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Buchbesprechungen. Fortschritte der Chemischen Forschung herausgeg. von F. G. Fischer H. W. Kohlschtter und Kl. Schfer. Springer Heidelberg-Berlin-Gttingen. 1950 1. Band 4. (Schlu)heft. 137 S. 67 Abb. DM 14

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Fibrinogen wirkt nicht schaumbildcnd, iiberhaupt schilumen GlobulinLosungen weniger als albumin-haltigc. GroDe Mengen von Lipoiden,
wie Cholesterin bei Neplirosen oder Diabetes, vermindern die Sehaiimbildung wegcn der Herabsetziing der OberflBchenspannung. Solchcs
Serum ist fur den Test niclit geeignet. (Experientia 7, 147 [1951]). -J.
(32)
Den Einllull organiselier Liisemittel auf dau Wachstum yon Pflanzen
untersuchten A. Ber und Zofia Moskowa. Hafersanien wurden taglich
mit waWrigen Losungen oder Suspensionen von Aceton, Amylalkohol,
i t h a n o l , I h t a n o l , Benzol, Petrolather, Chloroform, Ather und Xylol in
Vcrdiinnungen von 1: 5 bis 1:109 begosscn. Fur jedes Solvens wurde cine
toxische, hemniende hohc Konzentration gefunden, cine neutrale in mittlerer Verdiinnung und eine das Wachstum stimulierende bei sehr hohen
Vcrdiinnungen. Uie geringsten Konzentrationeu (1 : 107-1:lo8) zeigen
keinen Effekt. Amylalkohol wirkt an1 stirksten toxisch, Petrolather,
Ather und Chloroform gebeii die stirkste Wachstumsforderung, wie die
Tabelle zeizt:
I
-
du nnu ng Ather
Ver-
I : 10'
1 : 1Oj
1 ; lo8
I : 107
1 : lo8
I
8.0
82
6.5
i
6.0
5.1
b":y-,
I
Keirn lings-Gewicht
___-
I
8.5
1
7.0.
1
8.0
8.5
9.5
'
Aceton
r.6
7.9
7.0
7.0
62
I
I
I
I
I
.
Arnyl- Petrolalkokol Pther
I
6.1
7.0
8.0
I
9.0
8.5
I
1 1 I
7s
6x
6.4
4.2
__-
I
1
6.5
5.6
5.2
Wasser(Kontr.)
5.0
7.5
i.0
,
5.0
1
Auch die geringsten Spuren organiseher Losemittel konnen demnaeh das
Pflanzenwachstum beeinflussen. Das muO bei der Ausfiihrung von
pflanzenphysiologischen Experimenten mit Extrakten beriicksichtigt
werden. (Experientia 7, 136 [1951]). - J.
(30)
8- und y-Hexnchlor-hexahydrobenzol stehen pharmakologisch und
toxikologisch in einem interessanten Wechselverhaltnis, das von H. Coper,
If. IIerken und I. Klempau untersucht wurde. Das y-Isomere, Gammexan,
ist oral weniger giftig als peritoneal; hier betragt die LD,, 75 mg/kg
Ratte. h i m P-Isomeren liegen die Verhbltnisse gerade umgekehrt. Es
ist aber allgemein weniger giftig, als Gammexan. I n der Toxizitat besteht ein ausgesprochener Antagonismus. Nach intraperitonealer Gabe
yon 160-200 mg/kg P-Isomerem wirken 80 mg/kg Gammexan, 7 Tage
spater injiziert, in keinem Fallc mehr giftig. Bemerkcnswert ist hierbei
auch die lange Dauer der Wirkung. Gabe der Hexachlorcyclohexane verhindert die Ausliisung von Cardiazol-Krampfen dureh die sonst sieher
wirkendo Dosis von 60 mg/kg subcutan. PentamethyJentetrazol (Cardiazol) und Hexachlorcyclohexan haben ihrcn Angriffspunkt im Zentralnervensystem. Die beobachtete Wirkung wird auf Funktionsanderungen
in den Nervenzellen beruhen. Bei dcr krampfhindcrnden Wirkung war
ein Synergismus der Isomeren zu beobachten in der Art, da0 bei gleichzeitiger oraler Gabe beider auch solche Dosen wirken, die fur sich a h i n
nicht die Cardiazol-Krampfe unterdriicken kiinnen. Rei der ,,Entgiftiing" liandelt es sich um einen e l e k t i v e n Y r o z e B v o n a l l g e m e i n e r
h ' e d e u t u n g , bei dem die anderen Eigenschaften der Stoffe unverandert bleiben. u b e r den Wirkungsmechanismue selbst ist abcr fast nichts
bekannt. (Klin. Wschr. 29, 264 [1951]). -J.
(1294)
Die Hemmung der Infektiositlt von Tabakmosaikvhus durch hoehmolekulare, synthetische Lysinpolypeptide wird von Sfahmann und Mitarbeitern beschrieben. Die Polypeptide wurden durch Erhitzen von eC a r b o b e n z o x y - @ - c a rb o x y -1-1 y s i n a n h y d r i d in trockenem Benzol
wahrend 40 h unter Zugabe kleiner Mengen Wasser hergestcllt. Die
Kettenlange schwankte je nach der verwendeten Wasserrnenge zwischen
80 und 97 Carbobenzoxylysin-Resten. Durch Reduktion mit Phosphoniumjodid/Eisessig in Gegenwart von Wasserstoff wurden die Lysinpolypeptide erhalten. 400 y Polypeptid-N pro em3 hemmten 12,4 y
Virus pro cms naheeu vollstlndig, wahrend freies Lysin nur cine sehr
gcringfugige virushemmende Wirkung rtufwies. I)ie IIemmung war reversibel. (J. biol. Chemistry 189, 45 [1951]): -Ma.
(14)
uber dle hiologie der perniziosen Aniirnle sind von Eakin und Nitarb. (unveroffentlicht, besprochen in einer Arbeit von Beerstecher j r . und
Altgelf) neue Anschauungen entwickelt worden: A p o e r y t h e i n ist ein
im Magensaft vorkommendes Protein, das Vitamin B,, (Erythrotin) spezifisch zu einem Vitamin-Protein-Komplex (Erythein) bindet und dadurch vor der Yerdauung schutzt. Diese offenbar mit dem ,inkinsic facfor' von Castle identische Substanz wird, wie jetzt feststeht, im Spcichel,
nicht im Magen erzeugt, aber nicht nur von Gesunden, sondern auch von
Ycrniciosa-Kranken. Nach den Mahlzeiten ist die Produktion von
Apoerythein im Speichel erhoht. (Beersfecher u. AltgeU). Wahrend nun
Apoerythein beim Gesunden seine normale Funktion, die Vereinigung
mit B,,, ungestiirt ausiibt, wird es im Magensaft von Perniziosa-Kranken
zerstort. Da diese Zerstoruag durch Zugabe von Salxsaure verhindert
werden kann und da Salzsaure in subnormaler M'enge i m Xagen Pernixiosa-Kranker erzcugt wird, kommen die Autoren zu dem SchluO, die
A c h l o r h y d r i c a l s p r i m a r e n D c f e k t bei der perniziiisen Anirnio anzusehen. Auf jeden Fall ist die alte Theorie, die in einer erniedrigten
Produktion des Caszlesehen Falrtors die IJrsache diescr Krankheit sah,
durch die neuen nefunde iiberholt. (J. biol. Chemistry 189, 31 [1951]).
- Mil.
(36)
.
P-Methyltropolon zeigt antibiotische Wirksamkeit, berichten R . I).
Haworth und .
I
D.
. Hobson. Es h e m m t das Wachstum von Staph. u.u.reus
noch in Verdiinnung von 1:160000 und von B . coli bei 1:20000 in Flcming-
07 (,i
!'
I
H 3 A /
8-Methyltrcpolon
Medium. Es kristallisiert in farblosen Prismen von Fp. 76 -77O; das CuSalz erhHlt man in griinen Prismen von Pp. 280 -282" (unter Zcrsetzung).
(J. Chem. SOC. 1951, 565). - C .
(12)
Atebrln hat colchizin-artlge Wirkung auf-die Mitosen von IIiihnerherzFibroblasten, wie P. Rondoni und A. Necco fanden. Die Ana- und Metaphase der Zellteilung wird depdrtig gestort, daW Briickenbildung, Chromosomenbriichc und tripolare Mitosen auftreten, wic beim Colchizin und
einigen andercn antimitotischen Giften. Auch in Subkulturen treten derartige Effckte auf. Rcmerkenswert ist, da9 dcr St.offwechse1 der Malariaplasmodien dem dcr Zellcn der hoheren Wirbeltiere auBerordentlieh
CaH,
CH~.-CH-CII,-CH,-CH,-N/ \
I
CSH,
SH
I
A f i p O C H s
.CAN),/
c1
(*)
gleicht. Das kbnnte cine Erklarung fur die chemotherapeutische Wirkung dea Atebrins (Italchina (I)) geben. Die cinfacheren Akridine, wie
z. B. Trypaflavin zeigen diese Erscheinung nieht. (Experientia 7, 142
[1951]). -J.
(31)
Llteratur
Sonderdrucke fur das Gmelin-lnstitut
Das G'melin-Institut fur Anorganische Chemic! und Grenzgebiete in
der Mnz-l'lanclz-Gesellschaft zur Forderung der Wissenschaften fiihrt die
hrbeiten a m Gmelin-Handbuch der anorganischen Chemie fort. Wahrcnd
des Kricgcs h a t es seine umfangliche S o n d c r d r u c k s a m m l u n g verloren. Es ist bemiiht, diem Sammlung neu 'aufzubauen und bedarf dazu
der steten und aktiven Mitarbeit aller Fachkollegen. Es bittet daher um
die Cbcrlassunn von Sonderdrueken &us der anorganischen Chemie sowie
aus folgenden Gebieten:
Analytische Chernie
Kolloidcheinie
Elektrochemie
Korrosion und Passlvitat
Chemie des Iieterogenen Gleichgewichts
Chemische Tcchnologie
Mineralogie
Kristallographie
Geologie und Lagerstattenkunde
Geochemie
Aufbereitungskunde
2 94
Wirtschaftschernie
Met a1Iu rgie
Metallographie
Eisen und Stahl
Nichteisenmetalle
Leichtmetalle
Experimentelle Physik,
und zwar Kern- und Atomphysik, Radioaktivitat, mechanische, thermische, optische, elektrische und magnetische Eigenschaften der Materie
Geschichte der Chernie
E8 wird gebeten um ubersendung dcr Sonderdrueke an die nachstehende A n s v h r i f t : Gmclin-Institut z. Hd. Prof. Dr. E . Pietsch,
Clausthal-Zellerfeld 1, Altenauer Stral3e 24/PostschlieOfach 52. [Nn 3861
Buchbesprechungen
Fortsehritte der Chemisohen Formhung, herausgcg. von F . G . Fischer,
Ii. W . Kohlschiitter und KZ. Schafer. Springer, Heidelberg-BerlinGottingen. 1950, 1. Band, 4. (Sch1uB)heft. 137 S., 67 Abb., D3f 14.60.
Das SchluOheft des ersten Handcs dieser friiher') schon cmpfohlenen
Sammlung setzt die Reihe zusammcnfassender Abhandlungen von allgemeinem Intereeee fort. Es geniigt deshalb, iiber die Beitrage kurz zu
unterrichten.
Rontgenographische Fourier-Synthese der chemischen
B i n d u n g von Cl. Peters (29 S.). Zunachst wird cin Cberblick iiber die
experimentellen und rechnerischen Voraussetzungcn zur Ermittlung der
Feinheiten der Elektronendichtcverteilung im Kristall gegeben. Dann
erllutert eine Reihc yon Beispielen, wie sioh aus der Elektronendichteverteilung der heteropolare, homoopolare bzw. metallische Bindungstyp
herauslesen laOt. Entspreehend werden i'bergange, sowie can der Wnulseche und Wasserstoff-Bindungen charakterisiert.
W i r k u n g s r a d i e n v o n A t o m e n i n M o l e k i i l e n (Atomkalotten und
Molekiilmodelle) von G . Briegleb (43 S.). Nach Diskussion der Grundlagen.
zur Bereehnung von Wirkungsradien wird die Ermittlung der Wirkungsradien von C, N, 0 und H in verschiedenen Bindungen und die Konstrukl) Vgl. diese Ztschr. 62, 585 [1950].
Angm. Chem.163. Jahrg. 1951 I N r . 12
tion der entspr. Atomkalotten genau beschrieben. Es werden dimensions-,
winkel- und abstandsgetreue Yodelle erhalten, die von den Stuarfachen
Z. T. erheblich abweichen und dat: sterische Verhalten der IJolekeln vie1
hesser wiedergehen, wie die abgebildeten Beispiele zeigen.
E y t e r k o n d e n s a t i o n e n von H. IIenecka (40 S.). Die systerriatisehe
Hearbeitung der Esterkondensatiooen auf Grund der elektronentheoretischen Vorstellungen hat. die praparative Basis fiir p-carbonyl-verbindungen und Malonsaure-Derivate stark erweitert, wie zahlreiehe Beispiele
zeigen. Vor allem die Verwcndung von verschieden stark basischen Kondensationsmitteln ermijglicht bei den untersohiedlichsten Kondensationen
s.Hunig
393)
hohe Ausheuten.
Grundlagen der Stereoehemie, von P. Niggla. Lehrbiieher und Nonographien aus dem Gebiete der exakten WisseqSchaft.cn. Verlag Birkhauser, Rasel. 283 S., broseh. Fr. 28.50; gtb. Fr. 32.50.
Wie der Verfasser in iler Einleitung betont, sind bei den stereochelnischerl Betrachtungen sunlchst nicht Anordnungs-, Bondern Yalenzschemata gegP,ben worden. Die weitere Entwicklung fuhrte zu der NotStereochemie zu entwickeln, die ,,organisehe und anwendigkcit,
Kristallverbindungen miturnorganische Radikale und Molekiile
fallt, die scharf unterscheidet zwischen koordjnativem und valenzchemisehem verhalten und die nach vol,~ogellerTrennung, beider
durch die Gegenuberstellung ermoglicht, einen ersten Uberblick uber das
~
~
~
der
~ chemisehen
~
t
~
~ in ~den verbindungen
l
~
~ zu verl
niitteln. Es ist hierbei zweckrnallig, rein geometrische Gesetze ihres Charakt;ers nicht zu
u n d v6n den Kraftwirkungen, die zu geometrisch
stabilen Kor,figurationen fuhren. erst dann zu sprechen, WeDIl dies zum
tieferen Verstandnis notwendig wird".
Damit ist die Aufgahe gekennzeichnet, die sich der A u t o r stellt. Das
Buch enthklt folgende Hauptahschnitte: Die Symmetrieverhaltnisse der
Punktfigurat,ionen 7 4 s, - . Die Verbandyverhaltnisse innerhalb der
Punktfigurationen 7 4 s, Verbindungsfihigkeit der
26
den AtolnverbAndrn 82 s. nje Lek;iire
l)ie Stereochemic
Lehre
des nicht ir,lmer bequenl 211 lesenden Buches brachte dem Referenten
nicht die erwarteten neuen Erkenntnisse. F,lr denjeniger,, der sich nlit
Kristallchemie etwas naher befafit hat, ergibt sich in dem entscheidenden
kurze Zusammenfassung dessen, was schon weitletzt,en Kapitel
gehend Allgemeingut geworden ist, und fur die organische ctIemjewerden
als das vielleicht sonst der
zwar die Begrifft sauberer
Fall ist, z u grundsatzlich Nenem fijhrcI1 aber die Betrachtungcn nach Ansicht des Referenten auch hier nicht. Aber es wird der das Buch rnit Vort.eil durcharbeitcn, der deu Wunach nach einer strengen 1)arstellung ste~~f?WlTI1
reochemischer Fragen hat.
3891
"*
Cnralinoids, von P . Iiurrer und E. Jucker. Translated and Revised by
E . A. Braude. Elsevier Publishing Company, In?. New York, Amsterdam, London, Brussels, 1950. 384 S.! 31 Abb., Ganzln. $ 8.50.
Die bereits 19.18 crschienene und vorziiglich beurteiltc Yonographie
uber die ,,Carotinoide" von P . Karrcr und E. Jucker') liegt jetzt auch
in der-englischen cbersetzung vor ( v o n 1950). I m Zusammenhang hierm i t h a t der ijbcrsetzer, E . A . Braude, cine Anzahl von Korrekturen vorgenornmen und auch neue Ergebnisse mit verarbeitet, die den wesentlicheren, seit der Schweizer Ausgabe erschienenen Untersuchungen entnommen werden konnten.
I m ubrigen ist die vorliegende Darstellung dieses Gebietes noch ebeireo
wie im Vorjahr nnverlndert als wertvolleu Nachsehlagewerk f u r den iiber
Carotinoide arbeitenden Forscher anzuspreehen. Vor allpni werden immer
wieder die experimentelleii Angaben bezuglich der physikalischen Oaten,
insbes. z. H. der Lichtabsorptionsspektren, als angenehm empfunden.
Seit drr Drucklegung der vorliegendcn Monographit! h a t die Forschung auf dem Gebiet der Carotinoide weitere Fortschritte gemacht;
trotzdem diirfte das Werk fiir jeden, der sich iu dieses Gebiet einarbeiten
will, auch weiterhin aln Einfuhrungs- und Nachschlagewerk eine unentbehriiche Stiitzc! bedeuten.
H H. Inhoff~rc [NH 3971
I m ersten Teil sind die Beschaffenheitsvorschriften fur die Handelsbenzok (Benxol, Toluol, Xylol. L6sungsbenzol) der National Benzole
Association zusammengeatellt. I m zweiten Teil werden eingehend die
UnterSuchungSvorSChriften sowie die erforderliehen Apparaturen beschriebcn.
Das Huch ist besonders fur denjenigen von Interesse, der in der praxis
mit der Herstellung oder Verarbeitung von Benzolkohlenwasserstoffen zu
t u n h a t ; dies um so mehr, als auf dem deutschen Markt ein entsprechendes
Werk zur Zeit nicht vorhanden ist.
F l . G . Frnnck [NB 3901
Destiltier- uod Rektiflziertecbnlk, von E . KirscMautn. Springer-Verlag,
Berlin 3950. 2. Aufl. 465 S., 294 Abb. und 23 Kurventafeln, DM 45. -,
Ganzln. DX 49.50.
Die seit langem erwartete 2. Auflage des einzigen neueren deutschen
Buches uhcr Rektifiziertechnik ist dureh eingehendere Darstellung und
durch neue Ahschnitte gegenuber der 1. Auflage aim 1939 sehr erweitert,.
Neu ist vor allen' die Darstellung der Kirschbaumsehen Erkenntnisfle uber
den gekoppelteu Warme- und Stoffaustausch, aus denen die ebenfalls
mitgeteilten Verfahren zur Berechnung des Rektifizieraufwandw hei verschiedenen molaren Verdampfungswirmen der Komponenten des ZWeistoffgemische6 und zur Bestimmung des Einflusses der Konzentration auf
das VerutarkungsverIiBItnis abgelritet werden konnen. Neu sind axch die
Behandlung der Vielstoffgemische, cine kurze Betraehtung der ,,extrakt tiveu~ Destillation",
~
Abschnitte uber die Einfliisse der F1iissigkeitsaufgabe
und der Schiehthohe in Fiillkkpersaulen, iiber den Fliissigkeitsinhalt von
Rektifiziersaulen, uber Sonderbauarten, wie Dunnschichtbodcn und
Spruhboden und uber den Untersehied zwischen offener und geschlossener
Verdarnpfring (das Ietete hcini Rdhrenofen der TeerdcstiIlation). Erweitert sind die Abschnitte iiber den L)ruckrerlust auf Glockenboden und
uber die Wirksamkeit von Fiillkorpern (Intosringe). I n 7 von den 11
Hauptabschnitten des Buches werden auf 214 Seiten die theoretischen
Grundlagen und Rechenverfahren zur Ermittlung der wichtigsten Groben
(z. B. des Rektifizieraufwarldes: theor. Bodenzahl und RhckIaufverhBltnis) bshandelt. t o 2 iibschnitten (137 Seiten) wird iiher die Reaiisicrung
des Rektifizieraufwandes in Boden- und Fullkdrperkolonnen gesprochen ;
hierbei bringt der Verfasser vor allem seine grundlegenden Untersuchnngen Z U r F e s t l W n g der Apparateabinessungen. Die beiden letzten Abschnitte ( 7 Seiten) behandeln den Fliissigkeitsinhalt von Rektifiziersaulen
u n d kurz Aus*uhrungen'On Warnleaustausehern u n d
Im Anhang hat H. Stage die Gkichgcwichtswerte von 158 Zwei- und
1 3 Dreistoffgemischen ubersichtlicb dargestellt.
Das ausgezeichnete Huch ist sehr g u t ausgestattet Es wird auch weiterhin zum unbedingt notwendigen Itiistzeug eines jeden ChemieingeK . Sigwnrt
[NB 3881
C h e m i k e r jiehoren.
nieurs u n d
Eiotuhrung in die Lebensnlittelcllemie, von A . Beythien. 3. .Aufl. Th.
Steinkopff, Dresden und Leipzig. 1950. 317 S., geh. DM 10. -,
geb. DM 12.-.
Die 3. Auflage des bekannten Buches') i%tin einer Heihe von Punkten
erweit.ert u n d verbessert wordeu. Sic bietet auc,h t a t s u h l i c h in vieler
Hiosicht dcrri Studierenden einen srsten Uberhiiok iiber die zalilreichen
Gebiete seines Faches. Gerade dieser Khrze wegen, die j a infolge des gewaltigen St.offes unumganglich notwendig ist, mu9 aber doch einmal die
Frage aufgeworfeu werden, oh es zwcckmabig ist, in einer ,,Eiofiihrung"
allgemeine Dinge wie die Chemie der Sahrstoffe und Vitamine, Erniihrungsphysiologie und dergl. ~ h e r h a u p tzu behandeln. Der Studierende
findet das scblis0lich eingehendqr bcsprciche~i in scinen Lehrbuchcrn d e r
Cheniie und Physiologie. Der in der ,,Einfuhrung" dazu verwendete
Raum, irnmerhiu etwa ein Viertel deu Huches. wurde dann fur die Erorterung chemischer und teclinologisoher Probleme des eigentlichen Fachgebietes frei. An rnamchen Stellen (Rolle der Enzyme bei drr Haltbarmachung, Regriff der Baekfahigkeit) ware das doch sehr erwunucht.
I I . Thnler
i N B 3911
Grundlugen der Lederherstellung, von H . Herteld. Verlag Th. Steinkopff,
Dresden und Leipzig. 1950. 534 S., 11 Abb., geb. DM 28.
~~s Huch
H e r f e l d , dem stellvertr. Direktor a.m Deutschen Lederinstitut Freiberg/Sa., jst als ein Glisd in der Reihe der f.echnischen Fortschrittsberichte gedaclit., die begrundet von Prof. Rnssow-Leipzig, mhon
so v i d e wertvolle %usammenfassungen iiber die versehiedenartigsten Spezialgebicte der chemischen Technologic gebracht hat. Der Autor h a t sich
seiner Aufgabe mit grocer Sorgfalt entledigt und h a t durch zuverlassige
Berichterstattung der Xeitschriften- und Patentliteratur der letzten 25
Jahre, aoweit sie ihm zuganglich war, und durch klare Auft,eilung des
Stoffes ein Buch geschaffen, welches daq kiirzlich hier besprocheue Lehrbuch von .'F Stather*) in nutzlicher Weise erginzt. Der Charakter dieses
Buches ist durchaus dcrjenige cines Fortschrittsberichtes. Das bedeutet,
dall der Verf. sich einer eigenen Stellungnahme zu den referierten Angaben anderer Autoren enthalt. Das Buch 1aBt daher eioe gewisse Standpunktlosigkeit spiiren, die zu verschmcrzen ware, wcnn nicht das theoretische Gebiiude der Gerbereichemie sich in den letzten 25 Jahren YO vielfach gewandelt hatte.
Standard Specifications !or Benzole and Allied Products. Published by
Es ist nicht die Schuld des Autors, daB sein Buch, bereits vor d e n
The Xational Benzole Association ( S . B. A. Ltd.). 3. Auflage, 1950. 2. Weltkricg zusammengestellt, erst jetzt erscheinen konnte. Mogen dem
verdienstvollen und kennt.nisreichen Autor die Zeitumstande f u r die Be241 S., einseitig bedruckt. IS/-.
Die dritte, in vorzugliclier Ausstattuug erschienene Auflage der ,,stan. arheitung der 2. Auflage gunstiger sein, damit gewrisse Lucken geschlosseu
dard Specifications for Uenzole and Allied products" ist deIn neuesten werden konnen, die das Buch i m Hinblick aul die neuere Auslandsliteratur
A . Kiiiihel
[NB 396)
erkennen lallt.
Stand der Technik angepalit.
Histologisehe Teehnlk. Einfiihrung in die Technik der normalen und pathologischen Ifistologie fur Anfauger, von Thilds G r W . Einfiihrung
in die medizinisehe Laboratoriumetechnjk in Eiiizeldarst.ellungen.
Band 11. Varlag M'iltielm Maudrich, Wien 1950. 208 S., 15 Abb., 54 0. S.
Wie der Titel des Buches besagt, ist in ihrn ausschlie9lich f u r die
Zwecke der Praxis die Technik der Hcrstellung histologkcher Praparate
u n d nicht die Auswertung und Grundlage beschrieben. Die Autorin ist
medizinisch-technisehe Assistentin und h a t ihre Erfahrungrn aus eigener
Tatigkeit und Lehrpraxis zusammengestellt. So enthllt, das Huch eine
Fwlle von prakt,ischen Batsch)agen und kann fur denjenigen, der sioh in
die Grundlagen der histologischen 'I'echnik einarbeiten will, empfohlen
werden, wobei es jedoch umfangreichere Bucher nirht entbehrlich macht.
I l k Praxis nud Theorie der histologischen Farbungen ist ein von der
Chemie vernaehlassigtes Gebiet, das sich noch in einem Zustand der
Empirie befindet. Die sich entwickelnde Cytochemie wjrd es notwendig
machen, daG auch Chemiker sich rnit der histologischen Technik vertraut
machen, wobei dieses Buch v o n Nutzen sein kann. I?. Letfrd [ K B 3951
~.
~
Vgl. diese Ztschr. 6 1 , 273 119491.
Angew. C h n . / 63. Jahrg. 1957
/ Nr. 12
1)
Vgl. diese Ztschr. 6 1 , 273 11949).
?)
Vgl. diese Ztschr. 63, 199 [1951].
295
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