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Bernstein in Norwegen.

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nend. Zwischen H a n - und Glasglanz. Bruch: mehr
oder weniger vollkommen muschlig. HPrte: zwischeo
Feldspath und Apatit; anscheinend etwas weicher als
Wbhlerit. Spec. Gew. 3,Ol. Vor dem LUthrohre in der
Plntinzange behandelt, sclimolz das Mineral leicht und
unter Blaseirwerfen zum griinlichen Glase. Mit Borax
und Phospborsalz zeigte es Reactionen auf Eiseo, Kieselerde und Mangan. Auf dem nassen Wege wurden
als Bestandtheile aulgefunden: Kieselerde, Tantalsaure,
Eisenoryd, Kalkerde, Batroil, etwas Mangan und eine
Spur Talkerde. Weder Phosphorsaurc noch Fliifsslure
waren vorhanden; dagegen ist es miiglich, d a t das Mineral eine geringe Mengk Zirkonerde enth8lt. Die L6sung desselben in Salzslure gab nsmlich, mit schwefelsaurem Kali, in Stlicken, eine unbedcutende schleimige
Trlibnng, die aber allerdings auch blofs von der Gegenwart einiger aufgeliisten TnntalsBure berrlibren kann. .Nach
diesem Verhalten ist es anuehinbar, d a L das untersuchte
Mineral eine Art von Wiihlerit sey, in welcliem das Eisenoxyd den gr6fsteu Theil, viellcicht sogar alle Zirkoneerde, ersetzt. Die dunkle Farbe des Minerals warc hierails leicht erklarbar, das geringere spec. Gewicht aber
vielleicht weniger. Jedenfalls bedarf es nocb einer genaueren quantitativen Uotersucbung, um mit Bestimmtheit Uber die Naiur dieses Minerals zu entscheiden, welches aber sicher dem Wbhlerit nahe verwandt ist.
X XI. Bernstein in Normegcri ;
con n e m s e l b e n .
D a s Vorkommen von Bernstein in der Umgegend voo
Christiania diirfte dem deutschen mineralogischen Publicum ein bisher noch unbekanntes Factum sepn, und ob-
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gleich die gefundene Menge nur sehr gering ist, scheint
lnir diefs Vorkomlnen doch der Erw5bnnng zu verdiclien. Die Fundstitle des Bernsteins liegt e t w i 5 bis 6
geographische Meileii iu gerader , iiordwestlicher Richtung von der Hauptstadt entfernt. Einige hundert Scbrittc
von den1 Hofe Houg, an dem ,westlichen Ufer dcs TyriFjord (einem Binnensee) auf Ringerige, ergiefst sich ein
lileiner Each in den genannten See, und an dessen Miindung ist es, wo inan von'Zeit zu Zeit abgerupdele gcschiebeartige Stiicke Bernstein angetroffen hat. Das Ufer
ist an dieser Stelle ganz init Geschieben ( a u s Q u a n ,
Gneis , Granit und andercn Ur- und Uebergangsgcbirgsarten) bedeckt , welche theils durcli. den Bach herabgefuhrt, theils durch deu See an den Straud gespult seyp
mbgeu, und die gewifs meist aus. einer geschicbcfulirenden Lehmformation ausgewaschen sind', welclic grofsc
Areale in Ringerige und der Umgegend bcdeckt. Uieser Lehmforination milgen deun auch wohl die Bernsteingeschiebe angehilrt haben. Sie fandeii sicb bishcr
stets an solcheu Stellen, dafs es ungewifs bleibt, ob sie
voul Bache aus bbher liegenden Erdscbichten herabgcschwemmt, oder ob sie, bei einem haheren Wasscrstandc
des Sees, von diesem aiisgeworfen wurden. Die erstc
Auffindung desselben geschali vor etwa 8 bis 10 Jahreh
durch den Capitain N o r d r e b o u g. Derselbe besitzt ein
Stuck Bernstein von dieser Fuudstatte, welches fast die
Grilfse eiuer lnafsigen Faust haben soll. Spater haben
auch Director R i l b e r t , Professor K e i l h a u und Andere
mehr oder weniger ansehnliche Bernstei~stuckevon dorther erhalten. Icb besitze ein solches Geschiebe, etwa
von der @Gke cines Taubeneies.
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norwegen, bernstein
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