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Buchbesprechungen. Chemisch-stchiometrische Rechentafeln von Th. Heczko Springer-Verlag Wien 1949. 64 S. DM 5.50 od. $ 1

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Llteratur
Zeitschriften
Metall nnd Erz. Generalregister (van 1904-1945). Bearbcitct von W.
Andrae. Ed. Piepcrsche Buchdruckerei u. Verlagsanstalt, ClausthalZellerfcld 1949. 104 S., DM 15.- (PreisnachlaB fur GDMB-Mitglieder 20 yo).
Das Generalregister fiihrt in cinem Autoren- und einem Sachregister
die in der Zeitschrift ,,Metall und Err" sowie in der Vorgingerin ,,Metallurgie" erschienenm Originalaufsatw und Berichtr iiber Vortrago,
Personalien, Jubilaen einschlieBlich der Mittcilungen fiir die Mitglieder
dcr Gesellschaften Deutscher Metalihiitten- und Bergleutc bzw. Metall
und Erz auf. Von den kiirzeren Beitreen werden nur solche genannt,
die nicht nur zeitliche Bedeutung besitzen, Die ,,Rundschau"-Refcrate,
Patentnachrichten, Buchbesprechungen und kurzen Wirtschaftsnotizen
konnten wegen Raummangel nicht beriicksichtigt werden. Nachdem
rnit Heft 1-4 1945 die Zeitschrift abgeschlosspn wurde, hat sich die neugcgriindete Gesellschaft Deutscher Metallhiitten- und Bergleute in der
Z e i h h r i f t ,,Erzbergbau und Metallhiittenwesen" wieder ein Vereinsorgan
als ,,NCUCFolge von Metall und Erz" geschaffw. -Bo.
[ NB 2171
dem Umfang des Buches entsprechend sehr knapp, er iSt aber d a m geeignet, den Studenten zum Nachdenken und Nacharbeiten anzuregen. Der
Gang der Analyse wird im Anschlufl an die Besprechung der Einzelreaktionen in zahlreichen Tabellen beschrieben; er richtet sich im wesentlichen nach alten, bewahrten Methoden. Dem Anffnger wurde hier vielleicht eine etwas ausfiihrlichere Behandlung der Nachweisreaktionen fiir
Siuren das Arbeiten erleichtern. Auch die im Anhang beschriebenen Reaktionen der seltenen Stoffe und einiger organischen Sauren sind gut ausgewihlt. Leider fehlen Erkliirungen und Formeln hier wohl aus Raumgriinden fast ganz. In einigen Ffllen mussen in dem Buch die Formeln noch
dem Stand der modernen anorganischen Chemie angepal3t werden; das
gilt z. B. fur die Formulierung der Hydroxosalze sowie fur die der Hg(1)Verbindungen als Doppelmolekeln. Im iibrigen wird der Studierende,
der das Buch als Anleitung zur qualitativen Analyse benutzt, das - eine
hinreichende Unterweisung im Laboratorium vorausgesetzt - mit gutem
Erfolg tun konnen.
M . Goehring.
[NB 1771
Ausgewiihlte chemische Untersuchungsmethoden fiir die Stahl- und Eisenindustrie. Von Otto Nizoldi. 4. Aufl., Springer-Verlag Berlin-GottingenHeidelberg 1949, 184 S., DM 9.60.
Die Vorziige des bekannten Buches erforderten schon 1944 wieder eine
Buchbesprechungen
Neuauflage, die nunmehr als vierte Auflage vorliegt. Die Gliederung in
Chemhch-stochiometrische Rechentafeln, von Th. Heczko, Springer- ,,Analysen von Stahl und Eisen, van Metallen und van Betriebsstoffen"
Verlag, Wien 1949. 64 s., DM 5.50 od. $ 1.65.
sowie im vierten Teil in ,,LBsungen" ist die gleiche wie friiher gebliehen,
Auf 28 Seiten (die restlichcn 36 enthalten die Erliuternngen, die jedoch hat der Verf. auch diesmal verschiedene Erg%nzungen und VerLogarithmentafcl oder sind ftir Nachtrige freigelassen) enthalten die besserungen vorgenommen. Unter Anpassung an die heutigen VerhfltRechentafeln Zahlenmaterial, welches der analytisch arbeitende Chemi- nisse, die die Untersuchuugslaboratorien vielfach zwingen, sich wieder einker bei seinen Untersuchungen benotigt. Mit einer Ausnahme (Heiz- fachster Mittel zu bedienen, sind bei der Stahlanalyse fiir die Schwefelwerte fur 6 Gaec) sind simtliche Zahlenwerte in den bekannten Rechen- und Vanadin-Bestimmung neben den physikalisch-chemischen Methoden
tafeln von Kiister-Thkl zu finden, so daB das vorliegende Wcrkchpn als maflanalytische Verfahren neu aufgenommen worden. Fur die Berechnung
ein verkurzter Auszug aus den Ktister- Thielschen .,Logarithmischen des Heizwertes von Brennstoffen wird die abgekiirzte Regnault-PfaundlerRechentafeln" auzusprechen ist. Der Verf. sagt d a m in seinem Vorwort: Formel der VDI-Dampfkesselregeln angegeben und empfohlen. Die Richt,,Die Ermittelung dcr Zahlenwerte erfolgte auf Grund der bekannten linien der internationalen Kornmission fur Reform der Nomenklatur anRechentafeln von KQster-Thiel van 1940 (Berlin, Verlag Walter de Gruy. organischer Verbindungen sind allgem. verwendet worden.
ter & Go.) mit fiinfstelligen Logarithmen. Die gefundenen Werte sind
Das Buch wird wegen seiner bekannten klaren Arbeitsvorschriften und
dann auf vier Stellen abgekiirzt worden". Die Herausgabe der der jedem Verfahren angeschlossenen, wertvollen ,,Bemerkungen" auch
Heczkoschen Tafeln wird im gleichen Vorwort mit den Worten in neuer Auflage seinen Leserkreis finden.
P. Klinger.
[NB 1811
motiviert: ,,Die altbewahrten Tabellenwerke fur stochiometrisohe Rechnungen sind vergriffen. Daher diirfte die vorliegende Zusammenstellung Die organischen Eatalpatoren und ihre Beziehungen w den Fermenten,
einem dringenden Bediirfnis abhelfen". Dies mag fur Osterreich zutreffen.
van Prof. Dr. W . Lungenbeck, Springer-Verlag Berlin-Gottingen-Heidelfur den deutschcn Chcmiker besteht, wenigstens solange es noch die altberg 1949,2. Auflage, 136 Seiten, 8 Abb., DM 15.-.
bewahrten Rechentafeln von Kuster- Thiel (jetzt als KUsler-Thiel-PischUm sie damit van den Fermenten zu unterscheiden, faBt der Verf. unter
beck) gibt, kninc Notwendigknit, diesc in abgekurzter Form aus Wien zu dem Begriff ,,organische Katalysatoren" nur Verbindungen be k a n n t e r
E. Asmus.
[NB 1871 Konstitution zusammen und teilt sie, je nach Art der bei der Katalyse
beziehen.
gebildeten Zwischenstoffe, in Hauptvalenz-, Metallkomplex- und saure bezw.
Dle Feldspat-Quarz-Reaktlonsgetiigeder Granite nnd Gneise nnd ihre gene- basische organischc Katalysatoren ein. Die vorliegende Monographie, die
tische Bedeutung van P. K. Drescher-Kaden. Mineralogie und Petrogra- nunmehr in zwe'ter, vollstandig umgearbeiteter und erganzter Auflage erphie in Einzeldarstellungen. Hrsgg. van F. K. Drescher-Kaden und 0.H . schienen ist, beschrankt sich auf die beiden ersten Verbindungsklassen, rnit
Erdmannsdbtffer. 1 . Bd., Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg- Gottingen dem Schwerpunkt auf den vom Verf. selbst eingehend bearbeiteten Haupt1948,259 S.,.210 Abb., 39.- DM.
valenzkatalysatorcn. An die ersten Kapitel, in denen der Leser rnit den
Im vorliegenden Werkgibt Verf. auf der Grundlwe eines iiberaus reichen bisher bekannten Reaktionen vertraut gemacht wird, schlieden sich kiirzere
und sorgfutigen Beobachtungsmaterials, das durch zahlreiche gute Abb. Abschnitte iiber Kinetik, Spezifitat, technisch brauchbare Katalysatoren
belegt ist, eine Zusammenfassung der Ergebnisse seiner langjfhrigen Unter- und uber die Beziehungen zwischen Konstitution und Wirksamkeit an. Den
suchungen an den myrmekitischen und schriftgranitischen Quarz-Feldspat- AbschluD bildet ein praktischer Teil, wo MeBverfahren und Darstellungsverwachsungen granitischer Tiefengesteine. . Die Erkenntnis, daB bei den verfahren zu finden sind.
In einem besonderen Kapitel werden die sehr bemerkenswerten BezirErstarrungsprodukten granitischer Magmen die SuDere Form und Verwachsungsart der gesteinsbildenden Minerale nicht so sehr durch deren Ausschei- hungen zwisohen organischen Katalysatoren und Fermenten behandelt.
dungsfolge (Regel von E. Rosenbusch) sondern vicl mehr durch silieatmeta- Wenn aber der Verf. hier den Versuch unternimmt, die Fermente hinsomatische Verdrangungsvorgfnge bestimmt wird, bedeutet eine Umwu- sichtlich ihrer Reaktionskinetik und Wirkungsweise ganz allgemein in das
zung unserer bisherigen Anschauungen von den Vorgangen boi der Krystal- Schema der Hauptvalenzkatalysatoren einzuordnen, und e. B. die Funktion
lisation solcher Schmelzen.
des Proteinteils der Fermente nur in der Bereitstellung sog. ,,aktivierender
An den Reaktions- und VerdriingungsvorgLngenim Gesteinsgefiige sind Gruppen" sieht, dann geht er darnit nach Ansicht des Ref. zu weit und
in erster Linie Quarz und Kalifeldspat aktiv beteiligt. Der Stofftransport kommt notgedrungen in Widerspruch eu fundamentalen Erkenntnissen
erfolgt dabei auf dem Wege wgBriger Losungen und nicht dnrch Reaktionen der modernen Enzymchemie. In diesem Abschnitt vermiflt man die Ber,iicksichtigung neuerer Literatur.
F. Lynen.
[NB 1451
in festem Zustand. - Bei der Myrmekitbildung wird Plagioklas dnrch bla.
stisch wachsenden Kalifeldspat verdrilngt, nachdem zuvor eine Ausscheidung
von Quarzstengeln im Plagioklas durch partiellen Gitterabbau stattgefnn- Die Hefe. Eine Gesamt-Literaturiibersicht mit einfiihrendem Text, von
H. Liiers. Verlag Hans Carl, Niirnberg 1949. 1. Aufl., 356 S., 2 Abb.
den hat. - Die schriftgranitisohen Quarz-Feldspatverwachsungensind nicht
(Halbleinen). DM 16.50.
das Ergebnis einer gleichzeitigen - bisher oft als eutektisch gedeuteten
'Krystallisation beider Minerale, sondern entstanden durch nachtriigliche
Angesichts der grodes Bedeutung der Hefe und des diesbezijglichen
Verdragung von Kalifeldspat durch Quarz nach Art einer Tiefenitzung. auflerordentlich umfangreichen Schrifttums wird eine iibersiehtliche ZnAuch bei der Bilduug von Feldspatporphyroblasten muB ein Teil des Ge- sammenstellung der einschligigen Literatur von allen Interessenten unsteinsgewebes durch derartige Vorgange abgebaut werden.
bedingt begriiDt werden. Im vorliegenden Bueh wird das Schrifttum tiber
Das anregende Buchliefert einen wichtigen Beitrag zu dem heute so hef- Hefe in 3 H a u p t a b s c h n i t t e n behandelt, nhmlich: I) Die Hefe als
tig umstrittenen Problem der Granitentstehung und wird fiir alle weiteren Organismus, 11)Technik der Hefegewinnung, 111)Anwendungen der Hefe.
Gefiigeuntersuchungen an granitischen Gesteinen eine unentbehrliche Im I. Teil werden Morphologie, Anatomie, Systematik wd Reinzucht der
D. Hoemes.
[NB 1601 Hefe kurz gestreift, sowie chemische Zusammensetzung und Physiologie
Grundlage bilden.
etwas ausfiihrlicher behandelt (insgesamt 575 Literaturzitate). Eine erAnleitung zur qualitdiven Analyse; E . SchmidtlJ. Gadamer, bearbeitet von schopfendr Anfiihrung des hierher gehorigen Schrifttums wiirde eine VerF . 2). Bmckhausen. 14. Aufl. Springer-Verlag, Berlin- Gottingen-Heidel- vielfachung der Literaturzitate erforderlich machen. Der 11. Teil umfa0t
berg 1948. 109 S., DM 7.60.
uber 400 Literaturstellen, die zumeist ausfuhrlich referiert werden; manche
Nach einer kurzen Einleitung iiber die Aufgabe der Analyse, iiber Patente werden hier auch vollinhaltlich wiedergegeben. Dieser Abschnitt
Ionenlehre, Massenwirkungsgesetz und kolloide Losungen werden die macht fast die HQfte des ganzen Buches aus. Das einsehltigige Schriftanalytisch wichtigen Reaktionen der Sauren und Basen beschrieben. Die tum ist etwa bis 1943 recht vollstandig erfalt, die seit 1944 erschienene
Auswahl der Reaktionen ist durchweg sehr zweckmfflig; Mikroreaktionen Literatur fehlt bedauerlicherweise fast vollig. Der 111. Teil enthalt gegen
und erprobte Umsetzungen mit organischen Reagenzien werden beriicksich- 600 Literaturzitate, deren Inhalt in vielen Ffllen mehr oder weniger austigt. Der Text, in dem eine .Deutung der Umsetzungen gegeben wird, ist Luhrlich wiedergegeben wird.
-
Bngew. Chem. I 62. Jahry. 1950 IFr. 6
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