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Bericht ber eine Vorrichtung welche man bei der Dampfmaschine in der pariser Mnze angebracht hat um den Rauch zu verzehren.

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IT.
B E R I C H T
;rlber e i n e V o r r i c h t u n g , retelche m a n b e i
d e r D a m p J m a f c h i n e i n d e r . p a r i f e r AuCnz e a n g e b r a c h t h a t , urn d e n R a u c h zu
verzehren;
algeftattet d e r erften Klaffe des Inftituts
a m 16. Jan. xsop
von
P
R
O
N
Y
*).
D e m Auftrage d e r Klaffe zu Folge haben \vjr,
H e r r G u y t o n d e M o r v e a o und i c h , die Mjttel unterfucht., durch die es H e r r n G e n g e m b r e
be j d e r Danipfmafchine , welche die Streckwerke
jn d e r parifer hliinze treib t, dahin zu bringen gefucllt hat, dafs d e r Rauch vollfhdig verbrannt
Iverde. Wir wollen zrierft diefe Mittel befchreib e n , und dann von dem Erfolge r e d e n , den Herr
G e n g e m b r e durch fie erhalten hat.
D er untere Theil d e s Kerfels cler Darnpfmafchine hat eine Gefialt, welche durch Umdrehung
cines Trapezes entfieht; oben Ifiuft e r in cine
Halbkugel aus. Die FeuerftPtte unter dern KeffeI
ift dem zu Folge kreisrund, und d e r Roft ejn jn
de n I<reis ejngefchriebenes q u a d r a t .
D e r Thiir
*) Frei bearbeitet iiach deu Annul. de Chim. F h r . 1839. r o n
G 1 1 b e rc.
Annal. d.PhjGk. B.32. St. 3. J. 1 9 9 st.?.
u
d e r Feuerfiatte gegen iiber ift die Miindung des in
dem Mauerwerlte angebrachten Circulations -I&
nals, i n welchem die Flamme rings um den Keflet
einrnahl herum geftihrt, und clann i n den fenkrecht auffieigenden Rauchfang geleitet wird. Unt e r dem CircuIations Kanale befinden fich in demfelben Msuerwerke noch zwei andere fiets unverichlolfene Ikmale, die fich a u t e r h a l b zu beiden
Seiten d e r Tliiir d e r Feuerftitte, und innerhalb
a n den entgegen gefetzten Seiten d e r Miindung
des Circulations-IEanals, iiffnen, nachdem fie i n
entgegen gelettter Richtung , jeder um die H d f t e
des Keffels, herum gegangen find.
Ift die T h i t r d e r FeuerfiHtte gefchloffen, fo
vereinigen iich die beiden Luftfirijme , welche
d u r c h die beiden zuletzt erwzhnten Kanale i n die
Feuerftatte hinein gefiihrt wcrden, in einen einzigen Luftftrom, der zugleich mit d e r Flarnme
in den Circulations- Kana1 hinein dringt.
Der
noch nicht verbrannte, dunfifbrmig mit fortgeriffene, T h e i l des Brennmaterials, welcher den Rauch
ausmacht, und cler noch eine hinlinglich h o h e
Temperatur h a t , urn fich des Sauerftoffs der atmofpharifchen Luft zu bem5chtigen , verbrennt
nun, bevor e r in d e n fenkrecht auffteigenden
Rauchfang gelangt, u n d i n diefen tritt nichts aIs
t611ig durchfichtiges Gas.
Der beim Verbrennen des R ~ U Cfich
~ Sentbindende WBrinefioff triigt
Diele Wirliung
zur .Hittang d e s IhCieIs Lei.
dauert fo lange f o r t , als die Feuerfiiitte verfchlof-
c
295
1
fen bleibt; fo lange man fie aber geoffnet erh;]t,
um Brennrnaterial nachzulegan
entweicht d e r
Rauch unverhrannt.
Wir haben diefe kleine Un~ o llk o mr n e n h e it
be nut z t, urn uns von d e r vollea Wirkfamlceit d e r
Vorrichtung des Herrn G e n g e rn b r e zu iiberzeug e n , inden1 wir von einem d e r Hijfe des Miinzgebaudes a u s die obere klfindung des zur Dampfmaso
fclline gehorigen Rauchfangs beobachteten.
bald man die Tliiire der Feuerftatte ijffnete, fiieg
ein clicker fchwarzer Rauch h e r v o r , und verfchwand fogleich, als man die Thirre wieder verfchlofs; die W r k u n g erfolgte dem Anfcheine n a c b
augen blicklich.
IVit fehen hier alfo ein eben fo untrilgliches als einfaches Mittel, die Wohnungen in
cler Pr’zhe einer Dampfrnafchine von einer fehr
grofsen Unannehmlichkeit zu befreien, die rnacht e , dafs man diele Marchinen fiir eine Geifsel
Da d e r Ofen d e r
d e r Kachbarfchaft hielt.
Dampfmafchine i n dem Miintgebiiude nicht urlpriinglich zurn Verbrennen des Rauchs eingericht e t ift, lo hat e r noch die kleine Unbequemlichkeit, dafs er tviihrend d e r fehr kurzen Z e it,
clie man zum Nachlegen des Brennmaterials hraucht,
fiauch gieht. Diefe Unannehrnlichkeit wird fich
indefs fehr leicht vermeiden laffen, wenn man
dern O fen die Einrichtung tlerer giebt, die u n te r
dern S ain en Achanor (fctuler Heins) bekanrit find,
in vielchen das Feuermaterial yon felbfi aus rlem
UO
fo genannten T h u r m e o d e r Schachte nachfiillt, fo
dafs die Feuerfiatte imrnerfort verkhloffen bleibt.
- H e r r G e n g e m b r e giebt Clch nicht fiir den
Erfinder diefer Mittel aus, d e n Raucli zu verzehr e n ; e r L g t vielinehr ausdrGcklich in feiner Not i z , dafs e r von den Vorrichtungen, welche die
HH. C l e m e n t und D e s o r m e s i n derfelben Abficht i n den Oefen i h r e r Alaunfabrik zu Verterit?
angebracht haben, Kenntnifs gehabt habe.
Er
h a t indefs das Verdienft, fie bei uns zuerfi bei den
Dampfmakhinen eingefiihrt zu haben.
Rauchverzehrende Oefen kannte man fchon
V O r langer Zeit i n Frankreich.
In einern d e r erfien Biinde d e r Schriften d e r parifer Akademie d e r
Wiirenfchaften , welche vor ihrer End - Organifation, die in1 J. 1669 Statt gehabt hat, erfchienen
find, findet man die Befchreibung eines folchen
Apparats, d e r feinen Zweck fehr g u t erfullte.
H e r r D a 1e s m e hatte fie d e r Akademie vorgelegt ;
von ihm werden i n den verfchiedenen Werken cler
Akademie mehrere Erfindungen erwzhnt oder bek h r i e b e n , u n d er fcheint ein fehr Gnnreich.er und
erfinderifcher Kopf gewefen zu feyn.
I n einem
umgekehrten, aufrecht fiehenden Heber , brachte
er die Feuerfiatte in dem kurzen Sclienkel a n ,
und d e r lange Schenkel diente als Rauchfang. Sobald diefer lange A r m durciihitzt war, entftand
ein Luftzug, d e r \-on dem kurzen zu demlangen
Arme ging und die Flarnme in die Feuerftatte zuriick fiihrte, fo clafs fie unter den Roil herunter
f
297
f
fchlug, und fo d e r Rauch voilkommen verbrannt
wurde. L a h i r e hat fiber diefen Prozefs D a 1 e s
m e’s Verfuche angefiellt, und eine Notiz davon
i n Clem Bande vom J. 1669 eingerfickt; auch befchreibt B o e r h a v c in feiner Chemie diefen Prozefs, den man feit dem 17. Jahrhunderte mit Nut.
zen i n mehrern Fabriken eingefilhrt hat 7 . D a 1 e s m e’s Ofen il? von der A r t derer, welche inad
Oefen rnic uerkehrter FIamnte nennt,: u n d ftirnmt i n
der T h e o r i e ganz mit den verfchiedenen neuerlich
erdachten oder wieder hervor gezogenen rauclruerzehrenden (Jurnivoren ) Appardtert uberein.
D e r fichtbare dunkle Rauch befieht bekanntlich aus Theilen des Brennmaterials, welche ver-
-
-
und Yorcellain Fabriken , deren
Oafen i m Wefentlichen die Einrichtung von I3 a 1e s m e’s
rauchverzebreuden Oefen hsben. Der lange Schenkel des
Hebera belteht i n ihnen aus drei kreisruoden iiber einand e r ,fcehenden Gewiilben. und l i u f t i n einen Kegel aus;
die Stelle der kurzen Schenkels verrreren mehrere. a n
den uiitern Cylinder angebauete, eiuige Schuh hohe Parallelepipeden, deren innerer Raum geuau die Scheitlznge des Brennholzes hat, und unten mit dem langen SchenErlt durchhitzt m a n den langen
k e l zulammen hzngr.
Schenkel , dann packt =an die Parallelepipeden mit
Scheitholz aus. D e r Luftzug, der UUII vnm kurzen ZLIM
langen Schenkel geht, zwingt die Flamme dieres Holzes,
fich herab zu biegen, treibt fie und den Hauch d u r c h d e n
Sitz des Vsrbrennens hindurch uud verzehrt letztprn fo
weir, dals .man aus den Oefen dieler Fabriken nie Raiich.
w o h l aber.des Nachrr eine Flamme, heraus dringen fiehr.
Mehr von dem rauchverzehrenden Olen D a 1 e s m e ’ s tindet man i n den belehrenden pyroltatifchen IJtJtrrfwhi1ngen C l a v e l i n ’ s , wclche ich den Lefern in dein 6. Bdnd e dieler Armalen mitgetheilt habe. Jdhrg. ISOO. St. 10.
250 f.
G i ILert.
*) 2. R. i n den Fayence
s
dachtigt,urrd init den bei dem Verbrcnnen &chentbindenden durchfichtigen Gasarten unverbrannt
fortgefahrt werden, weil entwecler der Luft zu
wenig zu dem Brennmaterial hinrugefahrt wird,
oder weil diefes nicht Hitze geniig hergiebt, urn
alles hindurch firiimende Sauerfioffsas zu zerfetZen. Diefem zu Folge werden zu einem vollRHndigen Verbrennen, das von allen Unbeqiiemlichkeiten frei ifi, vornehmlich folgende Bediogungen
erf orde rt.
1) Eine hinreicbend hohe Temperatur, da,
w o die Luft das Brennmaterial berilhrt, urn die
Zerfetzting der Luft zu bewirken.
2) Eine folche Eintichtung des Feuerherdcs,
Jars durch die Thtir deffelben, oder durch irgend eine andere Oeffnung, cin Lufffirom zu dent
Rohre ocler Rauchfange hinzu dringe, clurcli we]chen die beim Verbrennen frei werdenden Gasarten
entweichen.
Die hier Ieitende Theorie kiirnmt
auf die hinaus, aus der man die Erfcheinungen
des D a I e s m e' fchen Hebers erklrirt ; die verfchiedenen Anwendungen befiimmen Jas Verhiiltnif..,
die Lage und die Gcfiaqt der beiden Arme des
Hebers, lo wie die Grdfse, Form und Lage der
Oeffnung, durch welcbe der kurze und det lange
Arm mit einancler in Verbindung fiehen, u. f. w.
5 ) Ein Zuflufs von hinreichcnd vie1 Luft zu
dem Brennmaterial, fo dafs fich d l e datu fiihigen
Theile mit Sauerfioff aus der Liift zu verbinden
rermiigen. Die Erfahruog hat gelehrt , dafs dazu
eine tveit bettiichdichere Mefh Luft erfordert
wird, als wwio gezade lo vieLSauerftoff enthaI-1
ten ill, als hinreicht, den vetbrennhchen H o r p e r
in einen verbrannten zu vertvandeln; nach den
Deobachtuogen des Herrn C 16 m e,at beinahe droimahl lo vie]. E r hat nemlich (unter Bcnutzune;
der Kenntnifsund der Erfakrung, @&he Hr. v o d
M o n t g o l f i e r in tler ICunft, den Effect von.Oe-.
feq zu berechnen, ihre Dimearionen zu befiimm e n und die Theile derCeIbed ihrem Gebrauche
entfprechend auzuordnen beCttzt,) gefunden, dafs
urn 1 Iiilogramrne Holz vollft5ndig zu verbrennen;
ungefihr 10 Kilogrammes Luft, und urn 1 Kilograrnmc Steinkohle vollftlndig ZP verbrennen,
20 liilogrammes L u f t erfordert werden.
Diefes
macht, den Sauerftoffgehalt dcr Luft. F U ~322.ge.7
rechnet , 2,20 Mahl das Gewicht.des Holzes und
4,40 Mahl das Gewicht d e r Steinkohlen. Nun
aber folgert Herr C 1e m e n t aus den Verfuchen
L a v o i f j e r ’ s , u n d L a P l a c e ’ s , denen zu FQlge
too Theile Kohle .beim Verbreonen 251 T h e i l e
Sauerfioff verzehren, und fo vie1 Warme entbind e n , , dafs ,9633Theile Eis gekhrnolzen werdeii,
und aus. den nacb dem C;aJorimecer gefchztzten
ZaZeurs calor$;ques diefer Breqnmaterialien; zu
Folge d e r Hypothefe, dafs die Menge cles entbundenen WSrmeftoffs d e r Menge des. Sauerfioffs proportional ifi, welche das Verbrennen bewirltt ;
d j f s o,SS des Gewichts dcs Holzes und I>GS des
Gewichts der Steiokobleii a n reinem Sauerfioff
-
,
hinreichen diefe verbrennlicben Karper i n verbranote Korper zu verwandeln.
Beide Zahlen
find a b e r wenig mehr als ein Drittel von 0,83 und
1,66. Urn diefe Refultate direct zu verificiren,
h a t Hr. C1b m e n t die Gasarten aufgefangen, welche dben aus dem Rauchfange entwiclien, und e r
Eand, dafs fie Luft waren, die noch faft $ ihres
Sauerftoffgehalts befafs.
D i e Argand'khen Lampen find eine frharffinnige a n d fehr niitzliche Anwendung diefer GrundEatze. D a s Getriebe und die gezPhnte Stange, mittelft welcher iich d e r Docht verliingern und verkiirzen lzfst, fetzeh uns i n den Stand, die Maffe des
verbrennenden Kiirpers imrnerfort nach d e r Meng e d e r Luft zu proportioniren; welche innerhalb
und rund uin die Flarnme zufiriimt; fobald m3n
diefes VerhPltnifs iiberfchreitet , und den Docht
zu weit heraus zieht, entfieht fogleich Rauch. Hr.
C1 e m e n t hat u n s erzghlt , dafs ein Fabrikant folcher Lampen mehrere kleine Locher i n dem glaferqen Rauchfange, unmittelbar unter dem Einbuge (coudure), angebracht habe; die kleinen
Luftrtrijme, welche durch fie hiaein drangen, fetzt e n ihn i n den s t a n d , den Docht weiter heraus
zu ziehen, u n d dadurch die Helligkeit zu vermehren.
Die hier vorgetragenen Grundfitte waren allen Mannern von Kenotnifs, die fich mit Manufakturen abgaben , bekannt , und das Beifpiel d e r
Anwendung derfelben lag ihnen i n den Argand'-
[
501
-j
fchen Lampen vor Augen. Sehr natilrlich rnufsten
fie daher auf die Idee gefithrt werden, d e r Ofenflamrne durch befondere Oeffnungen o d e r Lcitung e n , die fich nie verilopfen, Luftfirbrne zutufuhr e n , urn dem Unzulanglichen des clurch den Rofk
auffieigenden Luftfiroms abzuhelfen., d e r oft von
Noch
Schlacken eingeengt oder verftopft wird.
mehr Aehnlichkeit mit den Argand’fchen Lampen
haben die Vorrichtungen, bei welchen man ded
Rauch in einen engen Kana1 Ieitet, -deffen W i n d e
fo ftark erhirzt find, d3fs darin die Temperatur
des Rauches nicht merklich vermindert wird, u n d
in welche man zugleich durch eigne Zuleitungen
einen Strom erwa’rmter, noch nicht desoxygenirter,
Luft filhrt, darnit fich in diefern Kanale die Bedingungen des Verhrennens vorfinden, nernlich Sauerftoff und hohe Ternperatur. Die verbrendiched
Materien, welche in dem Rauche lchweben , marfen d or t a1sd a n n n ot h wen di g verb re n n en
Die HH. C l C r n e n t und D e s o r n i e s , welche i n phyfikalifchen und technifchen Kenntniffen
gleich bewandert find, haben [chon vor 7 bis 8
Jahren Eiorichtungen d e r erilen Art in ihrer F3brilc auf blauen Vitriol, pr2s de la Gctrre zu Paris, und fpiiter in ihren Alaunfabriken zu Verberie
getroffen. Die Verbindung, in d e r fie mit H e r r n
v o n M o n t g o l f i e r , ’ M i t g l i e d diefer Klaffe, fieh e n , hatte ihnen den Vortheil gewshrt, durch
deffen EinGchten die ihrigen zu bereichern; lie
find inclefs nicht die eirrzigen gewelen; welche atls
c
.
[
c
303
J
ejner To guten Quellc gefcliapft 1iaI)eii. Vor etwa
zwei Jahren befcliifligte Iich H e r r C h a m p y , (Ieq
S o h n , niit tlemlelben Gegrnltan.de bei (ten O e f e n
i n d e r Pulverfabrik zu Ellonne; er zog tlarilber
d i e H e r r e n v o n M o n t g o l f i e r und C l k r n e n t
zu Bathe, untl errichlete tlann, o h n e die Anlagen
zu In Gnrre u n d I‘etlerie gefelien zu Iiaben, die.
rauchverzehrendcn O e f e n d e r . kuinfilichen T r o c k nuns i n tler l ’ u l ~ e r f ~ b r i l c , z uEflonne, tleren E r f o l s
vollfiandig ift.
Herr G e n g e m b r e n e n n t Ceine
Vorrichtung eine Frucht d e r Iienntnils, die e r vog
d e n Arbeiten d e r Herren C l e m e n t , D e s o r m e s
u n d C h a r n p y gehabt h3be; diefen Manoern war e n d a z e g e n , wie Ge verfichern, die hhnlichen
Erfindungeo d e r HH. K o b e r t o n und LVa t t v d lig unbekannt, als fie anfingen, fich mit ihren
r a u cli ver ze h re n d e n 0e f o n z u be fc h s f t i g e n.
Die HH. R o b e r t o n aus Glasgoiv i n Schott:
I j n d nahrnen im Jahre l s o i , alfo k u r z vor d e n
,>rften Verfuchen d e r HH. C It‘: rn e n t und D e so r I I I e s,
a u f rauchverzehrende Oefen in England
e:n Patent.
Ihr Verfahren beftelit d a r i n , uiimittelbar in die Feuerfiaite eine Schicht aufserer L d t
zu leiten, deren Diclte Gch willkiirlich abandern
]c(st mittelrt eines fehr einfachen hIecllanismus,
(:er die Eotfernuog zwei geneigter Eifenplatten
r e g z l i r t , zwiichen die d e r Luftzug hindurch geht.
D e r Raum zwifchen dielen beiden I’latten fteht
mit d e r Armofphire d u r c h eine horizontale Ritze
in V e r b i n d u n g , welche in dein obern Thcilc d e r
.
c
303
3
Ofenthilr angebracht i l l , und an welche die'Platten Ilofseo. Unfer College, Herr P i c t e t , hat in
London eine. kleine Dampfmafcbine rnit tliefem
Apparate gefehen, d e r feinen Endzweck fehr gut
erfiillte, und von dem er in d e r Biblioth. britannique, J. 1782. eine Befchreibung gogeben hat *).
Derfelbe Apparat iTt fpiiter von dem fel. 0 r e i 11y
in den Annales des arts et manig. beichrieben
worden.
Man weirs d u r ch mii n dl iche Uebe r lie f erung,
dafs unfer College, H e r r W a t t ) fich mit den Mittejn, den Hauch i n den Oefen feiner Dampfmafchinen zu verbrennen, lange vor dem Patente tler
HH. R o b e r t Q n befchsftigt hatte; wir glauben
aber n i ch t , dais e r feioe Erfindungen hieriiber bek a n n t gernacht hat. Wenigftens il't davon in lceinem d e r tVetke die R e d e , welche von den Erfindungen d e r Engl5ntler, fo weit fie uns bekannt
geworden find, handeln. D a die HH. W a t t und
B o u 1 t o n, welche das Zufsere Spiel ihrer ?rIafchinen mit vieler Bereittvvilligkeit unrl Hijflichkeit fehen Jarfen , den innern hlechanisriius clerfelben
forgfiiltig verbergen, fo wilrden wir keinen Begriff von ihren rauchverzehrenden Eiorichtungen
haben, hStten fie nicht eine folche Lei tier Dampf-
*]
3ie;e Nachrichten von den Vorrichtungen der
HH. R o
b e r t o n find nicht ganr grnau. Der Lerer Iindet
-
dem
folgenclen Attfratze eine nicht uninterelrdnte Bekhreibung
derrelben vom Dr. T i 1 1 o c 11 in Londoil; die nernliche,
welche Herr P i c t e r an der angefuhrtan Stelle mitge-
t b e h hat.
iu
Gilbert.
malchine zu Nantes angebracht, die in ihrer Werkfiztte verfartigt, und in1 J. 1790 zu &antes aufgeftellt wo rd en i f t , unter d e r AufGcht unfers Colleg e n , Herrn L e v C q u e , d e r den Plan zu diefer
Marchine mit Herrn W a t r felbft gemacht hatte.
D e r . rauchverzehrende Apparat derfelhen hat vie1
Aehnlichkeit mit dem des Herrn R o b e r t on.
D e r Hauptunterfchied befteht d afin , dars in d e r
Mafchine W a t t ’ s d e r Luftftrom unter dem RoRe
i n die FeuerftPtte tritt, Aatt dafs e r in d e r Mafchine R o b e r t o n ’ s fiber dem Rofie eintritt.
D e r erfie Apparat ifi alfo mit auJrechrw Flamme,
d e r zweite mit verkehrter Flarnme *).
Unfer
College, H e r r L e v e q u e , h at uns verfchert,
dafs die Dampfmafchine zu Nantes keioen Rauch
giebt.
Diefees find die vorziiglichfien Nachrichten,
welche wir ilber die Gefchichte d e r rauchverzehr e nde n Oefen gelammelt haben.
Es diinkt uns,
dafs die Herren C l e m e n t , D e s o r r n e s u n d
Cham py
welche in fehr wichtigen Manufakturen rauchverzehrende Oefen mit volleni Erfolge ausgefuhrt h ab en , u n d eben fo H e r r G e n g e m b r e , d e r zuerfi in Frankreich eine raucliverzehrende Vorrichtung bei den Dampfmafchinen angebracht h at, d en Beifail d e r Klaffe vertlienen,
,
’) Hieriti iirt fich Herr P r o n y
, wie
die Befchrcibung im.
Colgenden Auffatte zcigr,
G i l b c r t.
c
305 3
und dafs es wichtfg fey, diere Vomchtungen zur
allgeineinen Kenntnifs zu bringen.
G u y t o n.W.0 r v e a u und P r o II y,
B erichtserfta t t er.
Die Klafre billfgt den Bericht, nimmt den
Befchlufs a n , und giebt den Auftrag, dafs eine
Ablchrift deffelbeo dem Redacteur des Moniteur.
zugefchickt, und er eingeladen werde, ihn in dieZes Blatt einzuriicken,
Delam bre,
beftandjger Secretair.
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