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Bericht ber eine das subhercynische Hgelland betreffende geologische Untersuchung.

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XVII. Bericht iiber cine das subhercynische Hiigelland b e t r e f f de geo Zogische Untersuchung
dcs Hm.FrapoICi.
Hr.
F r a p o l l i aus Mailand hat in der Sitzung der
Kiiiiigl. hcaclemie voin 30. Juli d. J. einc gcologische Karte
des sicli zwischen der VVipper und der Holzcininc erstrekkendeii subhercynischen Hiigellaiides vorgelegt. Diese Karte
ist iin MnaCsstabe von y a & n
nach den neuesten voin Staate
bewirkten Aufnahmen, und mit vielseitiger Herichtigung dersclben gezeichiiet ; die verschiedenen geologischen Mnssen,
SO \vie dercii Uiiterabtheilurigeii, sind daselbst zuin Bchufe
eiiicr Bestiinmnng der Diluvialbilduiigen init der gr6Cstmiiglichen Sorgfalt anfgctra I;en.
Urn das riclitige Verliiiltnifs der iiufscrcii Oberfliiche zu
clcn geologisclicn Destandtheilcn des Bodeno dcutlich hervorzuheben, zeigte der Verfasser inehrere von ihln trigonometrisch geinessene und aufgcnommene Durchschnitte,
worunter eincr, der zu wiederholten Malen das Streichen
aller geologischc:i Gebildc des utitcrsuchtcn Landstrichs
qiier durchwtzt. Zur Grundlnge dieses Hauptdurchschnitts,
clcr sich von der Hofstrsppe bis ziiin Hakelwalde in einer
Lange von iiielir als zwei und ciner halbeii deutsch-geographischen Meile crstreckt, hat der durch (lie Arbciteii
von V i l l e f o s s e und von H o f f i n a n n hcreits beknnnte
Wasserspiegel der Bode gedient. Dersclbe Durchschiiit t
ist auf ,-T inn der Natur uiid init einfachein Hi)beninaafsstabe geieichnet ; die Mcssungswinkel, die Neigiingswinkel
der Oberflache , die Griinzeii der geoIogischen Abtheilungen aiif denselbeo, und die Winkel des Einfallens der
Schichteii sind darauf angegeben.
Als ein Beispiel und zur Berechnung der durch die geo
logischen Denudationen vou den steheiiden Schichten abgerissenen Massenmenge hat Herr F r a p o 1I i die Durchsclmitte eines Trapez, dessen Seite etwa 500 Ruthen lang
30 *
(5,
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ist , milglichst genau aufgenommen. Zu diescr Berechnung
ist eine dazu-am besten geeignete Stcllc gcwahlt, wo die
iioch stehenden Ueberreste dcr zerstihteii Schichteii sich
deln Auge des Beobacliters als uiiwiderlegliche Zeugen der
grofsen Catastrophen dnrbieten. Dadurch wird eine, wenn
auch niir aniialiernde Schlitzung des Verli~ltnissesdcr nbgeschwemniteii Masseri zu den aiigeschwemniten Gebilden
des platten Landes miiglich. D e r Verfasser hat hier ei.
nige auf bestiinintc Beobaclitung gcgriindete Zahlen gegcben, welche in Bezug auf Deutscliland als Beitrag dieiien
diirftcn ZLI einer allgemciiien Berechnung, \vie sie dcr i n
allc hiihercn wisseiisctinftliclieii Fragen ticf eingreifende Geist
eiiies groten L)eutschen schon IGngst fur Frankreicli entworfen hat.
Viele iiach vorlaufigcr ncstimmung der Winkel, und
cler Geiiauigkeit wcgen durcli Vierecke voin Verfasser selbst
aufgenommene Landschaften, Uinrisse und Vignettcii dielien zur Erliiuterung und augcnscheinliclien Vergegenwartigung dcr merkwurdigercn geologischeii Vorkorninnisse. Unter dicscn giebt eiii Panorama deli perspectivischcn Ucberblick eines g r 0 h 1 1 Thcils tler untersuchtcn Gegend; den
Harz, Blankenburg uiitl Dallenstedt zu seiner Hechten,
Halberstadt, den Huy- und HakelwaId zii seiner Linken,
sieht inan vor sich a u f diesem Pnuorama deli gaiizcn zwischenliegeiiden Lniidstrich iu einer Eiitfernung voii inehr
als vier Meilen. Neun gleichlaufendc Miigelreiheii leiten
das Auge des Beobnchtcrs iiacIi dein fernen Hintergrunde.
Diese Kelten, gleich unzersttjrbaren Merkinalen der grofsen
IVirkungen der Auswaschung und des stcten Uebereinstimmens des aufseren Reliefs niit den innereii geologischen
Verhzltnissen des Bodens, gebeii dein Forscher eiuen Wiuk.
iiber die Art, nacli welcher die Natur in der allmaligeti
Gestaltung der Erdriiide zu W e r k c gegangen.
Aus den vorgelegten Arbeiteii des Hm. F r a p o l l i ergab sich, dak er seine Beobachtungen auf die vier folgenden Hauptpunkte gericlitet hat:
1 ) Auf eine monographische Beschreibung des untersuchten Landstrichs.
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2) Auf Vorkoinmnisse, welche zu vielseitigen Betrachtungen uber die Lage der neptunischen Schicliten und ihres
Verhaltnisses sowohl zu den allgemeinen gcogenischcn und
geomorphischen Bewegungen der zusammensetzendeii Theile
unseres Erdballs, aIs auch zu deli massigen otIer plutonischen Gebirgcn fiihren.
3) Auf die Untersuchung der Ursachen, wclclien man
die Entstehung der Gypsc, des I)oloniits, des Steinsalzes
verdankt.
4 ) h u f die Frage : W a s eigentlich die Diliivialbildungen seyen; ob es eine oder inehrcre gebe; woher sic kominen, und wie sie auf einauder gefolgt seyen.
W i r werden im nachsten Hefte auf cliese Arbeiten zuriickkommcn, und eine Darstellung der Hauptscliliisse gcben, zu welchen Hr. F r a p o l l i gefuhrt wurde.
'
XVIII. Meteorologische und lypsometrische Beobachtungen nus Guatemala; uon Hrn. B a i l l y .
( A t i s rinem Sclireiberr an Hrn.
A.
v.
Htrmholdt.)
G u a t e n i a l a , 23. April 1846.
-
I n der Voraussetzung, dafs die Resultatc ciner Reilie
mcteorologisdier Beobaclitungcn nus eincm Lniidc, welches,
obwohl zwischen zwei andern in Ihren Werken so trcfflicli ~;escliildertenliegend , doch noch von kcincin wisscnscliaftliclicn Reisenden besncht worden, und in Europa niclit
so bckannt ist als es zu seyn vcrdient, Ilincn angeiieliin
seyn werden, wird es, glaube ich , keiner Entschuldigung
bediirfen, wenn ich Ihnen einen Abrifs von Thermo- und
Barometer-Beobachtun~eii iibersende, die icli wiilireiid des
Ietzten Jahres in dieser Stadt angcstellt liabe.
Schon fruher hatte ich, so vie1 ich lionnte, derglcichen
Data gesanimelt, und sie fur eine Periode von zwei Jahren in regelinafsige Tafelii gebracht; allein spGter, i. J. 1629,
verlor ich alle nieine Piipiere in einein rler vielen politi-
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