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Buchbesprechungen. Albertus Magnus als Biologe von Heinrich Balss in Groe Naturforscher. Herausgegeben von Dr. H. W. Frickhinger. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft m. b. H. Stuttgart 1947. 308 S. 37 Abb. DM 8

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Otto Halin-Bibliotliek in Giittiugen
Um den Schwierigkeiten bei der Bescliaffung dcs iiaturwisscnsclialtlichen Schrifttums aus dem Ausland abzuhrlfen, ist Anfang 1948 durch dir
britische Research Branch in Gottingen die Otto Hakn-Bibliolhek i n s Lrbrn
gerufeii und mit wcrtvollcm Schrifttum ausgestattet worden. Diese I3ibliothek wurde am 1. Januar 1949 von der Maz-Planek-Gesellschcrft iibrrnommcn und mit ihrcr Zeutralbibliothek vereinigt.
Die neue Otto Hahn-Bibliotliek steht allcn Angehorigen der Forscliungsinstitute der Max-Plauck-Gesellschaft zur standigen Benutzung offcn.
AuBerdem konnen auch auderc Wissenschaftler, welche die Bibliothek rcgelmallig benutzen mochten, entsprechcnde Auswcise erhaltcn. NaturgemBB
beschrankt sich die Ausstcllung dieser Ausweise auf in und in der Nahc von
Gottingen ansassige Wisscnschaftler. Auswartigen Wissenschaftlcrn wird
die Bcnutzung der Bibliothek auf Antrag von Fall zu Fall gestattet.
Um cinem weitcrcn Interessentenkrcis Kenntnis zu gebcn von den Neucrwerbungen an auslandischer Literatur, Biichern und Zeitschriftcn und
um rnit dicscm Kreis in Gedankenaustausch zu treten, gibt die Otto HahnBibliothek ein N a c h r i c h t e n b l a t t heraus, von dem inzwischen 2 IIrfte
crschienen sind. Das 3. Heft erscheint in Kiirze.
Sie berichten iiber die in der Biicherei vorliandenen auslaudischen Zeitschriften, auslandischen Biicher, Separata und Dissertationen.
Die Rockefeller-Gesellschaft h a t dankenswerter Weise in Aussicht gcstellt, fur die nachstc Zeit erhebliche Zuwendungen an auslaudischcn Zeitschriftcn und Buchern zu machcn, so daB writere Erscheinungen in Kurzc
verfiig.bar waren.
Um das Schrifttum auch den auBerhalb Gottingens gelegenen wisscnschaftlichen Instituten und Bibliothcken zuganglich zu niachen, ist eine
Dokumcutationsstelle geschaffcn worden, die Photokopien und Mikrofilme
herstcllt und an die Interessentcn verscndet.
M i t t e i l u n g e n u n d A n f r a g e n werden erbeten an die Otto HahnBTbliothek der Max-Planck-Gcscllschaft, Gottingen, BottingerstraBe 4,
odor an die Dokumentationsstelle der Max-Planck- Gesellschaft, Gottingen,
BunsenstraBe 10.
[NB 711
Wissensehnft und Praxis fur Sahlnehthofwesen, Fleisehwlrtschaft, Lebensinittelhygiene, Konservierung. Monatlicli erscheincnde Zeitschrift,
Verlagshaus Spouholz G. m. b. H., Bcrlin-Frankfurt,/Main. Format:
3 4 x 2 5 , 3.- DM je Heft.
Das erste Heft dieser neucn Zeitschrift, deren satztechnisch stark hcrvorgohobencr IIaupttitel ,,Wissenschaft und Praxis'' leider zunachst irrefiilirt, gibt auf 24 Seiten ein lebendiges Bild der einschlagigen wisscnschaftlichen, wirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Belange. Besonders
der Referaten- und Kurznaclirichtenteil tragt hierzu bci. Fur den Chemikcr
werdcn im allgemcinen nur die Beitragc und Referate iiber chemische Lebriisinitteluntersucliung (insbes. Fleisch, Fisch, Milch), Konservicrung,
Kiilil- und Kiltetechnilc von Intercsse sein, die etwa '/4 des Inhaltes ausmachen. Fur die Rcdaktion zeichuct Dr. med. vet. H. Bartels, Herford,
IIansastr. 59.
Bosehke.
[NB 1151
Buchbesprechungen
Albertus Magnns nls Biologe von Ifeinrich Balss in : GroWe Naturforscher.
IIerausgcge bcn von Dr. I f . 1Y. Frielchiizger. Wissenschaftliche Verlagsgcscllschaft m. b. H. Stuttgart 1947. 308 S., 37 Abb., DM 8.-.
Dcr Gcdan ke, einc Sammlung von Biographicn groBrr Naturforsclirr
rnit eiucm Werk iiber Albertus Magnus zu eroffnen, lirgt nahc, die Bcschrankung auf die Pflanzen- und Tierkunde ist, weun schon Beschriinkung
geboten ist, die sachgerecht,cste. Der bleibendc Wert dcr naturwissenschaftlichen Leistung Alberts, ihr Schwerpunkt, liegt auf diesem Gebietr, obwohl er auch, nach einem Wort seines Biographen Winterswyl, mehr
als andere zu jener Entwicklung beigetragen hat, die aus dem Alchemisten den Chemiker gemacht hat. E r war, wie dies auch das SchluBwort
bctont, rin gro5er Beobachter, seine Vcranlagung vcrwics iliu auf das
Grbiet der beschrcibcnden Naturwissenschafteu.
Das reichlich mit Abbildungcn ausgestattetc Werk beginnt mit ciner
lesrnswertcn Grschichte der Biologie im Altertum und Deutschen Mittelslter, aus der namentlich die ausfiihrliche Wiirdigung Hildegards von Bing e n hervorgrhobcn sei. Auf eine kurzgefaBte Lebrnsgrschichte und eine
gcdrangte Ubcrsicht srincr naturwisscnschaftlichen Grsamtleistung folgt
die Schildrrung d r r botanischen und zoologischcn Kenntnisse Alberts,
bci der stcts das Eigrnc vom uberliefcrten abgehobrn wird. Das liebcvolle Eingchen auf die Einzelheiten dcr Beobachtung, das Zuriicktreten
dcr sppkulat,ivcii Seitc entspricht dem Geiste ATberts und hat fur den mit
cntsprechendcn floristischen und eoologischen Kcnntnissen ausgestatteten
Leser einrn groBen Reiz. Es handelt sich keiuesfalls um eine i m iiblichen
Sinne populire Abhandlung des Stoffes. Einc Zritt,afrl, ein Rrgister der
beschriebcncn Artcn und rin Schrifttumsverzrichnis bcschlieBen das wissenschaftlich wcrtvolle und empfehlenswcrte Werk. A . Kotowslci. [NB 1141
Atomenergie und Atomuniwnndlnng, von Dr. Hewn. Vogt. Demmig-Verlag,
Darmstadt 1948. 243 S. 16 Abb. 10.- DM.
Ein vorziigliches Buch, das warm empfohlen werden kann! Es ist wissenschaftlich zuverlassig und ist eine Einfiihrung fur Lescr, welche die Zusammenhangc verstchen wollen, ohno die Zeit zum Studium umfangreicher
Biicher zu habcn. Zuuachst werden diejenigen Grundtatsachen der Atompliysik, die spater benotigt wcrden, bchandclt, dann der Nachweis schneller
Tcilchrn und die wichtigsten Kernreaktionen. Dann wird die Kernspaltung
besprochcn uud iiber die amerikauische Atombombenentwicklung borichtet. In den einfiihrenden Abschnitten mullte selbstverstilndlich eine Aus-
Aiagew. Chem. 161. Jahrg. 1949 Nr. 10
wahl unter den zu erwahnenden Tatsachen getroffen werden. Die Darstellullg ist kurz und trrfferid uiid betont das Wcsentliche. Die Entstehungsgeschiclite der bisherigen Fortschritte ist richtig (im Gegensate zu manchen
anderen Darstrllnngrn) wicdergegeben. Man erhalt ein vorziigliches Bild
drs Gebietes, insbcsondrrc auch von den Schwierigkeiten und dem ungehrnren tcchnischcn Aufwand der zum Bau dcr Atombombe erforderlicli
war, von drn Wirkungrn der Bombc und den Erfahrungen der BikiniVersuclie.
Die angegebene Formel f u r den Zusammenhang zwischen kinetischer
Energie und Geschwindigkeit der Elektronen im relativistischen Gebiet ist
falsch. (S. 25, 37, 49, 235, Energien in Tab. 6). Dies m u 6 in einer kiinftigen
Auflage berichtigt werden. Eine kritische Betrachtung hat sonst n u r Kleinigkeiten zu bemerken. Auf S . 90-94 konnten die Resonanzgebiete au8erhalb des thermische Bereichs deutlicher behandelt werden.
Noch zwei sprachliche Bcmerkungen: Warum Moderator statt wie iiblich
Bremssubstanz, und Transmutation s t a t t Urnwandlung?
R. Fleischmann.
[NB 1241
Struktnrmechanik. Ein Beilrag zur Pliysik der Kolloide von Dr.-Ing. H .
Umstiitter. Verlag Th. Stcinkopff, Drcsdcn u. Lripzig. 237 S., 144 Abb.,
geh. 17 DM, geb. 19 DM.
Das Buch beschlltigt sich mit dem plastisch-clastischen Verhalten insbes. der kolloiden Stoffe und sucht dicse aus einer abgeanderten Kontinuumsthcorie zu verstehcn. Beim ersten DurchblLttern bemerkt man
eine Rcihe von ganz ncuen Beziehungen, die auch an der Erfahrung gepriift
werden. Leider ist die Herleitung gerade der grundlegenden Zusammcnhange in der vorliegcndcn Form mathcmatisch vollig undurchsichtig und
rnit den gewohntcn Rechenregeln der Mathematik nicht zu verstchen. Immcrhin weist die weitcrc Behandlung des plastisch-elastischen Verhaltens
auf die Probleme in Ein- und Mehrstoffsystemen hin. Das geschieht namentlich in der sweiten Halftc des Buches mehr vom chemischen Standpunkt. Eine kurze Ubersicht iiber die experimentellen Methoden beschliellt
das Buch.
Jenckel.
[NB 1421
Die Wnsserstoffionenmessung. Eine erste Einfiihrung. von Dr. G. Lehmann.
Verlag J. A. Barth, Leipzig. 3. Aufl. 1948. 138 S., 62 Abb., 13.50 DM.
Fur den Autodidakten, der pH-Messuugen durchfiihrcn will, ist dieses
Biichlein geschrieben. E s ist fur den Gebrauch i m klinischen und biologischen Labor bestimmt und rrlrichtert durch seine vorauwtzungslose Art
der Darstellung das Einarbcitcn in dieses Gebiet und schiitzt vor groben
Fehlmessungen.
Nach einer Darstellung der theoretischen Grundlagen wird die Praxis
der kolorimetrischcn uud clektromctrischru pH-Messung in ciner Form geschildert, die eine gutc Ubersicht iiber die vielfaltige Durchfiihrullgstechnik
der pH-Messung gibt. Angcnehm und wrrtvoll ist die Bcschreibung der
Elektrodenformen, die Spezialzweckrn angcpaWt iat.
Der Referent halt cs niclil fur notwcndig, daO anf konstruktiv so iiberholte MeBgcratc wic das von ,,Leeds ~d Northrzip" ( S . 107) liingewiesen
wird und er wiirde cs bcgriiflcn, wcnii die Vor- und Nachteile der vrrschiedenen MeBmethoden scharfer gegcneinander abgrwogen und ihrc Fehlermoglichkeiten eingrhendrr diskutirrt werdrn. I f . J . Antweiler. [NB 1321
Ginelins Handbuch der nnorgnnisrhen Cheinie. 8. vollig ncu brarbeitcte
Auflagc. Hcrausgegebcn voin ~ ; i ~ i , e ~ i ~ ~ - I i fiir
i s t i tanorganische
ut
Chemie
und Grcuzgcbicte in dcr ~/loz-Plaizck-Gescllschaft zur Fijrderurig der
Wissenschaften. Begonnen von R. J . M e v e r , fortgefiihrt von E. H . Erich
Pietsch. Systemnumnier 10: S r l e n , T r i l B: D i e V e r b i n d u n g e n
d e s S r l e n s . Brarbeitet von Mnllhias Aflerer, Iirisfa ZI. Bnczko und
Eriia H o / / ~ m Gmclin-Verlag
.
G. m. b. II., Clausthal-Zellrrfeld, 1949.
195 S., 11 Abb., 40.60 DM.
Leopold G w l i n (1788- 1853), GroOlierzoglich Badischer Gelieimer Hofrsth, ordentlicher Professor dcr Medizin und Chemic zu Heidelberg und
Vorganger Robert BzBzcnsens auf dcm Heidrlbrrger Lehrstuhl fiir Chemie,
konnte sein i m Jahre 1817 erstmals als ,,I-Iandbuch der theoretisclien Chemic" rrschirnenes Sammelwrrk his zur 5. Auflagc (,,Handbuch der i m ~ r ganischcn Cliemie") selbst herausgeben. Seitdcm wurde das Werk bis in
die Grgcnwart liinein ununtcrbrocheu wcitergefiihrt, ein Bewcis fur die Uncntbehrlichkeit dicses Komprudiums der auorganischen Chcmie. Die dcrzeitige, ini Jahre 1924 von R. J . Meyer begonnenr,. seit 1935 vollversntwortlich von E. H . Erich Pietseh herausgcgebene 8. Adlage stellt eine vollkommene Neuschopfung dar, wclche an kciuer einzigen Stelle auf irgend
rine friilierc Auflagc des urspriinglichcn Haudbuches zuriickgeht. Sie umfaBte bis Kriegsende bereits 32269 Scitcn (23419 Scitrn des cigcntliehrn
Handbuches und 8850 Scitcn Patentsammlungcn) uurl damit etwa die
IIalfte des vorgesehenen Umfangs. Nacli dem Zusammenbruch im Jahrc
1945 fiirchteten vicle fur die Fortfiihrung dcs gewaltigcn Werkcs. Dcr bewundcrnswiirdigen Tatkraft drs unermiidlichen Herausgcbers gelang rs
abcr, in iiberrascliend kurzer Zcit mil dankeuswerter Hilfc amcrikanischer
und britischrr Dicnststelleii das ,,Gmelin-Institut" aus dem Nichts heraus
wieder vollkommrn neu zu organisicren, so daB hcutc schon wieder iibrr
liundert Mitarbcitcr in Clausthal-Zellerfeld, dem jrtzigen Sitz von Redaktion und Verlag seit April 1946, tatig sind und nahezu zweitausend Zeitscliriften ausgewertct werdeu konncn. Die sachliche Voraussetzung zur
Wiedcraufnahmc der Arbeitcn war dadurcli gegeben, daW das Institut seinr
einmaligen, in iiber 2O-jiihriger Arbcit gcschaffenen Sacharchivc rnit 900000
Kartcikartcn wahrend der Jahrc 1941/42 in weiser Vorsorge als Ncgativfilm aufgcnommen hatte, so daB nach dem Brande dcr Originalkartei Photokopien dcr Archivkartcu angefertigt und gerettet werden konnten. Im
Rahmen cines ,,Zehnjahresplans" sol1 nun das Werk zumAbschluD gehracht
werden. Die finauziellen Grundlagen sind gcsichert, zumal das Handbuch
scit September 1947 gcmal3 ciner frcundschaftlichen Vcrcinbarung rnit dcm
bisherigcn ,,Verlag Chemie" i m cigcnen ,,Gmelin-Verlag" erscheint.
Als erste Frucht dcr Nachkricgstatigkeit liegt nunmehr der S e l e n B a n d (System-Nummer 10, Teil B: Die Verbindungen des Selens) vor. Er
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