close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Beschreibung der Frchte und des fossilen Holzes welche sich in den Bernsteingrbereien in Preussen finden.

код для вставкиСкачать
I V.
B E S CHR E I BUNG
d e r Fritchce u n d der f o f f i l e n H o l : e s ,
)IC,c 1c be f i c h i R . d e n B c.t n / r e ing r b c
r e i a a . in P r e uf s w n f h d c n ,
-
rom
Dr.
HAGEN,
P r o f o f f o r d o c C h o m i o in &6nigobarg.
(Aus
e i u e m S c b r e i b e n a n den H e r o u s g e b e r . )
D i e perftinliche Bekanntfchaft mehrerer Manner,
die mir aus ihren lehrreichen Schriften ISngft verel~~ungswiirdig
waren, gehart zu den froheften Erinoerungen , welche ich meiner diesj&rigen Reire
nach der Schweiz vsrdopke.
Aeukerit fchdtzbar
war es miryauch Sie vop AngeGcbt zu M e n .
Sie erionern Lch noch unfers Ge@riicbs Qber $ie
Friichre, welche in den BemnJ2eirrgrttbereien in P r e p
fsen bisweilen, wiewohl [elten, vorkommen. Sic
machten mich auf die Abhandlung F a u j a s S t .
FOIId’s: fiber die Umbraerde, (dnnalen, XIv,
435,) aufmerktm, und Pufserten die Vermuh u n g , die in der Umbraercle zu Liblar gefuodenen Frfichte machten wohl dielelben feyn, ds die
in den preursifchen Bernfteingrgbereien. Ich habe
jetzt jene Abhandlung gelefen, und Cnde unfre
Frilchte von denen zu Libhr dqrchaus ver-&&n.
Wahrfcheinlich wird eine nrhcre Befchreibug &r-
--
felben, (da ihrer nieines Wiffens bis jetzt nur obenhin gedacht worden ,) nnd des foCClen Holzes unferer Bernfteiagrdbereien, 'finen wncl den Lefern Illrcr Annnlen nfcht Bnangenehm.-.fdyn.
Die Farbe der Eriichce.,ift fchivarzbraun , etwas
tveniges ins Groue Gch neigencl. i Nur eine einzeliie
habe ich von hellgelber, dem. gelhen Eifenocher iihnlicher Farbe wahrgenommen ; fie ift iiber dies Weiner uiitl fefter als -die iibrigen, und ihre Verfchiedenheit riihrt wahrfcheinlich ;van. dem fchwefelfauren Eifen her, jtdas,in diefen Gegcnden hiufig, theils
i n \Vafler aufgehft , theils kryftallifirt vorkiirnmt,
uhd womit fie durchdrnngen worden.
Die GeftaIt ift einigir Maken die einer in ihrer
knochichten SchaIe eingefchloffenen Mandel , n u t
dak fie dicker, oder in der Mitte von zwei Seiten
ftark aufgetrieben ift. An einem Ende ilt fie fpitz,
an dem andern ftumpf. Die LZnge der griifsten
betriigt 10: Linib, und ihre Dicke auf den Seiten,
an welchen fie tch theilt, eben lo viel, auf den
plattern Seiten dagegen nur g Linien franz. Maah.
Von auken' find diefe Frilchte glatt, matt, riffig,
nnd zerfdlen &her bei geringem Drucke fehr leicht.
Von den dreilbchern ,die an den Tarfnilffen wahrgenommen werden, ift bei dielen keine Spur bemerkbar. Sie befteht! deutlich 3us zwei Haftefi,
gleich den wzlfchen Naffcn. Jede Hiflfte zeigt innerbillb der U n g e nach zwei irregulPre langliche Vertiefwigen , zwifchen denen eiiie'Scheidewand Statt
findet, die iich aber nicht, wie bei deb wiilfchen NU[-
feu, 'mitfpdtet ,fondern ununterbrochen bis ziir andern, HUte fortlHuft. Die beiden Vertiefiingcn habe ich felbft bei Frachten, welche noch ganz unbefchidigtwaren, und die ich aus einandcr gebrochen,
aIle hldd leer gefunclen. Gewifs wirer1 fie die Eehiltniffe far. den Kern, von dem aber nicht' clds
znindelte z w a geblieben iff. Beikomrnende Zeichn u n g w , (Td.U,)ftellen fie in ihrer natilrlicheri
G r a k e ganz und gefpalten dar , damit man ihren innern Bau.wahmehmen iniige. *)
Was das in-den Sandbergen am Strancle der See
be6ndlicheHob betrifft, To hat fcbon H a r t i n a n n ,
der daffelbc lnicht fur vegetabilifch halten wiII, i n
der feltenen- Quqtausgabe feiner Succincra ficcirzi
pru@i hifiorja et demonfiracio, Berol. 1699, das,
was Herr H d f e davon d u h r t , aogemerkt. * l?r
+) Hrn. Prof. Kurt S p r e n g e l , .dem ich diefe BeIchreib- und die Zeichnung mitthdte, fiel'fogleic%
die a&erordentliche Adb&bk& der preauitchen
Bunlte*mtiJlchte mit den W&I der Phylfantlkr 6W d a&%her ofindjrchtn B.nmes, dep.er ia dam
b0Urilah.n Garten d e r :U&varJitat WbR aus dem
Same- w
dpm-hat, und vop dam er mehrere NiiG
Se'idujant. belint. Bdchraibung und Zeichnung
p i d b ~ , m d l e i n e m Urtheih, auf dide fo ganau,
dr habe Herr Prof: Hagen x e for Augen gebab?,
nur JaG &a Frachte, relche er IUS 'If.mquebar
hat, um cine finir kbiaer find. ,,Dies ",fchrejbt
er mir, ,,der g a z e Unter&e&,= Uebrigens wird
Phyllonthw &rrblica dudiqgs eip 40 Schuh hoher
Bivu~~.
d. H.
hgt davon S . 1 0 Folgenrle's: ,,Tam vafios C ~ U R F O J
arboreos, qui profircici ylurimuritnr orgyatutn Iottsiruduic er lacirutliiie h t n s Jins rrcenderent , nusquiztnrhrbis vidit.
Neque arboteis lignir
0
Jrniic e j , qiiippe quod nec medullae i n h c nec
corricis exrinii ullunr prueber itdiciurn , tarnoruin
quoqite divuiikorionibus uc rrodis foliorumque gerb
niiiiibus prwrus de~cituicur, neque jibtas muta8,
easdrm quauis Jiri pcrce reriner: micro, quod
coinpagein ligiiecltn referens non canun orbicularim
coiicrcvifle certricur , f i d pfaaniori & t i e .
Diefes Holt wird in grof$en Stdmmeo theils ausgegraben, theils, da bs in lofern Sinde lie@, volt
den Stfirmen entblijfst. Es nnterfcheidet lich vod
den kleinern Brocken, die theils ius der See mit
S
dem Bernfteine gelchiipft, theils als ~ J unmittel;
bare Lager deffclhcn in den Gribereien gefunden
wertlen.
Erfteres befteht aus ungeheuern dicken uad Iangen B l ~ c k e n , a n denen weder R i d e noch Markfitdefi; weder Knoten noch Aefte wahrgenommen
werden. Die Rinde mikhte dem Baume, da e r
noch vegetirte, wohl nicht gefehh habeo , fondern
diefe erft [lurch das Alter terftOrt wctrden feyn, da
man oft Bernftein findet, worin Rindeoimcke eingefchlolfen Gnd , uiid i e h f t Rioden, die durch Bernfteiti vereiiiigt werden. Die Jahresringe M e n iich
in diefen Stjtniiien , die wahrfcheinlich Jahrtaufenite liintlurch verkhilttet gelegen hahen, nicht inehr
rrnterkheitler ; tliehs kano aber urn fo woniger auf-
--
s~e' 3
c
185
1
fallen, da dfefe Ringe fchgn bei fehr bejrhrtcn, noch
regetlrenden Biiumen Gcb faR unmerkli& zeiges.
Dafs aber kreisfdrmigaHolzabl3tze bei ditfea; foriilen Biiumen wirklich Statt gefunden haben ghube ich durch ein vier Furs hnges, der f i n g e nach
gefpaltcnes , riunenfarmiger Stock im rerftehertea
Zmftjnde, beweileii zu kiinnen, welches aus denMben Becgea.herft;lrnmt, wader Enoten Doch Aefts
zeigt, und, da es abrigtas diefelbc BefcMenhtit
hat, auch wabhlieinlich VOD demfelben Baume hcrHhrt. Id diefem Stack ift nicht nur der Splint fo
wekh, dafs e r fich mit dem Meffer fchabcn lib,
fondern auch einer der d t e r o Rings ift mit dem
folgenden fo wenig verbunden, drfs der innerh
TheH der e m e n Urge aach h e r a w gehoben w e den kann.
Die Farbe des Holzes ift braun ,gleich dem Umber, und hauhg der Liinge nach mit hellern Streifen
durchzogen , welche oft p z we& find, und fich
allmiihlich in dic braune Farbe verlaufen. Zwifchep
den Fingern ift das Holz k 5 r leicht zerreiblich,
b i e Fafern find fehr fein, voLommen gerade, ohne die mindelte Krilmmung, w d liegen fehr dicht
bei einander. Belonders merkwordig fcheint mir
der Querbruch, der fo g h z e n d ah der Bruch des
Harzes ift. Wird diefes foffile Holz entznndct , fo
brennt es nie mit Fkmme, fondern wird nur glib
hend , uod f e e t das Glimmen fort, wobei es einen
harken ,widerlich riechenden Rauch, dem gebnnn?er thierifcher Srrbftaozen iiholich , ausftsfst. Die
ICohle iftpz'iemlichfelt nnd iiti Bruche glhzender,
.als .die gewijhnliche .Ilolzk&le.
Die Hokbrocken, welchel theils mit dem Berniteine HUS der See gefchijpft werden , rheils demfel'ben zum Lager diencn, und-oft mit gewachlenem
4);wefelhuern Eilen fchichtenweife verbunden find,
Cincl dunkler von Farbe, die Fafern weniger zuhmmcn hiinged, weit zmreiblicher, und zeigen
nicht den Harzglanz im Eruche.
Dals diefes foflile Holz ein Gegenfttilck zu deh
to genannten Marnmouthlnochcp fey, die auch bei
.LU~S, felbft tn der Niihe von Banigsberg, nicht feltcn
rorkommen , habe ich fchon vor mehrern Jahren
*&eiGelegenbeit.einer akademifchen Feierlichkeit in
-einer Rede tiber den Urfprung des Bernfteins
,I
bemerkt
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
193 Кб
Теги
welch, finden, der, preussen, sich, den, holzes, bernsteingrbereien, und, frchte, fossile, des, beschreibung
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа