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Blutgerinnungsfaktoren von Erwin Deutsch. Einzeldarstellungen aus dem Gesamtgebiet der Biochemie herausg. v. O. Hoffmann-Ostenhof 1. Bd. Verlag Franz Deuticke Wien. 1955. 1. Aufl. XI 298 S. 35 Abb. 32 Tabellen gebd. DM 42

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Literatur
Zeitschriften
Virology, herausgegeben von George li. IIirst, I;. M . Black, S. E.
L u r i a ; Academic Press Inc. New York. 1. Heft, 140 Seiten
mit zahlreichen Abb. Fiinf HeIte bilden jeweils einen Band, der
etwa 400 S. umfassen soll; Preis 9 $.
Die Fortschritte in den letzten Jahren auf dem Virus-Gebiet
haben zur Griindung dieser neuen Zeitschrift angeregt, da die
einschfagige Literatnr bisher weit verstreut ist und angenommen
wird, daB der Fachmann eine Zusammenfassung aller einschlagigen
Arbeiten begriiWen wird. Es ist beabsichtigt, Original-Aufsatzc
nnd Zuscbriften iiber die Biologie, Biochemie und Biophysik der
Viren aufzunehmen, nnd zwar vor allem aus dem Gebiet der
Grundlagenforschung. Das erste Heft enthalt folgende Beitrage:
Francis 0. Holnaes: Preventive nnd Curative Effects O C Tbiouracil Treatments in Mosaic-Hypersensitive Tobacco. W . F . Rochow
und A . Frank Ross: Virus Multiplication in Plants Doubly Infected with Potato Viruses X and Y. W . 3'. Rochow, A . Frank Ross
und Benjamin M . Siegel: Comparison of Local-Lesion and Electron-Microscope Particle-Count Methods for Assay of Potato
Virus X From Plants Doubly Infected by Potato Viruses X and Y.
Frank Lanni und Yoonne ThBry Lanni: Influenza Virus as Enzyme: Mode of Action against Inhibitory Mucoprotein from Egg
White. N o b u y u k i Takemori, Minoru Nakano, Mitsuo H e m m i und
Masami K i h o k a : Propagation of Rift Valley Fever Virus in Ascites Hepatoma Cells of the R a t : Production of a New Variant of
the Virus. R. I . De M a r s : The Production of Phage-Related Materials when Bacteriophage Development is Interrupted by
Proflavine. Raymond Latarjet nnd Pierre Fre'ddricq: An X-Ray
Study of a Colirine and of I t s Relationship to Bacteriophage T 6.
A. D. Herskey: An Upper Limit to the Protein Content of the
Germinal Substance of Bacteriophage T 2. A. Lwoff, R. Dulbecco,
&I. Vogf und Marguerite Lwoff. Kinetics of the Release of Poliomyelitis Virus from Single Cells.
[NB 651
Neue Bucher
The Roger Adams Symposium. J o h n Wiley & Sons, Inc., New
York. 1955. 140 Seiten, Ln. $ 3.75.
Der Band umfallt verschiedene Vortrige, die auf cinem Symposium zu Ehren von Roger Adanas a m 3. Sept. 1954 anlalllich
seiner Emeritierung gehalten wurden: E m e s t H . Volzciler ,,Remarks a t Symposium Honoring Roger Adams, University of
Illinois, September 3-4,
1954", Wallace R. &ode
,,Steric
Effects in Dyes", John R. Johnson ,,The Structure of Gliotoxin,
a Sulfur-Containing Antibiotic Substance", Samuel M . McEZwain
,,The Structure of Ncbetalic Acid", Ralph L. Shriner: ,,Chemistry
of Flavylium Salts. Reactions with Amines", Wendell M. Stanley ,,Some Chemical Studies on Viruses".
[NB 671
Burzes Lehrbuch der Physik, von H . A . Stuart. Springer-Verlag,
Berlin-Gottingen-Heidelberg. 1954. 4. Aufl. VII, 304 S., 380
Abb., gebd. DM 19.80.
Nach fiinf Jahren liegt ein Neusatz, die ,,verbesserte vierte Auflage" des Stuartschen ,,Kurzen Lehrbuehes" vor. Neben einigen
Einfugungen - der Umfang ist von 284 auf 304 Seiten angewachsen - ist, wie das Vorwort sagt, der Abschnitt ,,Der Atomkern
und seine Umwandlungen" nen geschrieben und in das Kapitel
iiber den Atombau eingefugt worden. Dadurch h a t dieses Kapitel
ohne Zweifel an Einheitlichkeit und Aktualitat gewonnen, es gibt
in grollen Ziigen eine Skizze unserer Kenntnis iiber diescs modernste Gebiet bis zur Gewinnung von Atomkernenergie. Doch liillt
auch dieses Kapitel und noch mehr die anderen eine intensive
Dnrcharbeitung vermissen. Wie schon in friiheren Anflagen fehlt
es an straffer Gedankenfuhrung und Scharfe der Diktion, ein Mangel, der leicht hatte behoben werden konnen.
Vijllig unnotig ist es gar, da13 Fehler, welche der Referent bei
der Besprechung der 2 . nnd 3. Auflage bereits gekennzeichnet
hatte, nur teilweise oder gar nicht ausgemerzt wurden: So wird
auf S. 102 der Druck nicht mehr wie friiher in Dyn, sondern in
dyn gemessen, wahrend er doch in dyn/cm2 angegeben werden
muD. I n Abb. 270 is1 nach wie vor der Releuchtungsstrahlcngang
falsch gezeichnet, weil ein Planspiegel keine Abbildungseigenschaften haben kann. Auch a n anderen Stellen begegnet man beim
Durchblattern unrichtigen Darstellungen: die ,,Herotar" genannten Polarisationsfilter z. B. bestehen nicht aus groWen plattenformigen Herapathit-Kristallcn, sondern aus einer grollen Zahl
kleinster orientierter Kristallchen.
Hoffentlich wcrden die weiteren Auflagen immer weniger solcher fehlerhafter Darstellungen enthalten und zu einer klareren
Darstellung gelangen. I m gegenwartigen Zustand fallt es schwer,
das Buch zu empfehlen.
W . Walcher
[NB 631
dngew. Chem.
/ 68. Jahrg.
1.956
1 Nr. 3
Auorganisolie Chemie, von E'. Wiberg und A. F. Hollenzann. Lehrbnoh der Chemie I. Teil. Walter de Gruyter u. Co., Berlin.
1955. 34.-36. Aufl. XV, G6l S., 166 Abb., gcbd. DM 28.-.
Wenn man auch einem Lehrbuch, daa nahezu in jedem Jahr
eine neue Auflage erleht., keinc Empfehlung auszusprechen
braucht, so erfreut doch bpi der vorliegenden Neuauflage die Feststellung, dall das Werk (lurch geschickte Umarbeitung ohne wesentliche Erhohung rlpr Seitenzahl wiederum auf den neucsten
Stand unserer Kenntnisse gebracht wurde. Insbesondere sind die
Abschnitte iiber allotrope Modifikationen i m Hinblick auf die
neuerdings gewonnenen rrweitcrtrn Kenntnisse und Theorien bei
halbleitenden Elementrn umgestaltet worden. Die vielfiltigen
Ergebnisse der Schwefcl- und Carbonyl-Chemie wurden beriicksichtigt, weitgehend umgestaltet die Ausfiihrungen iiber Atomund Molekelbau. Hierbri ist rler Autor ein wenig zu weit auf
manche dem Anfanger vrrmutlich in knrzer Darstellung dunkelbleibenden Begriffe eingegangen. Man kann geteilter Meinung
dariiber sein, ob die zienilich eingchenden Kapitel iiber die natiirliche und kiinstliche ~lementuiriwandlungin dicser Ausfiihrlichkeit in ein Anfangerlehrbnch ller anorganischen Chemie hineingehoren.
Leider h a t sich der Verf. noch nicht dazu entsehlicllen konnen,
der vor einigen Jahren von dem Referontenl) gegebenen Anrcgung folgend, mehr geschichtliche Daten in dem Text zu verweben.
E s ist anzunehmen, da9 das ausgezeichnete Lehrbneh sich auch
weiterhin einer stets z u n r h n i r n d ~ n Belicbtheit seitens der Studierenden erfrenen wird.
R . Schwarz
[NB 711
Physiologie der Zelle, von Johawaes TIccas. Gebriider Borntraeger,
Berlin-Nikolassee. 1955. 1. An!]. 474 S., 46 Abb., 2 Tafeln,
32 Tabellen, gebd. DIW 48.--.
Das Ziel der neueren Zellforschung ist die Vereinigung der bisher nebeneinander stehenden Rcfunde der chemischen und der
morphologischen Betrachtungsweise. Eine Literaturzusammenstellung einer so betrachtetcn ,,Physiologic der Zelle" fehlte bisher
in der deutschen Literatur. Iliese Liicke fiillt das Buch von J .
Haas in sehr gliicklicher Weisc aus. Es behandelt in drei groWen
Abschnitten 1) die molekulare Xorphologie, 2 ) die Zellorganellen
und 3) die Zellfunktionen. I l r r erste ilbschnitt, i m wesentlichen
physiologisch-chemischer Art, behandelt die Chemie der Makromolekeln, der Proteine, d r r Nucleinsanren, der Lipoide und Enzyme. Der zweite Abschnitt bringt die Yorphologie und Enzymologie der Grenzflache der Zelle, des Cytoplasmas mit den Mitochondrien und Xikrosomen, d e s Zellkerns und der Interphascchromosomen. I m dritten Abschnitt werden die Funktionen der
Zelle i m Stoffaustausch und Stoffwechsel sowie die Zellteilungen,
Wachstum und Difforenzierung besprochen.
Das Buch gibt sowohl fur den Morphologen, Anatomen, Histologen, Pathologen und Biologen wie auch fur den Chemiker und Biochemiker in der Betrachtung hcider Richtungen eine Fiille von
Material. Ein umfangreichcs Literaturverzeichnis weist auf die
entsprechende Originalliterutnr hin. Der Antor h a t so eine Zusammenfassung gegeben, dip die psicherten Grundlagen auf rliesem Gebiet erkennen 1iiil;t und andrrerseits aufzeigt, wo kiinftige
Arbeit noch notwendig ist. Zu letztcrem gehoren viellcicht die
Erscheinungen der Phagocytosc und Pinocytose, deren Besehreibung man vermillt, die aher sicherlich fur die Stoffaufnahme in
Zellen grol3te Bedeutung haben. Das Buch kann sowohl dcm Stutlenten empfohlen werden als a u r h dem Wissenschsftler, der sich
rnit den Erscheinungsfornien dcr lrhendigen Substanz beschaftigt.
[NB 611
H . Lettri
nlutgerinnungsfaktoren, v o n Eruita Deutsch. Einzeldarstellungen
aus dem Gesamtgebiet der Biochemie, herausg. v. 0. Hof/nzannOstenhof, 1. Bd. Verlag Franz Deuticke, Wien. 1955. 1. Aufl.
X I , 298 S., 35 Abh., 32 Tabellen, gebd. DM 42.--.
Das Werk halt mehr als dcr Titcl verspricht. Es wird nicht nur
eine vorziigliche Beschreibung aller an der Blutgerinnung beteiligten Faktoren gegeben, sondern vielmehr eine obersicht iiber das
ganze Gebiet der Blutgerinrlungslehre. Dariiber hinaus werden
such Substanzen beschrirben, wclche physiologischerweise mit der
Blutgerinnung nichts zu tun haben, bei einer Retrachtung iiber
die Gerinnungsfaktoren ahrr zu beriicksichtigen sind. Als besonders wertvoll erscheint z. B. die Zusammenstellung der wiehtigsten Verbindungen mit Dicumnrol-ihnlicher Wirkung (S.74) sowie
die Ubersicht iiher die Wirkung von Schlangengiften auf die Blutgerinnung (S. 210). Das Buch ist nicht nur geeignet, dem S p e z i a l i s t e n auf dem Gerinnungsgebictc zu dienen, es gibt jedem
* ) Diese Ztschr. 64, 145 [1952].
131
B i o c h e m i k e r reichlichc Anrcgung; Abschnitte wic ,,Vorkommen und klinisclic Bedcutung des Fibrinolysins" (S. 1 7 9 ) liefern
dem K l i n i k e r i n erwiinscht gedrangter Form die theoretischen
Grundlagem fur die Betrachtung seiner Probleme. Verscliiedenen
angclsachsischen Werkcn gegcnuber zeichnet sich das vorliegende
dadurch aus, da13 es auch die imrner wichtigcr werdendcn Arbeiten
des deutschen Sprachgcbietes beriicksichtigt. Von grollem Werte
ist schliefllich die Ubersicht uber die zahlrcichen, in den wissenschaftlichen Arbeitcn iibcr Blutgerinnung verwendeten Synonyma
($3. 227), dic es auch dem wcniger Eingeweihten ermoglieht, dic
moderne Literatur uber Blutgerinnung richtig zu interpretieren.
Es steht zu lioffen, daW die langst Iillige Vereinheitlicliung der
Nonirnklatur auf diescni Gebiet bald verwirklieht und hei dcr
Yeuauflage des Buchcs beriicksichtigt werden kann - es wiirden
sich daniit fur den Leser gcwissc Vercirifachungen ergeben.
Das Literaturregister, mit 1663 Zitaten, die wichtigste moderne
Literatur erfassend, sowic ein sorgflltig erstelltes Sachrcgister
vrrvollstandigen den ausgezeichncten Eindruek, deu uns das Buch
von E m i n Deutseh vermittclt.
Es ist der Wunsch des bioehernisch interessierten Forschers, cia8
in der von 0. ~foff,iianiz-0stelzhoi,Wicn, begriindetrn neuen Folge
u b r r die Einzrldarstcllungen auf dcm Gebiete der Bioehemir weiterc ehenso wertvollr Beitragr folgen iniigen.
A . Winterstein
[NB 721
E. Mercks Jahresberioht iibcr Keuernngen arif den Gebieten der
l'hnrmnknthcrayie und Pharmazie. 67. Jahrgang 1953. Verlag
Chemie, Wcinheim/Bergstr. 1954. 397 S., kart. D X 15.--.
Den Berichten sind wieder wic in fruhcren Jahren einige Originalarbeiten aus den Merckschen Forschungslaboratorien vorangestellt. Die 1. Arbeit mit dein Tit
,,Uber Aneurin (Thiamin) seine
phosphorsaureu Salze, Phospho ureester und deren Disulfide",
fuhrt zu den1 Ergebnis, da8 neben den i n die Therapie eingefuhrten
Praiparaten Aneorin und Cocarboxylase andcrc Abkomnilinge d e r
Ancurin-Molekel, vor allam das Aneurindisulfid und das Disulfid
d e s Aneurin-o-phosphorsaureesters z. B. i m Hinblick auE ihre geriiige Toxizitat oder wegen ihrer geringeren allcrgisiercndcn Wirkung fur dic Thcrapie von Bcdeutung sein konnen. I n der 2 .
Arbeit wird nachgewiesen, dali nimcthyl-phenyl-athylcniniin das
Flimmerepithcl der Atemwege aktivicrt und so die Expectoration
von Bariumsulfat, das i n die Atcrnwege der Katze eingeblascn
wurde, bcsehleunigt. Die 3. Arbeit befalit sich mit dcr niikrohiologischen Bestimniung des Vitamins B,, und des Vitamin BIZhindcndcn Faktors i n pharmazeutischcn Praparaten. Es wird fur
Voruntcrsuchungen der Coli-Platten-Test, fur Routineuntersuchungen der Lactohacillus €3-Rohrchen-Tcst und als Kontrolltcst
die gelegentliche Einschaltung des Euglena- Kolbchentcstes empf o hlen.
I m ubrigen sind wic bishcr allc Nruerungen auf den Gebieten dcr
moderncn Pharmakotherapie und Pharmazie unler Zitirrung der
Originalliteratur iibersicht,lich abgehandelt. Ein ausfuhrliehes Indikations- und Stiehwortverzeichnis evlaubt cine raselie Oricnticrung uber die moderne Tlierapie orlcr Prophylaxe ciner bestirnmten Krankhcit, uber Ncbenwirkungen van Arzneirnitteln, sowir
uhrr neuzeitliche diagnoslisclie Vrrfahrcn.
E. Werle [NB 481
Mitgnesin, der fiinftc Pflitnzenliiiriptnllirstol[l, von A. Jakob. FcrCinand Enke Vcrlag, S t ut t gart . 1955. 1. Aufl. XI, 110 S.,
10 Ahb., grbrl. U?iz 19.---.
Der Verfasser gibt in sehr klarer unil ubcrsichtlicher Weise cin
Bild vom hcutigen Stande unseres Wissens von der Bcdcutung des
Magnrsiums fur die Landwirtschaft. Ausgehend von der Ta tsache, daB sich auch auf deutschen Boden die Zahl der Beohachtungen v o n Magnesia-~~angelerscheinungen
mebrt, wirrl der Charakter dieser Erscheinung (Chlorosc der Rlatter usw.) n i h e r beschriebcn und die allgenieine Bedeutung des Nagnesiums f u r die
Pflanze (Chlor0phyll-~4ufbau, Rcgulierung der Plasniaquellung
u. a,) erortert. An grnllerem Zahlenmaterial wird gezeigt, da1.i der
J)urchschiiittsgehalt der Pflanzen an Magnesia in dcr Griillenordnung des P,O,-Gchaltcs liegl, dcm entsprcchend aucli rler Magnesia-Entzug d e s Bodens durch die Ernten. Nach Besprcchung
der zur Best,immnng der pflanzcnaufnehmbaren Magnesia des Bodens geeigneten Methoden wird eine ubersicht uber die MagnesiaGehalte deutseher unrl auslsndischer Boden gegeben. MagnesiaMangelboden sind clanach vor allem Boden mit starker Auswasehung und saurer Reaktion. Hinzu kommen Boden, die intensiv
bewirtsehaftet werden, einmal wegen dcs hohen Magnesia-Entzugs durch die Erntcn und fcrner wegen des Ionrnantagonismus
von X g zu K und NH4, welcher bei Diingung mit K - oder NH,Salzen die Aufnahme des Mg xuruckdrangt. Das Buch klingt aus
in der Forderung, unser Bild von der Magnesia-Versorgung der
dcutschcn Boden z u vervollstandigen, indem rlie Masscnuntersuchung von Boden auf Kalk, Kali und Phosphorsdurc auch auf
die Magnesia ausgedehnt wird. Das vorliegende Werk fiillt eine
i m Schrifttum vorhandeiie Lucke aus, es kann jcdem landwirtschaftlichen Faehbearbeiter empfohlcn werden.
H . l'heobnld
[ N B 691
ildvanc,es in bgrornnniy, herausgeg. v. A. G. S o m a n . Prepared
under the Auspices of t h e American Society of Agronomy.
Academic Press Inc., Publishers, New York. Band 7. 1955.
1. Aufl. XI, 431 S., niehrere Abb., gehd. $ 8.80.
I m siebenten Band clieser nun schon weitherum geschatztcn
Fortschrittsberiehtel) finden sich zehn Beitrage iiher die heutigen
Kenntnisse vom Boden und den Kulturpflanzen. U. a. wird vom
Pflanzcnbau in Schwedcn und von der Unkrautbckampfung, Verbesserung rler Zuckerriibe und Suchc riach neuen Kulturpflanzen
in USA berichtet.
Die iibrigen sechs Artikel hangen mehr odcr weniger eng mit
Fragen der B o d e n m i k r o b i olo g i e unrl rlrs B o d e n s t i c k s t of f s
zusammen. Der Hcrausgeher sclbst stellt dazu, besonders iibcr
die Sotwendigkeit intensiverer mikrobiologischcr Forschung.
cinige allgemcine Uberlegungen an. C. II. Wadleigh weist auf die
Bedeutung dcr Mikroorganisnien fur die Mineralstoffernahrung der
Pflanze hiu. Die Bodenkriimelung wird von J . P . Maifin et. al.
saehgcniiifl bchandelt; dabei werden auch clie synthetischcn, polymeren Bodenvrrbesserungsniittel gebiihrcnd diskutiert. J . S.
J o f J e s Ausfiihrungen iiber die Griindiingung sind originell, aber
etwas vcrwirrend. Sehr anregend ist das von P. 13. Allison zusamniengestcllte Zahlcnmaterial iiber die noch recht ratselhafte
Stickstoff-Bilanz ries Bodens. Mit Gewinn liest man die sorgfallige und aufschlulireiche Arbeit der Hollinder G. W . Harmsen
und D. A . van Schreuelz, in der die Literatur (647 Zitate) uber die
Mineralisierung dcs organischen Bodenstickstoffs besproehen wird.
€I. Deuel
[NB 701
Glycerin rind glyceriiiahnliche StoPie, von C. Liittgen. Zweite, neu
bearbeitete, erweiterte und erganzte Auflage des Buches ,,Glycerin-Ersatzmittel u n d Austauschstoffe". Vcrlag StraOenbau,
Chemie und Technik Verlagsgescllschaft m.b.H., Heidelberg
1955. 2. Aufl. 159 S., niehrere Abb., gebd. DM 25.--.
Das Buch schlicllt eine in der deutschen Literatur bestehende
Lucke. Es bringt eingehende Angahen uber die Hcrstellung des
Glycerins, wobei allcrdings clas Synthese- Glycerin etwas zu kurz
wegkommt, uber die Handelssorten, die physiologischen Eigens rha ftrn un:l clie verschicdcnen Anwendungsgcbietc. Als besonders wertvoll seieri die zahlreiehen ( 2 4 ) Tabellen uber die physikalisehcn Eigenschaften des Glycerins hervorgehoben, die mit deni
Hinweis auf die Literaturstelle versehen sind. Ebenso ausfiihrlich
ist auch das Iiapitel iibcr die verschiedenen Glykole gehalten, wobci 5 3 Tabellen uber die physikalischen Eigenschaften besonders
erwahnt werden mussen. Die Kapitel iiber die mehrwertigen Alkohole, wie die Butantriole, Erythrit, Mannit und Sorbit, iiber die
t z in Frage komrnen, sowic
Lactate, soweit sie als Glyccriniiber Glycerin-Ersatzmittel sind zwar kiirzer gehaltcn, doeh durften die Angaben fur die praktisch vorkommenden FBlle ausreichen. Schr zu bcgruBcn ist, rial$ die Analytik der Glykole und des
Glycerins eingchend auf 54 Seiten behandelt wird.
Es ist zu hoffrn: dalJ die Tabellen h i von Fehlern sind, was leider fur den Text nicht zulrifft, der eine Reihe von Unrichtigkeiten
und huslassungen aurweist.
Alles in allem durfte das Buch fur den Praktiker, dem die auslandische, insbesondere die amerikanische Literatur nicht zuganglich ist, sehr wertvoll zu sein.
H . Haucsdiirfer
[NR 651
l)
Vgl. diese Ztschr. 67, 335 [1955].
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Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen und dgl. i n dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme
daJ3 solche Namen ohne weiteres von jedermann benutzt werden durfen!
Vielmehr handelt es sich haufig urn gesetrlich geschutzte eingetragene W a renreichen, auch wenn sie nicht eigens mit ,,( W.Z.)" gekennzeichnet sind.
_ _ _ _ _ _ _ ~
Redaktion: (17a) Heidelberg, Ziegelhauser Landstr. 35; Ruf 24975
0 1956 b y Verlag Chemie, G m b H . Printed in Germany.
Alle Rechte vorbehalten insbesondere die der Ubersetzung. - Kein
Teil dieser Zeitschrift darf in irgendeiner Form - durch Photokopie
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this issue m a y be reproduced in a n y f o r m , b y photoprint, microfilm
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Verantwortlich f u r den wissenschaftl. Inhalt: DipL-Chem. F . Boschke, (17a) Heidelberg; f u r den Anzeigenteil: W.Thiel, Verlag Chemie, GmbH.
(Geschaftsfiihrer Eduard Kreuzhage), Weinheim/Bergstr.; Druck: Druckerei Winter, Heide!berg.
132
Angew. Chem.
/
68. Juhrg. 1956
1 Nr. 3
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1955, biochemie, der, aus, blutgerinnungsfaktoren, einzeldarstellungen, gesamtgebiet, wien, dem, erwin, aufl, frank, herausg, hoffmann, abb, ostenhof, 298, gebd, deuticke, tabellen, verlag, deutsch, von
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