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Beschreibung der Art wie das englische verzinnte Eisenblech verfertigt wird.

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E
303
3
VI.
Befihreibung der Art,!wie das englvche verzt'nnie 2%
finblech verfertigt wird,
Ton
SAMUEL PARXES,
P. L. s.
(Aus einer Vorlefung in der phyfik. Gefellfch. zu Mancheflet
f r d zufammengezogen Yon Gilbert)
.).
zu dem englifchen Weifsblech wird Stansen - Eifcn
t i n - iron) von der vorzdglichften Giite genommen,
das mnii mit der gr6fsten Sorgfalt, 1u-d nicht wie dns
andre, mit Coals, londern mit Holzkohlen zii fchmel-
Zen pflegt. Man zerrchneidet die Stansen i n Stiicke
von gehariger Liinge nnd verwandelt diere unter einem Walzwerke durch ein diefer Fabrikation eigeiithiimliches Verfahren und dann ditrch Befchneiden
mit der Blechfcheere in Tafeln von befiimmter Dickc,
GeRalt und GrtXse. Bis auf eine einzige Art if? allcs
englirche Weirsblech 1Un~lich- viereckig ; das von KO.
1 iR 1382011 lang und 10 Zoll breit.
J e 250 Tafe3n
werden yon dem, der Ge berchneidet , in ein Pack aiif
einander gelegt um nacli Vollendung in einer halzer-
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*)
Quart. Journal edit, t z f tire Royal 1n)it. Okt. 1819. Manches in dem vorigen Aulllatze erhiilt durch die& nu& in phyfiknlifch chemifcher Hinlicht belehrende Befchreibuog eine genauere oder berichtigte Beitimmiing.
Gi2rS.
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504
3
nen Kifie yerpackt 211 merdcn. Aus dierer W c r k h t t c
komrnen lie i n die Jes Abfclluppers (fcaler).
DieIer beginnt f'cine Arbeit damit, d a t er jede
Blechtafel i n der Mitte umbiegt, I'o dals ihre beiden
Hnlfien mit einander einen Flrchenwinkel von ungef& 60 0 machen. Darauf bringt er lie 4 oder 5 Minu.
tell Iang in fehr vcrdiinnte S a l z h r e ; 24 Pfiind warfer mit 4 Pfund Salzfrnrc vcrktzt, reichen i n der Re5 ~ zu
1 8 Kilten jede von 225 Tafelii, oder zu 1800 Tafehi hin. Er fhzt lie dann wie cin A i n drei Reilien
neben einander und brixigt jcde diefcr Reilieii mittelfi
einer eireriien Stange zngleich i n den zum Entfchnppen befiinimten Flammofen, deITen Heerd aiif ehie befondere Art gebauet ifi; die Flamme kann aiif diere
Weire kings beiden Seiten jcdes Bleohs ungehindert
hinrtreifen,,und lie ifi e3, welche das Blech entfchnppt.
Die Bleche bleiben ebenfalls in 3 Reihen anf der Sohl o des ziivor bis ziim Rotli~liihengeheitzten Ofens I'o
l a n ~ fiehen,
e
bis die Hitze alle Oxyd - Schiippeii abge1ijIt hat, und d a m l&t man lie a d s e r den1 Ofcn erkalten. Die liier berchriebene Arbeit iiennt man das
Entfchuppen ( t oScale, ddcaper.).
Darauf werden die BlechtafeIn wieder eLen gemacht nuf einem Block von Gulscifen, (wobei fie, weiin
Ge gut entfchuppt, das heirst von allem RoR iind allern
Oxyd vollig befreit find, blaii iind we% Sefleckt wie
Marmorpapier erklieinen miin'en ), und alsdann Idst
man lie zum zweiten Male, llnd zwar ohne zu wgrm e n , dilrcli ein Walzwerk, zwifchen zwei recht harte urid lkhr gut polirte Walzen R U S Gnl'seil'cn gehen,
welche fie vollkommen glatt macIien nnd A n e n einc
A:{ von Politur geben. Jedc diei'er t v a l z e n hat 17 Zoll
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305 3
Lgnge und in den befien Fabriken 30 2011DurchmefTer, indem die Dicke der Walzen die Arbeit erleichtert 1znd macht, dds die Tafeln vijllig eben werden.
Die Walzen find felir blid befefiigt, fo dab fich niir
lo vie1 freier Ranm zwifchen ihnen befindet ? als unentbelirlich iR, die Bleclitafel hiiidiirch zii bringen,
damit diefc den rn6glicdi griifsten Drnck erleiden.
Man nennt dide Operation das knltc Waleen (cold
rotting).
E3 miilTen iiberhaupt alle Cylinder, welche znm
Walzen des Eifenbleclis, fey es heilk oder kdt, beftirnmt
find, /zarte feyn. Es laKen licli aber ails demldben
gefclimolzenen E i b n ein Paar hnrte, oder ein Paar
weiche Walzen giefsea, obglleich zwifchen dieCen kein
geringerer Unterfchied als zmil'chen Stald und Eifen
Statt fiiidet. Es riihrt namlicli die VcrIchiedenheit in
der Harte aiis EiCen gegolfener Wnlzen wie mich die
Arbeiter beleliren lediglicli von der Art her, wie man
fie giefst ; die weichen werden in Sand, die harten i n
eine Form ( 60%) aus Gufseifen von bedeutender Dikke gegolren. Dadnrch dab das fliel'sendc Eifen in dieTer Biichre mit kaltem Metal1 in Beriihrung kiimrnt,
erkaltet es an der Oberflaclie To fcllnell, dafs die gallee OberflPclie fehr hart wird. Wdirend beim Abdrehen die weichen in Sand gegoITenen Cylinder DrehIpahne von 2011 Dicke geben find die Drelifp&ne
der harten Cylinder kaum fo dick als fehr feine Nodeln; fo auberordentlich verfchieden ifi die HBrte beider. Daf. die Natnr der Form, worin man das Eifen
Bierst, einen To grofsen Einflufs anf die Harte des Gnfseifens hat, fcheint mir eine fiir die Fabrikation yieler
Werkzeiige 6 h r wichtige Bemerkung ZLI feyn.
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I 306 ]
Xiin geht es an das Reinigen z i m Bcliuf des Verzinnens; denn nirgentl~,wo GchRofi, Oxyd oder nnch
nur Staub auf dem Blech befindet nimnit es Zinn an.
2x1 dem Elide bringt man dic Bleclitafeln einzeln in
TrQe mit fogenannier &tug& (the lies), welche nichis
aiiders ill, als WalTer, woriii marl Klcieii 6 lange ( 9
oder 10 T a p ) hat fiehen hll'cn, bis es Iiinl~nglich
h e r Seworden. Damit die Tafel an alleii Seiten niit
der LaiIgc in UeriiIiiwnS f$, legt inan jede auf ihren
Randern einzeln in die Triige, kehrt lie n m h 5 odcr
6 Stnildeli i i m , rind niinmt Gc erR nach L O oder 12
Stunden w i d e r heraiis.
IndclTen hat man in eineni grofsen Beclien, das
ails dicken Tafelii yon gewalztein Blci gemaclit, und.
durcli Bleitafeln i n viele eiiizcliie Belirlter abgetlieilt:
ill, deren jeder eine KiDc Uleciitafeln in Iich aufneli-.
men kann, eiii Bad ails hhwefcll'hiire und WaITer ~ a c l i
VerIidtniKtm bereilei welche die ArLeiter nach den
Umkinden abitindeni- h diefk Bad taiicht m a n die
BIechtafcln, fo wie fie ans der h u g e koinrnen iund.
erliglt Ge darin To lange ( ungefiilir i Stunde) in Bcwc-.
guns, 231s lie ganz gliinzend geworcleii hiid, und alle:
lehvarze Flecke, die Gch vorlier an ihrer Oberfluche:
zeigten fich verloren haben. Diefes Reinigen erfor-dert indefs Uebung; deiin Iitf'st man die Tafelii zit lange in dern fauern Bade, To werden fie blalig ( bli/tered
wie es die Arbeitcr nenrien). Aucli iD dicfes einc der
unangenehml'ten Arbeiten bci dern Verzinnen zu dcr
lich nicht leicht Arbeiter findeli, obgleicli man giitc
6 h r Miiitzt und hoch belbldet. Durch Erwxrmen deb,
Rads bis 30 oder 40 0 c. (welches fich leicht mittell? 6"hcitzter Rohren I dic iinter den1 Becken hinlaufen, be-
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c
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~verkficlligen Irirst) kann iiiqn diefe Operation befclilcunigen ? und Io anch die vorhergehende ? wcnii
3nan das Wager dnrch Sdzfmre fiatt dnrch Kleie raner
gemacht hat.
Die Tafeln werden wenn man fie ans dern fc'cllwefel~a'nnrenBade heraiis niinmt fogleich in reined Wacfer gcbracht, worin man fie mit w e r g und Sand reiii
fcheuert, iind dann unter frifcheni WalCer bis zu den1
Augeiiblick des Verzinnens aufSeholen, nnd fo find fie
gegen Schmutz iind R o vdlig
~ gelichcrt. Selbfi meiin
nian lie ein volles Jalir linter dern WaITer liehen Iiel'se,
tviirilen lic niclit rofieii +I.
Diefes waren die vorbereitenden Arbeiten. 211Clem
Yerzinnen ( tinning ) bedienen lich die WeXsbleclLFabriken bis jetzt gleicher Theile Bfock- Zinn (6ZocX.tin) mid Kiirner- Zinn (grain tin). ErReres i'clinit:lzt
m;yl in CornivaIl ails Zinnfiein ( t i n - j o n e ) iuid Zinnkies ( t i n pyrites); letztcres d a s e p n ails einem Erz i a
Kijriiern Wal'cli - Ziiin (Jtrenm tin ore) genann t, \veil
man es nnter Lagern angel'ciiwemmten Erdreiclis in
den niedrigen Griinden findet, wohin es die Regen@fc im Verlaiif von Jahrhunderten hingerppiilt haben.
Yon dem Block Zinn orzeiigt man jKhrlich vie1 mehr,
&er e b enthglt EXen Schwefel und aiidre lclindlic11e
KGrper beigernilclit iind wird dalier niir a n Sernijlinlichen Saclien gebraucht. Das Khmer Zirin ilt dage-
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*) Eine interellante BeEtigung der Rehauptung, dafs Eifen,
dcffen Obertllche vollkommen rein i l l , nicht das WatTer zerfetzt , bemerkt Hr. Gay Luflac ia feinen Annal, de Chim. bei
dief'er Stelle.
Cilb.
-
AnnJ, d. P h y W B. 64. St. 3. J. ~ 8 2 0 .St.3.
U
[: 303
3
3en faR ganz rein ? w i d , der Zeiitner von l o o Pfund,
30 bis 30 Scliilling tlieiirer als dns Block-%inn verknift iind aiisfchlicfslich gebranclit ziim Farbell, iiind
in alleii Fiillcn, wenn ninn reirres Zinn kobcn mi&.
&Ian wiirde unh-eitig aocli weniger Zitxn beim Verzinnenjitjthig liaben wenn m a n blos Iiiiriier Zinn
ndime, oder es niit rnflnirtcvn Zinta verfeizte, das
reiner iind nach mcinen Erfaliriwgen lcicliter vereinbar rnit jenein, ala das Block- Ziriri ifi 1.
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*)
Auch K1aproth.s Analyren zu Folge fcheint der aus fchwZrzlichen odcr hellern Kiirnern b e k h e n d e SeiJ'cn- Binnjiein (fo
nennt e r den in den Kornwaller Seifenwerken ausgewafclienet1 Zinnnein in KGrnern), das reinfie Zinnerz zu feyr~. Der
von Alterrion gab ihm aus 100 Gewth. 77; GtliI. Zinii, t Gtlil.
Eifen und $Gtlrl. Kiefelerde; die ubrigen 3iiGthle. waren nnch
Klaprotli Sauerltoff.
Vermuthlich iR diefer Seifeii Zinnfiein
aus Zinngtaupen , d r s heifst aus kryltallilirtem ZinnRein entfianilen, und aus deru Grunde vielleicht reiner alr der nicht
kryfiallilirte ZinnRcin. 2inntiv.s oder Schwefel- Zinn, findet
Gch nur an oiner einzigen Stelle in Cornwall, irn Kirchfpivle
St. Agnes, rnacht hier aber i n Verbindung rt:it Kupfererxea einr.11
9 Furs miichtigen Gang aus; Klaproth rand darin auf 34 Tlr. %inn
36 Th. K u p f c . z Th. Eifen und as Th.Schwefel, fo rorgriltig er
aiich alles Kupfererz von der Probe getrennt hatte. Holzrinn otlcr
faferiger ZiniiRein , der ebenfalls in Kiirnern in Seifenwerken
vorkornmt, iR eine grofse Selte:iheit, und enthiilt nach Vauquelin a u f 91 Gth. Zinnoxyd Gth. Eifenoxyd. Zwifcben d e n
aus den verfchiedenen Zinnerzen ausgefchmelzten Zinn der
Cornwaller Hiittenwerke fcheiat krine fo grofse Verfichiedcnheit Statt zu finden, rls man nach dem hier angemhrten glaubeu follte, diefes geht aus dem nlchfi folgenden Auffatze hervor. Sollte inders die Meinung der Verzinner von dem Vorzuge des KSrner -2inns v o r dem Ulocl; -2inn blobes Vorurtheil feyn? Folgendes findot ficli in Elm. Prof. N o r rn a n n'r
-
I 503 3
Man fiillt eine eirerne Pfanne fdfi gnnz mit beiden Arten von Zinn und mit lo vie1 UnIclilitt oiler
Fett, als liinreiclit, iiber das gefclimelzte Zinn eine
4 2011 dicke Schicht zu bilden, welche die Luft abhalten, nnd dadurch das Zinii, fich zii oxydireii, verhindern m&
Die Feuerkitte befindet lich unter der
Pfanne iind es gelien Ziige uni ilire iiurfiereSeitenflsche
Iiernm ; man giebt fo Rarke Hitze a h es thunlich ifi7
olinc das Fett zii entflammen. Es ifi Ionderbar, dafs
ansebraiintes Fctt (burnt greaJee) oder jede Art brenzlic]ien Fetts das EiCenblech weit mehr geneigt macIlt,
das Ziiin anzunelimen a h frircher m g . Neben diefer Pfanne Relit eiiie zweite bloa mit gefchrnolzeiien~
Fett I d in diele briiigt man zuerft die zubereiteten
Blechtafeln eine iiacli der andern, bis die Pfannc ~ 0 1 1
ifi, Lgfst man fie in i h r eiiie volle SLunde Ib verzinlien fie fich, wie mail gefnnden haben will, weit beffer, als wenn man lie cine kiirzerezeit iiber zuiter den1
Fett erhzlt. Aus diefer I'fanne verlktzt man fie rnit a],,
Jem anhiingenden Fette in das gdchmelzte Zinil; fie
\verden dariii lothreclit neben einaiider gel'tclft ge\y&nlichi 340 Tafeln in eine Pfanne. Damit fie fich
reclit gut verzinnen, bleibeii lie darin 1.1.Stlinden l a q 7
doc11 ifi dazii nianohmal nocli mehr Zeit niithig.
Beim Herausnelimen h t man fie iuf einen eirer-
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tollR. WBrterb. der Produkten und Waarenkundc Artikel Zinn :
,,Man unterfcbeidet das englirche Zinn in das reinc ( graintin ) auch glnttes Zinn gcnannt, und in klingendes, welches
eineo Zufatz hat. Das ietztere erhiilt man im Handel entweder iil Slangen ron 33 bis 3 5 , oder in FuJrm von 400, oder
in B l u k m von 250 bic ;go P h n d , und in Tafeln." Cdb.
LT
2
f
510
3
ncn Roc, Jamit das iiberfliillp Zinn ablaufe. DicCes
grl'ciiieht indrl's l'o nie vsllig ; aucli fiiidet Gch, wenn
mail ZII den1 Verzinncn gewGhnliclics Zinn genoinnnen
llat, all Jcr Oberflliclie der Blcchtafeln inimer noch
Ox$ ui:d foipiannle Zininkrstze ( droJ ankingend.
Ulii 3as Blecll y o n beidell zu befreien linterwirft man
es iincli dcm Verzinnen nocli eincr zielnlicli wcitkiufigen Behanclltung, ~ e l c l l eman dns FPnJi.hen (washing)
neiin t. Vor dcrn Waf'clner fielien auf lolidcm MauerIvcrk aus Backfieinen /+ viereckige Pfannen a i ~ Eifen
s
voii glciclier Breite, aber YOXI felir verlchiedcner Lhnge, i n einer Iieilie neben einailder; tinter drcien derl'eI-Len brcnnt Fencr, die vierte allein wird kalt g e b r a d i t .
Dic e r - e ( tvflsh p o t ) ifi gaiiz voll gefclimelzten KGrnep- Zinn denn nnr dieres ifi Iiicrzu brauchb.u, und
keiii Block - Zinii die Pfanne pflcgt davon Segcn 1000
l'fiind, oder das Gew;clit ilrseier Blocke zu enthalten.
Die zweite Pfarinc ( g r e n t e - p o t )entlitilt Sefchmelzten
T ~ l ,goder gel'cl~mrlztenSpeck ohne Salz; in tler dritten, die oluie Fcuerfiatte ifi, befindet Iich nichts als
eiii Kofi am Boden; die vierte (iqj-pot), e n t h I t
niir eine 5 2011 dicke Schicht gefchmelzten Kiirner%inns *I.
Drr Wal'cher fSnSt clamit an, die verzinnten Bleclitnfeln in die Waf'chpfanne voll gel'climolzenen reinen
Ziniis ztt tllun, i i i welcher die Hitzc des fliel'scnden
Zinns Itlir Laid das iibcrflul'fiye, dem Blech adhitriren-
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) Man fieht ihre Stellung Iind verhPltnifsmXsige G r 6 h in Fig.
2 Taf. 111 nbgebildet.
Der Stern bezeichnet den O r t , wo der
LI'2fcher Iteht.
Der Gebrauch des tin-pot if? nichr nugego.5
ben.
Gilbert,
c
311
1
de Z i n n zum Sclimelzen bringt, do dnnir das Oxyd
oder die Kratze ficli abl6bn und oben auf iJiwiniinen.
D e r W~l'cliexniinrnt nur eiiie kleine Zalil von Tafeln
zngleicli ails dcr Wafclipfanne Iierans, fiellt fic auf
den1 Heerd vor Gcli fal'st eine davon niit einer Zaiige,
die er i n der linken Hand halt, und biirltet Gc auf bcideli Seiten mit eiiier befotiders dazu gemaclitcn Biirfie
ails Hanfvon allein Oxyd und aller Krrtze rein.
Da
diefes aber lieib gef'chielit, fo wiirden Gcli die Spilreii
die1 s ,Biirfiens auf den 'Tafeln zeigen, wenn niclit der
W d d i e r fie iznniittelbar nach den1 Biirfiteli nocli ein
Ma1 i n das Zinn dor Wal'clipfanne, da w o dief'es 6 1 lis rein ifi, iuitertanclite, 11ni.l n u n erl't i n die Pfanne
iiiit Fett verlktzte. Vordem niidste dic Oberflaclie des
Zinns vor jedern Eintaiiclien einer Trifel abSefcliitinnit
werden ; jetzt briiist man aber eine Scheide\vand in
d i e b r Pfanne a n damit ein Theil des Zinns rein bleibe. Man mufs diere Arbeit mit anSeGhen Iiaben,
urn Gcli eiiie richtige Vorficlliing von der anfserordentlichen Gefcliwiiidi,okeit itnd Gefcliicklichkeit zii maclien, mit der fie nach einigcr Ucbung ausgefiihrt
wiid; obgleich das BiirRen wid Wal'clian in1 Ziqin
dem Arbeiter niir mit 3 Pence fiir 2 2 5 Tafeln bezahlt
wird, fo kann doch ein Sefcliickter Wnfclier bei gellarigem Fleil's in 12 Stunden 6; Scliilling verdienen al10 niit 25 Kifteii oder 5625 Tafeln Blecb fertig wcrdon,
o l ~ l c i c l ier jede Tafel ail beidon Seiten biirficn nnd
zwei Ma1 in die Pfanne tilit gefclunelztem Z i n n einiaiiclieii I n u h Da Iiierdurcli das Zinil der l'fanne allniiililig verunreinigt wird lo I'clitipft dor Arbeiter,
iiaclidein 60 oller 70 Kif'ten Weif'sblecli I i i i d t r c h get;aiigeu Gild, unsefiilir 300 l'fiind Zimz (das Gewiclit
,
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t
3'2
1
eines Blocks) hcrans und thut drfiir einc Sleiche Menge des reinfien Karner Zinne hinein ; das AusSel'diapfte mird dom Verzinner gegcben der es mit verbraucht.
In die Pfanne rnit Fett bringt man die Blechtafeln
urn ilinen alles iiberfliifIilige Zinn 211 entzieheit Diefer
Tlieil der Arbeit erfordert f'ehr vie1 Anfmerkfamkeit,
weil das Zirin dabei erweicht und defio mehr von do*
Obcrflache losSel6fi wird, je lZi1Ser es in dem Fett bleibt,
d&er mail das Blech bei ZLI langem Verweilen dariinanfs
nene in die Pfanne rnit Ziiin wiirde eintaiiclien miifIkn. Bleibt es dagegeii zu wenige Zeit in dern k'ctt, fo
hat nian Zinnverlufi aiich macht das iiberfliilxge
Zinn das Blech an der Oberflgahe wellig. J e naclidenr
die Blechtafeln dicker oder dunner find, rids mail
dem gefchmelzten Fett eine gerinsere oder @&ere
Hitze geLcn. Dickes Blech bloibt heif'ser als dunnes; hiitte alfo das Fett fiir daKelbe die n~mliclie
Teniperatur, welche es fiir diinneres Blech haben
mufs, fo wiirde es, wenn man e3 aus dem Fett
herauszGge, f'o gelb als Gold f.yn ''1, nnd diiiiiic
Blechtafeln wiirden in nicht Iiinliinglich lieifsern Fett
ihr iiberfliifKgesZinn &lit hcqeben. Die Fettpfanne
ilt durch Stifte in fiinf Abtlieilnngen, jede fiir eine
Blechtafel getlieilt welche verhindsrn daf' fie Iiclt
nicht mit einander bcriiliren. Hat der Wdclier j
Bleclitafeln.in dem gcf'chmelzten Zinn gcidclien mid
in dief'e Fcttpfanne verfetzt, To nimmt eiii Jlnnge die
erlte heratis und verfetzt lie in die driite leere Pfanne,
wzhrend deflen der Wabller eine f'eclifie Bleclitafel
-
,
,
*)
Das erffe Zinnoxyd iR gclb.
,
G.
[ 315 ]
hinein Lringt. Der Junge nirnmt dam die zweite aus
der Pfannc :nit Fett und der WzCcher fetzt die Eebente
hinein, iuid lo weiter, bis der ganze Haufen der Bleclitafeln erl'chapft ill.
Da die Tafeln lothreclit in das Zinii getaucht werdcn 10Lleibt immer an ihrem untern Rande ein kleiner Wi11fi Zinn.
Dielen lcliafft man in der vierten
l'fanne (E~J-pot) auf folgende Weire weg. Naclidcm
(lie 'Tafeln in der drittcn Pfanne kalt genus geworden
lind, nni gehandl~abtzu werden ltellt lie ein J ~ i n g e
cine nach der aiidern, init ihrem iintcrn Rande zu mite&, in dide Pfanne, welche n u r eine lkhr geringe
Menge ge~climelztenZiiins enthdt. In dierein fclimclzt
,
,
der kleinc ZinnwnUS; der Junge zielit danii die Tafel
u n d fchliiSt mit eiiiem Stabe fiark daran,
dnntit das anliitnsendo fliifilige Zinn herabfalle. Es
bleibt danii n ~ i eine
r
kleinc Spur deIT'errelben a n derStu1Ie, wo der Wnlfi Ihls, zuriick, welche die Arbeiter
den Saiim (I@> ncnnen: man arkennt ilin leislit auf
dlem Wcifsblech, das in den Handel k h i m t ,
Die Bleclitafeln werden nun von dem Fett, das
ihnen anhitii~t, mit Kleie Sercinigt und Ibgleich in
KiIien aus Rarkern Holze oder aue Schwarzblech, gepackt , in die fie genau 1iineinpaKen; und dann X
t die
Arbeit vollendet.
heraiiu
,
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