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Beschreibung einer vernderten Camera lucida.

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vIn.
VO
Profenor
m
L VD I c EL in BIeifscn.
Die Berchreibung
der Camera lircida des englirchen Phylikers W o 11a I€o n im 34fiea Baade der
.Annalen der PhyIik veranlarstc mich fogleich, mit
ein paar ebenen gekhliffenen C1ih-n die Einricho 1I afi o n
tung zu verfuchen welclie Hr. Dr.
dalelbfi Taf. I. Fig. I. angegeben h a t , und icli fand
bald, daL auch diele Einrichtung linter einigen
Vcrinderungen ein Inffrurncnt gelen wiirde ,. welches den vorgeretzten Endzweck erfiillt. Urn die
Helligkeit und Deutlichkeit des Mdes auf dem Papiere zu vermehren , verfuchte ich zwar verrchiedene dioptrililie Hiilfsmittel; da aber das 'kld
nicht llos aufgerichtet erkhrincn bndern auch,
wegen des Abzeichnens, auf dcm Papiere aufgerichtet liegen und das Gefichtsfeld betrachtlich grofs
feyn loll; - b find Ilos zwei in ihrer Enrichtung
wenig verfchiedene Inftrumentc cntfianden, welcho
diet'en Abfichten Geniige leificn. Das zuletzt von
uiir verfertige, 11s das bcqucmcre, werde ich hicr
,
,
,
befchreiben, und nur kun angeben , norin das er;
ffere von diefem abweicht. Beide Inhumente ha-
,
ben bei hinlbglicher Iielligkeit no& den Voreug
drfs man an-demfelben Orte zeichnct, wo das Bild
erl'cheint , und dafs man nicht wie bei der WoL
lafton'fclicn Camera lucida, mit dem Auge doppelt, nimlich in das Prisma auf das Bild und aufscr den1 Prisma suf die Zeichnung Iehen muL.
Fipn. 3. Taf. 11. fiellt das Inffrunient perfpeetioircll in dern vierten Tlieile feiner G r a t e dar. Der
aus feiner Pappe verfertigte Kafien enthalt nach der
Riclitun,o o b einen reinen und gut gefchliffenea
Spicgel von diinnem Glare, und nach der Richtung
b c ein fehr diinnes gut gerchliEenes 'ebenes Glas.
Die Decke kann bei c d aufgehoben und zuriickgefclilagen werden , nm Spiegel und' Glas zu reinigen, und enthdt bei g die Oeffnung &iir das
Auge , unter welclrer ein IiohlSlas von 7 Zoll Zerffreuungsweite liegt, wclchcs man nach Befcliaffenheit der A u p n veAndern kann. Die ganze Hiihe
des InItruments 'hetragt 7 Zoll. Die beiden Vor.derfrifse End 'unten mit einer Leifie y verbunden,
wclche ein Bleigewicht von etwa SPfund enthilt,
damit der Schwerpunkt dcs Ganzen inneriralb der
4 FiiLe liegt. Ich habe hier die Hiihe unveranderlich angenommen um das Jnfirument fitr phyGkalifche Vorlefungen bequem zu machen, und m i l
der praktirche ProTpects Mahler ; der cin folches
Inttrument blos in vcrwickelten Fiillcn braucht, nur
auf die perfpectivikhe Lage der Gpgcnfiiinde Lieht.
,
,
,
-
'
[
-J
5.jo
Piir Liebhaber kann jedocli auch die Hiihe leicht
veranderlich qynadit werden.
Voo d,er L a p des Spiegcls und drs Glares
hsngt die Richtigkeit des Infirunicnts ab, lo wie
von der verhaltniTsuiiiTsigen Criirs~ beider und
den Oeffnungen des M i e n s , die UegrInzung dcs
BiIdes und die GriXse des Gefichtsfeldes. Ich Fiige
<laher bier in Fig. 4 noch cine .geonietri[che Zeichnung nieiues Inftrurnents l e i , melclie alle dielk BeIiimiiiiingen sngiebt.
Es re$ in
/t. a I. die
des Spiegels, der
. Breite
.
. .
'aI d q'in rechter ,,und I d ka I. Wird
Winkel
grr Winke'l'a I d niittclfi. der Linie Jt halbirt , To
dak die W.inkel x = y &I,
fo
,.liegt clas als ein
zweiter Sp'iejiel dicncnde geThlifien'e Gtas in der
. . dierer Linie, oder in ~ c . ES I+
Vt*rIinger&g
I c = I d .= a
. I ; 10 ifi c (1 die Verticallinie des Inllruments, . und ' bd ' das Bild des Spiegels,Q h , welc h man von h atis fietit, \veil die \Vinkr?l c h d
untl c b a einaqder'gleicli lind. . Diefes Ilild enthilt alle die Gpgenf'hclc, w i y o h l 'khwacher und
matter, wclcdc dcr Spiegel 41, auEaITen kann.
D e r mittlerc SxaIiI aller .einf+Ienden Irorizon.,
ley r , ~ . Er w i d ' von den. Leitalen Strshleu
d m rpiegelndep Ebnen nacli sg Imd g h . reflectirt.
Daher mul's Ech das Ails. in dcr Linic! g / ~hefin. .
den, urn das game. Uild b c q k m iiberLiiea zp
kiinnen. w o k m i n ii'bhr,dcn Augenpuakt in Ir
annehaicn, lo niirde fall dik ELllh des Glares,
..
yon fi bis C, O ~ ~ CI I ~ rl'utzen
Q. .
l'eyn, wei! tiie
&.
. .
.
,
I
Gripe des Strahlenkegcb Ird .in, und man wiicJe fich weiter, als niithig,' mit .demAuge voix d e b
&ldq entfernt haben. G d a d daher .die Breite
Jes Jiinnen gdchli&€encn .Glares nur ein wentg
mehr a96 die HiIEte. der: Breitc. dar Spiegels habtiri,
vnd der Augenpunkt' g xnuk fich m h e an dem
Rande cliefes Glares belinden.
.
Zielit man durch g eine auE cd lknhredite
Linie.cg, und mit ihr parallel 'die Liniesa'o fo
wic niit c d parallel die Linie R e, Lb find dadurdr
die 3, vorziigliChRm Windo des Kafiens befiim'mt.
Man, zielie ferner aus dem Augenpunkte g:durch
I die Linis g l , und d 1 'fey. fenkrecht. auE cd.; fo
ifi Id das Uiltl der Oeffnung. Es murs ffi in
der 'Wand. a e die HGhs dec. Oeffnung tiL= dd
Jcya.. \Venn man die kleine hintere Wind nq
weglaIFen wollte, l'o piirde man aufser dem Bilde.
zugleich ein. Stiick des Papiers fehen,. welches .bei
der&i&eq.. Infirnnienten' . l'ehr unangenehni ill.
Uni diefes 1.11 vermeiden , w i d die W ~ d . .7 n10
angelegt, dab deren Kante q die Lillie g d beriilirt.
I5 ifi .vollkommen hinreichend , die innere
Weite des Infiruments, oder die Linse clcr Glil'er, = g,d zu machen, weil alsdeiin der Gelichtswinkel Go Grade hllt. Und da Lg ein wenig grGfser als 4 I c feyn foll, fo ifi g d = a L { 2 = 1 , 4 n B
ZLI fetzen.
Bsi meinem hier abgebildeten Inl'trurnente ifi die Breite des Spicgels ah = I
:2011,
die Breite des Glates = I ; %OH, und (lit: L b g e
c
343
I
diefer Glitier .= 34 Zoll, wiewohl Lie noch nicht
3 Zoll zu l'eyn gebraucht hattc.
,
Das kleinere Iortrument welchcs ich zuerfi
verfertigt. habe, ifi fehr nahe nach obigen Verhaltniflen eingcrichtet. Die Breite 'des Spiegcls ill
I Zoll, die des Glares Q Zoll, und die Linie beider 15 2011. Es untcrl'cheidat fich aul'ser der
.GrGGo von dcm vorigsn nach darin,.daTs das h r
das Auge paNende Hohlglar in die vordere Oeffnugg vor dem Spiegel gelitrt ifi, und dafs das
Inrtriinicnt mittelfi cines darrn befindlichen Stiftes
in eio Stativ. eingeretzt und damit in einer belie.bigen Hiihe uber dem Papiere erhalten werden
kann.
Wenn man an&att der him gebrauchten Glasfpiegel Metdllpiegel anwenden, und die D i k e des
gel'chliffenen ebnen Glares, das iibrigrns ganz rein
Gyn mu6; klainer alr & Dresdner Zoll erhalten
kann: To intiKen die Bilder auk' den Papiere noch
deudicher und heller werden.
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