nach Veranlagung erziehen
und manchen zur Chemie hinfiihren, deren meiteres Gedeihen von
einem guten Nachwuchs abhangig ist.
Maurer. [BB. 11.
Bezwinger der Weltmonopole. Die Begriinder der deutschen
Rohstoff-Freiheit in Leben und Werk. Von H . B u t z e . 200 S.
J. Klinkhardt Verlagsbuchh., 1,cipzig 1940. Pr. geb. RM. 3,SO.
Das schon haufig in popularer Darstellung behandelte Thema
der Bezwingung der Weltmonopole durch die Chemie ersclieint hier
nwh eininal in leichter Abwandlung, und zwar im Rahmen einer
Buchreihe ,,Wille, T a t und Vorbild". Diesem Leitwort entsprechend
stellt der Verfasser die schopferisclie Personlichkeit in den Vordergrund. Ini Mittelpunkt der einzelnen Buchabschnitte stehen folgende
deutsche Chemiker: Frunz Karl Achard (Riibenzuckerindustrie),
Justus uon Liebig (Agrikulturchemie), Carl Bosch (katalytische Hochdruckhydrierung), E'ritz Hofmunn (synthetischer Kautschuk), Friedrich, Bergius (Kohleverfliissigung) und Friedrich Wilm (Duralumin).
Der letzte Abschnitt beharidelt die Geschichte der Vistra als Gemeinschaftsleistung. Es hatte der Bedeutung dieses Erzeugnisses keineii
Abbruch getan, wenn Titel und Inhalt allgemeiner auf die Geschichte
der Zellwolle eingestellt worden waren. I m ganzen genomnien.
diirfte das Buch seinen Zweck, dem Laien einen Begriff von wichtigeii
1,eistungen der Chemie zu rermitteln, erfiillen. G . Bugge. [BB. 33.1
.
Unsere Kleidung
Schulversuche iiber Faserstoff, Spinnerei wid
Weberei, Farbstoffe und Farberei. Von R. S c h a r f und H. Golomb e c k . 68 S. 0 . Salle, Frankfurt a. M. 194.0. Pr. kart. RM. 2,ZO.
hlit dieseni Buch, das in seiner ersten Auflage vorliegt, haben
die Verfasser den Versuch unternonimen, den in den naturwissenschaftlich-mathematischen
Arbeitsgenieinschaften
zusammengefaBten Schulern der Oberschulen einen Leitfaden in die Hand zu
gebcn, fur ein Praktikum, das sie durch eigene 'I'atigkeit in die
wissenschaftliche Forschungsform einfiihren soll und sie dabei gleichzeitig vor groBere praktische Aufgaben stellt, die fur das Gemeinschaftsleberi von Wert sind.
DaB ,,l:nsere Kleidung" in ihrer mannigfaltigen Art der Herkunft und Herstellung ein geradezu ideales Gebiet fur eine praktische, schulm%BigeRetatigung darstellt, wurde von den Verfassern
Llar erkannt.
In vier Hauptabschnittcn werden die Faserstoffe, die Spinnerei
und Weberei, die Farbstoffe und die Farberei behandelt. Das Kapitel
iiber Faserstoffe, das den weitaus groBten Teil der Schrift umfaBt,
bringt in ausgezeichneter Weise die Herkunft und die Untersuchung
der natiirlicheri und geschaffenen Fasern und 1aBt das eigenhandige
IIerstellen aon verscliiedenartigen
- Kunstseiden zu einem bleibenden
Brlebiiis werden.
Das Kapitel iiber Spinnerei und Weberei, die eigentliche Herstellung der Stoffe fiir ,,&sere Kleidung", ist leider ein wenig knapp
behandelt.
Dafiir karin aber aus den1 111. Kapitel - Farbstoffe - sehr
vie1 Cheniie gelernt werden, wenn gcniigende Grundkenntnisse hierfur vorhanden sind. Imnierhin erhalten die Schiiler einen Begriff
von den Schwierigkeiten, die bei der Farbstoffherstellung auftreten
k8nnen. Das IV. Kapitel - Farbei-ei - in welchem die selbst hergestellten Farbstoffe nun auch auspefarbt werden, wird sicher das
groBte Interesse erwecken; denn nun wird der Erfolg der ganzen
Praktikumstatigkeit greifbar. Da eingangs die Acetatseide ausfiihrlich behandelt wurde, ware auch im Abschnitt iiber Farberei ein
kurzer Streifzug in die farberischen Probleme der Acetatseide notig.
Eine Zusammenstellung der Durchfiihrung der wichtigsten
Echtheitspriifungen bildet die SchluBbetrachtung.
290
Ini ganzen gesehen bringt das neue Buch eine gute Zusammenstellung von leicht durchfiihrbaren Schulversuchen, die in systematischer Aneinanderreihung den Schiilern die Herkunft und Herstellung unserer Kleidung vermittelt, sie dabei in die wissenschaftliche Forschungsform einfiihrt und sie fur groBere praktische Aufgaben vorbereitet. wodurch die einleitend gesteckten Ziele erreicht
W . Lehmann. [BB. 31.1
werden konnen.
Die Nahrungs- und GenuBmittel, ihre Pflege und Lagerung.
Von W. Z i e g e l m a y e r u. E. M e r r e s . 220 S. E. S. Mittler 11. Sohn,
Berlin 1941. Pr. geb. RM. 2,-.
Das Buch liegt bereits als amtliches Lehrbuch der Welirmacht
,,Die Lehensmittel, ihre Pflege und Lagerung (U'aietkncde)" vor.
Es enthalt die Anforderungen, die an die Zusaminensetzung und
Giite der im Bereich der Wehrniacht heschafften und ausgegebenen
Lebensmittel zu stellen sind, sowie Richtlinien und Anhaltspunkte
f u r die Priifung, Beurteilung, Pflege und Lagerung der Lebensmittel.
Daneben sind die reichsrechtlichen Vorschriften und die Normativbestinimungen des Reichsnahrstandes und seiner Gliederungen beriicksichtigt worden. Mit diesen Worten unireiWt der Verfasser
selbst die Aufgabe, die er sich gestellt hat, Rr lost diese auf Grund
seiner vieljahrigen praktischen Erfahrungen. Zunachst werden die
Lebensmittel ausfiihrlich beschriehen : normale Zusnnimensetzung,
Verfalschungen, Verunreiiiigungen, norniale Beschafienheit, Anforderungen an die Fabrikationsraume, Verderbsnitiglichkeiten.
kurzum alle Fragen, die den interessieren, der Lebensmittel beschnffen, lagern oder verteilen muB. I n einem weiteren groBeren
Abschnitt werden die allgemeinen Grundsatze fur die Lagerung und
Pflege der einzelnen Lehensniittel riiitgeteilt. Auch hierhei wird der
unifnngreiche Stoff nach den einzelnen Lebensmitteln unterteilt,
wobei selbst Lagerrorschriften iiber die inodernen Gefrierkonserven
(Obst, Geniiise, Fisch, Pleisch) nicht fehlen. I n einigen erganzenden
Abschnitten wird iiber die Beschnffenheit und Pflege der Koch- und
Aufbcwahrungsgeschirre, iiber Schutz der Lebensmittel gegen chemische Kampfstoffe, iiber Schadlinge und dereri Bekampfung und
iiher Haltbarmachungsverfahren, Konservierungsmittel und Schoiiungsmittel berichtet. Allies in allem ein Buch fur die Praxis.
R i e w i e i e r . :13 13 . 4.2, j
Grundlagen der Errichtung elektrischer Anlagen in explosionsgefahrdeten Betrieben. Von Miiller - H i l l e br a n d. 160 S .
mit 92 Abb. J. Springer, Berlin 1940. Pr. geh. RM. 15,-, geb.
RM. 16.80.
In einer Gemeinschaftsarbeit des VDE wurden die Fragen
der Sicherung elektrischer Gerate in explosionsgefahrdeten Betrieben
erortert. Das vorliegende Buch gibt, unter Anlehnung an diese Aussprache, eine exakte Ubersicht iiber den heutigen Stand dieser
Fragen sowohl in theoretischer als auch in praktischer Hinsicht.
Die Wichtigkeit dieser Zusammenfassung fur den Chemiker
liegt darin, daB eine gute Auswahl aus der langen Reihe der theoretischen Erwagungen und der gefundenen praktischen Tatsachen
auf dem Gebiete der Explosionen wiedergegeben wird. Die zur Verhinderung der Explosionen geeignet gefundenen Mittel bei Verwendung elektrischer Gerate werden besprochen. Zahlreiche
Literaturangaben lassen eine rasche Orientierung auch bei Bearbeitung von Spezialfallen zu. Die Angaben des Buches beschranken
sich nicht allein auf die Gasexplosionen, sondern sie geben auch
wichtigste Unterlagen fur eine Behandlung der Staubexplosionen
wieder. Die kurze Wiedergabe der mathematischen Behandlung der
verschiedenen Vorgange auf dem Gebiete der Explosionen ist f u r
den Leser wertvoll, d a sie Unterlagen fur gegebenenfalls notwendige
Bearbeitungen schwieriger theoretischer Aufgaben im eigenen Betriebe liefert.
Das Buch ist in drei Abschnitte gegliedert, welche die Explosionsgefahr, die Explosionsvorgange und die explosionsgeschiitzten
Betriebsmittel zum Gegenstande haben.
Zahlreiche Abbildungen, Skizzen, Diagramme, Tabellen und
ein Sachverzeichnis erganzen und erweitern den Textteil. Insbesondere werden die als gut befundenen Sicherheitsvorrichtungen
der verschiedenen Schalter in Wort und Bild erlautert. Das vorliegende Buch entspricht allen Anforderungen und wird, der Verfasser mag es niit Genugtuung zur Kenntnis nehmen, auch Chemikern
gute Dienste leisten.
F . Wittka. [BB. 148.1
Reichsstudcntenwerk. Kurzberichte aus der Arbeit des Kriegsjahres 1939. 7. Folge.
Die Arbeit des Reichsstudentenwerkes zur Forderung des
Nachwuchses in den akademischen Berufen ist unseren Lescrn aus
den Erlassen des Reichsministers fur Wissenxhaft, Erziehung und
Volksbildung bekannt, die wir laufend im ,,Deutschen Chemiker" veroffentlichen. Die Friichte dieser Arbeit erfahren wir aus diesclii Biichlein. Es werden z. B. die Grundsatze geschildert, nach deneii die Auslese
zur Studienforderung vor sich geht, die Zugehorigkeit der Geforderten
zu den verschiedenen sozialen Schichten, ihre Examensnoten und
schlicBlich die Verteilung der zur Verfiigung stehenden Mittel. Ein
Kapitel ist dern Aufbau des Reichsstudentenwerkes in1 Protektorat
gewidmet, ein anderes den Berichten der einzelnen ortlichen Studeqtenwerke, ein drittes dern Wirtschaftsdienst im Kriege.
Friihwald. [BB. 134.1
Angewandle C h e m i e
5 4 . J a k r g . 1 9 4 1. Nr.23/24
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