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Bereitung des Terpenthinlhydrats und einer noch nher zu bestimmenden aus dem Terpenthinle ausgeschiedenen Substanz.

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&Ian lafst durch Terpenthinbl Chlorwasserstoffgas so
langc streichen, bis sich Kamphcr abzuscheiden anfiingt,
setzt dann das Durchstreicheu des Gases noch eine kurze
Zeit fort, lafst es eine Nacht, gut mit Eis oder Wasser
abgekiihlt , stehen, fjltrirt den ausgeschiedenen Kainplier,
setzt zu der filtrirten Fliissigkeit so vie1 W a s s e r , dafs
es einen Zoll hoch den Boden d e r Flnsche bedeck t, und
stellt die Fliissigkeit a n einen Ort, w o sie nicbt beriilirt
wirrl. Nach einiger Zeit setzen sich Krystalle ab, entweder an den S e i t e n w h d e n des Gefafses, oder sie schwiminen an der Oberflache des Oels; es sind geschobene,
mit vier Flachen zugespitzte, 4 seitige Ssulen. Diesc
Krystalle siod mitunter von weingelber, mitunter von
weilser Farbe. W e r d e n sie ih absnlutem Alkohol aufgeldst und in einem Becherglase d e r freiwilligen Verdunstung ijberlassen, so erhalt man weifse, glanzende,
durchsiclitige Krystalle, mitunter von 3 bis $ Zoll Grilhe.
Sie zeigen einen vollkorntnenen, d e r Lenge der S u l e
parallelen Durchgang der Blstter und eine doppelte Strahlenbrechung. Nacb einer vorlaufigen Untersucbung, die Hr.
Prof. it1 i t s c h e r l i c h so gijtig war, auf meine Bitte, darnit
anzustellen, besteht diese Substanz aus 10 C+”2 H + 3 0 ,
ist also wie das bereits von D u m a s und P e l i g o t untersuchte Terpenthinillhydrat zusammcngesetzt.
2 ) Giefst man in eine Flasche, zu 15 bis 16 TheiIcn rectiticirten Terpenthin6ls, 1 Theil destillirtes W n s per, schiittelt es gut urn irnd uberlrlst d n s Gemischc tler
Rulie, so sublimiren sich nach einiger Zeit iiber der Fliissigkeit a n den WYnden dcs Gefifses Krystalle, theils
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a l ~Nadeln, tbeils von denelben Krpstallisatioo, wie die
vorher bescbriebenen. Die Menge war ZII Sering, urn
sic untcrsucben zu k h n e n . Es hfst sicb aber wobl mit
Recht schliefsen, dafs diefs ein Terpenthinalhydrat ist.
3) Vermischt man gleiche Theile Alkohol und Terpenthinol, setzt dio Mischang in Eis, oder nocb besser
in Schnee, Iafst anhaltend CbbrwaSeMtorfgas dadurch
streichen, bis sich eine Masse weifser Dampfe entwickelt,
die benzoEahnlicben Gerucb verbreiten, fahrt nocb eioe
Weilc damit fort, und setzt die braungeRrbte, stark Cblorwasserstoffd3mpfe aasstolscnde Flhsigkeit in Eis oder in
Scbnee, 80 sondert sich ein weifser krystallisirter K6rper anscheineiid in Tafeln ab, welcber stets von einein
fltissigen Oele begleitet ist. Dieser Kbrper wird abor
bie 6 O C. so
selbst bei einer l'emperatur VOQ - 5 O
scbnell von der Flbsigkeit aufgelbst, oder in ein dickfllfssigeu, zu Boden rinkendes OeI rerwandelt, dafa CB
kaum mbglich ist ibn fest t n erbalten. Giefat man aber
die Fiussigkeit von der krystalfisirtelf Masre scboell ab,
und lafst letztere, indem man das Glas mit Scbnee urngiebt, vBllig abtrbpfeh, so bleibt ein weitsee, sebr Ieicbtes Haufwerk von Krystallen zurlick, die den Geruch
des 1erpentbioOls behalten. Die Quantitat ist aber, selbst
bei angewendeten gr8fseren Mengen, utibedeittend. Uebergiefst man bingegen die achnell von der Flussigkeit getrcnnten Krystallc gleich nit absolutem Alkohol, so tost
sich ein Theil davon untcr Ausstofsuog von Cblorwasserstoffdsmpfen auf, es s i n k t das erwahnte scbwerere Oel
zil Roden, und eine lirjstallinische, blsttrige Masse bleibt
zuruck, die man scbnell an einem klihler, Orte abtrbpfeln
L i k und dann zwischen Ldschpapicr trocknet. Sie ist
zerreiblich und fetlig anzufuhleo. Ucbcrgiefst man das
Oel mit absolutem hlkobol und setzt es in tlacbeo GeRfsen der Luft aus, so krystalli9it-t ein Tlrcil der vorhin
erwabnten MaJse Iieraus.
Man trennt dicse durch bloGes Abgiefsen und Abtrapfeln von der FIUssigkeit, be-
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hantlelt den Rtickstaod a d s Neuc mit Alkoliol, und verrrandelt allmlilig, bis auf einen gcringcii Ruckstand eincs braunen Oels, alle Pliissigkcit in diese feste Substanz, welcbc man zwischen LBschpapicr trocknct. Beidc:
Rlasscn sind in kaltem und warmeni Alkohol liisliclr. In
f l x h e n Gefifsen krystallisiren aus der warmen, alkoholisclren Fliissigkeit, selbst nach 3- bis 4 fachcr Krystallisation, w e i k Nadeln von schilnem Scidenglanze , dic
liciiie Endspitzen zeigen und einen starken Gchalt von
Chlorwasserstoff andeuten. LBst man dicse wicdcrum
in Alkohol auf und u b e r l i i k sie in cincui Bechcrglasc
der freiwilligcn Verdunstung, so scheidet sich das obcn
erwzhnte Oel aus, in welchem Krystallc des siib 1 erw ~ h i i t e nTerpenthinirlhydrats schwimmen. Ueber die Zusarnmcnsetzung dieses Oeles entlralte ich mich vorlaulig
alles Urtlieiles, d a ich diese Versuche bei einer giinstigcn Temperatur mit bedeutenden Massen zu wiedcrholen und a d gleich zusammengesetzte O e l e auszudehnen
gedeiike. Ich begaiiee mich daber mit d e r Anzeige dieser willkiihrlichen Bereitung des Terpenthindlhydrats und
der Bereitung des andern Kbrpers.
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