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Beschreibung einer grossen Wasserbatterie und der damit angestellten Versuche.

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nande vermiedeti, weil sie zu einer die Resullatc SIBrenden Eudosmose Aulafs geben, und weil sich iu ihneii
die Fliissigkeiten bedcutend erhitzen. Was lclzteren Punkt
betrifft, so scheiut urir, als habe Hr. Y o u i 11e t rnit ubermiifsig und ganz unniitbig starken Strilinen gearbeitet. Er
spricht vou Batterien von 50 B u n s eu’schen Elementeii;
ich glaube behaupten zu kifrnneu, dafs inan init 2 bis 3
solchen Kohlen - oder Hhnlichen Platinelemeuten vollkommen ausreicbt, um alIe von dem franzilsischen Physikcr
beobachteteii Hesultate wolil ausgeprsgt zu erhalteii.
Ueberdiefs zeigen die D a n i e 11’schcii Vcrsuche, dafs yor6se Scheidewaude noch bei bedeutcnd starkeu StrBmen
keinen Nachtheil mit sicli fiihren; und mie ohne sie eine
streuge Sonderuug und quantitative Untersuchung der
von beiden Polen beriihrten Theilc der Fliissigkeit miiglich sey, is1 mir nicht recht einleuchtend.
P.
-
XVII. Beschreibung einer groJsserr Wmserbaltcrie
unct der damit angestrllten Ersitclie;
oon J o h n . P. G a s s i o t .
(Philos.
Transact. /.
1844, pl.
I, p. 39.
Freier Auctug )
H e m G a s s i o t hat die kostspielige und Sufserst miihsame Arbeit uiiternommen, eine nit blofseni Wasser geladcne Volta’sche Batterie voii niclit weniger als drei
tausend fiinf hundert wid zwanzig Paareu zu erriclitcn,
Iiauptslcblich , urn die Wirkung eincs soichcn hpparats
im uugescblosseuen Zustande keuncii zu letncu. Die Meta11e bestandeb aus Kupfcrcyliiidcrn uad Zinkstiben, dic
paarmeise in Glasbcchcr gestellt warcu. Zur Ladung
diente Kegenwasser. Dic 3520 Glsser slaiiden auf 4 1
eicheueu Brcttern, die zu 11 von 4 starken Stlndern
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nach Art ciues Biicherbords gctragcn wurdeo. Besondere Sorgfalt ward auf die Isolirung des Apparats verwandt. Zunlchst waren die Gliiser mit Lackfirnifs iiberzogeu: sit! standco unmittelbar auf Glasplatten, die in
der Wiirme auf beiden Seiten einen dhnlichen Firnifsiibcrzug erhalteii hatten, und eiidlich wareii aucli die
Bretter des Gestells gefirnirst. Trolz aller dieser Vorsichtsmaafsregeln war dennoch die Isolation nur unvollkommen, und der Verf. selbst bemerkt daher, dafs sein
Apparat schon im ungeschlossenen Zustnude eigentlich
ein theilweis geschlossener gewesen sey.
Die mit dieser riesenbaften Eatterie erlangten Resultate sind, wie es auch dcr Verf. zugiebt, in der Hauptsaciie nicht neu, aber sie zeigen die bekannten Tbatsachen in einem grofsen Maalsstabe.
D i c k gilt namentlich von den Spaooungserscheinuogeii im uogeschlossenen Zustande der Batterie. Ein Goldblatt-Elektroskop divergirte schon, wemi es einem der
Pole bis auf zwei oder drei Zoll geoBhert wurde; SO
wie mau die Batterie sclilofs, war jedes Zeichen VOII
Spannung verschwunden. Eine Leidner Flasche, in der
Hand gehalten, koniite mit Leichtigkeit geladeu werden,
und noch grfifscr war der Effect mit eioer Leidner Batterie vou 12 Flascheo, jede mit 16 Quadratfufs Belegung.
Eine Abtlieilung der Batterie, aris 160 Bechcrn bestehend, wiirde besonders gut isolirt, indein man sie auf
gefirnifste Glasfiil'se stellte, die auf eincin noch warmell
A r i i old'schen Ofen standen. Zmei Elektroskope wurdeu mit den PoIen dieser klcinern Batterie verkniipft.
Beide divergirten; als HI..
G. darauf den einen Pol wit
der Hand beriihrte, fie1 das danebcn befindliche Elektroskop zusaminen, w9hrend das anderc stirker clirergirte.
i'vIehre Secundcn vcrgingeii, ehe das berulirte Elektroskop
seine Bivcrgcnz wieder bckam.
,41s dic Pole der gaiizen Batterie einaudcr bis nuf
.5'E Zoll geuzhcrt wurden, sclilugcii uoausgesetzt Funkell
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zwischen ihnen iiber. In einem Fall dauerte diefs Phtinomen ununterbrochen Tag und Nacht fiinf Wochen
laug: noch mehre Monate nach ihrer Errichtung zeigte
die Batterie keiiie Abnahme ihrer Kraft.
Trolz der starken Spannungserscbeinungen war, SO
lange die Batterie ungeschlossen blieb, weder mit einem
sehr empfindlichen Galvanometer, noch mit JodkaliumPapier, die allergeringste Spur von einem Strom zu entdecken. Aus der unverlinderten Beschaffenheit des Jodkalium-Papiers schliefst Hr. G,, dafs auch in dcr Batterie
keine chemische Action statt hatte, und diese folglich nicht
die Ursache der Spnnnungserscheinungen seyn konnte.
E r wagt es iridessen nicht, sich offen gegen die chemische Theorie auszusprechen.
In eiiieln Versucbe, wo er ein Galvanometer und
Drahte, die Jodkalium- Papier beriihrteu, lnit der Battcrie rerbunden hatte, n3herte er deren Pole einaiider so
weit, dafs etwa jcde Secunde ein Funke iiberschlug; jedesmal, wenn die& geschah, gerieth die Magnetnadel in
eine zitternde Bewegung. Bracbte er die Pole noch dichter zusammen, so dafs die Entladungen schoeller erfolgten, SO wurde die Nadel stetig abgelenkt, und zugleich
J o d an einem der Drtlhte abgeschieden.
Eine Abtheilung der Batterie, aus 320 Bechern bestehend, wurde, wie vorhin, aufs Beste isolirt, und ihre
Pole mit Drzhten verknapft, die auf Jodkalium-Papier
lagen. Auch wurde einer der Pole durch einen Draht
mit dem Erdbodeii verbunden. Das Papier zeigtc in mehren Stundeii nicht die geringste Veranderung. So wie
aber der anderc Pol ebenfalls mit dem Erdboden in Gemeinschaft gesetzt ward, sey es durch einen Draht oder
die Hand des Beobachters, so erfolgt eine Ausscheidung
von Jod.
Aehnliche Versuche stellte Hr. G. mit einer G r o v e schen Gassrule von 40 Plattenpaaren an'). Sie wirkte
1) Ann. Bd. 58, S. 202.
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ungeschlossen stark auf ein Elektrolneter ; allein rriewohl
er sie drei Monate so stehen liefs, war keine Spur von
Abuahme der Gase, d. h. voii einem chemischen Procefs,
in dieser Batterie zu erblicken. Schon mit 9 Ylattenpaaren war dieses Resultat deutlich zu erhalten.
Zulctzt hat iioch Hr. G. die Spannung bei einer einfacben ungeschlossenen G r ov e’schen Zink-Platin- Kette
nachgewiesen, uiid dabei das Platin positiv, das Zink negativ gefuiiden. Anfangs bedicnte er sicli d a m einer Z a m b oui’schen Saule, spaterhin eines Elektroskops, das dem
H a r e’schen nachgebildet ist. Dieses Elektroskop bcstelit
aus einem Glaskdbchen, dessen Hals mittelst eiiier Fassuiig verschlossen ist. Durcli diesc geht isolirt ein senkrcchter Metallstift, der unten, in dem Kolben, ein ein€aches Goldblatt, und oben, aufserhalb, eine horizontale
Kupferplatte trsgt. Seitwzrts, diametral einander gegenliber, hat a e r Kolben zwei L6cher init Fassungen, urn
zwei horizontale Stifte durchzulassen, an deren jedem einc
verticale Scheibe von etwa zwei Zoll Ilurchmesser sitzt.
Diese Scheiben, zwischen denen das Goldblatt haogt, kannen einander usher oder ferner gestellt werden. Die
Stifte, welche sie tragen, sind an den aufseren Enden
mit Kleinlnschraubeii vcrsehen, urn die Drahte aufzunehmen, die respective zu dein Zink und Platiu der Kette
fiihrcn. Letzterc, die Kette, wird auf eine mit Lack iiberzogene Tafel gestellt. Naclidein die untereii Scheiben
solchergestalt mit dcu Metallen der isolirten Kette verbunden sind, nahert inaii der obcrcn Platte Iangsam einen gerieberien Glasstab; es wird danii das Goldblatt
von der lnit dem Zink verbundenen Scheibe angezogen.
Das Entgegengesetzte erfolgt iiiit einer geriebenen Siegellackstange.
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