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Bericht ber den weiteren Erfolg der in Schlesien unternommenen Beobachtungen von Sternschnuppen.

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IX.
Bericht uber den weiteren Erjblg der i n Schlefien
unternommenen b'eobnchtunxen von SternJcchnuppen.
Aus einem Schreiben von
E. J. SCHOLTZ,
PhiloC Stud. in Breslan.
M i t e i n e r N a c h f c h r l f t d e s Prof. B r a n d e s .
D i i r c l i Ilire SiitiSe Anfnahme rneines Berichts, iiber
die unter H m Prof. Brandes Leitnng i n diefern Friihlinge angefiellten Sternl'chnnppen - Beobachtungen, in
das dieCsjaliriSe 6te Stiick Ihrer Annalen, u n d durch
die liebreiche Anfn~unterung wonlit Sie m k l i beehrt
]laben, halte ich micli fiir verpfliclitet Ihnen einigo
vorltiufige Nachrichten von iirderen Herbfi Beobachtllngen u n d ihrern Erfolge vorzulegen.
Es h a t zwar auch diefsmal die Zalil der Beobachtiinsen iund Beobachtungs Orte den Erwartmigen
nicht ganz cntrprochen, doch ifi i m Ganzeii bei wcitern mehr gel'chchen a h im Friihlinge, u n d icli glaitbe
beliaiipten zii diirfen mit gliickliclrerem Erfolge.
Aiifser in Brednu wurde nocli an 5 bis 6 andern
freilicli nicht immer
Orten Sciilefiens beobachtet
gleicllzeitis a n allen. Al1cll aiis K ~ ~ C
find
Z BeobacliU
tiingen yon Merrn K r z y z a n o w s k y eir~gegaiigen,
die L h r r~rgfiil~i,n
nnt;cfiellten d ~ I-Irn
s
L o I; r 111 a 11 11
in Dresden ~ i i c l r tZ L L gederikcn, welclie I'clio~idurch
Hire AIimleil (St. 10. S. s i 5 ) bekannt find.
Die vcrtinderliclic W-itteriing war aiicli in dicl'er
,
-
-
,
,
452 j
,
Periodo den Eeobaclitungcn
i d m e h r nocL h e r
Correrpondenz nngiinfiis; docli entfclitidigten uns dafiir das ungleich zalilreicliere Erfclieinen, uiid die Ciriih e u n d Helligkeit der Sternfclinuppen, namentlicli irn
Aiifang Aiisufis, l o wie a m Elide Septembers und Anfang Oktobers.
D i e Beobachtungen Iiegen zwar nocli unbereclin e t d a , urn aber die correfpoiidirenden obenliiii auszumitteln o h n e der Bereclinung ZLI bediirfeii, haben
\vir nns dcr Hiife eines Himmels-Globus aiif folseiide
W e i r e bcdieiit: Zwei dzr Zeit nacli iibereinfiimmende
Beobaclitungeii kaniicii niir dann wirklicli correfpondireii, wenn dic Gefichtslinien, die yon jedem d e r
beiden Beobaclitunssorte nach d e r Sternfclinuppe in
ilirem VerKcIiwiiidungs P u n k t e gericlitet find, m i t
J e r Standlinie zivircllen den beiden Beobaclitungsorteii
e i n Dreieclc einlXiliefsen. Es miifleri alfo die heiden
E b e n e n , welclie dnrcli die Gelichtslinie des eiiien i i n d
,
-
des andern Standpuiiktes und zugleicli diircli dio
,
Standliiiie gelien zufaniinenfallen, oder da die Feli1cr d e r EeobaclitiinSeii &elks niclit gcnau vcrfiatteii,
niir To vie1 voii einander abweiclicn, 01s die niuthmaCsliche Feliler GrYnze anziiiieliiiien znlal'st.
N u n darf m a n aber bci fo oberflscliliclien Beftiinmuiigeii, ale m a n iiatliig hat, iini iiLer J i c Corrcf'poiidenz zwcicr Sternfclinuppen Beobaclitun~ciizii entfcheidcn den beiden Ueobaclitiiiigsor~en wcnn lie
iiiclit allzuweit v o n einander liescn, eincrlei Horizont
-
,
-
,
beilegen. Man fielle JaIier den Himmels-Globus n a c h
d e m Mittel der Polhalien, iiiid d e r Zeiten, an beiden
cn
f i l i d , uiid beOrten \vo die ~ ~ e o b a c ~ i t n n ggemacht
iiierlre daiiii aiif Iiiiieni I-Iorizonte zwsi eiiiaiider dia-
I 454 1
Zeit ulid Miilie dem Hecllner erfpart, wenn aus d e r
&Ill dcr Beobachtiingen die zienilich gewifg corre-
,
~ d Mcnge andelpondirenden Iierausgehoben ~ u cine
rer, \velche fich Ionft erfi nach der Bereclinung als
niclit-correfpondirende ergeben wiirden von ilir ausgeTchlolTen werden.
D i e V e r g l e i c h u n ~nnrerer Herbfi Beobaclitunpn
IJacli der angcfiilirten Methode h a t gegen 100 CormSpondenzen geliefert welclie Anzalil diircli die nocli
unverglichnen 211 Ende Septcmbcrs u n d Anfang Oktobers angefielhen leicht anf melir als 150 g c f i e i ~ e r t
werden diirfte. Sollten hiervon ancli zwci Dritthrile
v o r d e r firengeren Bereclinung riiclit befiehen, To
Ileibt der Refi doch immer nocli der BeaclituiiS wertli.
Zn dcn Bcrechnungen, welclic icli biclier nebfi
,
-
,
,
meinem Frcunde Hrii F c l d t allein fibernommen hatte,
werden ficli dielesnial m e h e r e TIieilnelilner finden.
Sie find indefs Ib zeitraiibend, dafs Gcli ilire Eeendiguns nicht Lobald erwarten Idst.
Naclfch-iJt tles Profeffor B r n n d e s
,
diefe Beobachtungen, dai Hnnfieen'l'che Werk , und ein BlindenThermometer des Mechanikus Klingert betreffend.
Da Sie lo giitige Tlieiliialirne fiir unlre Bcobachtungen der Sternklinnppen SezeiSt Iiabcn, fo wird d e r
beiliegeiidu kleiiie Cericlit iiber dcn weitcrn Erfolg
delTelben von H r n Scholz Ilklien niclit unlicb repi.
Icli IiofTe, dars die B e r c c h n u n ~ ,wozu ficli eiiic griifscr e Anzahl meiner Zu!iSrer vereinigcn will, i n eincii
rricht ZKI Srorsem Zeitranrnc vollendet werdcn wird,
u n d es wiire I'chon nielir darari gelcltelicn, weiin iiiclit
a:ic!rc 9 r l e i t t . u nnd Studien
wclclie Iiiciit p n z h i
,
I 455 1
Seite ScleSt werdcii kiinncn*, die Zcit fiir dicfe Arteit
belchrankten.
Ucberdem lege icli I h n e n bui einen kleinen a u f 4
Quartfeiten gedriickten Aliflatz von H r n Mechanikus
K1 i n 6 e r t der wie ich lioffe, k e n Beifall habcn
wird : Anzeige eines neii erfimdenen Thermometers
,,
,
,
z u m Gebraucli f i r Blinde", nebfi Zeichnung [ i n natiirlicher Gr&e auf eiiiem Folioblatt.] Breslaii 1823.).
Dio Pr'acliricht, welche d e r fo f e h r verdiente H a nf i e e n i n dem letzten Hefte Ilirer Annalen von dern
gcringen Abfaiza feines wiclitigen W e r k e s giebt, und
die BeforSnifs, dals bei lo geringer Theilnahme d e r
deutfclchen Gelehrtcn a n den1 Gcdeilien wiclitiger Unterfnchnngen der zweite Band viclleicht nie erl'clieilien nitjgtc, veranldst mich Sie zii bitten, dafs Sie
& c ] ~ diircli die Annalen zu einer Sabl'cription aiif dcn
*) Eine hohle, I par. Furs lange, 4 Pfund Qiiecklilber enthaltende
eiferne S i u l e , mit Fufsbrett und luftdicht auf ihr gefchraubtern eifernen Querbalken, der an jeder feiner beiden linden
eine feakrechte 6 Zoll Iange Rshre trsgt, ,und dazrifchen das
i t w a s l5ngere Stiick, w o r m ein nach ReaumUrTchen Graden
eingetheilter 7 par. Zoll im DurchniefTer haltender Kreir angefchraubt iR, an welchem ein Zeiger den Thermometerffaird
nachiveil?. An dem obern Ende diefes Stiicks befintlen fich die
Pfannen f i r die zf Zoll im DurchmefTer haltende Rolle, deren
A x e den Zeiger trzgt. Das QuecLfilber der Siule neht mit dcr einen Rrjhre in freiet Gemeinfchaft, und M g t flier einen yon der
Rolle an einer feinen feidenen Schnur herabLBngenden lsnglilichen eifernen Kegel, welchem ein ahnlicher Ieichterer, a m
anderen Ende der Schnur in der ziveiten Rbhre hingender, das
Gegengewicht hilt. Beide R6liren haben Deckel mit einein
kleinen Loche, durch das die Schnur geht. MittelR diefer bewegt das i n der R6hre neigende oder linkende Quecklilber die
Rolle, uud tuacht den Zeiger an deren Axe langr der ThciIuog der
[
436 1
s w e i t e n Band einlnden miigten, u m
Drockkolien zii ficIiern.
fo wenighens die
Als erfie Subrcribenten dazu
bitte i c h Sie vier Perfonen und ijffentliclie A n l i d t e n
nufzuzeichnen, welche h e r i n Breslan den erfien Tlleil
befitZen; icli hoffe noch nielirere anziiwerben, uiid
wiinCcIie, dafs Gcli anch an andcrn Orten dicjenigen,
denen g r i i n d h l i e Fortfchritfe in den WiKenfcliafien
werth h i d , zii gleicliem Zwecke verejnigen magEs I'clieint inir aber nuch, dafs unfre gei e n *>.
lelirten Zeitnngen auf fo wiclitige W e r k e nicht gmiig
Rfickficlit nelimen ; i c h eriniiere micli wcnigfiens
nicht eino andre Aiizeige VOH Hanfieen'e W e r k e geIefen zu hnben, a h die i n der Mallc'l'chen Liter. Zeit i q . Solltc Gcli iiiclit ein Jeutl'clier Bnchliiindler find e n , d c r IIrn Hanfieen das gallZe F'Verk a b n i h n i e ?
Bei billigeni Prcife diirfte eiu Colclier urn den AbI'atz
wold niclit verlegen r e p .
-
,
Kreisfcheibe umberlaufen, an derenKante, dieferTheilung entfpre&end, ZShne undStihe zum Flihlen fur Blinde eingefchnitten find,
in die ein Ieichtrs vomZeiger vorw-lrts zu fchiebendes aber niclit
zurickgehendes Mefingblech cinf8llt. wodurch das Iultrument
zugleich zu einer Art von T h e r m o m e t r o p p h e n wird. Zur COUtrolle i R ein gewijbnliches Thermometer f i r Seliende angebracht. Bei der grofsen Oberfllche und gutcn W i m e l c i t u n g
des Eifens, roll diefer Tliernionieter fo empfindlich wie ein gewShnliches reyn, und bei einer Temperatur-Jirhahung vom Fro&
bis zum Siede-Punkte des WaKers, die QueckGlber-Fliiche in
der kleinen RBhre einen Raum von 4 Zoll, und alfo der Zeiger
auf der Kreisfcheibe einen Raum yon 12 2011durchlaufen. G.
*) Von Leipzig, Berlin und Prag pus find mir fchon mehrere
AuftrBge ' auf das Hanlteen'fche W e r k zugekommen, und ich
bitte die Freunde d e r Phyfik, die es zu dem billigeren Preife zu
haben wiinfchen, mir dieres bis zur OkermeKe oder wn'Pliread
Gilb.
derfolbcn wiik-n zu laflea
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