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Berichtigende Bemerkungen ber Metallreduction.

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terscbiede fiir Orte des Continental- und Seeklima’s. Ale
Erlrem nach der einen Richtung miicbte ich das Verschwinden der taglichen Periode in Indien zn gewissen
Zeilcii des Jahres ansehen; welcbes aber die tliglichen
VerSiiderungen des Driickes der L)ampfalmosph:ire in einer weiten Santlwuste seyn mi)gen, machte, ohne Beobachtuiigen feststellen zu wollcn, ein mufsiges Uii~eriiehmen scyn. Das Verhliltnils der Gr(llse der Oscillation
am Tage und. in der Nacht wird nothwendig eben davon
abhhgen.
X I . Berichtigende Bemerkungen iiber liletallreduclion ;
oon
U
N. FP? Fischer.
1.
nter den in diesen Aonalen aufgestellten Ergebnisscn gebiirt arich die Reduction des Nickels diircb- Eiseu (diese Annnl. Bd. 83 S. 265). Indem ich bei der
Herausgnbe ineiner Sclirift : das Verbiiltnils der polaren
Elektricitiit ziir cbemischen Verwandtschaft, Berlin 1830,
die Versucbe wiederbolle, konnte ich diese Reduction
des Nickels oicht hervorbriogeo; ich stellte sie dalier,
S. 144, in der Tabelle als zweifelbaft dor. Nunmehr
aber, und nachdcrn ich unter den giinstigsteo Urnstanden
durch Kocheu von reinem Eisen in der salzaauren Aufliisung des reinen Nickels keine Spur einer Reduction wahrnehmeri konute, miifs icb meine Beobachtung, des in meinem Tagebuch dorUber Angegebeoeo uogeaebtet, als falech
erklaren. Diese Angabe, vom Januar 1827, lautet wartlich: mvon allen Metallen bewirkt Eisen allein uach langer Einwirkune;, bei erbohter Teuiperatur, die Reduction
einer geriogen Meoge Nickel, welcbes eicb an der Spitze
des Eieendrahts mit Metallglanz anlegt. Dieser Uebenug
abgekratzt, zeigt sich magnetisch, nod bildet mit einem
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Trgpfchen Salpeters5ure eine griinliche Aufliisung. (8 D e r
Griind meiner Tauschung lag in dem unreinen Zustand
des angemandten Eisens sowohl als der Nickelaufliisnng,
und n i e leicht chrch solclie Verunreinigungcn Tauschungen geschelicn kihnen, habe ich so wie friiher in diesen
Annalen, so auch in der angefubrten Sclirift (S. 91 u. f.)
umstiindlicli angegeben. In dieser Bezieliung verdient die
vor einigrr Xeit wahri;enommene Reduclion des Kopfers
durch R'ickel angefiihrt zu werden, welche stattfilnd als
icli auf ein Stuck kupferhal tiges Nickel eiiie unzurcichcnde
Menge Salpetersiiure bis zur vollkomiiienen S%ttigung einwirken liefs, das unnuf;;elbst geblicbene Nickel war rnit
Kupfer g u m iiberzogen, obgleich das Nickel an und fur
sich, wie ich auch angegeben liabe, das Kupfer aus seincn Aufliisungen nicht zu reduciren vermag. Indein also
das Nickel aus der Reihe der reducirbaren in die der
nichtreducirbaren Metalle vcrsetzt werden mufs, findet
dadurch eine bessere Ucbereiustimmung mit der (S. 1.13)
angedeuteten Theorie diescr beiden Metallreiheo stalt. So
wie auch diese Nichtreducirbarkeit auf nassein W e g e dem
neuerlich vou L i e b i g und W 6h 1 e r angegebenen Verhalten des Nickeloxyds, nachdem es nicht per se reducirbar sey, besser eutspricht. Obgleich gegen den S. 585
Bd. 21 dieser Annalen dargestellten Versuch, in wiefern
er beweisen SOH, d a b keine Reduclioii per se stalthdet,
noch eingewandt werden kiinnte, dafs bei dem vollkornmenen Verschliefsen des Tiegels BUS dem Grunde keine
Reduction erfolgt, weiI der Sauerstoff keinen Ausgang
hat *), welcher bei der angemessenen hficlisten Temperatur
zwar das Metall verllfst, bai einer geeigneten geringeren
bingegeo sich wieder mit demselben verbindet.
2) Eben so mufs ich meine Angabe von der Reduction d& Eisens durch Kadinium als unrichtig erklarea,
*) SO dicht miichte indefs wohl kein Tiegel verschlosscn werden
k b n e n , nnd, wenn es gelungen wire, wiirde er, wie mir scheint,
P.
unfehlbar in der Gliihhitze zerplat7.cn.
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indem die M h e r wahrgenommene hachst wahmcheinlich
von dem Zinkgehalt des Kalium bewirkt worden ist.
3) Endlich mufs ich auch das, was ich iiber die Reduction des Silbers a m der Auflbsung der Stickoxydverbindung in der oben angefiihrten Schrift, S. 113, angegebeu babe, mehrfach berichtigen. Nach dieser Angabe
namlich sol1 sich dieses Stickoxydsalz mit unbedeutenden
Abweichungen wie das salpetersaure verhalten. Die wiederholten Versuche mit der Aufliisung von reinem Stickoxydsilberoryd oiine spuren eines anderen Silbersalzes
zeigten hingegen, dafs Zinn, Nickel, Antimon und Wismuth keine Reduction bewirken, und daL die friiher
wabrgenommene von no& gegenwartiger salpetersaurer
SilberauflBsung herriihrte, wodurch, so wie an fangs dieses Salz selbst, SO spiiter das Stickoxyd mehr oder weniger bedeutend reducirt wird. Das Zinn kann voniiglich als Priifuugsmittel angewandt werden, dafs die ,4ufIGsung des Stickoxydsalzes salpetersaures Silberoxyd enthslt, indem es bei den geringsten Spuren des letzteren
das Silber auch aus dem ersteren wieder herstellt, aber
nicht die geringste Reduction des reinen Stickoxydsalzes
hervorbringt. Da aber das letztere Salz bei langer Einwirkuog der Luft mehr oder weniger in ealpetersaures
fibergebt, so mi& der Versuch iiber die Nichtwirkiing
des Zinns, besonders wenn das Metall Tage oder W o &en lang in der Flfissigkeit itehen 8011, beim Ausschlufs
der Luft vorgenommen werden.
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