close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Beobachtungen ber Sonnenflecken und Sonnenfackeln.

код для вставкиСкачать
VI.
Beobachtungcn
iiber SonnenJZechenund Sonnenfacleln,
roll
dem
,
Generolltaabsmedicus Dr. RASCHIGin Dresden.
Drerdeu den
20.
Deccmb.
1818.
S i e hnben i t 1 das erIte Stuck Ihrcr Annalen der
Yhylik von dief'em Jahre (3.58 S. 102) die Seobachtung d e r Bedeckling eines Sontienflecks durch
einen ondera, eingeriickt, welche ich a m 15. M i r z
1817 mit meinem Kcicheohsch'kherc Aclironiat g 5
macht habe.
Latige Zeit liabe ich reildem vergebena die Some iu der H o l h u n g belrarlitet, elwas ihnlichen wieder zu lchon, his fich mir endlich a n einem Nachmittage, einige Stundeti vor Son.
nenuntergang wiedrr eiiie Bedeckurrp zeigtc, von
d e r aber T a g s doratif zu hlirtage, nls ich lie einem
meirier Jjjekaiinten fchen lalI'en wollte, nichts m e h r
walirzunehmen war, obglrich die Flwken tibrigens
noch diefelbe Stellung zu hahen kltierren. EItiige
Stuiiden I'piter, gegen 4 Uhr Nartirnittogs, fielen
rnir die Flecken wieder fo in dtls Auge, als wenn
lie einander bedeckten. Ich geltehe, daG ich hier-
,
c
295
3
nach faft geneigt war, das Bedecken eioes Flecks
durch einen andern, fur eine optifche Tiiurchung
zu halten, die bci ticferm Stande der Sonne eintrete, bei einem hiihern aber verfchwinde. Da jedoch
diel’e widerfprechende Beobnchtung noch. manche
ondere Erklirung zuliefs *), To wartete ich delto
begieriger auf fernere Beobachtungen.
Denn die
dclmaiige wurde mir durch ungiinfiige W i t t e r u n g
bald entzogen.
.Ern vor Kurzem ereignete fich dazu wieder die
Gelegenheit,und zwar diefes Ma1 ziemlich lange und
unter marinigfaltigen Umliioden. Am 26. Okt. d.
J. Naahmittags urn 3 U h r wurde ich zuerfi eine bedeutende Gruppe Sonnenilecken gewahr, unter denen rorziiglich 3 der grobern Art lich auszeichncten, und zwei eiiiander zuin Theil zu bedecken
l’chienen. Ick ging l‘ogleich auf den hiefigen mathemotikhen Salon, wo ich den Hrn. Hanptmaun
S c h m i d t , jetzigen erIteii Infpector diefes Salons.
tlatrof, welcher die Gefilligkeit hatte, ein 10-fuliiges L)ollond’l’ches Fernrohr nach der Sonne zu
richten.
Er erliannte, fo wie i c h , durch dieres
Fernrohr, dols der Umkreis ties einen duukcln
Fleckens licli uber uiid durch den Umkreis des andern benwhbarten fortzuletzea fchien, Da iuzwi) Ich eriiinere nur an den cintigen Umfinnd, clrfs man Lei
211 liellcin Licbte inanchz Sachen nicbt To deu~lichGrht, a15
bei I‘clrwichcrm, z. B. den Erdfchaiten a u f dem vollen Aloud.
hki MondGufierniTTen, in hclleu Fcrnriihrcn dnrch ein sefirh~ C S
Glas b&t bl.gl;,uzt dis olme rolcbcr.
R.
c
296 3
fcheii die Sonne fich ihrem Untergange genihert
hatte, 10waren wir delto begieriger, die Beobacht u n g om andern T a g e i n der MittagsRunde zu wiederholen.
A m 27. Okt., k u r z vor 19 U h r , hei ziemlich
heiterer L u f t , weche die Sonnenflecke fcharf begrEnzt zu fehen verltattete richteten wir wieder
den lo fufsigen Dollond mit 14Smaliger Vergrofserung auf die Sonne. Die Flecken hatten i h r e Stellung etwas verlndert, aber die Bedeckung erfchien
noch rehr deutlich und beltimmt. Wir fahen aimlich beirle, (Hr. Haurnptrn. Schmidt und ich), dafs
die ziemIich kreisrunde Umgrinzung des einen ganz
dunkeln Kernfleckens, f i ~ hin und durch die Urngriozung der einen henachbarten ebenfolls gonr
I'chwarzen Kernfleckens fo hinein u n d hindurch
zog, d a b die erRere einen ganzen Kreis bildete, von
dem Umkreife oder Hofe des letztern Bleckens nber
ein Theil dadurch gieiclifam altgefchnitten su I'eyn
fchien, mie es bei einer t heilweiren Hedeckung nothwendig d e r Fall feyn miifste. Zch betrachtete hierauf die S o m e zu Haufe noch mit meinem Reichenbach Frauohoferfchen k'ernrohr ( welches, beiliufig gefagt , jeuem Dollond weniyltens nicht nacho
lteht,) und fend die Sache eben To. Die Figur der
Flecken war, als ich mich altronomil'cher Okulrre
bediente, ungefihr fo, wie fie ouf 'l'af. IV Fig. 5
dargefiellt in.
An demfelben Nachmittage befuchte midi der
jetzige zweite lnrpektor des mathematirchen Salons,
-
-
,
c
197 1
Hr. B 1o a h m o n n, welcher kiirzlich a m Benediktbeuern angekommen war, und wir betrachteten
die Sonue mit Hulfe eines neuen, yon ihm mitgebrachten, L'ehr fchonen grunen Sonnengldes*)durch
mein Fernrohr , wobei LIr.Blochmann ebenfalls die
fonderbare GeRolt und Lage der Sonnenllecke gcgen einander bewunderte.
111de.flen war jetzt d e r
Himmel i n der Gegend der Souue cin wenig durcb
Jhfio
lichtes Rreifiges Gewolk getrubt worden.
deutlicher fahen wir aber micderum elwas I'pEter
auf dem mathematil'chen Solon, Hr. Hauptmann
S c h m i d t , Hr. Infpektor U l o c h m a n n u n d ich,
diere Soiinenflecke zwil'chen 3 und 4 Uhr, und m a r
mit einem neuen vortrefl'lichen Fernrobr welches
Hr. Blochmonn mitgebracht hatte, nnd das dem
meioigen in den Dirnenfionen falt ganz gleich war,
und Hr. Blochrnann h'ufsecte, d o h e r Sonneuflecke
diefer Art noch nicht gefehen habe.
l c h beobechtete nun zu H d e diel'e Ulecke
Urn
fortdauernd, bis zum 3. November Abentls.
diefe Zeit hntten fie fich fehr verindert, ltanden
dich t am linken Sonnenrande(o1~ronomifchbetrochl e t ) noch nnten zu, und waren a m folgcnden T a g s
gaoz verfchwundea.
Die letzten drei Toge war
keine Bedeckling mehr deutlich zu bemerken.
Als icli fie am 26. Olitob. zuerR Ihh, waren fie
,
) Diefe Sonnrnglifer hrben ein Lnftcr Apfalgriio , find fehr
rein ilnd h e l l , und I d e a alles aof derSonnc rial b d c r elkennen, o h clie fonli fo gcwGhnlichep rothen.
t
+
w
3
ohogefihr des Sonrien Durchrnell'err vom mertliehen Rand (ebenfolls mit afirommifchen Ocularen betrachte) entfernt. A m 28. Okt. liatte Iich
ihre GeRalt in die verindert, welche ich i n Eig. 6
Taf. IV ohogefihr ahgebildet hobe. Ihrn folgenclen
Veriinderungen ubergehe ich da icli lie ohaedies
n u r nach dem Augenitiaafse 211 zeiclioeri irn Stande
war. Zu genauern PvieU'ungea wurde fiiglich nnr
riu gutes Objectiv HeIiometer zu gebrauchen
feyn, dell'en Anfchaffung fur Privatperfonen our
M t e n thunIich feyn wird *). Ich wilt nun diereen
Beobachtungen noch eiuige Bemerkungen beifugen.
Die erne Frage ilt, in wie fern rnon wohl uberhaupt aus dern Anrehen der Flecke auf Bedeckung
fchlieGen kann? A m gewilTellea wiirde diefes frciIich gefchehen, wenn man zwei benachbartePlecke,
die nnfinglich abgerondert erfclicinan allrnhhlig
gegen einander rucken, und 'rheile von dern Urnfang des einen oder wohl gar diel'en ganzcti Fleck
verfcliwinden Iihe wihrend der andere feine bisherige Geltalt beibshielte.
Beobochtungeo d i e h
A r t werden aber To leicht niclit zu macheo feyn,
wei! die Gelegenheit darzu an fich l'ehr [ellen, und
die\Vitterungdazu nicbt oft anhaltend genuggunliig
-
,
* ) Nach einer ErklirunS
1831,
i n Boden's afirooorn.
Jrhrbuche aof
werden wir uberdier vom Ilrii. Prof. Hnllafchkr zu
Prig uber Sonnennecke and ihre Veriodcruppn ecwas 6epsucrcr ctlislieq.
c
499 I
f e p diirfte, u n d die Flecke M b R in ihrer GeAnlt
die meifien Male zu veriinderlich find.
In Ermengelung folchcr Beohachtungen fcheint
es mir jcdoch,daCe man auch l'ohon aus dem einzigen
Umfinnde m i t vieler Wahrfcheinlichkeit auF dine
Bedeckung, odcr einern Erhabenl'eyn eines Fleckens
uber den andern, fchlieken koriue, went), wie ohen
d e r Fall war, Sonnenflecken mit einer ununterbro.
cherien kreisformigen Umgebuug dicht nebcn anJ e r n Reheo, deren Umgebung, ( n a c h demjenigen
'rheil zu urtheilen, welclier von dem erfien Fleck
ahgewendet iR), ebenfalls kreidorniig g e h l t e t feyn
[ollte, aher in i h r e r kreisforinigen G e h l t d u r c h
den vollkommenen Urnkreis des erllern Fleckens
unterbrochen i k
W e n n man i n einem folchen
Fall cine Bedeckung nicht nnnehmea will, lnulj
man entweder vorausfetzen 9 did3 zufillig ztvei
Flecken zufammentrafen, von denen der cine in
reinem Umkreife einen Ein oder Ausfchrritt hatte,
i n welchen gerade der Umkreis des benachbarten
hi~iejnpabte; eine Vorausl'etzung, die wohl arn weOde=
nipfien tVo1ir"cheinlichkeit vor tich hat.
man murs annehrnen, dafs khwache Lichtodel-n,
melche in und urn die fchwarzen Kerne der groLcern
Flecken hirilig angetroffen werden fich zmil'ctien
zwei folchen beoacllbarlenFlecken in fo einer kreis.
Siirmigeo Beugring hefanden, dafs dadurch der Hof
des eiricn zu einern Kreire erginzt, und ein 'rIieil
des Hofes von dem andern abgel'chnitten errchien,
So etnos konnte viellricht i n der T h a t vorhandea
-
,
c
300 3
gewden feyn, als ich des Naclimittegs Flecken einnnder bedecken rah, welchc on dem Mittage zwifchen den beiden Nachrnittagen fich doch nicht zu
bedcckea [chienen. In der Zeit vom 26. Oktob. bis
3. Nov. aber ( d i e letztcn Tage ~uapenomrnen),
rchien irnmer eiue Bedcckung vorhauden zu feyo,
aucfi wenn icli die Sonne im Mittsg betrachtete,
bei der gunRiglten Bel'chotfenheit der L u f t und mit
den betriichtlichen Vergriifserungeo vou 110 bis
150 Maleo, die immer noch alIes fehr deutlich und
fcharf begrinzt zeigen.
Freilich mufs man dahin geRellt feya laflea, oh
nicht mit noch Itirkern Fernrohren, nlu deri hier
angewnndten, i n iihnlichen FlilletJ der Aafchein
V O I I Bedeckuag doch noch oerfchwinden werde.
Mit lolohcn Pernrohren werden .aber Beobachtungen diefer A r t fchr fchmer zu machen r e p , d a Go
fchon rnit dem meinigen fchwicrig lind. Steht
nimlich die Sonne hoch, und ilt die L u f t fehr rein,
lo entReht in den Okularen, vorziiglich a b r r in
&ill
duakeln Sonaeaglde, tine folche H i ~ z e ,dafs
man fich beim Beriihren deKelben den Finger ftork
verbrennt.
Die Sonnengln'fer hehornmen i n die
L i n g e und Ferne gewohnlich kleine Hill'e, und
eiriltmola fprang mir ein gcrchwiirztes gewohnliches
Spiegefglas auf d i r b A r t vor mefnem Auge, als
ich damit naoh der Sonne [ah *). Bei Fernrohren
4)
Die E m y 6 n d a n ~e io a iibcrros hellcn Lichts nach rorhetiger Verdunkelnng war LchrecUicb , biuterlict jedoch
E
30'
I
mit grcl'sern Objectiven, die nolhwendig erfordert
merden, wenn lie etwas vorzugliches leifien follerf?
mufs die Erhitzung im Brennpunkt noch uiigleich
ltarker I'eyn. fipriogt nun aucli ein kleineres Sonnenglas lo bald nioht RIBein grofseres, l'o erhitzt es
fich doch l'o, dore man das Auge nicht i n l'eine Niih e bringen kann. Schon mit meinem Fernrohr von
38 Parilkr Linien Oeffauog des Objectivs, wage ich
nichl i m Sommer, wenn die Yonrie hoch Iteht, nech
i h r zu relien.
Gegen eiiie I'olche Erhitzung wiire
nun zwar eine bedeckende Runduiig vor dns O b j e o
tiv ein gutes Miltel, crLer alsdanii geht auch der
Vorzug dea grolieru Objcctivs beinahe gauz verloren.
Diere Schwierigkeiten i n genauer Bctrachtung
der Soonenflecken durch LichtRarke nnd hinlinglich vergrXsernde FerorGlire, mogen vermuthlich
auch, neblt dern fdlncrn Vorkommen I d c h e r wenigReas rcheinbaren Bedeckungen unter andern
m i t Urrache feyn, warum lie bisher eben noch
nicht mahrgenornrnen worden.
Bei diel'er Gelegenheit kann ich nicht unterlarell, auch noch einige Bemerkungen uber die
lichtern Slellen anf der Sonneorcheibe beizabringen. Die grorvten und deutlichflen Sonnenfacheln
iieht men irnmer n u r in der NShe der Sonnenrin.
der, hsufig dal'elbfi i n der Nachbarfchaft der dun-
,
c
302
3
keln Flecken, jedoch eben To hlufig ouch ohne dirfe letztern. A u f der Mitte der Sonneofcheihe habe
ich fie, bisher weoigfiens, noch nie gefuodeo, ob
ich gleich hei giinRiger Luft imrner die ganze Sonnenoherfliiche mit hellen und weniger hellen Stell e n angefill: erblicke *).
Aus dem Umltatlde, dafs man die grorsen hellen Sonnenflecken oder Fackelo falt iminer nur a m
Sonnenrande fieht gelit meiner Meinung nach To
vie1 unlaugbar h e r v o r , dafs die Sonne auf ihrer
Oberfliiche wirklich Erhohungen und Vertiefungen
hat, welches der bloke Anllick von Iiellern und
duoklern 'i'heileo auf einem Mblileuphtenden Korper, an und fir lich noch keioeswep darthun kannj
da 1tj;rkeres und fchwiicherea Lictit auf einer volb
komrnen platten unrl ebenen Oberfliche einen folchen Anblick auqh hervorbriogen wird. W e n n
man aber die grol'sten und deullichlten lichtern Slellen fan immer n u r a m Raude eines kugelf'iirrngen
Korpere Iieht, fo kann diefee wohl I c h w d i c h von
etwae aiiderrn hergeleitet werden, als dal's in dierer
Gegend Erhohungen vorbaiideo find, welche uns
an ihrem Abhange eine iichterc Scite zeigen, die
wir a n ihnen i n der Prlitte der Kugel nicht l'o gut
feheg konnen.
Selir bedeuteud konnen diefc Er-
,
) IIierzu iP e~ r a l h h m , nur m i t i g r Vergrijfserungen anzuweodcn , welche c i i y grufscrs Plache zu iibcrfeehen gefiaueu,
P I I I ~ Bei eiiter aagcnielTenen Vergruterong doch drr Licht
drcirt
lchr rcclrwich.
[
303 1
,
hohungen iibrigens nichtleyn weil man deli Sonnenraod nets vollkommen rund erblickt hat.
Uic Errcheinungen vou helleriiStellen aiii Rande f a d bekniintlich eben JO wenig, wie die dutlkcln
Plecken etwas lhdihndiges. Doch mochte ich doraus noch nicht l'chliersen, Jab die Erhohungen und
Vertiefungen welche lie aiizeigen, felblt nichts
beftindiges whren, denn e3. wire gar ivolii mGglich, d o h nus gnnz andern UrIbchen ibr A b h n g
n u r bald mehr bald w n i g e r leuchtete, 91s andero
Stellen. Wie dem aber aucb fey, fo tindet doch
die Annalinie einer fluagen LicIiL- Atrnolphiire urn
die Sonne in den friiher von mir angefiihrtea Griiiiden eioen, meiries Erachtens, fchmerlich (LUS deiu
Mrege zu rCurnenden Widcrrprruch, ganz vorzuglich in detn erRen derl'elben, welcher von dem
Verhhltnifl'e des Aequatorial- und Polar- Durchrnellera der Sonne hergcnommen in. Uenn von
welchel! b a t auch eine fluflige Lichlatmorphlre
der Sonne i R , Co mufs lie den Geretzen der ailgemeinen Schwcre geharchen. W-elche Kraft t'dlte
fie cruch lbnR a u f d er Sonncn-Oberflache zuriickhalten ? Die allgemeine Schvrere muls aber vermiige des Uml'chwung~der Sonne, sriter ihrein Aequator nothwendig vermindert werden, whhrend fie
unter den Polen keinen Ahgang erleidet, und daher miiGte eine fIulIige Materie unter dem &quator fich erliehen urid unter den Polen fich vcrhiltnirsrnal'sig fenken. Aber der Sonnendurclimclrer
ili unter deli Polen ehcr griil'ser als kleiner als
,
,
r
1
304
d e r des Aequators.
Denkt man fich die Lichtatinofphiire der Sonne vollends als eine feine elaRifche Fliilligkeit, fo kommt noch der Einwurf hiozu, d a b dieft, ihrer Nntur nach ohnmoglich fcharf
hegranet erfcheioen konnte timdern ohnget'ihr ro,
mie das ldclit der Kometen uurnerklich fich in die
Umgebung verlieren miikte.
Der Riirklb Grund fur die Annahme einer fluffigen Oberfllche der S o m e war wohl von jeher die
Erfcheinung der Somenflecken ader ihre gegenfeitige Yortbewegung. J? eine gegenreitige Bedek]rung relblt l i h t Iich a m leichtefien bei einer ilufligen Bel'chatfenhcil der Sonnen-Oberfliiche oder ihr e r niichllen Uingebuog erkliiren. Allein die Entliehung, Ausbreitung und endlich wieder eintratende Vernichtung derfelbeo lall'en lich auch mit ein e r ziemlich felten Materie der Oberflhche vereinbaren, z. B. als eine Art von Efilorefciren von dunkeln nicht leuchtenden Stoffen, die aher friiher
oder fpster in den allgemeioen Liclit. (oder Leuchtuogs-) Procel's wieder rnit hincingezogen werden.
Ich will hierrnit ubrigeos nar die Moglichkeit einer
Erklirung der Sonnenflcckem und ihrer Erfcheinungen bei feller Belchaftenheit der Sonnen Oherfliche andeulen, ohric die Wirklichkeit dierer Art
von Erkliirung zu behaupten, uiid befcheide mich
m i t rinferrn verewipten vortrefflicheiz Alirooorneu,
Jullizrath S c h r o t e r fehr gern,dofs es elmashijchlt
Gewagtes in, iiber die N a t u r dcr Sonac etwas mchr
,
,
,
c
305 1
als bloLe eatfernte Vermuthungen auszufprechen. *)
z u s A T z.
J%ine Beobachtung dea englifihen AJtronomen
B a y ley.
j,Vor einigen Jahren erzihlte mir meia religer
Freund W i l l . B a y l y , wdcher Cook auf zwai
l'einer KeiTen UIU die W e l t a h Ahonom begleitet
hatte, und dannVorReher der Konigl. Schiffs- Akadentie ZII Portjrnouth war er haba, als er Sonnene
flecken durch ein Fernrolir betrachtete, einen Jerfelhen plotzlich fich fpalten und iu zwei Ech theilen gefehen. flayly mar abet ein Mano von der
grofsten Wahrhaftigkeit.6; So fchrieh der Oberfi
B e (IP f o y dem Dr. Thombn am PI. Sept. J 816.
Gil6ert.
) Mit auli~rordentlicherBehutthmkeit uhd Bedcnklichkei:
huldigl dicfct bcriihmte Afironom klbR der Bypoihers von
ciner BiiEgen Sounen dimorpphara. Siehe d e E a Rcitrigo
i u den ncucR. rlirodom. Entdcck. m r Band.
-
Annal, d. Phyfik.
n. 61, Sr.3,
J. 1813 St. 3.
LI
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
1
Размер файла
372 Кб
Теги
ber, sonnenfackeln, beobachtungen, sonnenflecken, und
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа