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Beobachtungen ber die Bodentemperatur zu Brssel.

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mafsig, u ~ i dunterbricht darauf die Communication wieder, so ist klar, dafs man die Nadel zwiogen wird in
kiinerer Zeit als S' zum Nullpunkt zuriickznkehren.
Diefs liefse sich aber nicht ausfiihren, wenn die Saule
an der von der Lampe abgewandten Seite hermetisch
verschlossen ware. Der zweite bewegliche Schirm dient
also zur Abliiinung der Dauer der Versuche; er ist
besonders niitzlich , wenn die Wanneentwicklung sehr
stark war oder sehr lange anhielt, wie es zuweilen bei
den ersten Ajustirungversuchen der Fall ist. hlsdann
dringt ein Theil der W l r m e bis zu grofser Tiefe in die
Saule, und kanu erst nacli ziemlich betrachtlicher Zeit
wieder austreten. Ehc ich diefs einfache Berichtipopmitiel crdacbt hatte, war ich dureh die schwierige Wiederherstelhg des Temperaturgleichgewichts zwischen beiden Enden der Saule, so wie durch die Temperaturverschiedenheit zwischen den Schirmen und dem Apparat
oft gezwungen, 15 bis 20 Minuten unthltig zwischen zwei
Beobachtungen verstreichen zu lassen.
Wenn ein Gegenstand zahlreiche Versuche erfordert, m u k man sich bemiihen nichts zu vernachlassigen,
was diesc Versuche bescbleunigen ham; denn die gerhgsten Vexzilgerungen, die am ciner Unvollkommenheit
des Verfahrens entspringen , haufen sich nach und nacb,
und zuletzt gehen game "age rein verloren. Diese Betrachtung mag die Leoge der obigen Einzelnheiten entschuldigen.
( S c h l u b irn n i i c h r t e n H e f t . )
VIII. Beobachtungen iiber die Bodentemperdur
zu Briissel; oon Q u e t e l e t .
Veraiilafst durch die Beobacbtungen von R u d b e r g
(Xnnal. Bd. XXXIII S. 251) hat Hr. Q u e t e l e t in seiner Corrcspondancc maihemaiipe et physique, T. YlIi
140
p . 303, die folgenden Data iiber die Bodentemperatur zu
Briissel bekannt gemacht, Es sind die BXittel aus den
Mittagsbeobachtungen an vier Weingeistthermometern, die
neben der Sternwarte und an einem schattigen Orte ') bis
zu den angegebenen Tiefen in den Boden eingelassen worvon
1 Meter.
........
.........
...........
Januar * )
Februar
M%rz
April.
Mai
Juni
Juli
August
September
October
November
December
Mittel des gauzen Jahres
Halbe Summe d. Maxima
und Minima
Uhterschied der Maxima
und Minima
..........
...........
...........
............
..........
........
.........
........
.........
.....
.....
7,36
3,97
6,15
6,5S
13,21
15,65
1S,15
17,71
14,S5
11,12
6,7S
5,21
10,56
8,52
6,72
734
7,43
11,53
14,22
16,75
17,97
16,27
13,91
10,6!3
8,22
11,64
11,07
11,31
11$3
12,35
14,18
13,31
12,25
11,25
Diesc -Angaben (welche man aller Wahrscheinlichkeit nach fur 'Centesimalgrade zu nehmen hat. P.)sind
nicht in Bezug auf die Ungleichheit der Teinperatur in
den verschiedenen Erdschichten berichtigt, meil diese Berichtigung erst bei grofserer Tiefe, w o die Kugel des
Thermometers einer bedentend hoheren W l n n e ausgesetzt seyn kann als die Riihre, anfingt betrachtlich zu
werden.
1) Nicht im Sonnenschein, bemerkt Hr. Q., wie die, welche Hr.
A r a g o eigends unter diesen Urnskinden angestellt, abcr ungeachtet ihrer intcressanten Resultatc bis jetrt leider noch nicht
bekannt gemacht hat.
2) Yon den? zebn ersten Tagcn drs Januars fchlen diq Beobachtungen.
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