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Blgcher's Auskunftsbuch fr die Chemische Industrie. Von J. Winckelmann. 16. neubearb. Aufl. 1022 S. W. de Gruyter & Co. Berlin 1942. Pr. geb. RM

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Zur Viscositnetrie. .h~haiig I'mwandliiiigs-Tabellen fur Viscositatszahlen. Von I,. U b b e l o h d e . 4. 11 5. Aufl
S. Hirzel, Leipzig 1943. Pr. geb. RM. lo,--.
52 S.,
Die neue Auflage der bekannten Schrift von Ubbelohde ist
uiir wenig verandert worden; begriifienswert ist die Erweiterung
des Bereiches fiir das Viscositatstemperaturblatt bis 50". So wertvoll die Arbeit ist, ware es doch gerade bei ihrer Beschrankung
auf das Gebiet der Zahigkeitsmessung erwiinscht, wenn der allgemeine Teil etwas naher auf das FlieRen und den Bereich der wirklichen Newtonschen Zahigkeit einginge. Denn mit der Aufstellung
des Zahigkeitstemperaturblattes ist ja die Mciglichkeit gegeben,
-1bweichungen von der Newtonschen Zahigkeit festzustellen; und
die Griinde fur dieses Abweichen sollten doch zum miiidcsteii kin7
qestreift werden.
I m iibrigen wird das Werk weiterhin besonders jenen Stellen,
(lie iiher Schmierole arbeiten, gute Dienste leisten.
-4. v. Philippovich. [BB. 91 3
Vom Aufbau und Abbau des Lebendigen, 111. T1. Pflanzliche
Herzgifte in ihrer Bedeutung fur Mensch, Tier, Pflanze.
Von K. F a h r e n k a m p . 236 S., 116 Abb. Hippokrates-Verlng
Marquardt Pr Cie., Stuttgart 1943. Pr. geb. RM. 14,50.
Der erste Teil des Buches ist schon 1937/38 erschienen nntl
hat damals dem Verfasser von berufener Seite eine scharfe Ablehnung eingebracht. Es wird darin behauptet, daR die hemwirksamen Pflanzen der Digitalis- und Strophanthusgruppe nicht
nur die seit langem in der Pharmakologie bekannten Wiikungen
dusiiben, welche auf die i n reiner Form isolierten und chemisch
.rufgeklarten herzwirksamen Glykoside iind die Saponine zuriickqefiihrt werden, sondern dafi von ihnen noch eine Fulle weiterer
Wirkungen ausgehen, die bisher noch nicht erkannt worden sind.
So sollen Extrakte dieser Pflanzen eine fgulnishemmende und
t,rtragsteigernde Wirkung ausiiben, die zu einer allgemeinen
Kraftigung der damit behandelten Kulturen fiihren; sie soll so aiisgesprochen sein, daR wild lebende Tiere die behandelten den unbehandelten Pflanzen als Nahrung vorziehen. Eiue Nachprufung
der Fahrenkampschen Versuche h a t damals keine Bestatigung crbringen kijnncn.
I n dem nun vorliegenden dritten Teil werden die obigen Bchauptungen voll aufrechterhalten und ncue erstaunliche Wiikungeii
der nun als Funktionine bezeichneten Wirkstoffe angefdhrt. So
soll die Hefevermehrung gesteigert sein, Jungfische sollen sich
schneller und kraftiger entwickeln, Fleisch von Tieren und Fischen,
sowie Butter und andere Lebensmittel, auch Kouseryen sollen
sich langer uud frischer halten usw. Vf. h a t eine Reihe von Mischungen aus Extrakten herzwirksamer Pflanzen hergestellt, die
folgenden Zwecken dienen sollen und deren genaue Zusammensetzung verschwiegen wird : Carniflor zur Frischerhaltung von
Fleisch, Pisciflor fiir Fisch, Viviflor fur Blumen usw.
Wenn man die in dern Buch angefiihrten Versuche priift, wieITeit sie eine Bestatigung der Fa7w-enkampschen Behauptungen darhtellen, so drangt sich die Feststellung auf, daR rnit erstaunlicher
Leichtfertigkeit vorgegangen wird. Dalj die auf chemischem Wege
isolierten herzwirksamcn Glykoside im allgemeinen nicht fur die
behaupteten Wirkungen verantmortlich gemacht werden konnen,
ist Vf. schon aufgefallen. Daraus n-ird aber nicht der SchluR gezogen, dafi es sich also wohl um andere Stoffe handeln miisse,
sondern es wird eine Reihe vcrsrhwommener Begriffe wie Spieler
und Gegenspieler, Rrciten- nnd Spitzenwirkung usw. eingefiihrt.
Uas alles um die Idee zu retten, dafi die Herzmirksamkeit nicht
iiur im Tierreich bedeutungsvoll ist, sondern i h r eine vie1 allgemeinere Bedeutung zukommt. Xirgends lafit sich ein Versuch
finden, dafi auch andere Pflanzeiiextrakte einer Priifung unterzogcn wordcn sind. DieMGglichkeit, dafiessich beiden Punktioninen
/um Teil vielleicht um schon bekannte Wirkstoffe, z. B. der Biosgruppe handeln konnte, wird nur kurz gestreift, und mit dem be
meikenswerten Satz abgetan : ,,Das wurde unsere Auffassung dcr
Digitalistherapie urnstODen. Solange wir aber diese als richtix
crkannt haben, kiinnen wir &zte i n unser Digitaliswissen den Biosiaktor nirht einfiihren". Das heifit also rnit Ch. Morgenstel-n ,,weil
tiicht kann sein, was nicht bein darf".
Zum Schlufi wird dem Leser mitgeteilt, dafi ein Gremium
\ o n Miinchener Porschcrn es iibernommen hat, die Fahrenkampwhen Beobachtungen nachzupriifen. Sollte sich dabei herausstellen, dafi eiu Teil der beobachteten Wirkungen bestatigt werdeii
kann, so glaube ich, dafi die ErklHrung hierfiir eine andere als
die Fahrenkampsche sein wird. 33s kann dann nur als bedauerlich festgestellt werden, daB eine an sich vielleicht aufierst wertvolle Entdeckung mit einer solchen Fulle kaum haltbarer Spekulatimen mitgeteilt nird
Tscherche. [BR. 90.1
Blucher's Auskunftsbuch fur die Chemische Industrie.
Von J . W i n c k e l m a n n . 16., neubearb. Aufl. 1022 S. W ifc
(:ruyter & CO., Berlin 1942. Pr. geb. KM. 30,Selbst, wenn sich der Referent alle Vorbehalte des Vorworts
q.mz 711 t-ipen macht, um die neue Auflage des bekanntan Aus-
kunftsbucheh nu1 als ernen-5uBerst gedrangten AUszug etwa a11.
Clem ,,Ullmann'* z u werten, und selbst, weng er die bunte Vielfaltigkeit seiner eigenen jahrzehntelangen Beratungspraxis umfassend beriicksichtigt, wird es i h m sehr schwer, ja fast unmijglich,
in einer kurzen Besprechung wenigstens die Hauptgesichtspunktc
gerecht und kritisch um der Sache willen so zu wurdigen, wie sic
es verdienen.
W$hrend r2usstattung, Uruck und teitlich-stilistische I>&sung lobend hervorgehoben werden miissen und der FleiR des Verfassers im Zusammentragen von Unteilagen stets riihmend anzuerkeiinen bleibt, kann ein gleiches fur den rhemisrh-technischen
Iuhalt des Buches nicht geltcn.
Das neueste Schrifttum ist i n Wirklichkeit bei weitem nicht
beriicksiehtigt worden, wie es das Vorwort vermuten lafit. Man
wird z. B., und ganz abgesehen von der Zeitschriftenliteratur,
die sich wirklich nur sporadisch findet, Bucher, wie die von
R. Muller iiber Elektrochemie, von C . Ritter iiber Fliissigkeitspumpen, von A . Kufferath iibcr Filter, von M. Harder iiber Motorkraftstoffe oder Hinweise auf die wichtigsten Sammelwerke
(ingenieur-chemischen Inhalts) von EuckenJakob oder Kk8eT,
vergeblich snchen. Die innere Berechtigung zur Aufnahme mancher
breit angelegter Abschnitte (Abfallstoffe, Metalle usw.) mag umstritten bleiben. W e n n sie aber gebracht werden, dann miifite
man logischerweise auch Korrosion (nicht allein Metallkorrosion),
Metalloide, Werkstoffe usw. ebenso beriicksichtigcn. Der Fachmann wird sich rnit manchen Ausfiihrungen iiber AlkalichloridElektrolyse, Ammoniak usw., Arscn-Verbindungen, Athylenhalogenide, Cellulose, I)ungemittrl, Hefe, Kalisalze, Katalyse.
Lagermetalle, Pumpen, Salzsiiure, Stickstoff oder Vanadium urn nur einige willkiidich gewihlte Beispiele zu nennen - nicht
einverstanden erklaren kijunen. Dariiber hinaus zeigt ein fliichtiger Vergleich rnit den letzten Auflagen der fiihrenden technologischen Lehrbiicher yon Ost-Rnsxow, Neumann oder Henglein,
wie sehr das vorliegende Werk i n vielen Punkten hinter den1
wirklichen Stand der Tcchnik nachhinkt. Die Einordnung einiger
Stichworte ist zumindest ungenan (z. B. bei EssigsLure kein Hinn eis auf Chloressigshitien). Die Definition mancher theoretisch
wichtigen Gruudbegriffe ist unklar ; viele, wie elektrolytisches
I,eitvermijgcn, Polarisation od. dgl , fehlcn ganz. Irn vorliegenden
Buch erschcint die Wiedergabe von Ordnungszahlen hei den
Atomgewichten entbehrlich, zumal jede Er klaruiig fehlt
50
Da scliliefilicli Vf. im Vorwort aitsdriicklicli (>erricht aiif
die Angabe r o n Lieferfirmen legt iind diese dann rnit den
Herstellern in einen Topf wirft, dnrf der Referent mit seiner
Xeinung iiber diesen Teil des Auskunftsbuches nicht zuriickhaltcn,
weil geradc hier an unzahligen Stellen fast unverstandliche Liicken
klaffen. So fehlen bei Ammoniak, Calciumcpanamid (weshalb
nicht Kalkstickstoff?), Amxnoniumpersulfat, Kalisalzen, Kaliumrarbonat, Kaliumnitrat, Natriumsulfat und leider an sehr T ielen
neiteren Stellen gerade die namhaftesten Erzeuger, mahrend reine
Handlerfirmen z. T. zahlreich aufgenommen sind. Es muB in einerti
Buch gleich dem vorliegenden aiisgeschlossen sein, dafi so fiihrcndc
Organisationen, wie das Kali- oder Stickstoffsyndikat odcr die
Chemikalien A.-G. der ~rintersliall-Konzerns, schlechthin a15
I I e r s t e l l e r gefiihrt u-erden Die Angnben iiber Konstruktenrc
sind haufig veraltet.
Der Referent hegt auf Gruncl deb Vorworts die IIofiniing,
in einer sicherlich bald falligen Neuadflage manche dieser Mange1
behoben zu sehen ! Das Aiiskunftsbuch fiillt unstreitig eine Liicke
nus, nur niuB es unbedingt zuveilassig sein. Dazu gehijrt vor
allem die redaktionelle Leitung i n die Hand eines alterfahrenen,
rnit ,,allen Wassern gewaschenen" C h e m i k e r s und die Aut
teilung der Einzelgebiete auf zahlreiche Sonderbearbeiter, dencii
die jeweiligen lndustriezweige wirklich vertraut sind. Die g c 5tclltc Aufgabc ist nicht leicht nhrr sehr lohnendl
Wnpser
'HR 94 I
VEREIN DEUTSCHRR CHEMIKER
Grundung
der Techniscbwissenschaftlichen Vereinigung fiir
Brauerei und Garung E.V. Arbeitskreis im NSBDT.
Die Griindung der Tecliiiisch-~~~issenschaftlichen
Vereinigung
fiir Brauerei und (;&rung ist kiirzlich erfolgt. Durch diese Vcr-
einigung, die das Ziel hat, die technisch-wissenschaftliche plaiivolle Gemeinschaftsarbeit auf Clem Gebiete der Brauerci 1 1 m 1
Garung zum Nutzen der deutschen Voikswirtschaft zit fBrdern,
wurden auf Weisung des Reichsocalters NSBDT, Reichsminister
iqpeer, die bisher auf diesem Gebiete arbeitenden Vereinigungcn
Terhnisch-wissenschaftliche Vertinigunq CIPS Rrauerei- 111ni
XaIzerei-Gewerbes iind die
Unterfachgruppe Brauerei- und Garuiigstcciinik im XSBD'I',
Arbeitsgebiet Ostmark
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