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Beschreibung des rauchverzehrenden Ofens der Herren Roberton von Glasgow.

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IIT.
r a u c h v e r s ell r e n d en
Ofens d e r H e r r e n P i o b e r t o n
B efc h r e i b u n g d e s
.van G l a s g o w
*).
T a f e l 11. fteIIt diefen raiichverzehrentlen Ofen
d a r , und d e n Kerfel einer gewiihnlichen Darnpfmarchine, den zu hitzen er beftimmt ifi.
In
Fig. 2. Gehrman ihn von vorn tier, fo wie e r fich
zeigt, wenn inan vor d e r Miincfong d c r Fcuerfi5lte
fieht ; Fig. I . ift ein Durchfchnitt durch clie Achfe
dcs Ofens, cler auf d e r Mandung d e r Fcuerftatte
fenkrecht fteht. Einerlei Buchfiaben bedeuten in
beitlen Figuren daflelbe.
D i e Miindung A d e r Feuerfiitte, durch welc h e das Brennmaterial eingelcgt wird, berteht aris
gegoffenem Eiren. Sie ifi in Clem Ofen bei H H
f~ eingemauert, dafs Ge nach dem Rofie B geneigt
i l l , untl hat in ihrer Gefialt Aelinlichlteit mit tletn
Rurnpf i n den illahlmiihlen, oller init den1 T h u r m e
Jes Athanors. Sie wirtl ganz voli Steinkohlen,
clie etwas rerkleinert find, g e p c l r t , u n d diefe verfehen die Steile einer Ofenthiir, indeni fie das Eintreten tler 3ufsern Luft in die Feuerfi5tte verhintlern. D e r gute C a n s tles Ofens hringt Ilacptr5chlich von d c r SorSfaIt a b , init d e r man diefe Ofen-
-1 P;ach T i 11 u c 11's
phiI?fo,&cul r u n q n z i w . Oct. 1801. und
der Gif 1. brif.inn. 1 rei bearbeitet b d n G i l b e r t.
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miindong b e r t h d i g voll Steinkohlen e r h d t ; von
Zeit zu Zeit verfchliefst man fie viillig mit einer
Platte von dilnnem Eifenblech, welchc alle Luft
abLPlt.
Unter d er unferfien Piatte K dieier Miindung
ift d e r Ofen mit Eifenbarren G yerfehen, welche
eine A r t roftformiger T h i i r bildeo.
Diefe Barr e n werden durch eine Art vonKlaufur L an ihr e n Stelleii erhalten, und kijnnen fortgenomrnen
w e r d e n , wenn man den Ofen reinigen will; auch
liann man diefe Barren ganz weglaffen. Uurch lie
tritt nicht nur die Luft zu dem Brennmaterial, fand e r n man fchiebt diefe's auch tlurch fie vorwarts.
wenn man will, dafs mehr Steinkohlen aus tler
Miindung nachfallen follen. Bei diefer Einricht u n g fangen die Steinkohlen fchon i m unterfien
Theil d e r Mii'ndung und auf dem vortlern T h e i l
de s Roftes a n , in Gluth zu k o mm e n , uncl find in
vollem Gliihen, wenn iic zu dem hinterften T h e i l
des Roftes (der eigentlichen FeuerftBtte) gelangen,
wo fie wegen. d e r Mauer b nicht weiter Iiiinnen.
D e r viele Rauch, den die Steinkohlen, wiihrend Ge
RI brennen anfangen, ausfiofsen, zieht daher in
diefem Ofen iiber die Kohlen, die in voller Gluth
f i nd, f o r t , bevor e r in den Circulatiooskanal FFF
gelangt. Obgleicli dabei ein guter T h e i l deffelben
verbrennt, lo wilrcle diefes Mittel doch nicht d a s
Entweichen alles Hauchs aus dein Rauchfang verhindern , wiire nicht fur das Zutreten frifcher Luft
zu dcmfelben geforgt. Den n die zum Verbrennen
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nijthige Tempcratut j f i niclit das Einzige, worauf
es ankcmmt; fehlt es an Sauerfioffgas, fo zieht
d e r Raucli ohne zu verbrennen, durch Gllihefeuer
durch.
Das HauptverdienR d e r Erfindung , die wir
hier befchreibcn, befieht darin, dafs m a n nach
Willkiir und a u f eine abgemeffene FVeife frifche
Luft, die nicht durch das Brennmaterial gegangen
j f t , und noch nichts von ihrern Eauerftoff verloren
h a t , zu diefem Rauche kann h i n z u treten lofren,
auf eine A r t , dafs durch lie die Feuerftstte nicht
allzu fehr e r k i l t e t wird, und tlafs niclit rnelir hinein zieht, als gerade nijthjg ill, urn den Rauch vijllig zu verbrennen.
Man bringt zu dem Ende unter d e r D e c k e d e r
eifernen Ofeninandung, uogefahr 2 2011 von i h r
entfernt (etwas mehr oder weniger, je nach d e m
d e r Ofen grijfser oder kleiner ifi), eine Platte u n
aus Gufseifen an. Diefe Platte befindet Gch fiber
drm Brennmaterial, und durch den Zwifchenraum
zwifchen ihr und d c r Decke k a n n eine diinne
Schicht atmofphiirircher Luft frei in den T h e i l d e r
Feuerfttltte eintreten , w o die Steinkohlen liegen,
die erft irn Entbrennen begriffen find, und d e n
mehrften Rauch hergeben. Sie vermifclit fich hies
mit diefem Rauche, und zieht mit i h m durch das
Gluthfeuer, wodurch das vollfiindigfie Verbrennen des Rauches in d e r erholiten Temperatur bewirkt wird.
Die
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D i e Menge dcr Luft, welche auf diefe Art zuAriimen foII, regulirt man durch ein Fehr einfaches Mittel. Die Platte a n ruht, ungefahr i n ihr e r Mitte, nach A r t eines Schwengels auf zwei i n
d e n Seitenplatten d e r OfenmUnduog befindlichen
Zapfen, und wenn man daher den vordern T h e i l
derfelben etwas herabdriickt, lo geht d e r hintere
T h e i l etwas i n die Hiihe, und es kann daon nur
eine diinnere Luftfchicht durch diefe dern Mundfiuck einer Pfeife Hhnliche Vorrichtung hindurch.
Hit man nach einigen AbSnderungen die rechte
Lage d e r Platte a n aosprobirt, fo ftellt man fie in
clicfer durch einen kleinen Keil feft, den man zwiichen i h r uod d e r Deckplatte hineinkhiebt.
Unter den Rofien zeigt iich d e r Afchenherd 4
deffen oberer Theil mit Thiirea oder Regiftern S,S
verfehen ift. Man macbt diefe zu, wenn die Hike,
welche zwifchen d e n vordern Barren G heraus in
#as Zimrner ftrahlt, d e n Arbeitern befchweriich
wird.
Zu Folge einer Eioladung i n den iiffentlichen
Bliittern, begab ich mich zu den HH. B e n n e t
u n d S i 1v e r nach BedJord - Street in Covent- garden, urn die Wirkung eines folcben Ofens zu fehen. In d e r T h a t w a r an dem obern S n d e des
Rauchfanges keine Spur von Rauch wahrzunehmen. Es lsfst Gch keine treffendere Idee von dem
grofsen Nutzen diefer VerbeCTerung geben, als
durch Ertzhlung d e s Umftandes, dafs zuvor der
Rauch derfelben Darnpfmarchine filr die Kachbarn
Aooal. d.PhyT,k. 8.32. St. 3:J. 1809, st.7.
X
fo aufserordentlicl~befchwerlich gewefen war, dafs
fie einen Befehl ausgewirkt hatten, die Marchine
folle ftill fiehen, weil die Befchwerde, die fie oeranlame, unertriiglich fey. J e t t t befchwert lie die
Nachbarn fo wenig, dafs es unm8glich i k , von aufsea zu wiffen, ob lie in Arbeit ift oder nicht.
\Vie ich h a r e , haben mehrere einfichtsvolle
Beftzer von Fabriken zu Leads und zu Manchefier diefe Oefen fchon i n i h r e Fabriken eingefbhrt.
Darf man den offentlichen Bliittern Glaubsn heimeffen, fo find zu Manchefier felbfi fchon einige
Fabrikanten verklagt worden, dafs fie ihre O e f e n
noch .nicht auf diefe A r t v e r b e k r t haheo, weil
nun, da ein ficheres Mittel hekannt fey, in den Oefen
den Rauch zu verzehren, das Publitcum fich nicht
mehr die 8efchwerde, welche vom Rauche d e r Fabriken Schorfieine herrfihre, brauche gefallen
zu laffen.
Ich zweifle nicht , dafs diefe Verbefferung a n
den Da m p f m a fch i 11 e n we r d e d 1I ge m ei n e i n ge f ii h ra
werden ; denn nicht nur befiirtlert fie die Reinlichkeit in den Stzdten und das Wohlfeyn und die Gefundheit d e r Bewohner, fondern fie ift auch augenfcheinlich von Bltonomifchem Vortheil. Denn aller Rauch, d e r aus d e m Schorfieine auffteigt, ifi
fehr gutes GrenninateriJl, d ~ s aus
, Maogel an hinreichenrier Luft, unverhrannt entweicht. Es ift
eine wohl beltannte Thatfache, dafs die Flamme,
welche man aus den Schorfteinen der Giefser hervor fteigen fieht, nicht in den Scliorfieinen felbfi
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oorhanden ift, in welchen Gch blofs Stickgas (ah
Rackfiand d e r atrnofpharifchen Luft)
KohlenWafferftoffgas, verfliichtfgtes T h e e r und Theilchen
Kohle untei eioander gemengt, in einer Temperat u r befinden, die hoch g,enug ifi, dafs fie verbrenDen wfirdgn, wenn es nicht an Saueritoffgas fehlte.
So bald fie daher aus dem Schorfieine entweichen und mit d e r atmobhSrifchen L u f t i n Beriihr u n g kommen, entlleht die Flamme von felbfi.
Ein Beobachter, d e r hierauf nicht merktc, warde meinen, di& Flarnme fey als folche d u t c h
d e n ganzen Schorfiein hinauf geftieyen ; welches
abcr keineswegs gefchielit. Diefe Thatfache beweifet, dais die Meoge des Breohmaterials, welche auf diefe Art entweicht, g a r oicht ttnbedeutend in, Dazu m d s man noch d i e Wiirme rechnen; welche die verfluchtigten STheile des Brennmaterials mit fich fortfiihren, und die aganz verloren geht. Ich bin Uberzeugt, dafs man auf diefe
Art in rielen FUlen beinahe den achten Theil dks
r.Brennmaterialo ungenutzt verliert.
,
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