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Berechnungen und fernere Bemerkungen ber das grosse Nordlicht am 22 sten October 1804.

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IV.
B e r a c h n u n g e n u nd J e t v e r e B e m e t k*unig e n iiber d a s grofse NordLic'hhc.crm
2 2 fteri 0 c . t e b e : r I 8a'4*
Ton
W R E D E
U N D
GILBE.T,.,
Folgcndes ift der Anfiiig eihes
..
Bridfes, den mir
Herr Prof. Wr e d e von .her& aus am d X e n givcmber fchricb , nachrlem er mciric Beobachtungen
diefes priichtigen uud feltenen Ebiinrm~,.-:die.mit
dem Anfange der feinigen gleichzeitig waren, in
den Annalen, XVIII, 254, gelelen hattc.
,,Unfre beiden Beobachtungen des Nordlichts
am d t e n October find zufdligcr \ V d e ganz gleichzeitig gewefen. Doch bin ich nicht im Stande, aus
ihnen die Parallaxe des Norcilichts mit aller Scharfe
Ich wqr von 6 Uhr 30 Minuten
anzugeben.
Bis aach g CThr iiii Freien; nachher fah ich dein
Schaufpiele aus einem gegen Nortlen hoch gelegenen Fenltcr , in Gefellfchaft einiger guten Frcunde
zu. Die Liinge dea Mondes war an jenem "age
2 2. 243 0' 3
5''; feine niirtlliche Breite so 58'
3g". Er befand fich daher einige Grade iiltlich von
den HiLrnern des Stiers, und ging filr die Horizonte
Halle und Berlin beindhe in Nordoften auf.
Die Lznge cler S o m e war aiii rzlten October 6 2.
2s 51', daiier Sing Arctur Abends urn 8 Uhr ia
-
t
93
3
S\V$pV. doter. Dies find die beiden Punkte, in
welcben der bekindigere Lichtbogen for I h r Auga
&en Horizont .beriihrte.
Er zog fich alfo ichriige
won Eordoft nach NW;W. nber Ihren dortigen
Gefichtslireis hjn. Gerrrde fo habe ich ihn hier
such gehhen', und in dem Promemoria, tlas ich
defslialb nieclergefchrieben ,I nuch des Ausdrucks 2
Weftnorilweft, anltatt NWiW. bedient.
Diefe
L a p behielt drts Meteor airch &is ans Endc, uncf eS
beweifet, tlafs es eine Bewegung hatte, die mit der
Achfenutndrehung rler Enle Dberein Mmmte."
,,L)cr Aufgang desOMontles*fand in Berlin um
6 Uhr 53 Jlinutcn Statt; und wenn HaUe rnit Berl i n unter einerlei Mericlirrn liige, io hiitte der M a d ,
wegen des Unterlehiectes tier Breite, den ich zu
.I' 3' anpehme, bei Ihnen urn 7 Uhr Berliner
Zeit uber den. Horizont liervor treten maffen.:
Nun lie@ aber. Halle bejl5ufig I' 20' weftlicher,
welches einen Zeituntcrfchied von 5,3 Minuten ausmacht, wefshalb es in H d l e 7 Uhr 5XIinuten nach
Berliner Zeit feyn mufste, als tler Mond dort aufging. Die Differenz des Monclaufganges betrug
demnach etwi 12 Minuten, und es lilnie darauf an,
zu beftimmeo , wie hoch der bcftindigere Bogen
n m diefe Zeit von uns bciden iiher unfern Horizonten gefehen worLlenilt, u m daraus die Parall;ure
delklben zu fi~iden."
,,Zufolge Ihrer Beobachtung crweiterte der
Lichtbogen fich eine Viertelftuiide nacli Clem Aufgange 4eo Moncles. Dw maclite fdr Ecrlin 7 Uhr
c
94
3
Minaten. Urn 7Uhr rfjblinuten wurde hier d e i
Lichtfautn tltm Stern fl. im Biren lo nahe gefehen,
dilirs ek hijchftens 1" von ihm ahltand. . Nach 7 U h t
50 RUnhten h6rte Ihre Beobachtung auf, und urn
die Zeit erreiihte der Lichtbogen a , ( D d h e , ) irn
gr. B. Qas war uach Berliner Zeit 7 U h r 4 2 Mir
huten. Um diere Zeit [tanden die Sterne a, s, E
und 4 fchon lo tief i n dem Lichtkume, dafs fie anfingen,, von der dunkeln M a l e bedeckt zu werden,
w.elches nach 8 Uhr wirldich gefchah; derm da war
der Lichtbogen lo hoch geltiegen, d a b er .A im Dra?
&en unfichtbar machte. "
,,Hiernach zu urtheilen w5re die .Breite des
&ichtf;luins die Parallaxe f a t d i e Beobacbter i n Hal1c.untfBerlin gewefen3 Nach dern Augenmaafse zu
urtheilen, mochte er nicht vie1 breiter, als der
Kollmond, und hachitens I' breib f e p ; denn er
p h m nachher a n Ereite etivas zu. Gefctzr nuh
auch, dafs der Liclitf~umdeli Stern a nicht genau
berahrte, fondern noch einige Minuten unterwiirts
deflelben erfchien, als Ihre Beobachtung i m Freien
eufharte; to werden vyir do& wohl nicht fehr Unrecht haben, die Parallaxe zu I' 30' Irzunehmen,
Bur Zeit, d s der beZtantligcre Bogen bei Ihnen o itn
Biiren erreichte.
Bei dein fifcllichern Bogen des
Lichtfaums konnte fie aller.lings weit griilser feyn,
weil diefer uns viellrsiclit uin hundert uncl rnehrere
Meilen n'sher ftand. ( ? ) - Unter jener Votausfetzuog liifst Gch nun die Entfernung des Kordlichti
Ton Berlin, die leenltrechte Hahe deflelben ilber det
pb
,I
-
c
95
1
& r d f l ~ c h e ,i d dtr O r t , in de&n Zcliith er'fund,
plies f a r den Z e i t p u ! ~ t u d r e r cori*el'pontlxenden
$eohaclitu~ig.berechncn. "
So weit Herr Prof. W r e d c . Einige Zshlbeftii~iiiuiigeii, die n i i n folgten, bcruiiteii nicht auf
.regelii15isiger Berwliiiuiig. Icli \volite iLiien iii clieder Hiiilicht n~cli!iri:'eii ,' uiiil fo entftnnclen c!ie folge11:lt.n UetrachtltiiScl1 .uncl &?rc<hnungen.
Z U d t noch ein I'?nr \Vorte iihcr clie Data , we!chc Herr Prof. N r e.1I.e aus un:ern b e i d y Beobach?tung?nmit Scliarffinii sbgcleiret h a t . Seine zuram.nleliitellung fnlirt a u f zwei verk!fle&nc eiiiiger &laJseu correl'pondirciiilc Ueftirrunnngen cler Lage, welc h die
~ nijrdliclic Griiiize ilcs Lcftiindigern Lichtbop i s 2 . ~ 1tlerrelbell Zcit in Hille unci in Berlin ge,g e n eiuorlei Stern 1i:it:e; uiitl eldier eines ~Vixil~e~s,
deli ich, (lofern, jhii zwei geralle Linien hilclen,
d i e . von einerlci PunLt des Sordlidits nacli Halle
u i i d ErtUn gehii ,) injt kcinern fchicldicliern A u s
drucke , ais dcin cler Purrilluse clrs Korcllichts j i r
Gcrliir u t t d ,lialle ZII bczeichneii wcifs.
I. Kurz iiach tlem Aufgangc Jes Montlcs .bier
in Iialle, allPo ungefi!ir 11111 7 Ulir 15 X u . Berliner
Zeit , war cliefer Liditlogen in b'erllil nach Herrn
i v r ecI e , hijclifteus u n i ic"
von B i ~ i Biireii
i
cntfernt.
Eei ineiiier hieGge:i Beeol~a~htuiig
Iiabc icli zwar (liefen Ahhand Cd b h n i c h t befiimmt, er lal*stIicli aber
ails den clrei Punkten herleiten, rlic ioh fiii. 1Ije Lagc tlides Eogens beim Aufgange tles JIciicfes untt
kurz ~iachher angrgebrn habe. U e r bel'tinrligere
.
Lichttutn fchien niir niinllich damahls den Horizont in Often ungefdlr da, w o der Mond aufging*
und iqFVeften uugcfillr iln Verticalkreife des' Arm
Cturs zu tfurclifchneitlen , und er reichte nicht g a z
bis an das Herz Karl's 11. hinauf, [Annalen, XVIII,
055.) Diefem gemgfs mochte e r damahls am Horizonte eincn Bogen von hfichftens IXO',
und d i e
nardliche Granze deffelben, ( a d die es uus hior
*
vorzilglich ankommt,) noch einige Grade mehr
umfpnnen. Nennen wir , der ICr?rze halber , den
hiichften Punkt in tliefer nijrdlichern Lichtgrznze
-denMittelpunkt des Nordlirhts, (weil diefer Punkt
i n d e r Mitte der nijrdlichen Grdnze des beltilldigern
Lichtfaums liegt,) fo lifst Gch aus dem Azimuth Arcturs u m cliefe Zeit, welches 68 bis 70' war, das Azimuth des Mittelpunkts dcs Nordlichts filr cfiefe Beabachtung auf 12 bis rS0 wcftlich fchltzen; *) beinahe clrrffelbe Aziliiuth Ifatten damahls die beiden
Sterne a u n d o in1 BSren. Nehmen wir nun noch
die Beftimmung hinzu, dafs die nardliche Griinzo
des beltandigern Lichtbogens damahls u m keinen
Mondsdurchmeffer, alfo hiichftens urn go vom HerZen Karl's 11. abftantf, lo haben wir.fo vieIData, als
hnumgznglich niithig find, urn auf einern Globus ein en
*) Diefc und mehrere dcr folgenden Befimmungen
habe.ich vom Globus genornmen, und nicht berechnet. Sie find dal:w niclit bis au€ einen oder
ein Paar Grade zuvcrliilfig; hierauf kam es indefs
such nicbt an.
G.
E
97
1
nen Icreisbogen zu zeichnen, der der wahren Lap,
welche dJmahls tlie nordliche Grinze des heftintligern Lichtbosens hatte, einigcr 3Iafsen entfpricht.
D e r Jireis, den ich auf t l i e f e h t auf einem Klingeffchen GIOIJUSgezcicliiiet habe, bleibt uiii volle 3:"
filtllich ron fl im C3ren entfernt , welcher Stern &Imalils eine Hiihe von'etwa 225 ' Uber unferrn Horizonte hatte. Diefein geinjifs fcheint iiin 7 Uhr
1 5 Minuten Berliner keit die Parallaxe des Mittelpunlits cles Xordlichts for Berlin und Halle wenigftens 3 O , und die fcheinbdre Hiilie diefees Mittelpunkts in Halle 19' betragen zu haben.
Gegen tlas Ei~tle incincr Ceobachtung, tlas
heifst, etwa uin 7 Uhr 42 Alinuten Berliner Zcit,
hattc fich tlie niircilichc Griiiize tlcs bekin!ligcrn
Lic1itlaunis.h hoch am Himme1 herauf gezogen, dafs
lie z im Uiiren berfihrte, folglich eine I-Iijhe von 26
bis 27' hatte. In Berlin ftand c!i&r Stern um<diefe Zeit cler rintern Grsnze tles Lichthli1s nahaHieriiach wiire damahls die Parallaxe tles hlittelpun1;ts c l e ~Nortlliclits fi)F Halie und Berlin, der
fcheinbaren Breite des bcftindigern Lichtlaums
gleich gewelen. Herr Prof. kV r e cle hat fich bei
cinigen ungefdiren Sch:itzungen a n diefes Datum
gelialten, uiirl fetzt, dei:il'elbell geniifs, die ParaIIax e r!es Xordlichts auf l i i i c h ~ t e n s~f 0. Das Azimuth
des hlittelpunkts tles Sorillichts rciieiiit unverandwt
geblicben zu fcyn, (S. 92 .) untl wlrlt &her atich
far dielc Beobachtuug auf 14 w~e:'llichzu fetzeri.
2.
Annrl.
d. Pbykk. C.
I?,
St. I .
J. 18115. S r r .
G
Ich far meinen Theil ziehe die erften diefer
Belti~nmungendeli zweiten vor, fchon ?us clein
&tin&,
wcil tler heftiincligere Lichtfaum in cler erften Zeit laeincr Beobachtung feine Lage niclit merklich zu iiudern fchien Ipiiterhin fiih aber fichtlich
enveiterte wef.s!ialb einige Minuten Unterlchied in
der Zeit, bei jenen BeTtiminungen ohne nachtheiljgcn. Eidlurs gc'olieben feyn diirften bei dielen
aber einen febr berleutenden Irrthuni veranlafren
'wfirdeit. EntGnne ich mich recht, fo zog fich der
beftsntiigere Lichtbogen ge:yen das Ende ineiner
Beobachtung nicht nur haher am Hirnmel herauf,
fondei-n vrurcie auch fcheinbar breiter. Die Schiitzung tier Breite deffelben urn tliefe Zeit w,-re dann
ebenfdI:i ein etwns mi~slichesDatu tii. Entllich ift
auch der kheinhare Durchrnefler des Rlondes ein
gar ?u trii.<edcher N a n f d t a b 3 cia dicfer Durchmeffer wis i t 1 verl'chietlencn Hiihen des Mondes gar
veric hi e;! en fc hei ri t.
BzitIe lileftiintnungen unterftiitzen fich inctet gewi!'fer >Lif.seo als Gr5nzbei'titnrnungen, zwifchen
cltirftc. Denn was Jie
\velchen die Wahrlieit li-n
e r l h r e ~~e~!'riinniung
betrifft, fo I)in ich zicmlfch gewifs, <!ids fie tills die fo genannte Parallaxe ffir Hal.It? ullti b ~ ! i [ luhcr ctwas ZLI grolk 31s zu l<lcin giebt.
Ich elnpfchlt. t ! ~
IIein Lcrcr, Jer fi1.r dicfes ~lltereffe
hat, auf C i l l e i t l srijfs?rn Globus otler a u f Himme]skarten ,den o b i p i Da tis g:itiiifs, fel!,ft tlic Curve zu
zeichnen , w ~ . ! c ~ I ccfic
! uijnIIic!ic Lic1ltgrfnte &rftellt, und niir giitigft ~ t i i t z u t l ~ c i l e nwie
,
darnach
die Beftirninung ties Hbhenunterfchiedes ausfgllt;
clenn es w i r e iniiglich, clafs Gch von cliefer Seite die
Grurrtllage meiiier Rechnung noch richtiger
UIIJ
fchiirfer f d e n liefse. Da die LichtgrSnze den Horiwiit nicht halbirte, ltonnte CLe wenigftcns I<eirl
grijrster Kreis feyn; ich tweifle diher, ob fich tlui-c;l
Rechriung Ober fie, ohnc Hypothefezi zu Hrilfe X U
nl;f
nehrnen, etwas miichte beftirn~nenlaflen.
dnclern Seite halte ich Herrii W r c rI e ' s S c h a t ~ u ~ ~ ~
der Parallaxe fiir zu klein, khan aus rIeni CjrundC,
\veil mir die Breite cles bel'iiiidigern Liclit Logens zu
Elide niciner Eeobachtuns Sriifsser vorkap , nls e r
fie fchltzt.
Lsgen Berlin untl €Idle un t e r einerlci Aleri(Iizn,
qntl hiitte cler %litteJp;iiikt cles .ZcirJJichts g-eracce i n
IL'orden gcftanclen , fo c.iirJe cler Ui1teYfciticcI i[;i
Abftande tliefes Puiikts an beitleii Orten V O I I eii~erlci
culniinirendein Stern, die wnhre und p r i z e Paraila.rc fiir gleichzeitige Beobachtungen i n Halle
unLt ilnriin geben. Von diden Eedingungen fand
je.JocI1 1;eiue Statt.
D e r 3Ettelpunkt des Korrllichts unll der Stern, mit welchcm e r vPrglichon
wurcle, hatten ein Azimuth von ungefdhr I;' wei'tlicli.
Schon aus diefcm Gruncle nlursti?n (lie Gefichtsbnien, die ;on Halle un.1 von l h r h 112ch
dein 3Iittelpunl;te lies Norcllichts gingen, cIiefPri
Punkt nicht Idols i n verfchietienem f~nlirechten-4bftantte von einerlei Stern zeigen, foiitlern auch i n
einem ver I'rlrietleiien A b h i r J e zur Seite, nach rlcn
dmuc3ntharats gerechuet.
Eine rioch weit grb-
G 2
f..ere Pardhxe in der Richtung des Nmdcanthrats murste wegen Jer fehr bedeutenden Meridiandiffcreilz zwifc!ien I h k und Bcrlin S a t t findea.
Jcne in feakrec1itc.r Richtung fich zeigende ' P a d bxc, (die nian virllcicht nicht unfchicklich die Parallare nach der Vcrticale, fo wic die tlndere die
niclr dcr IIorizontdo rientien liiinnte,) ift &her
niir ein TlteiP.det ganzm Parallaxe, und unfre
ohigen Befthnmungen warden die Etitiernung des
Xordlichts von tins vie1 zu grofs geben, wenn w i t
fie far die game l'aral!axe nehmen wolltea, da fie
&r <lieParallaxe des Mittelpunkts des Xordlichts
nach'tler Verticale hid. Zwar tritt Iuer der Umftmd'eih, claik'aus demfclben Grunde far die beiden
Beobac1i:zr in Hdle und' Berliir zu cincrlei Zeit
jk4it de$elbc Ptinkt dcr Liclitgriinzc im Vcrticd1,rc.i:'~eines ;;egebcncn Sterncs ftchcn konnte, und
c h t , w r i t t i filr cletr Bcob;rchter in IMlc rler, Mittelp11:;t dcs SortI:icIrts init 6 iia Iliiten in einerlei vet1icnli;rcis 'ftaotl; far tlcii Beobachter i n Ecrlia ein
etiqs iiielripr licgcnder Punkt der Lichtgrsnze
iuit 3 eiiierki Azin;uth 113t~c; da aber der Lichtlogen (13, wo er t?icgriiLtc EIijhc hat, mil clem He
rixoirte .fat': pr'"l:c! Jiiuft, fo 1;ai:u tbdurch uafre'
' J ~ c f t i n ? i ~ pc!cr
g
I~;iraJJilxe nncli dcr t'erthle
fchwcrJich be;tctitciitl zit grofs gc:von!cn feyn.
Es wiirclc
U I I S in wwiil&~Gge und fchwvierige
..
R&linangen ver~iclicln, 1;Giirc cs tlarauf an, itus
diere; ParilI!axc tlilc!i ctcr ~ c r t i c c l ~ etiie
, ganzc Par a l l a x ~de.; Xi:t~!i!iirilits cks Sortllic!its fiir Berlin
'
uncf Halle zu bereclinen. I r r e ich inich indeis-niclit,
fo client folgendeuelerlegung, uns dieicr 3Iilhc 211
aherheben. DJder Mittelpunkt cles Korc(1ichts fich
beinahe in deli 3leridiancn +on lIalle uiitl von Her]in bef'ind, fo knnn auf. die beobachtete Pj~ralldse
nncli der Verticde.biofi der Breicenumterfihiod von
Halie iind Berlin, oder, (was bei fo Ideincn IYinkeln eins und tlafelbe ift,) blols: tlii: Crri;fw tler
Sehne tlides fJreitenunterfchiecles, un:l nichi die
g a m e Entfernung beiiler Stzdte won eiiiander., iciiiflnfs habcn. ITt .daher i n Figur 6 , 'L'clf., 11, H S
dcr Meridian von Iialle, S Norden, E Berlin, ( e s
liest u n t c r ddr Ebcne der- Projection welche 11er
Horizoiit von € k l l c fey,) BP clcr 13urclifclini:t ilcr
Ellcne tles Parrillclkreifes von Ecrliii mit tlc~n110rizoriie 1-011 Halle, untl alfu H/3 dcr Urciieiiunterfchieil yon Berlin uncl Ifalle;, ferner i\i der Jlittelpunlit tlcs Xordlichts, unrt W n tler Durchfchnitt tlcs
'Verticalkreifes; worin cler BeoIxichter i i i tiillio
cfas Xorcllicht, L!i, mit Clem HorizonJe von Halle ;
io i l t dns parallactifche Dreiech , wclcbes unfrcr
beobacktetcn ParaUn x e des Elitte!puol< ts c!cs Sordlichts entfpricht, nicht tlns Dreicck H N R , fonclern
H:v@, worin cler Parallaxe bei N niclit die-Entfcrnung Bcrlins yon Halle, fonclern niir il.?r Breitenunterf(:liietl beicler Orte I { @ , oder delien Sehnc
gegen iiLt\t ltteht.
In tliefem Dreiecke kennen wir Folgzncles :
I. (lie !)co!)achtetc P.ira!hxc des >Iittcl~:rnkts <IPS
Sordlichts, odcr t!ie P i r a l k s e nacli tier Verticnle
betrdgt nach mcinerBeftirnmung 3', und mit ihr
hat der LVinkel E i N P iehr nahe einerlei Grofse.
2. Die Seite HP, welche der Breitenunterfchied
'zwifchen Berliri'und H d l e ift; oder , (die Breite cler
Berliner S:crnwnrte 52'' 31' 30", und die der hallifchcn 51' 29' 2;" gefetzt ,) ,H$= xo 2' 6" =
1.5.525geogr. Meilen. 3. D e n Wiiiltel NH@
lamien wir zwar nicht unniittelbar, er ift aber
Icicht aus cler H6he NEin = 'go und clem Azimuth nH$= 14' der XIitte des Xordichts, zur
Zeit unfrcr Bcobachtung, zu berechnen. Es ift
nzrnlich in dem fplijirifchen, be: X recl;:winldigen
Dreiecke. cof. ST = cof. RS coi. RT, und claher
ST, vielches den Winkel N H P mifst, = 23' 27'.
Folglich ift 4. der Winltel H6-M- 153' 33'.
te
Hieraus findet tich dcr Abjhnd des Mittetpunkts des Nordlichts z o u Ilalle z ur Zeit unfrer
erCtcn correlpondireuclen Beobaclitung , ( 7 Uh r 15
H O . fin. U R N
N i n . Berl. Zeit,) oiler H N i fin. H N B
1 3 1 , ~gesgr.
s
Meilen.
-
Es fey nun PH, Fig. 7, der Moridian
P der Pol, H
von
HaIle,
Halle, N der Mittelpunkt des Nordlichts, und C der 3Iittelpunkt cle: Ertle ; fo ift in dem
geradlinigen Dreiccke C H N Fc!gendes bekannt :
der Hslbmeffer cler Erde C l I = 360 geogr. Illei?en; die eben geEuntlene Entfernung des Mittelpunkts des Nordlichts von Halle zur Zeit der erften
3
und der WinBeobachtung H N = 1 3 1 ~ 8Meilm;
k e l C H N i goo
19.O = 1
09'.
+
Daraus findet fich, nach clen bekannten trigonometrikhen Formeln.: erfiens tler M'inliel i.!C 3
= 7" 52' , und eken fo grofs il't tier Dogen ii 0 eines gr.6fsten Kreifes , der a u f dcr Erde tlc.11 Abl'tancl
Halle's von Clem Punlite 0 nlifst, in tlcl'ien %enit11
dcr IVIittelpunkt des Nortllicllts fttruicl; zw i i i r i i s (tie
Entfernung des Nortllichts voui J1ittelpui:icie rler Elrde, Clv= 9IOI8 geogr. Meilen, uiitl d ~ r a i i d:.ittcus
s
die fenlcrechteHiihe dcs IVittelyunlits tles P;ortllir:hts
geogr. AIcilt.11.
ilber der Erdflache, NO = , f j ~ , d
Encllich ift in dem fpli2rifclien 1)rej:ecke P H C ,
bekiarlnt: tier Abftand des Pols von H d c , I ' l l 2 2
33' 30' 36"; der eben gcfuiitlone U o y n IiO =
7 5 2 ' ; untl clas,4ziinuth dcs A'~Iittelpuni;tscIc:; ?;orcilichts nnch ineiner Beolmclitiirig, o J e r cIer 11 ij!kcl
P H O = 14". Daraus ge1)t.n folgciitle k'ur!iicjii el.ftens den Ljingenuii ter fchied zwikh en lid!;:c u I ) ( L
dein Orte 0, i n dellen Zenith der Xittel!~?iiilitcfcs
fin. PH ctbty. H 0
cot
Nordlichts ftanci: cotg. P=
lin. H
--
P E i . cotg. H ; uncl zwejtens die FIitferiinng cliefes
fin. H O . f i n I-i
Ortrs voiii Pole: fin. PO = ---- lin, ,, . liier-
chcn Norwegen. iJnd folglich ftnntl urn diele Zeit,
(odcr ungef5lir utii 6 Uhr 55 Minuten ICongsberger
Zeit ,) cler >l i t t e l pnkt des Xordlichts gerade i m
Sclieitz1punl;tc tliefer bertihmten Bergltadt, 50,8
geogr. Rleilen h o c k
Ich bittc cliriikhe Xaturforfcher, die diefes lefen und denen es vielleicht nicht khw er wcrden
rkrftz, f c h il'achrichten ilber diefes Xordlicht aus
clcni filcllichen Noriyegen zu verfchaffen urn gnti62 Ueichrung, wic weit tliefes Kefultat 'meiner Berechnung init clcr Erfahrung zuhrninen ftimmt.
Eine dinliche Berechnung nacli den Beftiminungeii , welche Herr :Prof. \V r e cl c angenommen
hatte,
(denen zu Folge die P a r d a x e in der Verticale filr Berlin uncl lIallc uin 7 U h r 4 2 Minuten
2erl. Zeit nur hijchftens,'!I
die fclieinbare Hijhe
tles Nittelpunlrts des Korcllichts in Halle abcr 2
6
'
,
untl clas Azimuth delfelbcnaucli etwa 14Obetrug ;)E t h t auf folgencle R d d t a t e : der Winkel NHB=
29' IS'; die Entfernung desMittelpunlits des Nordlichts von HaUe 313, und die fenkrechte Hiihe
derfelben '&er de r Erdflkhc I 77 geogr. Meilen';
endiich d e r Abftand des Ortes tler Erde, in delien
d n i t h tliefer Punkt ftand, von H d l e 15' 45', dah e r deffcn Breite 66$',- und delren Ltinge .
'
O
P
Diefes trifft auf eine Stelle cles i Torclmeers, w e t
che i n einerlei P&llelkrcis mit T o r n e o nordiiftlich von den Ferriirfcheii Infeln mitten zwilchen
Te rne o uncl IsImd, (und gerade iin Meridian von
Paris,) liegt, und hier hitte der hlittelpiinkt des
-
I\lordliphts.um 7 Uhr dafiger Zeit i m Scheitel. .geftanden.
Zieht man in d e i Ebene.des i\'Iericlians, in welchem Gch nach ditfen Berechnungen der hlitte1puiikt des Norcllichts bei unfern Beobachtungen
bcfand , eine .geracle, d i e Erclffiiche berilhrcndelinie INQ, fo ift Q der ffltllichfte Ort auf der Ercle,
in clellin Horizont, (und zwir gerade irn. Nodpunkte ,) darnahls die niirdliche Gran'ze d e s beft5nCN
cof. C fincligern Lichtbogens ftand. Aus 3-
-
~ den Reclet Gch der Bogen O d , 'und zwar 1 9 14'
iultateii der errten, : uud 55' 28' rlencn cler zweiten Berechnung gemiifs. Diefes giebt fiir'Q iin erften Falle eine Breite von 400 u d eiue Steile i i i i
niittell5ndifchen Meere zwifchen Snrdinien und ICEnorca ; iin zweiten Falle dagegen eine Breite von
31i O und eine Ste& etwas nikcllich von :der 'Stadt
Marocco., W i r e das Kordlicht nur an. Orten zu
erkcnoen, wo der h6chftePunkt des bekindigern
Lichtbogens eine Hiihe yon wenighens 8' erreicht
h i t t e , lo wiire der fiidlichfte Punkt, wo U ~ I 7
I Uhr
dafiger Zeit das Nordliclit wahrzunehmen gewefen
wiire , nach-der erften Rechnung S t r a t b u r g , * irach
der zweiten Alicante.
,
Doch ich breche hier ab, da fioh BberFolgerung w diefer A r t erft wittl urthcilen lalfen, wenn wir
andern L3nJern Beobachtungen in eiiugem Detail
erhalten. Dafar hier noch einige Betrachtungen
Dber h s Phanomen aus dem Briefe des Herrn
BUS
Prof. W r e d e, init welchci!.t gesenwlrtiger Aufh t z anfingt.
,,Man hat dieres grofse Narcllicht api anften
Oct. laut der Zeitungeri auch i n Paris untl in Petersburg gefehn. *) In P a r l s zeigte cs fich gerade
wie bei uns, ~ n e h rnach Welten als nach, OCten,
,fOU abcr dort nur 403 eingerionimen haben. Ilt die-fees von der Hiilie zu verftehen, (wie ~ n a nes denn
*) Die Berliner Spener’lche Zeitung, No. 137, (15te
Nor. 1804,) erzdhlt unter der Ueberfchrift: P e t e r s b u r g den 3ofien October : ,,Am 22Ren Octob e r , Abends zwirchen 10 und I I Uhr, hatten wir
hier ein grofses Nordlicht , das aber nur 8 Stunden
dauerte. Der Hirnmel blieb die Nacht hindurch
heitor; aber am andern Norgen h n d lich ein Nebel.ein, der noch fortdauert, und To dick war,
dah man nicht 5 Schritt vor fich leehen konnte.
Das ‘Thermometer kam auf den Gefrierpunkt. bb
Zehd Uhr Petersburger Zeit firnint mit g Uhr Berliner Zeit iiLsl,m. Um.halb zehn Uhr Berliner Zeit
fing,mach Herrn W r e . d e ’ s L o b a c b u n g , ( A n n o .
kn, 7Ly111, 253,) das AuKchiefsen der grauen,
weilien und rothen S t r a l e n an, und. das dauerte
bis 1 1 Uhr Berliner Zeit. Dic Hamburger Zeitungbn k e n das Datum d i e h grofscn Nordlichts
acht Tage fppater, indem in einer Petersburger
N a w c h t vom -3ofien October gelterri Abend a h
d i ~Zeit deEelben angegeben wird. Vielleicht
ilt’ hier nut: oor ncht ~ u g e n . ausgelalbn. Dss
macht u4nigfier-s ,lie KBnigsberger Beohachtung
in dem’. folgr-iden Aufratze mahrfrheinlich.
Gilbert.
Iihwerlich anders auslegen kann ,) fo hatte der Uatcrfchied, urn welchen Paris fikllicher 31s Ucriin
liegt, filr Beobachtm an beiden Urtcn eine Parallaxe von vollen 50° bewirkt, da Qcr oberlte Rand
cles Nordlichts hier urn 10 Uhr eine Hijhe von etw a s niehr ah goo hatte. Diefes gibe, nach nieiner Rechnung, fnl den oberften Raud cjes Kordlichts, als er itn Zenith von B € i ! ; i ~kand, eine lenlcrechte Hijhe von 50,4 geogr. Bleilcn aber cler Ertlflsche. *) Diere Hijhe ftiniint g a z gut mit den
'1
Ein Refultrt, welches zufdliger .leire ganz genau mit dem rneiner errten Bereciinung fcir die
Zenkrechte Htihe des To genannnten Miuelpunkts
des Nordlichts, (S. 103,) iiberein r t i e t . Hatte
der Verfdfer der Porifer Nrchricht, welche Herr
Prof. W r e d e anfihrt , (und die ich nicht gelehn
habe ,) rnronomifche Kenntnae gehabt, l o wurde
ich AnRan! nehmen, reinen Ausdruc!r VOYI der
fcheinbaren H6he der Nordlichts zu nehmel:, und
glauben, er habe darnit den Bogen gemeint, den
daa Nordlicht am Horizonte umlpanate. Da diefer aber die Beobachter weniger intererfirt, als die
Hrihe, To ilf-Herrn Prof. W r e d e ' s Auslegung
nicht unwahrfcheinlich. Der Punkt, welcher mir,
von Hrlle aus, der Mittelpun!<t der Lichtgriinze
des befikndigern Lichtlaumr, und-in fo fern des
w e i t e n Nordlichts zu feyn fchien, hatte nacg meiner Rechnung urn 7 Uhr 15 Minuten B d i n e r ,
(dar iR, um 6 ; Uhr PariTer) Zeit, 5' 6k1. Laoge
ron Paris. Dafs lich indefr auch dort dar Nordlicht mehr nrch WeR als nach OR zeigte, 1&t fich
d zwei Arten erhlaren: Ein Mahi bemerkt Hrrt
Angaben d t e r c r BeoSachtungcn fiberein, die man
i n verlchiedenen Lehrbachern cler Phyfik antrifft,
und welchen ZD Folge die H d i e cles Xordlichts 50
und nielirere Meileti betragen roll.
,,\Venn die Nordlichter in1 niirdichen .Schweden, in Sibirien, u.,f. w., eben fo hoch ftelien,
fo begreife ich niclit , worlnrch clds eigne Gerzukh,
welclies iie in d e n 1tal:cn Nortkindern, zu E’olge
der einftimuiigen A d a g e aller c1or.tigen Reifenden,
W r e d e , ( A n n u l e n , XVIII, 2 5 4 , ) ausdriicklich,
gegen das Ende dabe fich das Meteor etwas von
OR gegen Weft herum gezogen; zweitcn.s ifi es
T&r maglich, dalf nicht der Punkt, welcher der
h d c m iiber dem Horizonte v o n Halle war, Tondern ein welilicher liegender in der Mitte dcs benandigern Lichtfaums war.
Allcrdings nirnmt
das Azimuth des hrichRon Punktes, wie ich es
fand, ziemlich mit d c r magnetiJiilirn Abwrichung
fiberein; wie es aber miiglich feyn follte, clafs der
fcheinbare Mittelpunkt des Nordlichts iiberall , w o
es lichtbar iR, lich irn rnagnetifchen Ncridiane eines jaden Beobachtungsortes zeigan kBnne ,-davon
hrbe ich wenigfiens keinen Begriff. A U C ~
Herr
A u s f e l d in Schnepfenthal Lemerkte, ( V o i g t ’ s
~ a q o t . ,Dec. 1804,) an einem fchmachen Nordlichts, welches dern grofsen vom 2nften October
o m i o Tage voran ging, ( e s zeigte fich ilinl arn
izten Oct. zwirchen 10 und 1 Ulir DimAts, rn;t
bleicher Farbc und aufwarts fchiefscnden S t t a:].
len,) dals mitten zmifdien zwei befonders hellen
Stellen des Horizonts u n g e f h r der m3gnc:ifche
Pol gelegen, und gleicliLun don !Uittclyurrkt der
ganzen Errcheinung ausgemacht habe.
G i 16.
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IQ9
1
begleitet , lieroor gebracht werden foll.te. Mr
Jzucht, ihre Hiihe milffe clort elitweder kleiner
otler ihre Einwirkmng auf die atniofphirifche Luftmafke ganz aufserurdentlich fevn. "
, , h h habe aus diefer Hiihe cles Il'ordlichts von
50 Tvleilen die wrihre Ureiie des unl~/lu"rigerP
LicMbogens, tleffeu fcheinbarc Orcite ungefiihr 30'
war, berechnet. Die Eechiiung giebt fie 26 geoyr.
Meilcn; nehrnen wir k i n e Linge etwa 10 R;lahl fo
grofs a n , lo deckte er eine Fliche yon 261 Quaclratrneilen. Die rneiftcn feuerrothen Stralilen waf e n wenigftens I:' breit uncl etwa 62' h n g ; dies
gieht fill- fie 197 Aleilen Lsnge, 1,3 Meilen Ereite
unil 165 Quaclratmeilcn Fliictie. Hiernnch incgen
LieLhaber cler Naturkunrlc Iicurtheilen, was fie am
Xordliciite hab,-n. "
,,\Venn erkkircrl in der Xaturwifenfchaft etwas
antlcres heil'st,-als eiiie Erfcheinung unter ein heliebiscs , 4 n a l ( : p n lubfumiren, ( Aehnlichkciten erdichtcii ;) wcnn es fagen will, die wahren Urfachen
eincr Naturhc.gci,entieit cliigcheri : lo geftehe ich,
dals ic!i nach zlleiii dein, w a s icli bei tlein von u s
beiderr ge~neinkhaltlichLcobaclltetcn Nordlichte gefeheii h a b e , midi iiicht i r i i Stan& fiilile, eine Erl<liiru:is zti verf![chen. \Vaq i f t die rnit Phosphorlic'nt inetir r:nd iiieiir aiifgiiii1n::i1rlc, tlann wieder
v~:li;~c!l~:ic!t! : i i i ~ . l i i i ri.irrcii Act!:er Gch aufliifecndc,
roth un9 zc!!;;lic!i - wei!i 1eucli:eiiiIe M a & ? \Vas ift
die Ju~il;:c S:i:)Ctanz, vori cler Sie lclbft gelehen haben, tlnfs Gc iich , ohzleich untc:' einer aiiclern Farh c , gpi.:l.!e !'o t-o?:h:lt, \vie :lie 1:e;lc >Iaterie, (tars
he eben fo A uctuirt und ftrahlt, wie diele letztere.
Ich habe niclit fehl gefelien, als ich Ihnen die Eemerkung mittheilen wollte, dafs auch tlic untere
woilceniihnliche hIaiEe lange Strahlen in die Hiihe
trieb, deren Intenfitat ebeii fo wuchs oder glcichram aafchwoll, uiicl wiecler abinhm, \vie die Intenfitst der Gbrigen Strahlen. Uarf man hier.an
Lichtnebel und an I3 e r E c h e 1's nicht leuchteiide
Strahlen tlenlien? So lange es uns beiclen noch
nicht beliebt, die Gegenftlnde aufser uns a priori
2u conftruiren , everelen wir unfre Unwilfenheit
geftehen maffen. Das foll uns aber in cler Zukunft
keine Unehre machen, wie ich denke."
,,M'\eine A d a g e von den ScernJchnuppen, die
fich wiihrend des Nordichts zeigten. (Ann., XVIII,
253,) halte ich nun flir einen Irrt;iuin, und das
uni fo mehr, da jene Mcteore iiisgefaiiimt in der
Riclrtung des Windes fortldioffen , all0 dellriclit in
€ehr niedrigen Regioncn entltanden , wogegen das
ISordliciit nber die Regioncn des Rindes hoch erhaben war. "
,,Seit dcin Xordlichte hatten wir hier bis zum
8ten Nbv. h l i r ltalte Witteruiig und berthdigen Oftls
die Luft eine Bewegung
wind; erft d s t ~ ~ l i el-hielt
aas Sfidweft, uncl wurtle feuchter uiid wiirmer. "
IJehrigcns hat fich elit? alte Sage, dafs Sordlichter
Jialte b e h i t e n , cliefes >]ah1 Iwwihrt, cla die Keujahrszeit Gcli clurch 1:eftige anli~ltendeKdte auszeiclinete, (fie ltieg hicr i i i i Frcicn cin P a x Aiahl,
do& nur auf Lurze Zeit, Lis cuf
2x3R.)
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