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Beobachtungen der Grsse des Luftdrucks ber den Meeren und von einer sehr bestimmten Beziehung dieses Phnomens zu den geographischen Coordinaten der Orte.

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121
VIII. Beolachtungen cler Griyse des Lujtdrucks
uler den Mteren und von einer sehr bestimmlen B/?ziehung clieses Pliunomens zu
den geogruphischen Coordirmten der Orte;
von A. E r m a n .
E i n I c i t e n d es.
V o n der in der Physik gelaufig gewordenen Erfahrung,
dafs einer besoadera- durchgefuhrten Ausbildung diejenigcn ihrer Disciplinen genossen, welche in den vonugsweise sogenannten mathematisch -empirischen, oder vielleicht passender, lnesseiiden Wisscnschaften eine Anwendung fanden, giebt es einc Ausnabme in Betug ouf die
Gestfze des Luffdruckes, deren Kenlitnits doch in der
barometrischen Hypsornetric uncrlifslich ist.
Es ist
zwar bereits Bedeutendes geleistet fiir die Gesetze , dpr
hbnahme des Druckes in einem scnlirecliten Durchschnitte
der Atmospbare nnd fiir den freilich hirchst seltenen gall
einer in solchctn Durchschnitte herrschenden absoluten
Ruhe miichte man wohl scbon jetzt einer vollkommelien Einsicht sich erfreucn. Sobald dalier in oinerlei
senkrechten LuftsSule man zwei gleichzeitige Barometerablesungen besitzt , I&t die daraus erschlosseae Hiihendifferenz wenig zu wiiuschcn itbrig, wenn our nicht
heftige Winde dcn wirklichcn Zustand cler Luftszule von
dcm bei der theoretischen Betrachtung vorausgesetzten einer vollbommcneu Rnhe allzu verschieden machen.
\'on der anderen Seite aber darf man es sich niclit
verl%ugnen, dafs noch grofse Dunkelbeit herrscht in Bezug auf den Ausgangspunkt der ganzen theoretiscben Betrachtung uber die mecbaniscbe Constitution des Luft-
-
1'22
kreises, die Kenniniys nZrnZich des miitleren Barometerstandes an der OberJiiche Jer Meere, und docli ist es aufserddln der Meeresspiegel, dcn man als Nullpunlit aller
terrcsirischen Hiibenuessungen anzusehen iibcreiogekommen ist.
Eine der vollstlindigsten Zusainmenstellungen aller
bisher iiber dieseu wiclitigen, aber bei wcitem noch niclit
erscbiipften Gcgensland, erhal[encn empirischen sowohl
als theoretischen hrrfschlusse hat neuerlich Hr. M u u c k e
gegeben *), und zwar belt e r sich demnachst zu folgenden Aunalimen berechtigt:
1) Der mitilere Litlidruck iin Meeresniveau sey einc
Function der Breife Cier Orte. und zwar nehrnc er zu
bei wachender Ereife.
2 ) 1.m Aeqrmfor bei Oo 'Tempcratur des
und in Pariser Maafs belrage e r
337"',00
A m Pole aber bei 0" 'l'einperatur des $ und
in Pariser ManCs
338 ,SG
3) Abweichongen von diesein einfachen Grundverhiltnisse seyen tlieils als locale Aiionialien zu betrachteu,
tlieils habe inan sie fur nur schcinbar, durcli Anwendung
fehlerhafter Iustrumcnte Iiervorgebracbt z u halten. Als
di& st%+slen dcr sich wirklicli bcstii!igt habenden Abwaichungen bctracbtete inan 335'",!35als filhirnuhz und :339"',00
als Maximum des inittlercn jabrlichen Barometerstandcs.
Die im Folgenden dargestellten Erfalirungcn weichen
von den ineisleri dieser hnsirhten so bcdeutend ab, d a b
ich rnicli sie mitzuthcilcn scheuen rlurftc, 11enn nicht uacli
genaiicster Priifung der zii ihrer Erlangurlg angewandtcn
Instruniente sie fur sehr sicher begriindet zu halten w;iran, und wenn iiiclit bberhaupt es durchaus untulassig
w l r e rein empirische Ergebnissc debwegen zu verschweigen, weil sio init einer bestelmiden Theorie in zu starken Widerspruch treten.
Es echeint lnir d s c r d e m , als lielse sclion jetzt fiir
*) News pliysikalisches \VJctcrbuch, Bd. 1 S. 914 sqq.
1'23
den Maiigel der bisherigen Theorie, den ich im Folgenden
eiirpirisch nachgcwiesen zu haben glaube, eia theoretischer
Grund sich anfuhren. Man hat u;Smlicli bei ollen matliemalischen Ccirachtungen uber die Abhiugigkeit des
mirtlereu Lufttlriiclies vou der Lagc der Orte die Atmospli:ire iiiimer in eiuein Ziislande der Rube vorausgestqzt, welcheii niclit alleiii sie riienials wirklicli annimint,
sondern UUI \velclien sogar keiu eiiiziger ihrer Tiieile als
oscillireud berrachtet werdeii kann. Eur in dern Falle
nsmlich, W O an irgcnd eiriern Ort im Laufe cines Jahrcs
fur jeden vorkomiocndcu Wind ein iliin diametral eotGegcngcsetzter gicich stark und gleicli IiSufig gchcrl scbt
h t t e , kiinntc uian fur diesen 0 r t dcn mftteren Zustand
der AtiiiosphGrc als den der Ruhe betrachteu; da aber,
im directou Widerspruche hiennit, fur eineu jeden Ort
nach geachehcner Abgleichung, durch Rcchnung, aller im
Laufe cines Jahres vorgekomlneneii einander eutgegeugesetzteu W i u d e ilniner eine sehr bestilninte uud mcist sehr
starke cinseitige Luftstriiinuog ubrig bleibt, so ist die Atmosphiire kciiicsweges als cin in Hulie beliiidliclies Lultsphiiroid zu belraclrtcn, sandern violmchr als ein in allcn
seinen Theilco slark und auf eine geselziniifsige Weise
beweglee. Der Aiisgaigspurikf aber der bisherigcn Thew
ric wird so prccair, dal's ein slarker Widcrspruch der
Erfalirung mit den a priorischun Resultateu ebeii nicht unerwartet kommen kauo.
Vergleicliuugswcise zii den oben erwtibnten Hauptmolnciiten unseres bishcrigen Wisseiis ii her den lriittleren
Luftdruck an der Meeresflacbe erwlliue ich bier suiiimarisch meiue unten naher zu erilrterndcn Erfabruiigen iiber
diesen Gcgenstand:
I ) J h r rnittlere Liiftdruck irn Niveau des Meeres
ergab sich uns gleiclizeitig abhangig van der L&3e w1d
van der Breite der Beobachfungsorfe, und auf eiuerlei
Meridian nirnr.?,r er nb mit wnchsender Breite.
2) Uiftereuzen, die zufolge der bciden die GraJsa
124
des rniiilcren Lufidruckes bedingenden Elemente (Liinge
wzd Breile) entstanden, beobachtete ich bis zu S"',O ansteigend, obgleich nicht in den hiichsteo erreichbaren Breiteii das Phiinomen untersucht wurde. Nach der friiheren Theorie sollte aber die gri)fste iiberhaupt als rcgelmglsig gedcnkbare Differenz nur 1"',9 betrageu.
3) Viele friihere Erfahrungen, die fur locale Anomolien gehalten wurden, scheinen jetzt einem zwischen
dem Luftdrucke und den Coordinaten der Beobachtungs
orte stattfindenden AbLangigkcitsverh~ilnisse sich unlerordnen zu lassen.
Bei eioer Landrcise quer durch den Pl'orden von
Asien m3cbte wohl, den Strand des Ochozkischen Mceres zu erreichcll, eiidlich fur eincii Jcdcii ein Gegenstaud
der Sebiisiicht werclco. Uin so gespaniiter wird die Erwartuiig, wenn man am Aldan-Flusse das bis dahiu flache Terrain zu den Vorbergen eines Gebirgsystems sich
erhebeii sicht, uod nun, vorgefafsslcn Mcinungen gemaCs,
enmrtct, man werde our eine hohe Gebirgs-Kette zu
fibersteigcn habeo, sodann aber schuell in das erselinle
flaclie Kiisrenland gelangen. Ducchaus anders gestaltet
sich die Sache. Nach einer starken Tagereise erreicht
man einen von Osten nacb Westcn kommeiiden Gebirgsfluk (die Bjelaja B j e h ) , der bereits in feisiger l'balsclilucht rinnet. Mit schoeller und ui~geliinderter Wanderung steigt man, von Gebirgsgipfeln rings umgeben, im
Flufslctte aufwlrts, und dennoch sicht man erst am funften Tage die Felsenschlucht sich vereugend schlielen, und
den FluL eutspringen in etwa 230U Furs absoluter Hbhe
am Westabhange eines uun steil bia zu 3000 Furs absoluter Hbhe snsteigeiiden Gebirgsrtickens. Vou ihln hinab
gcht es in das lllachtige (von ,BW.nach SO. gerichtete)
Liingenthal der -rillach-jw2a, aber 6StliClA voii dieseui beginnt eio neuer District des breitao Gebirglruides, dessen
125
hilchste Punkte durcb schroffe hbhBoge bis zu 4200 Furs
sich erbeben. Nach anderen funf Tagereisen durch dieses sonderbar zerkliiftete Hochland betritt man das dritte
Langenthal dcr Judoma, an der Slelle, wo der W e g es
durchschueidet, nocb 2500 bis 2800 Furs hoch, uud jenseits dessclben wiedcrum ansteigendes Land , bis endlich
in 3200 Fufi HChe inan. den oberen Laif des ersten,
nu2 dem Reisenden in gleicher Richfung, nach Oslen
214, fliefsenden Wassers erreicht.
Da, wo dieses Wasser in die Ochofa ausmiindet, bemerkt man freilich schon
deli Eintlufs cines angrliozenden Landes von milderem
Klima an dem, weiter als bisher vorgeschriltenen Aufthauen der Fllisse; ja, etwas stromabwarts von diesem
Puakte sicht man schon einzelne Seerbgel am fischreiclien Flufswasser beschahigt , dennoch aber stcht an der
Miindung des erwtibnten Baches das Baromefer ooch auf
301'",40 Par. Noch geschiehl aller Wasserlaiif in felsigcii Schluchten , und dichtcr Lgrchenmald bedeckt noch
immer das von den Thslern seitwiirts gelegene Land.
Wshrend man daher, das Thal der Ochota verlassend,
arif Kichlwegcn durch das bcmaldcte Land Ochozk scbneller zu erreiclien sicli bestrebt, ist man eifrigcr aIs je zuvor auf den Stand des Barometers aufmerksam, um an
ilim die so seltsam aich verbcrgende Senkung zum erwiinscbten Mcere zu gewahren. Untcr. solchen UmslSnden erreichte ich am 17. &hilbei dichtem, alle Fernsicht
verhiodcrndem, Schneegestilber, die Jakuten-jurte von Jelan. Hier war der Larcbenrvald splrlichcr, und GcbUz
vou Pappeln und Weiden , den gewiibnliclisn Begleitern
feuchter Landstriclie, vorberrschend geworden ; dennoch
aber schien cs mir auf eitiein lrrthurne zu beruhen, als
die erfahreneii Fiihrer versicherten, bier scbon seg belles
Wetter abzuwarten, weil iiach Ochozk hin man ein Terrain zu durchwanderii babe, welches bei Fluthzeit von
Meerwasser mannigfacb aberspiihlt werde. Uuglaublich
erschien diese Versicherung denn ein Barometer, auf
-
,
126
dessen ilichtigkeit sicb zu rerlassen ich bcrecbtigt 'war,
hiclt sich wiihrend der ginzen I h e r unseres Aufenrbaltes zu Jelan zwiechcn 326"',25 und 327"',65. UnmOglicIi
konntc man eine Vermindcrong des Luftdruckes. bis zu
diesem I'unkte gegen die den Physikern seliuhge Angabe von 336 I h . bis 338 Lin. fiir den Barometerstand
am Meeresufer, also urn nalie 1 Zoll Q'oecksilber, ganz
allein dem Einflufs des schneebringenden, aber nicht heftigen Ostwindes zuschrciben; urn so weniger, da bei der
Ietzten Ablesung das Wetter bereits bei weitem heller
gewoden, der Luftdruck aber nur um ein Gerinses zugenommen hatte. Nun konnte man wiedcr iii die Ferue
sehen, und ich Iiberzeugte mich endlich, dafs es wirklicli
die von manniglachen Flursarmen durchscbuittene Eberie
von Ochozk sey, die vor uns lag. Es w3r Ebbe eingetreten, abcr Salzbeschlag auf dcm ringsum die Ebenc
bedeckenden Ger6llkieCs be\sies gcnugsam , d o h wirklich
bis nalie an die Jurte von Jekm das Mecrwaeser austre!e.
Ein auf eine anomale Weise geringcr Luftdriick
ain Ufer des Ochozker Meeres murde deinnach melir als
wabrscbeinlich !
In einer in den Annalen der Physik, Bd. 93 S. 337,
abgedruckten vorlYufigen Anzeige Iiabe ich bereits mitgetheilt, wie durcb synipiezometrische Versuche die Richtigkeit der an die frriiheren Baromcterangabeti bereits angebracliten Correction von
1'",25 sich bestitigte, wie
durch 63 Ileobachtungen, unter denen cine Variation zwischen Mininium und Maximum von 333"',13 bei WSW.Wind bis zu .325"',00 bei OS0.-Wind vorkornmt, der
inittlerc Barometerstand far den Moiiat Juni zu Ochozk
sich =332"',09 ergab *), und wie endlich dieses auffallende Phiinomen sich bestadgte:
-
+
*) Es be~ragenfiir
Z+isdu, nahe untet einerlel Breite mit Ochock
gelegcn, die gr6fsten iiberhaupt vorknmmendeii Borometcrvariationen 16'",!25, die irn Mui eintrctenden 'aber nur 11"',82; man
durrit: dem gem5Ts huffen, zu Ochozk wirklicli die urn dar Mittel
127
1) Durch den millleren Baromefersiand zu PeterPaulshufen, den ich aus einem mir ha~idschriftlich mit-
gethciiten Jahrgang von Beobachtungco, die Capitain Stanizkli nrit eiuem guten Heberbarometer anstellte, zu
333*,56 berechoet
und 2) dtirch einc bcreits in dcr Vorrede zu Gmelin’s
Flora Sibcriacn entholtene schatzbnre hngabe, welclrc
das sonderhrc Scliicksal gcliiibt batte, sich der Benchtun$ der Physiker bislier ganzlich zu enhiehen. Nnch
11mo~iatliche~l
Beobachiungen (init Ausschlurs des Jufi)
zu Uclrozk giebt Ginelin die mittlere BarometerhCihe
dasclbst zu
.
332‘”,55 an.
Nach einjiihrigen Beobachlungen an dcr STY, - Kiiste von
Karntschalka zu Bolscherezk aber nimint er als mittlefen Barometerstand an der Kiiste dieses Ortes sogar nur:
330”’,50.
Feruere BestBtiguogcn dieser Thatsacbe erlaube ich
mir gegenwartig milzutlreilen.
3) Gclandet an der Wcstkiiste Kemtschatka’s, erhielt ich die ersto etwas Ilingcr fortgeselzte Reihe VOQ
Barometerablcsungcn in dern uin 150 Furs iibcr dein Meeresniveau gcIegencii Wohuorte von T i 2
Ich bahe daselbst vom 16. bis zum 22. August das
Barometer zwisclren 330’”,03 und 331”’,24 sich bewegen,
und, nach Hinzufuguug von 30 andcren Ablesungen, die
Hr. Capitain S a b j e l o w in den darauf folgenden Woehen an einem Instrumente machte, welches ich ihm, nach
genauer Vergleicliung mit dem rneinigen, hintcrliefs, erliiilt inan 331”’,129 far den miltleren Luftdruck an den
Tagen vom 16. August bis zum 3. September 1829. Namentlicb oscillirtc in dieser Zeit das Earometer zwischcn
327”’,22 und 332”’,55. So weit nur reichen die bis jetzt
..... .....
nrhe gleicbm,Gsig vertheilten Extreme beobachtet zu lrabcn , und
die gegebena. Appruxintation filr den ~iiittleie n Daronrcterstaod,
welchc daa Mittel PUS den beobacliteren Extremen (331”‘15G)nuch
urn 0”’,53 irbertrifft, wenigstens nicht fir i u nirdrig Italten.
128
von Tigil mir zugekoinmenen Correspnndenz - Nachrichten. Nach den Beobacbtungen von 1828 zu Peter-Padshafen zu urtheileu, ist das Mittel fur die Wochen, welche unsere Beobachtungen umfassen, um 1”’,112 iiber dem
Jaliresmittel zu erachten, und letzteres wire dalier fiir
Tigil
.
. .
. . . . 330”’,077
oder fiir einen am‘ Meere der Westkiiste Kamtschatka’s
in 580,O Breite gelegenen Piinkt .
. 331”‘,99;
freilich noch bebaftet mit einer Uusicherheit vou der Grirlse
dejenigen Abweichungen, die zwischen Mitteln aus 20
Tagen in verschicdenen Jahren stattfinden kounen. Die
unten beizubringende Erfahrung, dafs in entsprechenden
Sommermonaten der Jahre 1828 und 1929 die Vertinderuagen des Luftc!. x k e s auf Kamtschatka sehr iibercinstimmend ausfielen dicnt indessen dazu, die erwihnte Unsicherheit bedeuteud zu hegrlinzen, und so vie1 ist wenigstens sicher, dafs uumfiglich die gauzc Differcnz zwiscben
331”’,99 und 336 bis 338 (mittlerer Barometcrstand a n
europaischen Kusten) auf Kosten einer Zofiilligkeit fiir
den damaligen habitus der Witterung zu Tigil zu reclineii
sey, sondern dals vielmehr ebeofalls am Wedufer von
Kaintschatka das Phanomen des verringerten Luftdruckes
bis zum 58 Breitengrade ungestort sich erstrecke.
4) Ferner erhielt ich cine neue Bcobachtungsreihe,
melche zur nochrnaligeu quantitativen Priifung der flber
den mittleren Luftdriick iut Peter- Paulshnfen fruher initgetheilteu Angabe sehr geeignet ist. Es siud diefs nameutlicli die am Bord der Corvette Krotkoi, wshrend
ihres Vorankerlicgens auf der Awatschner Rhede, von vier
zu vier Stunden a n den ‘l’agen voin 20. .?uli bis 11. &tober des Jahres 1929 gemachten Baroineterablesungen.
Das D o 1 l o n d’sche mit Cotnpafssuspeusioii versehetie
Gefiifsbarometer, init welcbem diese Beobachtungen sowohl als sHmmtlichc am Eord des geuannteii Schiffcs angestellten, und in der Folge von uns zu benutzenden,
gemocht wurden, habe ich durch 66malige Vergleichung
mit
.
. ..
. .
.
. .
.
-
129
mit einem vortrefflicheu Heberbaromcter (nach dcr Angobe von Hru. P a r r o t , Vatcr, in dcin ineclinniscben rostitute des russischen Gencralstabes angcfcrtigl) berichligt.
Ilr. S t a n i z k i beobaclitcte 1828 zu deli Stuudcn 19,
oiid loh: urn dnher aus den 13cobnclitrinl;cn yon 1s29
Tagesinittel zu ziclicn, wdchc dcii ails crstcrcn genoulmeneii eotsprtichen, bcnritzten wir vo~iden a ~ nKrotkoi
eingehaltenen secbs J:cobac~ituugsstuncfcn ntlr dic ffiiiuf
folgenden 01’,sh, 12”: l G ” , 20”, und zwnr S O , d d s wir
[)‘I
J e fiinf dicscr Tngesinittcl 211 &)cm fiirif1;igigcu
Mittcl conibinircud, fur das Jabr IS29 soivolil als fiir
die cnfsprechciiden Zeiteu des Jahres 1S2S, erhielt ich:
setztcii.
1S?9
828. Stanizki
Juli
Juli
August
August
August
August
August
August
August
Seplember
September
October
October
22.
27.
1.
6.
11.
16.
2L.
26.
31.
5.
10.
4.
9.
S.
335,172
335,991
33 1,165
332,95!)
335J I9
334,673
...3.3.,,491
333,38G
333,980
333,O17
335,138
33:3,4 29
336,382
am KrofXoi.
K.
3325,575
33i$ I 0
333,Sl)l
336,214
333,036
33G,.L6 L
331,600
33.4,698
333,142
331;231
Summe der positivcn Differenz
Summe dcr negativen Differcnz
Gesalnmlsumme der Differenzen
Miltel
. . . . . .
K-
335,613’
33G,1I9
33 I,’iHO
s.
+0,4 LL
+0,4 35
tO,(ilS
+2,8SJ(i
+l,2(iL
+1,22L
+0,723
-0,3.50
42,481
-0,327
-0,4 10
- 0,237
-2,151
+10,083
3,557
+ 6,526
K - S=+ 0’JJ,502.
Hicr, so wie im Folgenden, sind alle 2eifmgaben
Annal. d. P1iysik.B. 99.St. 1.3.1831.St.9.
9
130
auf den neuen oder Gregon’anischen Kalender, alle
Barorneterangaben auf Oo Ternpcratur des
und auf
alt -frantbsisches Maafs reducirt. Das inittlere s ist aus
193, das mittlere K aber aus 325 Ablesringen erhalteo.
Da das Gcfifs des Baromclers am Krofkoi in der
Ebene der Wasserlinie auf dcin Schiffe, das Instrument
voii Hrii. S t a n i z k i liingegen, wie ich mich aus eigencr
Ansicht seines BeobachIti~~gslocnlesiiberzeugte, urn nahe
33 Pariser Furs fiber dem Wasserspiepel hing, so waren
demnach die Angaben S des Jahrcs 1825 uin 0”’,1‘L2 zu
verinebren, und es bliebe als lliffereiiz der zwei zu vergleicbenden Barometer nur K - S=+ 0”’,080. Zugleich
aber ersieht inaii hieratis, dnfs um die aus Hrn. S tan i z k i’s Beobnchrungen fur den miltleren Luftdruck zu
Peter-Puirlshufin erhalkne Augabe auf den Meeresspiegel zu rcduciren, sie uui 0”’,502zu vergrbkern sey.
So ergiebt sich also fir den Luftdruck an den Ufern des
Ochozker Meeres :
-
Ostkiisic des kontimnt. 59’,3 N. B r e i t e bei Ochork
Westkiisted.H u f l h s r l 58 ,O
Tigil
W e s i k i i s i e d . ~ ~ I f l i n s52
e l ,3
Bolsclrrrerk ‘1
Ostkiistc d . Hi~lbinseI 52 ,6
Peter-Paulshafen
- - - - - -
332‘”,55
331 ,99
330 $0
334 ’06
Kachdcm auf diese Weise das Plilnomen fur die
Kiisten des Ochozker Meeres vielfach genug bestatigt
worden, suclite ich nlheren Aufschlufs zu erlangen iiber
die fernere Ausdehnung uod Erstrcckiing des mejonobarischen B e t i r k e s ; denn, bei ‘unrollkoiiimener Kenntn i t , die Erscheinung zu schr als ein Absolutes betracbtend, glauble ich anfnngs der Kiinc balbcr dieses Ausdruckes lnich bedieiieu zu diirfen. - Icli ging iiun dazu
iiber, die so eben dargelegten Angaben iiber den Luft*) Zwor
G m e l i n ousdriicklieh: Media altitudo Barornetriad
Bulsclierrrk Iiegt aber urn 105 hleilcn vom
Meere entl‘erot, und ich m6chte vermutlien, dafa bai der Reduction durch Rechnung, auf den Nrrresspiegel, die YergrBLcrung des Luftdrucker zu klein pugenommen worden.
murc
aagt
lrujus h i .
131
druck mit anderen zu vergleichen, die ich im Lanfe meiner Reisc fiir verschiedene Punkte der Erdoberflaclic erlangt hatte, und zwar schien die widersprechende Verschiedenheit, die noch immer herrscht, zwischen den .Angaben der Physiker liber einen als normal zu betrachteudeo Luftdruck an dcr Il.(ceresoberfliichc es wiiosclienswerth zu machen, dafs zuuiiclrst Angaben in Ifetrachtung
gezogen n Urden, welclie init demselben Instrumente, das
auf Karnfschafka zur I’riifung gedient halte, an sehr verschiedenen Orten in offencr See gewonncn wordcn waren.
Wenn ich inicli daher im Folgendcn zunlichst
ausscliliefslich au den auf dcr Corvetfe Krolkoi gemacIiten Barometerablesungen gehalten hilbe, so geschah diefs
theils aus den Grliiiden der Identitiit und genauen Bericlitigung des angcwandten Iastriimentes, 80 wie der musterhaften Punktlichkeit , mit welchcr die Beobachtungcn
unter unermiidlicher Aufsiclit des Hrn. Capitain v. II a g e m e i s t e r angestellt wurden, tlieils aucli, wcil es mir
im Allgemeinen sehr wichtig crscbeiiit, bei meteorologischen Fragen vorzugsweise solche (hgcnden uod Klimate
der Retrachtang zu unterwerfen, die uiis aus Aulopsic
bekannt sind, und fur welche man daher aulser deli zu
erwiigenden Zalilenangaben auch die oft eben so wiclitigc
Kenntnils des meteorologisclien Habitus besitzt. Vielleicht wird dicsc individuelle Ansicht von Demjenigen eher gebilliget werden, der es oftmals erfahren hat,
wie ganz anders die iiber besondere meteorologische Gegenstiinde von ihm gefaCste Ansicht ausfiel, je nachdem
er sic friiher nur aus den Zalilenangaben Anderer, oder
spaterhin aus eigener Anschauuug und Erleben kennen
lernte; um weuigstens ether der in dieser Bcziehung
von mir gemachten Erfahruogen zu gedenken, erwiihue
ich our, wic selbst in den tropisclren Meeren, welchc
durch die Constanz ihrer lncteorologischen Verh;iltnisse
so hachst ausgezeichnet siod, oft die Anolherung an eine
unbedeutend scheinende aiedrige Coralleninsel den oor9*
-
132
malcn h i f dcr Wittermig, ja dcn Passat selbst nnterbrach,
ulitl v i e in BhiiIichcn Falicii ein Bcrecliner, dcr nur an
dic Znlilenangabcn ciiics Sccfalircrs sicli linltcn kiiiinte,
von dcn nus e i p i c m Erlcbeii iliin niclit bckniintes Phiiiioinenen dieser Gegendeu dic falsclicste Aiisicht crlangcn
wurde.
Uin dcii Luftdruck arif ollcller Scc zuniichst fiir solclie Gegenden zu untcrsuchen, fur welche die j:ihrliclie
Periodicitiit iiieteoroloSisclier Ersclicinuiigcii nm incislcn
sic11 bcwlilirt, uotl fur die dnlier aricii kurzcrc 13cobach~ungsreil~cii
ein bcfrietligcndcs i\csultat v c ~ s ~ ~ r c c Iw:ih!tc
ic~~,
icli die Passnt-Ileanioncn.
'
Es sirid die, wrilircnd tlcr aehtmnligen vol1st~iiidi~e~i
Durclig!iiigc dcs inchrcrw~ilrii~ciiScliiffcs durcli diese HegiOllCl1 gcwori~iciic~iWcrlIic dcs I,iilldruckcs, die ich im
Folgcntlcn ziisnoiiiiciigcstoIlt Iinbe. Naclist dcii oberi iiber
die R e d r d o n dcr Origi~inlbcobaclitu~i~cii
gcGi!Lenc!ii Notizen, bcrnerkc icli Iiicr iiur nocli, dafs aiis dcii l<csuItaten fur die niifilcrcii fiiglichen Staide zuiiiiclrst untcr
allen in eiucui dcr bctraclitetcn Bczirke ~ o r k o i i i ~ n e r ~ d e n ,
der gr u j ksfe uiid dcr kleiizsfe ausgcsucht, und mit Angnbc tler Iheilc i u nclchcr cr bcobacbtct ist, und Hinz u f i i p i g dcr W o r k Maxirmrn oder Mnirnurn in den
eiuzelueii Spa!tcn dcr bcificfiisteo Tafel I angcgeben n-urde,
Diese Angaben zcigen also fiir eincn jeden Eezirk dieje.
nigen cxtremen Sllinde, ~ v e l c h cin dernselben wYIirend
wciiigstens 24 Slundcn hcrrschend gefuiidun wurden.
Sodaiin aber wurdcn aus dcr I\eihc der t;iglichcn Mitfcl
je
coinbinirt zu eineiii jiifiii;&ert Miitel, und zwar
SO, dnrs diesc lelztercn giiltig wurden fiir Orte, die urn
3 bis 5 Breitcngradcn voii ciiinnder entfernt sind. Eine
jede der angegebenen Zalilcn ist also (bei 61naligen Beobachlungen irn Laufe des Tages) ein Mittel aus 30 einzelncn Ablesungen.
U m unserem gcgenwartigen Zwecke gemiifs, dic Betrachtung des Luftdruckes strcug und ausschliefslich auf
-
fif
133
-
die PnSSQt Regionen zii beschrYnken, befolgte icli stets
die v011 crfahrciieu Seeleuten niir als bewiibrt angegcbcnc
Regel: den Passat iiur danu nls cingctreteii untl 11ur so
lange als herrscheiid zu betriicliten, als durchaus keiii
W i n d aus dcm wesflichm Viertel des Horizontcs welltc.
Die auf dime Art fur die jedesiiialige Ausdehuung nacli
der Creite der eiiizcliicii l’assat-Zoncn gcwonneiien und
in1 Folgenderi (‘l’afcl I) beigefiigten Angaben, zcigcn, dafs
wirklich auf dicscin W-cge cin richtiges Iiritcriurn fur die
Reinlicit und Audauer dcs 1’h:iitoincns gcwoiinen scy;
deiiii dafs, iii1gcaclllet sclir verscliicdener Breitc der sic
trerinendert Bczi rkc , die Stannie d e r Br ei t cnausde Ii 11uug
jc zweier auf einerlci Meridian i n dcn bcideii IIalbliugeln gclegcnen I’assat - Regionen sicli jedcsinal so onhc
glcich der doppelfen Schiefe der Xkl+/ik ergab, i5t offeiibar ein Bcwcis fur die natiirgeiiiaLe Auffassiing der Sache.
Sobald iiiuiitten eiiier dcr l’assat-Rcgioiien, dnrcfi
Nabe des Landes bewirkt, Westwind sicli einstelltc, wurdc
eine Liickc in der Uetrncliluiig des Luftdruckes gclassen,
und d e r Passat als ui:terbroclicu nngenouitneii. - Melirerc
US ErwSgwig der iu ‘l’afcl 1 zusninitiengestellteu Zalilen
sich crgcbei~tlc’Resultale fur jetzt ubcrgcl~eiid, licbe ich
uiir Folgendes, als zu uuserem dermaligen Zwcckc direkt
gchiirig, h r v o r .
Da fur eiiie jedc dcr vier Lk~gcn-Zoocn (wclcl~e
wir in der Tafel I zusanimengestcllt, uud deren jede wir
durcb den Namen eiiics in ihr gclcgeiien Lnuhstrichs 11sher cbarakterisirt babeu) in der eiiien H e m i s p h ~ r ewZhrelid dcs Soinmers, ‘in der aiideren aber nalirend des
Wrintcrs beolachlet wurde, so ist einc Mittelzahl aus
allen, w2hrcnd eines doypclteii I’assattlurchgnnges (durcb
die EO. und SO. - l h g i o u ) , ei.hnlleuen Griifsen des Liiftdruclies eiiiein Jnlrresrdfel gleich zu crachten , sofern
man sich einstwcilen erlaubcn ilnrf, zwisclicn beidcn ErclIialbk~gelo c t ~ 3statlbudcndc Diflerenzen zii iibersebcn.
Nuu zeigt sich zwisclieii deucu auf dicscm W e g e fur die
-
’
134
Districte der Passat - Zone erhaltenen
Werthen des Lu/ldruckes, ein sehr bedeutender Unterschied, und man siebt, d d s , ilirer Griifse nacli geordnet,
die auf verschiedene Meridiane beziiglichen Resultate also
vier einzeloen
folgen:
II. die Kap Vcrdische nit
IIi. die Panamische mit
IV. die Azorische rnit
3381,502+338',219-s381,360
2
338',926+338',0 1
2
339',432+339',021
---R39',226
5=338,,4,0
2
Voo 338"',401, dein Mittel aus den Resultaten I bie
IV, weichen die einzclnen ab:
I. urn
-O",S42
11. urn
-0 ,016
111. urn
3-0 ,066
IV. um
+ O ,822
und es licgt hierio die eben so unerwartete als wichtige
Nachweisung: dafs, in den Pnssat-%onen, e h M a x i -
{
1
m u m des L u f t d r u c k e s unter den A t o r i s c h e n Meridianen stnftf?ndet, und dafs von dort aus gegen Osten
sowohi als gegen Westen abrrehrnende Barorneterstiinde
gefindert werden , bis man ein Jlinirnurn des Lufidrukkes a i f den K a m t s c h a t i s c h e n M e r i d i a n e n erreicht.
Die Ungleichheit des Lurtdruckes crscheint also als
ein weit allgeineineres Phiinomen, als wir anfaogs zu glauben berccliligt waren, und von einem mejonobnrischen
B e z i r k e , mit Bezug auf das Ochozker Meer, zu redeo,
wire nun eben so unrichtig, als von einem meizonobarischen (dem Azorischen) Meridiane, oder von einer mejonothermzhhen Anomalie mit Bezag auf Sibirien, oder
Nord- Ost-Amerika. Viclmehr zeigt sich der Luftdruck
hier eben so sehr und auf lhnliche Art als Function dcr
135
L3nge der Orte, als wir es nunmehr wissen von dem
fherrnrjchen K h a , und gain besonders von den rnagneiischen Phiinomenen. Nicht von eiiizeltien Anomalien
kann nunmebr die Rede seyn, sondern es hnndelt sicb
urn nfhere Feststellung eiuer ofCenbar vorhandeoen allgemcinen Geserzmlfsigkeit uin Aufsuchung, der gcornelrischen Orte gleicles Liflldruckes (isobarische Linien >.
Ich bemerke nur noch, dafs der relativ Iiiicbste Baromelerstaiid in der Passat- Zone unlcr den Azoriscben
Meridian, sich von dort aus auch gegcri Norden crstreckt,
und zwar zuiilcbst nach Gran Canaria, wo Hr. v o n
B u.ch eine damals sebr auffallend ersclieinende mittlere
Baroineterbiihe von mebr als 339 Linien beobacltete.
Sollte es daber zu gewagt seyn, wenn wir dcn reIatio niedrigen 1,uftdruck am Ochorkischen Meere iu Ihnlichern Zusaminenhange uns denken mit dem auf cinerlei
Meridian ibm enteprechenden der Karntschatischen Pussat Region ?
Es blieb nun aber zunlclist zu wiinschen iibrig, dafs
ermittelt werde, wic und aaf welche Art der Uebcrgang
geschsbe' voii dem zwar kleinen Luftdruck der Karntschatischen Passat-Region zu deln dennoch urn noch
2"' bis 4'" kleioeren unter den Breilen 52" bis 60° derselben Lgngenzone.
Diese ist eine ungleicb scliwerer zu liisende Frage
ale die bisherigen, denn da es bier von Gegenden sicli
handelt, in dcnen, an die Stelle der tropischen Constanz
meteorologiscber Verhgltoisse, die in hohen Breiten bekannte Veranderlichkeit getreten ist, so kann eio eiuiiialiges Durchreisen nur weit unsicbere Resultate, vielleiclit
nur vorlaufige Audeulungen , nicht definitive Beshnmungen geben. Um wenigstene jene erstereu schon jetzt zu
erlangcn, babe icb, ganz auf die oben erwiihnte Art, aus
je dreikig der vierstundigen Mesauugen des Luftdruckes
am Bord der Corvette Krotkoi, funJ2igige JZiltel gcbildet fiir denjenigen Tbeil der Reisc, der auf den hb.nt-
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136
schntischen Meridianen die Pnrallelkreise von 23O bis
5 2 O nfirdlicher Breite durchschnilt, und zu ihnen Binzageftigt lihnliche Reiben fur die iibrigen mehr erwihnten vier
L~ngeuzonender nilrdlichcn flnlbkugcl der Erde. Dabei
wurdc wiederum die Anordnung getroffcn , d a b die einzoluen aus dreifsig Ablesungen erhalteiien Angaben fur
deu Luftdruck, auf O r t e sicb bcziigen die in einerlei
Lfingcnzone urn 3 bis 5 Grade der Brcite von einandcr
entferut mSrcn.
Die vier verschiedeuen DurchschnittsReiseu sind in theils unter sich glcichen, theils verschiedeiien Jahrcszeiten ausgefuhrt, es stand aber zu hoffen,
d a t der. vom SonnensConde (Jabeszeit) hcrruhrcnde
Einflufs sich von anderwcitig bedingten Differeozen wiirdo
treiinen Iasscu, und so blicben denii, aufser der eigentIich gcsrichreii Abhdngigkeit des Liffdruckes voii Jer
geographiscllen Lnge der Orte, nls etwa stiirend nur
nocli die niclit periodiscb wicderkchrenden sogeiiauuten
Cnregelm&kigkciten des Witlerungslaufes ubrig.
Aus dcr aiif die ebcu angegebene W e i s e gcrnachten
Zusnrnnicnstellung von Garoineterbeobaclilungcn in dcr
'l'nlel 11 ersieht man nun mit niiffallendcr Eestimmtlieit,
wie sogar , trolz Ver~cliiedcnheit der Jahrcezeitcu , dio
voti dcr Liinse der Orle abli3ngigc Diffcrenz des Luftdruclrcs sich in biiliercn lireiten wiederuin cben so gestaltet hat, als fur die Passat-Regioneu es fruher gefundcii wurdo.
Wicdcruin zeigto sich auch hicr auf den Azon'schen
Meridiunen der griyste, auf den I(rrrnfsc/rolischen aber
der klciuste L/@Zruck. B i e Ergebnisse fur die zwei
iibrigeu dcr bclrachteten LBiigeuzouen habcn wiederum
ciiie niitllerc RriiTse.
Fur den Cap Yerdischen Meridian habe icb die An..
p b c n niilit bis zii liiiliercii l h i t e u fortsetzeu kiinneu,
v e i l bei dcr Ausfahrt aus Elmpa die Carometernblesungen erst in 4 8 O Nord-Ureite begonnen wurden; fiir
den AzoriScilen aber defswegen nicht, weil von der letz-
-
137
ten der angegcbencn Stationen aus, wir nun scbnell gegen Ostcn der Einfahrt in den Kana1 uns n9herfcn.
Aeufserst lieftige Wcst- Winde, wclche das Schiff von
dort aus bis nnch Porlsrnouth begleitctcn, fanden eine geniigende Erkllirring darin, dafs i n dicscn Tagen fiber dem
I(and ein Miuiintini des Luf~tlruckesherrsclite, welches
dann natiirlieli ein urn so hefiigeres Zastrouien von Westen
her bewirken mufstu, da auf dcin ai~griinzcndcnOccau dic
untcren Luftschiclifen unlcr SO hohcin Drucke stehen.
Man sicht indcsscn, dafs, trotz dcr ctwas vcrschiedcnen Brcitenerstrrckung der einzclncn hicr betracliteten
Zoiien, das fiir cine jctlc derselben erbaltene Gesainintinitlcl dcs Liifttlrucltes dennoch nahe gcnug ein und demselbcn Brcitengrade cntspricht, SO dafs inan die Vergleichung dieser Mittelwerlhe, behub huffindung des von
der Lznge allein ausgeiibten Einflusses, deonoch vornehinen k a n a
Diese Gesammtmittel, ibrer GriiLe uach
geordnet, folgen sich aber also:
I. das Karntschatische
iiiil U(i"',?IO $$It. f. JuZi 9. 1829 u. 11.0~2
N.Br.
11. das Sdcfia- Ynnarnisch
mit 33G"',554giilt. f. Nov. 29.1529 u. 41°,9 N. l3r.
111. das I(.p Yerdische
mit 338",60S$it. f. NOV.
5. 16-28u. 370,7 N.Br.
IV. das Azorischc
mit 339"',551giilt.f.Aug.16. 1830 u. 39O,4 N.Br.
so dafs fIir die Breilc von 40° in dcr Kord-f-lalbkugel
dcr Erde wiederum diesclbe Ordnung cler Mcridiane, iu
l k z u g aiif Griifsc das I,uftdruckes, sich zcigen wiirde
wic ia den Passat-BcgioricIi. Es ~ i i i d abcr die Iiicr
gcmachten Angaben noch beliaftet init d i m erhfihcndcn
oder crniedrigcnden Einfhsse der jedesinaligen Jnhrcszciten, und von dieseiri uiussen sie befrcit werdcn, bevor ein Urllicil iibcr das Qoantita~ivedieses Vcrhaltciis
uns zustcht. Um ciiesc Rcductiou fur dcu Einjlufs der
Jalrresreitcn oder die ErlarJguiia eines Jabresrnittals zu
-
138
bewerkstelligeo, stehen lnir jetzt nur in Bezug auf die
zwei ersten Lkgenzonen die nbthigen Elerncote zii Gebote. Es sind diefs fiir die erste Zone die oben crwghntell Beobachtungen von Hrn. S t a n iz k i zu Peter-Padshazen, fur die zweite aber ein Jahrgaog von Baromelerablesungen, welcbe an einem vortreffliclien Iiistriimeote
zu Ncu-Archnngelsk auf der Insel Sitcha gcmactrt und
mir bandscliriftlich mitgethcilt worden.
Bezeichnet man
mit M das jedesmal gesuchte Jahresrnitfelfir den Ort,
knit dem in Klamrnern eingesclilossenen Datum aber die
diesem l'age entsprecheode mittlere Barometerhohe, so
ergiebt sich fur die
Zone L W - ( J u l i 9.)=+0"',136
%OW
I L M"- ( NOU.
29. )=+1'",534
und man erbiilt als Jahresmittel fur den Idtdruck unter
dem 4Osten Breitengrade:
Zone I. 336"',3-16
die Knmtschatische
11.339 ,08S
die Sifcho- Panam.
111.338 ,608tM"'-(Nou. 5.)die Kap Yerdische
IV. 339 .55l+M""-(Aug.16.) die Azorische.
Bctreffcnd die Reductionen der Werthe 111 und IV,
ao ersielit wan aus einigen Andeutungen, die Hr. V O B
' B u c 11 tiber rnonatfiche Veranderungen des Luftdruckes
auf den Canarischen Iiiseln geniacht hat ( P h y d . Beschr.
der Cunar. lnsefn S. 72.), dafs 111 dern Mittel sehr
nnhe zu eracliten, d. b. W " - ( N O U . 5 . ) nabe = O , IV
abcr ein wenig tiber dem Mittel erhoben, d. b. M"'
(A%. 16.) eine geringe negative Correction ist, so
dafs dadurch die, in Bezug auf die Grsfse des Luftdrukkes, auch in 40° Breite wahrgenominene Ordnung der
Meridiane' in Niclits gestbrt wird.
Die fiir Peier-Paufsh u f n und Sitcho auf die Jahreszeiten beziiglichen Correctionselemente auch auf die zwei anderen LIngenzonen
anwenden zu woilen, vvlre iibrigens offenbar falsch, denn,
wie ich bci ausfubrlicherer. Darstellung des meteorologischen Theiles meiucs Reiseberichtes zu zeigen hoffe, ist
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1
'
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239
dcr Gang der monatlicben Versnderungen des Luftdrukkes an der Wesfkiiste Yon Nord-Arnerika und an der
Osikiisre uon Nord- ,4sien unter sicb nahe ubcreinstimmend, weicbt aber an beiden Stellen auf eine sehr erhebliche Weise ab von deoi Gange der an Europiiischen
Orten miftlerer Bred e beo bach tete ti Barometer - Versoderungco. ( Man vergleiebe schon jetzt die moaatlischen
Bnrotneterstiitide fiir Peter- P a d h a f e n , diese Annalen,
Bd. 93 S. 337.)
Durch die bisberigen Zahlenangaben boffe icb die
regefmafsige Abh:ingigkeit des auf offener See und an
Kiisteiiorten slaltl~ndendcuLuftdruckes, von der LSoge
der Orte, auf eioe iibeneugende Weise dargetban zu
haben, und es bleibt zunlchst nur noch zu bemerken
iibrig, wie in den Liingenzonen I und I1 gleichzeitig eine
mit z u n e h n d e r Breite stattfindende Abnahme des LuJtdruckes sich ergiebt.
Es war nalnenilich in der Zone von Kamtschdkcr
im Passate der Lufldruck
=337”’,5G2
in 40° nbrdliclier llreite
=336 ,346.
Eben so in der Sifcha-Panamischen Zone
=33S”’,-i 70
im Passate
in 40” nbrdlicher Breite
=33S ,088
so dafs eine Abnahme dcr Barometerhbben voin Passale
bia 40° Breite in beiden 1,hgcnzoncn bemerkbar, diesclbe aber in der Karntschatischert etwas stiirker erscheint
als in der Panarnischen. In Theiten, die hbher als 40°
sind, scheiot die Abuabme noch schoeller vor sich zu
geben, SO defs die Veranderung des Luftdruckes etwa
far proportional den Sioussed dEr Breite, oder gewissen
ganzen Potenzen derselbeo zu halteo ware.
Namentlich sieht man diese stiirker werdeode Abnabme,
wenn man fiir die Karntschafische Zone den Luftdruck
in 52O,6 nilrdlicher Breite 334”’,06
331 ,99
so wie in 58 ,O
337 ,56.
vergleicht wit dem im Passde
I
140
Ein analoges Ergebnifs fur den Meridian der Nordo m Amcrika liefertc mir der Jahrgang YOU
Barom c t c m b Iesu ngen zti Net&- ,kcltangcls k a!If Sitclra.
Ich bchalte mir vor, die antlerweitig nus ibni zu ziehcndeii 1Zesiiltate bei einer anderen Gelcgcuhcil iiiitzuthcilcn,
und erwiiline jelzt nur, dals fur diesel) Ort, narh Heduction des Beobacliteten auf deii Spiegel des Meeres,
ich fur das Jilhresmittel des daselbst Iierrsclienden Luftdruclies
. . . . . . . 334"',90erhielt.
Uieses neue Datum ist unter zwei Gesichtspunktcn
wichtig fur uns, indcm es:
1) eine hiiclist sichere und directe Bestltignng der
Tliatsachc wird, dafs bei Gleicblieit dcr Breitc, auf Meridianen, die uin etwn 60" ilstlich voii den Karntschutischen licgen, die Enroixietcrliiilicn zwar kleiner sind als
an Europiischen Orten Y O U dersclben Brcite, jcdoch griij e r n l s liir die aiif Idamlschntka selbst ihnen cntspreclienden Puuhte.
Man vergleiclie nur
33-1"',90fiir 57",0 N.Br. d. Sifcha-Panamischcn Zone
wit dctn nach obigen Angabcn f i r das Ochozker Mcer
i h ent,:preclreiden
332"',3'ifiir 37O,0 N. l3r. der Kamfschdisclien Zone;
2 ) aber wiederum zeigt von eiuer, bei Gleicliheit
der geographischcn Lange, mit zunehmender Breite sinttfindenden Abnahme des Lqidruckes. Namentlich sehen
wir in dcr Silcha- Panamischen Zone
voin Passate bis zu 57",0 N.Br. den
Lu/ldrrrcke abneliinen urn
. 4'",03Quecksilber.
Fur eiitsprechenden Brci tciiunterschied
in der I ~ a i ~ i t s c l i n ~ i ~ Zoric
c l i e ~ ia h .
betriigt diese Abnahme
. , . 5"',19 Quecksilbcr.
Die hier mitgetheillen sunlmarischen Ausziige aus den
schr zahlreicbeil Ueobaclitungcu ubcr dcn tiifidruck, die
ich besi!ze, miigeu vorliiufia beweisen, d a k ein Phiinomcn, welchcs iuaii ilbgcscheli VOR iirllichcn Zufdilligliei-
wesikiisle
.
.
.
.
.
.
141
ten, fur nalie constaut an verscbiedcnen Orten der Erdobcrfliichc ansalic, sich nls Iiiicbst slnrk vnriirend, und
zwnr nacli eiiicr sehr bcstiinmtcu Geselziniirsigkeit gczcigt
lint.
Icli bclinlre inir eiiie bnldigc wcitcre Ausfulirung
dicses (;egenstaiitlcs vor , untl h c t n c i h jclzt iiur noch,
d a k auch fur dcn rticitar2a6ur.isclla~uiid die zunachst
Bsdich voii ilini gdegcncn blcridinne es bereits ail Andeutungeii ubcr Ahnnfirric Ocs LirJl0rrrcX.s bci rvnchscizder Brcilc iiiclit fehle, so d d s auch in dicser Eczicliuug
iibcr 'bciden Occniien dcr Ertlc ciuc glciclinr!igc Ablihgigkcit tlcs 1,ufltlrrickes voii dcn Coordiiintcii tlcr Ortc stnttzulindcn sclicint. Man rcrglcichc i i u r die voii der bIclirzdi1 dcr Physiker fiir EuropGisclie Kiistthnortc dcs 52stcn
bis 55stcn B r e i t c n p t l e s fur dcn Luftdruck ~emaclitciiAngabcn vou 336"' bis 33T"', iiiit der i i i den Acqwtorinlgcgcnden ilir eiilspreclienden von 339"',6bis 339"'.*),riud
eriniiere sicli ferner der ilictlrigcn BaroineterstSnde, die
Hr. v. B u c h nil dcn Nortyegisciicn liiistcn zticrst bemcrkt h a t , und die spiitcrc .I:cobachtcr fur Island und,
wie cs schciiit, auch fur Crii/ilnnd bcsttitigt Iiabeo.
Icli kann dicscr lclztercn I<lnsse von Erscliciuungen iiber
nicdrige 3~arorncicrs~~i:de
in hohett Breilcn jetzi uoch
hinzufu;;cn, d a k , nacli J3eobacli~unp1,die ZLI Archangel
-
-
*) IIierlrer xu reclincn,. und n u r dadurcli erkLrIicli. ist auclr &Ilciclrt cin sonderbares E r c i p i f s in dcr Gescliichc dcr zu EerIin nngcstcllien mctcoralogischen Beobactttungcn.
.
Verscheo mit
Pis t o r'sclrcn Tnstriiriienten, die tiltsolute Bestimmungcn zu gcben gccignet sind, finrlct Ilr. J1.icller nus I0 3121 t:gliclien Bnrometerablcbungen z u Dcrliii, in dcn Jaliren 1Y25 und 1826, fiir
einen uni '10 1'ufs ubcr der s p r e e erhobenen Ort 33i"',u?o PIS
mitdcren Luridruck. V'('611re~ddnch nacli neuester Brreclinung
(clurclr Hrn. Pr. V. R i c s c , zu Boni,):dcr an Noid- und Ostsec ebcnfalls nrit P i s t o r ' n c l i c n lnstrur~icntcn anqestellten Bcohachtungcn d c r rnittlerc Luftdruck in1 Nivcnu dicscr W a s s e A e c k v n z u
337"',008 sicb fand. Die Sprcc hci Derliri wiirdc urn 21 Pariser
Pul's unter dcm N o d - u n d Ostsec-Nivcau licgcn, wciin niclrt
einc b c i waclrscndcr Breite stark abnehmcnde Grijl'sso der Luftdruckes das Verhiltnifs erkl8rte.
142
in den Jahren 1810 und 1811, sodann aber wiederum
in den Jahren von 1822 bis 1826 angestellt wurdcn, fiir
dicsen Ort der Luftdruck so bedelitend unfer dem an
K u st enort en mitfZerer Breifen in Eu ro pa wa h rgenommenen sich ergab *), dafs wiederum an eine Zutalligkeit der
ganzen Differenz durchaus nicht gedacllt werden darf.
Ich hoffe indessen in der Folge ausiuacheri zu kdnnen,
ob vielleicht ein Theil derselben einem constanten Febler der angcwandten Instrumente zuzuschreiben sey, uncl
verscbiebe bis dahin die Mittheilung der hierauf bezuglichen Zahlen.
F a r die Meere der SUdhalbkugel ergiebt sich, sofern
wir unsere dararif bezuglichen Bcobaclitungen bereits erwogen haben, eine wenigstens eben so starke Abnahme
des Lriftdrucks bei wachsender &cite als fur die nilrdliche Halbkugel.
W i e das regelmafsige Verhalten des Luftdruckes,
welches ich hier our fur das offene Meer und fur einige
Kiislenorle angedeutet habe, in das lnnere der Continente hinein sich fortsetze, sol1 ebenfalls der Gcgenstand
einer kunftigen Untersuchung seyn ; fiir jetzt benierke ich
nur, dals gcwisse hnomalien des Phanorucns bereits vorausgesehen werden, dafs dieselben aber von eincr ganz
gleichen Ordniing sind mit den Ausnahmen von der Norm
isofhermischer Verhahisse, die inan in einzelnen Gegenden der Erde bereits gefunden h a t , und die in der
Folge noch wcit hiiufiger nachgewiesen werden dudten.
So vie1 hoffc ich schon jetzt, durch Mittheilung gegenwlrtiger Uebersicht dargetban zu haben, dafs nicht,
wic noch in der neuesten Zeit einige Physiker behaupten, der Grund des Differenzen der Luftdruckes in einer Verscbiedenheit der Meeres -Niveaus zu eucben sey,
denn, nach Aufindung eines sehr regcIm8fsigcn Ahhiin*) Topographitscherkoe Opirrdnie Gdroda Archdngihkn Ddktorom Hichtrrum, d. ti. Topographisehe Buchreibong von Archaogehk.
143
gigkeitsver~altnisses des Barometerstandes von den Coordinaten der Beobachtungsorte, mochte wohl an diesem
sich zu halten ratlisnmer seyn, a h , zwischen dem Niueau des Ahnfischen Meeres unter den Tropen und
dem des Ochozkischen Meeres bei ,BolscJleretk, eine
Hohendifferenz anzunehmen von 679 Par. FaLen ; zu geschweigen, daTs alinliclie Unterschiede dann auch fiir Mceresstellen snzunelimen wzren , welche noch weit directer
rnit einander communiciren.
Ich gestche sogar auch
vom tbeoretischen Standpunkte es fur unwahrschcinlich
zu halten, dab, konnten zwischen communicirenden Meeren Unterscbiede ihrer Niveaus, d. h. Verscliiedenhciten
ihres Abstandes vom Erd-Mittelpunkte stattfinden, dieselben am Bicroinetcr sich aussprechen wiirden , indem
dieselben Ursachen, welche, mit Bezug auf die tropfbarflussige Wasserhillle, stPtig io einander ubergehende Abweichung der Geslalt von einer anfiioglich postulirlen
matheinatischen Regelmalsigkeit zu bewirken vermikhteo,
birchst wahrscheinlich aucli auf die elastisch -flirssige Luftbiille eineii llinlichen EinfluCs ausiibcn wiirden.
Nur
wenn man annSih.me, dah, die Einwirkung der Scliwere
Bbertvindende Ursachea, an gewissen Stellen wahre Wasserberge auf den Meeren aufgehzuft hBtten, mbchte deren
Existenz am Barometer sich erkenneo lassen; d a t aber
dergleichen discontinuirlicbe hnhaiifungen des Fliissigen
bis zu 679 Par. F. Hahe ansteigen, machte man wohl
schwerlich zuzugelen geneigt seyn.
-
-
Obgleich nicbt direct auf den Hauptgegenstand gegenwtirtiger Zeilen beziiglich , bemerken wir xioch ein
zweites sehr intercssantes Ergebnifs der in Tafcl I gemachten Zusammenstellung von Barometerstkinden.
Es zeigt sich namlich aus jeder einzelnen Spalte dieser
Tafel, wie innerhalb eines jeden der betrachtelen Bczirke
der Passat-Zonen der Luftdruck stets grbker ist an der
Polargranze derselben , als an ihrer Aequatorialgrlnze.
144
Dicsen Grinzen nalic liegen die jedesmol beobachteten
extrcmcn t:iglicheii Stzndc:
dcr iiberlianpt in eiueui
das firaxirrnurn iiahc dcr grb2tcti
solclicii Bezirke vorkomdas flfitiirnum m h e dcr kleiiuleti
inciideri Breiten.
D e r Unterschied zwischcn diesen Exrrcnicn dcs Luftdruckes betrzgt im Mittel aus acht Destiiiiiiiungen 2“’,33-1.
Bci tveitem kleiner, rind nrir =0”’,929, wurde er nur
eininal in dcm Panarnischei~ NO. - Passate bcobacblet,
uud dennoch w a r daselbst der W i n d niclit inindcr l r i x h
als gcwiibnlich, denn dem betrofFcncn individucllcn Schiffe
ertheilte auch cr den im Passate gewiihnlich beobachtctcil
Gang von 6,5 Knoten bei Ih@i/zd. Sclir zu bcinerkcu
ist indessen, in ‘Uezug auf dicse anscheincl:dc Anomalic,
\vie der in Rcdc steliciide l’assat- Bezirk der scbmalstc
aller von uns durchschnittcnen w a r , und wic, iin ticfsten
W i n t e r beobaclitct , dos PL:irioineii an seiner nihdliclicn
(;rhze im Erliischen gcftindcu wurdc. Wirklich zeigt
sich aus der hierher gcliiliigen zweiteu Spalte dcr 11. Tafcl,
wie in dieser IAingenzonc cin noch wachscndcr Lultdruck
nirrdlich vom cigeutliclicn Passat-Eezirke bcobachtct wurde,
cin Umsland , der sonst selir selten vorkolniueii uiiichtc,
uod \vie also an Stelleu, vio cinige .Vl’ocbca vorber d c r ,
Passat wirklich gclierrscht, jetzt abcr aufgchiirt liotte, dcr
Luftdruck uoch dem friiheren Verhalkn gemifs gefundcn
wurde.
So crscheint als eine eben SO interessante als bcstiniinle Erfahrung , in Bezag auf die I’nssat- Zoiicn dcr
Erde, dafs it1 i h e n ein uufsers f rcgelrriizsiges Abnehnien
des Lufldriickes staL$t&
uon dcr Gegend an, wo der
FVhd’bcghnt, bis zu cler, wo er zu rvehen auJhGrt
-
I
-
T
ii-
.(Zu Seite 144 gcltkig.)
T a f e l . I.
Liiftdruck a n der Meeresoberflache in den Passat- Regionen.
nreridian von Kamtschatka ' ).
(J,.inge im M i t t e l : 165".
Meridian von Panama.
(LBnge irn Mittelc
Sommer
1829.)
1 Dreite. I T.Bnge Inar.I,.O"R.
Datnm.
I
Datnm.
Meridian rler Azoren.
2.77". W i n t e r 1829 bis
1830.)
Breite.
LSnge.
I Dar. b. 0'
(Liinge
R.
Mai 30. - 4O,5'172",53:36"',JJ9 .Jan. 14. + 9O,7 23G0,3338"',568
Jrini 4. + 0 ,5 170 ,5336 ,339 Jan. 11. +14 ,5 237 ,1 338 ,922
Juni10. + 5 ,O 170 ,0336 ,283 J a n . 9. 5 +I9 ,5 238 ,0339 ,094
Juni15. + 9 ,5 167 ,2 336 ,1 19 J ~ u . 8. +23 ,25 238 ,6339 ,119
Juni18. 3-14 ,0 I G L ,01337 ,199
Juni20. 1+19 ,bJl(it ,51337 ,853
JuniQ4.
l+25 ,11159 ,21338 ,342
Max.
+2 PJ,5-i 59",5 :388"',669Maz.
+21°,0 238",5339"',120
Afin.
- 5 ,0 172 ,O 335 ,515 flfin.
9 ,5 1236 ,11338 ,191
Differenz
0"',929
Diffcrenz
3"',154
Afi!telstand
336"',941 Jfittelstand
338"',926
Dermalige Bezirk des NO.
Dermaligc Ihzirk des NO. Passats 15O30'
B
Passats l l " 2 '
A
I
'I I
I+
I
1
-
...
...
1
irn
Mittel:
Mcridian des Cap Verd.
328". S o m m e r 1830.)
( L i n g e irn M i t t e l : 340" W i n t e r
I Breite. I J,.inge IBar. b. 0" R.
Datnm.
IJuli 22. +12',2 331°,7 338"',427
Juli 27. +17 ,8327 ,7 338 ,722
,304
340 ,020
340 ,694
1828.)
Datum.
I Liingc. Inat.b. Oo R.
Dreite.
NOV. 2. + Go,O
Nov. 29. 5 + 9 ,0
NOV.23. +I4 ,5
NOV. 17. +19 ,9
NOV.15.
339O,3/337"',f)6!j
338 ,0337 ,775
337 ,0338 ,736
338 ,4 339 ,340
I)
Max.
Kn.
+29",3 320",6340"',890 IMax.
+24",05 34lU,33 4 0 " ' , i ~ ~
1+13 ,31331 ,81337 ,874 Min.
/+11 ,7 1337 ,213:~,530
Differenz
3"',016
Differenz
2"',668
Mittelstand
339"',432
Mittelstand
338"',502
Derinalige Rezirk des NO.Dennalige Bezirk des N0.Passats 21O 30' . . I) ,
.
Slid - 0 s t - P a s s a t .
Meridian von Kamtschatka.
( L l n g e i m Mittel: 157". W i n t e r
1829. )
Datum.
I
Breite.
__
1 T,Bnge. 1 Bar.b.O"R.
~~
I
I
(LBnge im Mittel:
Datum.
Mai 22. -13",8~1iG0,2'337"',0ti9Jan.
Mai 20. -16 ,5 176 ,5337 ,729 Jan.
Mai 18. 5 -18 ,5 177 ,1 337 ,897 Jan.
Mai 1 6 . 5 -21 ,5 177 ,5338 ,922 .Jan.
I
222". S o m m e r 1830.)
Breite.
20. 5'+ 3",5
23. 5
0 ,O
29. - 3 ,5
31. - 8 ,O
I L5nge. I Rar.
235O,2
229 ,O
220 ,O
216 ,8
b. 0'
325'.
(L8nge im Mittel:
R.
337"',231
337 ,174
338 ,594
337 ,902
Mcriclian des Cap Verd.
Meridian der Azoren.
Meridian zwisclieii Panama und Otaheiti.
Datum.
I
Winter
1830.)
Breite. ILPnge. IBar. b. 0"
R
Juli 16. + 4O,3 330°,0~338"',692
1 ,9329 ,5338 ,690
Juli 13.
Juli 10. 5 - 6 ,4 329 ,1 (338 , 5 i 0 ) 3
Juli 8. -11 ,4 327 ,9338 ,R61
-
(TAnge im M i t t e l :
Datum.
Dec.
Uec.
I)ec.
Uec.
Uec.
Uec.
I
332". S o m m e r 1828.)
Dreite.
+
-
5.
40,5
9.
1 ,9
15. - 6 ,5
IS. -13 ,3
21.5 -19 $3'
23. -22 ,O
I Liinge. ( D a r . b. 0" R.
3390,5337"',981
325 ,2337 ,6G2
331 ,0(337 ,603) @)
329 ,4 338',094
327 ,1
326
1-
-26",9 20(Jo,9339"',521
-2 L",2 17Y",2339"',310Max.
0 ,2 1232 ,5I 336 ,807
1-13 ,11176 A337 ,065 Jfin.
Differeuz
2"',714
Dilfereuz
2"',245
338"',015
Miti elstand
338iii,182 Mittelstand
Derinalige Bezirk des SO.
Dermalige Bezirk des S 0 . Passats 32" 18' . . . n'
Passats 34O 35' . . . A
B+B'=47O 48'
A+A=450 37'
Max.
Nin,
-
1)
D;eqes i s t d c r einrige Meridian., a n f
welchem d e r N O . Passat his in d i e
Siidlieinispli:irr sirli crsticckend be.
o b a litel
~
wurde.
-
2 ) €Jier w a r d e r I,oftdruck schon gestBrt durcl
die nalien Koralleninseln; durch dieselben wirl
d e r Paqsat gnnz unterbrochen his z u r n i c h
sten Bembachtungsstatioo. *
6 ) B e i nnhnlfrnder irn Pnssnt gnnr ungc, wdlrnfirlrrr BruGlkung! Alan war uni i 6
4 ) J n d e m Tntervalle zwisclien dicser und
deiitsclic RIcilcn vom Continent bei Rio
3 ) h n o m a l wegen N a h e der Kiiste.
d e r folgenden Station w a r dat Schirl
d e r Kiiste n a h e , u n d der Paisat v 8 l l i g
nntetbrochen.
5 ) Pnsrat gnnr rein!
HBrt auf i n
-25" Br.
Grnnde entrernt.
7)
>lit Ausschfufr drr ( r u b
anornnlen Wittcrung.
6 ) erwdhnten
T a f e l 11.
Tluftdruck an d e r Meeresoberflsche in d e r Nord-Halbkugel d e r Erde mvischen d e r
j edesmaligen Polargriiiize des Passates und dein 312" nordlicher Breite.
Sitcha- Panamischcr Meridian.
Kaintschafischer Meridian.
Datiini.
I
Brcite.
Jan.
Jau.
Juni 30.
Juli 2.
Juli
Jrili
Juli
Juli
Juli
-t
6.
1.
15G0,9 335'",778
107 ,4 331 ,972 Dcc. 27.
Dec. 14.
4. 38 ,9 15s ,J 335 ,042
7. 4 0 ,8 137 ,A X36 ,305 Nov. 29.
12. 43 ,4 157 ,8 338 ,640
Nov. 26.
16. 48 ,0 158 ,1 337 ,562
Kov. 23.
20. 52 ,5 158 ,9 335 ,172
Nov. 19.
Nov. 15.
31 O , 5
33 ,8
gewonnen
Juli 9, I 4 1
L"ftdr'
Datum.
in P a r . Maafs.
26*,0 239",2 338"',199
29 ,2 238 ,S 336 ,912
34 ,2
37 ,5
234 ,6
236 ,7
336 ,802
336 ,735 ')
41 ,O
233 ,0
336 ,681 '
46 ,5
227 ,0
335 ,196
51 ,3
221 ,4
336 ,107
!'11
Azorisclier Merid n.
Datum.
I
nreitc.
I
I
Cap Verdisclicr Meridian.
.uftdr. b. 0'
L h g e . ' in P. M a d 3
Nov. 10. 29O,5 345O,O 338'",406
Aug. 6. 31°,9 319O,6 339",981
Aug. 11. 34 ,7 318 ,d 340 ,491 Noo. 7. 34 ,2 344 ,4337 ,242
Aug. 15. 39 ,O 323 ,9 339 ,469 Nov. 4. 38 ,Fi 341 ,5336 ,860
Oct. 31. 40 ,6 345 ,5340 ,095
Aug.20. 44 ,O ,330 ,o 338 ,610
Oct. 28. 45 ,6 350 ,0340 ,444
Aug.23. 47 ,5 342 ,0 339 ,126
54 ?7 221 ,3
335 ,293
gewonnen nus: 290 Ablesungen.
Nov. 29. I 41°,9 I 230°,7 I 336"',551
1) Anfenthalt
I!
LU
Saa Frro&co
ruf Cal;foruien.
-;dim.
gemonncn aus: 162 Ablesunmen. :ewonnen aus: 114 Ablesun en.
Aug. 16. I39O,4 I 326',8 I339"%54 Nov. 16. I37O,7 I348O,3/338"!608
Nachtrag.
Die zutallige artlicbe Beziebnng, in welcbe vorstehende Zeilen zu einer anderwcirigen Angabe iiber deu
rnilllercn Luffdruck fur die h s e l Siteha (vergleiclie gegenwiirfigcn Band der Atinulcn, S. 118) getretcn s h d ,
niithigt iiiicli, sclion jetzt cinigcs n;ilierc D e k d iiber die
volt mir fur dicsen 'l'licil der Erde benutzlen Beobachtungen bcizubriiigeii, - Durch die (;Ute tles Hrn. Capitain ' T s c l i i s t j a hoff, dainaligeri Gouoerrieurs der-Russisch-Arnerikanischeri Cornpagniebt.siiLun~e?~,
w 11rd c n in i r
voii, suf Silchu beziigliclieii, meteo:ologiscben Ueobachtungsjournalen zur Absclirilt mil;gellieilt:
1) F u r das Jahr 1828 ein Verzeichnifs dcr in jedcm
Monat beobachteten barotnelrischen und thermoinetrisclieii
Maxima und Minima, so wie der gleicbzeitigeii aoderweitigcn Wilteriingsiiinstlnde.
2) Aber fiir das Jalir 1829 ein bis inclusive October reicliendcs Journal V O I ~Ablesungen der meteorologischen Instnimente, die drei Ma1 tiiglicb, zu den S ~ u n d c n
l€ih,
Oh uiid 6" unter Hinzufugung dcr M'indesrichtungen und anderweitigen Witterungsumstiindcu aufgezeichnet worden.
Die erstere Reihe ist es, welcbe Hr. Capitain L ii t k e
an Hrn. Prof. K u p f f e r init~heilte. D e r auf S . 118 bcfindlicbe hbtlruck derselben ist durchaiis iibcreins~iinincnd
mit der Absclirift der Originalpapicre, die icb zu NeuArchangelsk genomincn habe; es diirfen aber weder diese
Angaben, noch auch die unter 2tens erwzhnten so uiimittelbar angewendet werden, wie Hr. Prof. K u p f f e r
es gethan hat, vielmehr ist, wegen der lnir aus eigener.
Atisidlit bcliaiitrteii erhdhten Auflilngung des Instrumeotcs,
uiii seine Angabcn anf die Mceresfl:iclle zu reducireu,
eine Correction +0,7 Par. Maals zu ihneu hinzuzufugen.
Zur lcichtercri Vergleicbung mit den auf S. 118 beAnnnl. d. Yhysik. B.99.St. 1.J. 1831. St.9.
10
146
findlichen Zahlen gebe ich zuerst fiir das Jabr 1829 die
mooatlicbeo Mittel, ebenfalls i n Engl. Maafse ausgedruckt
und auf die Mooate, nach altein Sty1 sicli beziehend, an:
Januar
Februar
Miin
April
Ma i
Juni
29!’,606
29,663
29,717
29,787
29,845
29,999
307,064
Aug. 29,905
Sept. 29 ,811
Oct. 29 ,512
Juli
Man ersieht, dafs diese, aus drei Ma1 taglichen Beobachtungen gezogeoen, Angaben die Mittel aus den monatlichen Exlreinen fast durchgiingig urn ein nicht Unbetriichtliches iibertreffen, eiii Unistand der nicht auffallciid
ist, wcnn man )veil%, wic auf diescr Iiisel die Miriilna
des Luftdruckcs, bei Pufserst hef~igeiiStiirinen eintretcud,
unglcich kiirzere Zeit sich lierrscliend crlial~en, als die
Maxima.
Fur den acf den AufllZngungsorl dcs Barometers zu Neu- Archnngdsk sich bcziehendcn mittleren j~hrliclieoIdtdriicli erkilt man aus Vorstehendein
29p,775, wlhrend die Erwkpiig dcr Extreme nur
29 ,660 giebt.
29g770 Engl. bei +l.iO R. bwbachtet, geben auf
Oo Temp. des
uiid Pariser Mads reducirt , 33.1”’,20
oder nach Hinzufiiguog der angedeuteteii lleduction auf
den Meeresspiegel .
.
. 334“’,90,
wie wir oben S. 140 angegeben liaben, aber uin 1”’,78
haher als die Annahme ron Hrn. Prof. K u p f f e r (S. 118).
Ich halte es fur lufserst wahrscheinlich, dafs ouch fur
den Beobachtungsort auf Unahschka cine Phnliche Reduction auf den Meeresspiegcl nOthig ist, als die fiir NeuArchangelsk erfmderliche, und es \Tiire sehr wiinschenswerth, dafs Hr. Capitain L i i t k e das ihm hiertiber aus
eisener Ansicht Bekannte und zur Nutzbarmachung dcr
Reobachtungen durchaus Erforderliche mil I tieiltc. Schliefslich bemcrke icli noch, dafs fur die Breite des Beobach-
-
. . .... .
-
117
tungsortes aiif Sifcha anslatt 5 4 O + , wie sie Hr. K u p f f e r angiebt (S. 117), 57O,03 zu setzen ist.
W a s ich
tiber die Temperalurue~halfnissedieses Orts besitze, zicbe
ich vor, eioem vollstlndigeren meteorologischen Reiseberichte aufzubehalten, in welchem es Nit mehreren gleichartigcn Zahlenbeslirnrnungen fur N o d - h ' e n in die nbDie allzu eilige
thige Verbindung gesetzt wcrden katin.
Benutzung isolirler Ergebnisse crscheint mir uin so gefshrlicher fur die Meteorologie, je niehr es sich zeigt,
dal's auch in dieser Wissenschaft allgeineiue Functionsv e r b h i s s e , und nicht brtliche Besonderheiten das zu Erkennendc seyen.
-
-
IX. Ueber einen ncuen, das Leuchten der Ostsee betEingentlm, Zebenden Kiirper ;
beobachtet con C. G. E h r e n b e r g .
D a s herrliche und wunderbare Leuchten des Meeres ist
seit langcr Zeit ein Gegenstand der Aufiuerksamkeit wissensclinftlicber Forschung gewesen. Physiker und Naturforscher haben hiiufig diesc Erscheinuug zu verfolgen uiid
zu crklaren gesucht. In der neuesten Zeit hat sich dadurch die Kenntnifs so festgesteIIt, dafs nicht eine einfache Kraft der Erscheinung zuin Grunde liege, sondern
verschiedenartige Verhiiltnissc dieselbe bedingen. Besonders bat es sich begriindet, dafs daa Leuchten mit kleinen hellen Lichtfunken durch grofse Mengen eigener kleiner Leuchtthiere hervorgebracht werde, auch ist deren
Verzeichnifs schon entworfen und zusarnmengestellt wardeli; allein hsufig fehlt es an einer genauen naturhistorischen Bestiinmiing derselben.
An der libyschen Ktiste des Mittelrneeres und bei meiner, fast ein J a h r langen Schifffahrt auf dem rothen Meere,
10 *
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