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Bodenkunde fr Landwirte Forstwirte und Grtner in pflanzen physiologischer Ausrichtung und Auswertung von E. A. Mitscherlich. Verlag Paul Parey Berlin u. Hamburg. 1954. 7. Aufl. VIII 327 S. 40 Abb. Gln. DM 27

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Brot, lei es bei Schlagsahne oder Bier. Man sieht, die wenigen hier
genannteu Anwendungen sind so vielseitig und umfangreich, daB
es an Interessenten fiir dieses Gebiet und drmit fiir vorliegendes
Buch nicht mangeln wird.
Bei einer Neuauflnge wire ein klirzer und straffcr formuliertcr
Text, evtl. such ein Verzioht auf manche Bilder, beispiclswci8e aus
Firmenprospekten, zu wiinschen. Das Werk stellte dann einen wiirdigen Nachfolger der jewrils im Abstande eiues halben Jahrhunderts erwhicnenen Klassiker .T. A. F . Pkrfcauund C . V. Boys dar.
R. Auerbach
[NR 9231
Verhiitten von Eisenerzen, von R. Durrer. Verlag Stahleisen,
Diisseldorf, Band 3 der Stahleisen-Biicher. 1954. 2. Aufl., XI,
189 S., 44 Abb., Gln. DM 18.50.
R. Durrer hat sich schon friih besondere eingehend mit den Souderverfahren der Verhiittung von Eisenerzen besohaftigt. In dcni
vorliegenden Werk beschreiht er diese unter Berlieksichtigung dcr
neueren Literatur, wobei er auch auf die besonderen Merkmale des
Hochofenverfahrens eingeht. Durrer gilt in der Fachwelt als der
Pionier der Sauerstoffmetallurgie. Seine und die Voraussagen anderer hnben sich bei dcn Frischprozessen erfullt. Dagegen findet
der Sauerstoff in die Reduktionsprozesse nur zBgernd Eingang.
Zahlreiche Verfahren der Erzeugung von festem Eisenschwamm,
teigigen Imppen und fliissigem Roheisen werden sinnvoll zusammengefaBt dargestellt. Dabei wird neben dem Sauerstoff auch die
Bedeutung der Elektrizitiit hervorgehoben. Das Buch leitet ein
mit einer Ubersioht uber die Rohstoff- und Nnergiequellen und
-vorrate der Erde. Dan folgende Kapitel gibt eine ubersicht iiber
die Stoffsysteme der Metallurgie. lIier stBren den Chemiker vor
allem Gleichungen von dcr Form Fe + 0 = FeO anstatt Fe
l/* Os = FeO sowie das Fehlcn des Begriffes der froicn Bnthalpic
und der chemischen Aktivitlit. Auch im Hochofen treten Entropieinderungen auf, die nebcu der Enthalpie die Gleichgewichtslage der Reaktionen bestimmen. So muB der Unhefangene ein
unzutreffendes Bild von den Vorgiingen bei der Reduktion von
Eisenerzen bekommen, die nicht so einlach sind, als daO man sio
mit Warmethungen (ohne Angabe ihrer Temperaturabhingigkeit) hinreiehenrl beschreiben kannte. Mit den Worten des Praktikers: Es fehlt der Begriff der Reduzierbarkeit. Die Beschreihung
der Verfahren ist klar und vorsthdlich. Indessen vermiat man
einrn Wirtschaftlichkeitsvergleich der Verfahren, inshesondere unter Boriieksichtiguug der Amortisation der Anlagen und der auch
in Zukunft geforderten hohen zeitlichrn Produktion j c Ofeneinheit. Dieser wiirde Durrer die lleweisfiihrung zu dcr Ansicht., daC
der Hochofen im Grunde iiberlebt sei, gewill erschweren.
Ein abschlieBendes Kapitel gibt einen hervorragenden uberblick iiber die Geschichtc der Metallurgie der Roheisenerzeugung,
die Durrer bis zum Sauerstoff-Niederbeschickungsofen extrapoliert. Dem haltcn viele Hochtifner zur Ehrcnrettung des iiberaus
betriebssicheren Hochofens entgegen: Der Stickstoffballast des
Hochofenwindes erfiillt dic bedeutsame Funktion dcs Wiirmeiibertrigers Gestcll - Rast - Schacht. An Verlusten treten nur
die Kuhlverluste, $.ie sich mit grB0er wcrdcndem Ofenvolumen
relativ verrinzcrn, sowie die verlorene fiihlbare WBrme des Gichtgases auf. Ua8 Gichtgas mit seinem Heizwert von 1000 koal/Nms
wird in Winderhitzern und Gichtgasmaschinen ausgenutzt, wobei
letztcrc eiue fast unbeschrhkte Lebensdauer und Betriehssicherheit haben. Hochafeu erieugen wahrend einer Ofenreise bis zu
3,s Mill. t Rohcisen bei einer Tagesproduktion von 1000 t. Mit,
Verringerung der StiickgrgQedes Erz-Zusohlag-Koks-hdallers kann
inan die Beschickungssffulc im Hochnchacht sehr weit erniedrigen.
Diese Tendenz brrucht nicht unbcdingt zum Sauer8toff-reieben
Wind zu fuhrcn, wenn man die Durchgasung des MBllers in
einem Schachtofen umgeht und beispiclsweise den Drehrohrofen
verwendat. Leider war bei AbschluO des Buchmanuskriptes das
neue Kalling-Verfrhren uoch nicht. bekanntgegeben. IIier wird
Frinerz mit einem grol3en UbersehuR an Brennstoif in einem Drehrohrofen verhiittet. Auf den urngewiilzten MBller wird Luft (a180
kein Sauerstoff) aufgeblasen, die mit dem Bronnstoff die fur die
Rcduktion notwendige Warme liefert. Beschickung und Eisenschwamm tauschen in einer sinnreichen Vorrichtung innerhalb des
Systems Warnic Bus. Der nieht verbrauchte Kohlenstolf wird an1
Austrag zuriickgewonnen. Der Brennstoff- und Reduktionsmittelvcrbrauch betriigt 500 kg/t Eisenschwamm. In domselben schwcdisehen Werk betrilgt der Koksverbrauch eincs Hochofens (hohes
Mrjlleraushringenj 610 kg/t Roheisen. Diescr Sachverhalt und dir
Ansicht. der Iioch6fner zeigen, dall die Entwicklung nicht unbedingt zum Sauerstoff-Nicderschachtofen fuhren mull.
+
R . Durrer gcbiihrt das Verdienst, den slick des deutschen Eisenhuttenmannes fur die metallurgischen M6glichkeiteu jeneeits der
deutschen Grcnzen (auf fremden Rohstoffbasen und an neuartigen
Energiequellcn) gcschBrft zu haben.
[,. Feldmctn,, [ N B 9271
Boodstuffs. Their Plasticity, Fluidity and Consistency, von G. W.
Scott Blair. North-Holland Publishing Company, Amsterdam.
1953. 1. Aufl. XV, 264 S., mehrere Abb., gebd. Dfl. 25.-.
In 7 Kapiteln wird von verschiedenen Autoren das r h e o l o g i s c h e V o r h a l t e n vou Stirke, Teig, Brot, Milch, Rahm, Eiskremc, Butter, KBse, Honig, Sirup, Fondants, Schokolade und
Marzipan betrachtet. Im 8.. Kapitel wird versucht, in Anlehnung
an die Erfahrungen mit Gummi und Bitumen allgemeine Gesichtspunkte herauszuarbeiten. Ein umfangreiches Literaturverzeichnis (500 Zitate) und ein zu kurzes Stichwortregister bilden den
AbschluB.
Wenn das Buch auch nur als.ein Anfang zu betrachten ist, so
lenkt es doch das Interesse auf das in Europa zu wenig beachtete,
fur die Lcbensmittelteehnologie aber so wichtige physikalisohe
bzw. chemisoh-physikalische Verhalten der Lebensmittel. Wenn
auch bedeutungsvolle Erkenntnisse, z. B. iiber Fleisch und Obst,
nicht berucksichtigt worden sind und manche Kapitel dem Inhalt
nach lediglich. den Charakter einer Literaturzusammenstellung
besitzen, so ist das Studium den Buches allen Lebensmittelchemikern und -t.echnologen zu empfehlen.
F. Kiermeier [NB 914)
Bodenknnde tilr hndwirte, Forstwirte und GMner in pflanzenphysiologischer Ausrichtung und Auswertung, von 8. A. Mitscherlich. Verlag Paul Parey, Berlin u. Hamburg. 1954. 7. Aufl.
VIII, 327 S., 40 Abb., GIu. D I 27.-.
Im Gegensatr zu den allgemeinen bodenkundlichen Lehrbuchern,
in denen die Entstehung und die Eigenschaften des Bodcns zur Erfassung seines ganzheitlichen Charakters und seiner eigenen GesetzmiiBigkeiten behandelt werden, ist Milscherlich seit dem ersten Erscheinen seines Buches im Jahre 1905 den Weg einer rein
pflanzen-physiologischen Betrachtungaweise gegangen. Wie der
Boden entetand, ,,ist der Kulturpflanze ganz gleichgultig; es
kommt fiir sie nur darauf a,wie er momentan physikalisch und
ohemisoh beschaffen ist“. Dieser Auffassung enbprechend bildet
die Darstellung der bodenkundliohen Wachstumsfaktoren in ihrem
EinfluQ auf den Pflanzenertrag das Kernstiiok des Ruches, und es
ist der physikaliichen, chemischen und pflanzenphysiologischen
Methodik der Bodenuntersuchung breitester Raum gewidmet. Im
Sehlullkapitel wird die daraus zu ziehende praktische Nutzmwendung bei der Beurteilung der Bodenleistung eingehend dargestellt
und werden die anzuwendenden MaDnahmen zweckmiilliger Bodenhearbeitung auefiihrlieh besprochen. Fur die nach dem Mitscherlichschen Ertragsgesetz notwendige Bereohnung des Diiugerbedarfs stellen die beigefiigten mathematischen Hilfstabellen und
Formeln eine wertvolle Hilfe dar.
Das Buoh ist nunmehr in der siebenten Auflage crschieuen, ein
Zeichen dafiir, daQ es seinen festen Platz unter den StandardLehrbiichern der bodenkundlichen und landwirtschaftlicheu Literatur innehat. Die auf breiter Basis unter rein pflanzenphysiologischen Gesichtspunkten aufgebaute Behandlung des Stoffes, in
dem sich daa Lebenswerk und die umfangreiche eigene experimentelle Arbeit des Verfassers widerspiegeln, macht das Buch zu
einer unentbehrlichen Grundlage iu der allgemeinen Bodenkunde
und Agrikulturchemie. An zahlreichen Stellen ist gegeniiber der
letzten Auflage eine Umbderung brw. Erginrung nach dem Stand
unseres heutigen Wissens vorgenommen worden, ohne dabei den
Wesenszug des Buches zu indern. Durch die Anschaulichkeit der
Darstellung wird es auoh dort Anerkennung linden, wo es auf gegensatrliche Auffassungen trifft.
E. Welfe
[NB 8981
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Die Wiedergabe yon Gebrauchsnamen Handelsnamen, Warenbeuichnungcn und dgl. in dieser Zeitschrift b;rechtigt nicht zu der Annahrnc,
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Verantwortlich ftlr den wissenschaftl. Inhalt: Dlp1.-Chem. F. Boschke,( 17a) Heidelberg; far den Anzei enteil: W.Thie1,Verlag Chemle. OmbH.
(Geschlftsftlhrer Eduard Kreuzhage). Weinhelm/Bergstr.; Druck: Druckerci &inter, Heidelberg.
140
Angew. C h m .
1 67. Jahrg. 1955 I A’r. 4
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