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Blausure aus Methylamin als Vorlesungsversuch.

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Emde u. Hornemann: Blauslure aus Methylamin als Vorlesungsversuch
Zischr. angew. Chem.
44. Jahrg. 1931. Nr. 15
Blausaure aus Methylamin als Vorlesungsversuchl).
Von Prof. Dr. HERMANN
EMDEund THOR
HORNEMANN,
Phariiiazeutische Anstalt der Universitat Basel.
(Eingeg. 25. MPrz 1931.)
Bei Arbeiten uber die Rea\kMon
CH, . NH2
+
0 2
= HCN
+2 H 4
gab eine alte Beobaohtung von T o l l e n s den Anstoi3
zu einem Vorlesungsversuche iiber die Bildung voii
Bkausaure aus Methylamin.
T o 11 e n s ?) fand, dai3, wenn eine wasserige Liisuiig
von Methylamin abbrennt, die verlbleibende wasserige Losung Reaktionen auf Blaasaure gibt. Eindrucksvoller
und schneller liii3t sich die Bildung von Blausaure durch
Dehpdrierung von Methylamin wie folgt demonstriereii:
1) V o r g d h r t am 28. Februar 1031 in der H a u p h e r s a m lung der Schweizerischen Cheniischen Gesellschaft in Bern.
2)
Z. 1866, 516.
Ober einen Glastriohter legt nian ein qudratischm
Stuok Drahtnetz, sichert es durch Umbiegen der iiber&henden Ecken und legt darauf, hart an den Rand des
Trichters, dneu Wiirfel Eis. Auf gleicher H6he mit
dem Eise lafit man eine Bunsenflamme in einigen Zentimetern Absband etwa 6 om h o d rnit eben gelber
Innenspitze brennen. Aus einem Feinzersyauber nach
E m d e 3, spriiht man &inn konzentrierte wasserige
Methylaminlosung so durch den redwierenden Teil der
Flamme gegen den Eiswurdel, dai3 die fahlgelbe Methy1,aminflammesich am Eise zerteilt. Das Schnielzwasser
fangt man a d . Es riecht stark nach Methylamin und gibt
[A. 40.1
prachtigdie Reaktionen faufBlausiiure.
3)
Chem.-Ztg. 52, 1003 [1929].
auflerordentlicli fest auf der Faser uiid widerstehen nicht IIUI'
ltaltem und heifiem Wasser, sondern sogar hei13en Losungen von
Natriumsuperoxyd und ahnlichen Verbindungen, die Hypo(Notiz zu der Abhandjlung von Dr. Theotlor H e c z k o : chlorit mit Sicherheit zersetzen. Sie bilden sich stets bei der
.,l)it? v~olumetiisohe Schnellbesti,mm~ung VOn Koh,lenoxyd
Chlorbleiche
den
der
~
~das unter
i
~ Begleitsubstanzen
~
~
,
Ca~bonaten").
Cellulose einen wesentlichen Anteil an stickstoffhaltigen Verbindungen enthalt. Bei Baumwolle entstehen sie, wenn die
Von P. A. T h i e s s e n ,
InStitUt fur aiiorganische Chemie der UIliVeI'Sitat (ibttillgell.
Protoplasmareste durch' die Beuche nicht vollig elltfernt wordciI
Th. H e c z k o I)beschreibt eine Vorrichtung, die mit HiHe
sind, oder wenn rohe Baumwolle gechlort wird.
Wie weit und unter welchen Bedingungen die Chloramine
einea Magneten die Verschiebung des Substanztragers im geSchloasenen Verbrennmngslrohr ermoglicht. Eine andOge VOr- zu einer Schadigung der Faser fiihren kijnnell, ist noch nicht
hinreicheud aufgeklart. Wenn man vor Uberraschungen sicher
richtung w w d e bereits Von p. A. T h i e S s e II ang%ehn.
Sie wurde angewmdt, um i.n einem geschlossm+en Versein will, so tut man gut, die Chlorarnine zu zerstoren. Da
br.ennwgsgsroh,Fe die fM~&~na a w dem Bereiche cines Superoxyde und Persalze d a m nicht tauglich sind, so mu13 mail
Bisulfit oder Thiosulfat verwenden, die das ~ ~ iSicherheit
it
be'I'rocknungmfens O1 (s. Abb.) in das Innere eines z w d e n
wi rken.
Wenii auch die Chloramine der Pflanzenfasern wissew
schaftlich noch nicht genugend erforscht sind - dieses Schicksal
4 leilen sie aber niit anderen Fasersubstanzen der Textilindustrie -, so sollte man sie doch aufmerksani beobachten.
Vielleicht beschiiftigt sich auch noch einmal ein Wissenschaftler
damit, da sie praktisch von Bedeutung sind und auch wissenhohter wheizlen ofens O2 (s. Abb.) zu briugen. Die dazu an- schaftlich geniigend Anziehungskraft ausiiben sollten.
gewcndte Anordnung geht &us der AbbiMung hervor. Der
Verbindungsdmht (R2) mt.iwhen dem Schiffchten (S) U I I I ~d,em
Darstellungsweisen der Analysenergebnisse
Anker besteht aus Platin. Der Eisenkern A ist in ein Rohr aus bei der Untersuchung des ~
~
~
h a r l m GLw eingeschmohen, wm Reaktionen des Eisens mi:
Von
Dr.
phil.
Dr.-Ing.
e.
h.
Franz
H
u
n
d
e
s
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e
II
,
dem G a s e nu mrmNei,den. Die Verschiebmg erhlgt durch einen
Institut fur angewandte Cheinie und Mikroskopie von
lrriiftigen Magneten M. D!als Verbrennungsrohr selbst beeteht
aus khngeeclmolzenem Quiarz, in dem das Schiffchent u~md d e r
Dr. Hundeshagen & Dr. Sieber, Stuttgart.
Anker bicht gleikn komen.
Der unter obiger 'Uberschrift in dieser Zeitschriftl) kiirzlich
1) Th. H e c z k o , Ztschr. angew. Chem. 44, 85 [1931].
emchienenen, im Sinne d,er Bestrebungen nach Vereinheitlichung
2) P. A. T h i e s s e n , Mikrochemie 1, 6 [1924].
der technischen Annlyse des Wassers und der Auswertung der
Ergebnisse solcher Analysen sehr zu begriil3enden Abhanilung
von J. L e i c k (Bad. Revis.-Verein, Mannheim) mochte ich,
Zum Nachweis von Spuren aktiven Chlors
nuch zur Klarung von Prioritatsfragen, einige erganzende Bein Geweben.
rnerkungen anfiigen.
Von Dip1.-Ing. Alfred S c h m i d t , Dresden-WeiDer Hirsch.
I n meiner 1907 veroffentlichten (Herrn L e i c k anscheinend
Zu den Ausfiihrungen, die Dr. K. S c h w a r z e auf S. 44
dieser Ztschr. (1931) veroffentlicht hat, sei folgendes bemerkt : unbekannt gebliebenen) Abhandlung: ,,Vorschlage zu einer
Wenn gebleichte Textilien nus Pflanzenfasern Jodkaliumstarke praktischeren Fassung der Ergebnisse von technischen Wasserblau farben, so ist das noch kein Beweis fur die Gegenwart V O I I analysen und rationelle Formeln zur Bestimmung und Berechnung des jeweils zweckmabigsten Verfahrens fur die technische
wirksamern Chlor oder Hypochlorition. Es ist wohl so gut wie
Keiniguug der Betriebswasser?)" habe ich zwar, nach deni Vormsgeschlossen, da13 sich geringe Spuren des sehr reaktionsfahigen Hypochlorits, noch dazu in Gegenwart von organischeii gang von Edm. W e h r e n f e n n i g , Wien, und C. B l a c h e r ,
Riga, was ich auch jetzt noch tue, die Darstellung der techSubstanzen, einige Zeit unzersetzt halten konnen. Recht beslandig sind dagegen Verbindungen des Chlors mit stickstoff- uischen Wasseranalysen (Rohwasser, Speisewasser, Kesselwasser) in Hartelquivalenten als sehr zweckma13ig befiirwortet
haltigen Bestandteilen der Pflanzenfasern, die sogen. Chlormiinel), die ebenfalls dodkaliumstarke blauen. Sie haften
1) Ztschr.,angew. Chem. 44, Nr. 5, S. 100ff. [1931].
1) Vgl. C r o s s , B e v a n u. B r i g g s , Journ. SOC. chem.
2) Ztschr. f. offentl. Chem. 1907, Heft XXIII (einige SonderInd. 27, '260 [1908], und R i s t e n p a r t , Leipz. Monatschr.
abdrucke konnen noch von obengenanntern Laboratorium Zuni
Textil-Ind. 43, 481 [19'B].
Preise von 1,- Mk. bezogen werden).
Magnetische Verschiebevorrichtung
in Verbrennungsrohren.
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