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Beschreibung eines Apparates Lustblle mit Wasserstoffgas zu fllen welches durch Zersetzung der Wasserdmpfe mittelst des glhenden Eisens erzeugt wird.

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Da die klimrtikhen and atmdphiirifchen E i n w i m
kuirgeo die grijl'sten Einf.liill;?, nicht allein auf die
61~eiiLlic!ie Gelitidheit , fondern ouch auf alle
'I'lieile drr Induftrie und Landwirlhrclieft, 01h
Uhrrhoupt auf dos Wold und W e h der Jlcnkheii h i ~ h c ~ I
i;
, ilt es unltrcitig van Wichtigkeit,
die Kiliinatologie einer &gelid To gonau w i s
miiglich kennen PU Iernen. lliefe KeiintniIJ IXst
Gcli aber I i 11r riac ti einei*'mchrjdirigen ununterhrochenen Heilie von forgfiilillig rngeneliterr metewo*) Der IIrrr 1 erf. entTchultliga, clrfr tliercr .4ulIjrz, tier rchorr
vor 6, rsurner Zeit gedruckt werdrn Tullte, iliireh Zufall e r f i
j e t i t erlicliriiit ; an InterelIi hat er, wic mi& diiuht, drtlurcb
niclrt verlorm.
Gilbert.
I 499
3
logil'chen Beobmhtungen mit einiger Sichorheit erlangcn.
Se. GroTshersogl. Dnrchl. zu Weimar, die 01leu Theilen der WiITenl'cheften eine gleiche Aufmerkramkeit Tchenkcn, und cs, ohne KoIten zu
bheuen, Ihr eifriges BeRreben feyn IaITen, durch
Unterltiitzung derfelhen EU ihrer Erweiterung thiitig mitruwirken hoben aucli die Mcteorologie
nicht unheochtet gelalren, und haben Sich durch AnTchaffung der beIien meteorologifcben Inltrurnente,
ouch diefits noch gar k h r vernachlifigten Tlieiles
der Naturlehre angenornmea.
Z u Beobachtuog des tGglichen Zultander der
Luftelectricitat, wurde bisher der Volta'rche Apparat, Ib wie er i m dritten Stuck der meteorologil'chen Hefte hefchriehen wird, i n Verbindung rnit
dem electrifchen Urochen gebraucht. Da aber der
Gebrauch des Letztern drdurch uiibequern wird,
d a b e r hei Itiller oder wenig bemegter Lufigarniclit
gebraucht werden konn, fo kamen Uurchl. Grol'cl
herzogauf die Idee, dab man fich wohl h i fliller
Witterung Itatt des Drachens, kleiner LaftbP'lIons
bedienen kiinnte, und es wurden hierzu drei Be!Ions von Goldfchliger-Hiutchen von 4, 5 und 6parifer Furs Uurchmclrer angel'chefft.
Als drmit Verfuchc angeftellt werden rollten,
fand lich dafs die jedesrnalige Fiillung 'drrrelben
mit \l'oll'erRoflgas, rnittellt Eifenfeile iind Schwefelllitire erzeiigt, eiiiige zwrnziq Tha!er betrug, WOI
durch die VerhcJie aufserlt kolil'pielig wurdeo. Uer
,
,
c
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1
,
ITerr Plergralh Prof. 1) o b c r'e i n e r zu Jena rchlug
daher vor, das WslTerfioffgas zu Fiillung dieler
Ihllons mitt ell^ IWaIIerdTmple zu erzengen welclier man durch gliiliendcp E i h leitet. En wurde
Jalier eine eireroe Riihre VOII drei paril'er Furs Linge, zwei Zoll Stiirke und anderllialb 2011Muiiduag
in eineii mit eiiieni HoR verrehoncn Scliachtofen getnouert. Urn die Verkalkung der hursern t;l!cIie
d e r Kiilire zit verliuten, wurde folchc init eiriem
doppelten Drohtuberzug verfehcri die IIohluiig
cler H5hre aber mit einer dreifaclieo Sclilar~geron
EiTtdrrrIit ausgefullt.
Die kupferrie Blare, welclie zu Erzeugung der WaK~rdiiriipfegebreucht
wurde, fafste 282,72 parirer Kubikzoll Wafrer. Die
Leiluugsriihre dca G d e s war 40 parifer 2011laiig,
liattc f Zoll im Ihrchmelfer, und war von einer li)Ichen Einrichtung, dals das G a s durch eine drei Zoll liolie \Voflerfiialc gelien murstc, ehe ca
ill den Ballon gelengeii konnte. - Her Balloii,
wclclier gefiillt werden Iblltc, liatle viillig aiil'gebltalen 4 peril'er Y i i h xuin kleinften l~urchmefler,und
reiu Inhalt betriigt 40,r Kiibikruls.
Den n5. E'ebruar 1813 wurde der erne VerTuch
+ur Fiillung des Ballons gemaclit. Ala die Hiilire
weirsgliihte, fing die Enthindung cles GaCes an, und
llachdem die Riihre 3 Stunden! lang iin Gliilicii cishalien, und noch 124 Kubikzoll kochendes
li.r nachgefiillt worden waren, Iiiirte' die Ent1)iiidung des GaTes fan gonz auf, der 1JrilloiiliaLLe fir11
aber erfi ungefihr mit fechs Kubikfurs Gas gcfullt.
,
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1
Man unterfuchte daher die HiiLre urid laad, die
Urathfchlange ginelich verkalkt, dalier lie koinc
Zerlietzuttg der Wan'erdimph mehr bwvirken
konnte. Sie wurde heraus geltoken und 1i.m il:rer
die Hohrc init e l Yfuud kleiiien Niigeltt gefiiIIt. SO
bald diere gliilieiid geworden giitg die h t b i i t d u n g
clcs Gales wieder voti Itatten, aber die Ftilluug des
Ballons erfolgte nur i n einern geringiir Vci*hCltnilTe
gegeii derhlenge des (;ares, welches aus der Riihre
cntbutiden wurde. LStidlich ldte Iicli dielie Erlclieinung dodurch m f , tlalis Iich a n der iiincrn Fliiclie
dea, Ballone eine grol'se Uetige WalIi?rtropfen bildeten, melches anzeigte, dars uoch unzerktzte \V&
fer&impfe mit dem-Gas ubergehen mulisten.
ZKei wid eine hrlbe S t u n d e uacli Einfetzung der h'zgcl i n die Riiltre svurde die Eiitbiridung
bvieder L'o I'chwach, doh dadurch der Holloii gar
llicltt mehr gcfullt wurde, lbndern ia GC!geiittieil
lich die Uiltluiig der Wall'ertropl'en irn B n l l o i ~I'elir
\rerIneltrte. Man unterfuclite die Riihre nochtnajs
urid fnud auch die Niigel lio l'ehr verkalkt, dors ilia11
nur mit der Culkerltcti Miihe wieder eitie Oclruung
in die Rohre bringer1 kounte, die man nochnlals mit
5 I'fund Niigeln fiillte.
Naclidern inan noch rndzrthalb SLunden die ~ i u n
w ieder e r folgteGasentbindung unterlialten ha tte,
der Balloninit nicht mehr ~ 1ungefilir
s
acht Kubikfurs
(;as gefilllt; die niit iibergegangenen IVaIl'erdimpL;'e~ l r e r11alLcii den Ballon li, feucht gemacht, dafs
er Iicli betrbhtlich liackte.
00 man nun wolll
,
-
t 43% 1
einfahe, dafs unter folchen UmAJnden eine Fiillung
des lhlloiis bis zu feiner Stoigliraft unmoglich key,
Ib wurde der Verfucli A bends fiebco Ulir hefclilolfen. Uer Ballon wurde felt verbunden urn his zum
andern Tog an den Kronich hiingen zu hleiben, on
welcliern man ihn zu fciner Fiillung aufgehangen
hafte. Gegen neiiii Uhr rneldete der -4uffelter cles
Reithaafes, der Bollon fange a n , Iich aufzublaleii,
tind om aodern Morgen fand men ihn auE vier Fiinftel gefillt, jedoch ohne SLeigkrolt; ein Beweis, dars
das Gas im Uallon niclit leichter war 01s die gernein e Luft.
Es war allb durch die im Heithaufe
durch den Ofen erzengte W i r i n e der Ballon ehen
10 aufgeblafen warden, wie eine feiiclite BIafe aufgehlafen wird, wenn man fie i n die Niihe von Wirme bringt.
Alan fiillte jetzt den Ballon mit G o s atis Eifenfeil und Sclirvcfelfiurc ganz voll, und e r liieg nun
rnit einer Steigkraft von 14,s Lolh in die Hiilie.
Die Temperatur an diefem Toge war 8. Reaum.
der Barometerhand 27/ 6" 8"', und d a die Hiille
des Ballons 97 L o t h wiegt, To mafste, Lavoifier's
Befiimmungen gemiifs, das Gas im'Ballon 9 Pfund
30,5 L o t h wiegen, alfo nur ungefdir 1,18 leichter
als die gomciiie L u f t feyn.
Da uns die Erfilhrung gelehrt listle, dafs mit
der getroffenen Vorrichtung der Uallon niclit gefiillt werden konnlo, fo k h l u g der H e r r l h t p
rat h L)ii I) e r e i tie r For, das Gas crlt durcli r w c i
hohe WalI'ergefilbc zu leiten, cho es in den Ballim
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]
gelnngen lccinnte. Ua crber aucli eine folche Einrichtuiig noch dicBefchwerlichkeit hntte, dab man,
urn deli Urrllon wihrend d e r Fullung niclit der 1,111niittelharen Beruhruiig der Olidiilze aussul'etzen,
z~vifchenihn uiid dcm Ofen eine Menduiig moclieu
muljte, fo kani mnii endliclr daliiii iiberein, ciue
b l c h c E i n r i c h ~ u o gzu verluchen, WO das Gns iri ein e w Kel'ervoir gehmnielt werden lionnte, uin Iiacliher nus diefiin den Uallon zu lullen. Es wurde dalier ein viereckiger, vier Fur3 llohcr und eben li,
weiter Killen voii aiiderrlislbziillijien kial'erncu
Bohlen wan'erdiclit gefrrtigt u m als pneumatilL.he
lt'onne zu dienen. 4 a s Releervoir s u m Samnrdn
u11d Aufbcwahreir dcs G a k ( A B 'l'af. 111. Pig. 4.)
ili von weifsem Blrch gemaclit und h a t die Grcifse,
dal's es gegen die W51ide des IiGIzeriien Kalleris
4Zoll Spielrnum hat. In der hlitte desKeLerroirs befiiidet lich eiii gut eingefchliffener llahn durch welo
&en das Gas i;i den Bailoil gelallen wird. J h m i t die
dunlie Bleclidecke des Kefcrvoirs, wenn I'olclies luftleer wird, dem Drucke der Gulsern Luft widcrltehen
kiinne, ill zu deren Uiilerllulaung rioch eiiir Iiiilzerne Stellage in dem Kalteii rngebracht. Damit nb&
euch das Kel'ervoir durch das Gas leichter grbolen
werdeii kiinne, und diefrs nicht ern nihhig hahe,
d r s i n dem Kefervoir bcfndliche \Ynll'cr mit GeWalt aus reiner Stelle . eu treiben, l
i
d Gegengewichte nngebracht, welche der Schwere des Rel'ervoirs glcich lind.
Aus cinem 4; Yufs langen und ~ Z o l weiten
l
ei-
,
,
[ 43i
]
Teriicii Rolirc gelil ciii kupfcrnes Lleilungsrdir von
I %oil lhrcliinel~ar, 2 Zoll lioclr unter das Refervoir. Unr dtr iul'sern Verkillkuiig der Zoll fiarken K;ilirc vurzubeugeii ili folclie mit 3 Zoll flarken eil'erneii Reifen urngaben wordeii iiber welclie
norh ein Ucherzug VOII
1pTt.r Tiegelinnlli! uiid
J Lehm gcinacht wird.
Die R d i r e wird init 90
Pfiriid A tigiirigen yon reiiiein Eil'enblecli geIiiIIt,
uiid die kupfeine lllol'e zu Erzeiigung der 1,VaKerdimpfe fakt 5 1S,h parilhr Kuhikzoll Ll-alkr.
So wie das Hohr gliilit, c r b l g t die Gntbindung
dcc ( ; a h , utid das I h k i - v o i r fiillt lirli i l l dritl!iolb
bis drei Slaiideii niit G a s vojl; i t 1 \rclcher &it nber
noch i;1,77 p a r i l k Kiibikzoll kocliriid \Vall'er in
die I I I a i i nacli geiiillt aerdcii.
Ill das KcIiirvoir nrit Gar gcfiill~, li, w i d der Bollon, rrut
deli IJaIiii bcfeliigt, urid diel'er geiilfiiet, worauf llch
der Halloii klinell m i t Gas fiillt, itidem inan dabei
das Hekrvoir Iangfern iiiederdriickt.
Die Kollen
dcs gamcn ApparaLv helaul'eu lich ouf eiiiige neuuzie 'l'lialer, und dio der Piillurig des Ballons fur
liolileii uiid Eifenblecii- Abgingc, die VOIU Kupferl'chmidt gek?uftwerdeii, a'Thalcr i a Grofchcn; nacli
eii1c.r li.clisrnrligea Fiillurig dcs Ballons find allb
die Kollen dee Apparats gewonneii.
,
,
-
Befehrcibung dcr Zeichnung auf Tale1 111.
sf D ifi drr Idechernc Rcfrrvoir,
C D iler BoblcnkrGen,
E P l i i d die Ccgengewiehte.
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