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Beschreibung eines Eudiometers zur Bestimmung der von den Pflanzen ausgeathmeten Luft.

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Glas I ) kann, wie aus dem Mitsetheilten hervorgeht, durch
eine jede das Licht doppelt brechende Fliissigkeit vollkommen ersetzt werden.
F r a n k f u r t a. M., den 21. Dec. 1845.
Rud. Boettger.
Bachreibung eines Eudiometcrs zur Bestimmung der oon den PJanzen uusgrutfirncten Luft; oon Dr. J. GoCdmann.
XVIII.
D i e bekannten Eudiometer sind zur Untersuchung der von
den Pflanzen ansgeathmeten Luft nicht besonders geeipet,
indem bei der Umkehrung der weiten Glascylinder, in wel&en man die Pflanzen das Gas entwickeln liefs, sehr leicht
Gasblasen entweichen konnen, und weil die zur Absorption
der KohlensBure nothige Base, wie Kalkwasser, in die M e t
rohre nicht hineingebracbt werden kann, ohne den inneren
R a m derselben mit der tideren Luft in Verbindung zu
setzen. Hr. Prof. S c h u l t z fUllte, wie er S. 25 seiner
Schrift: a Die Entdeckung der wahren Pflanzennahrungm angiebt, die Mehobre vor dem Eintreten der entwickelten
Luft mit Kalkwasser, an dessen Trllbung er allerdings erkennen konnte, ob Kohlensllure vorhanden war, aber keineswegs deren Menge; denn, um dem Maafse nach dieselbe
zu b e s t h e n , ist es nethig, den Stand des Gases in der
Mefsrbhre vor dem Zugiefsen des Kalkwassers zu kennen,
und um sie dem Gewichte nach zu ermitteln, dad von dem
gebildeten kohlensawen Kalke nichts verloren gehen , was
bei dem Verfahren des Hm.Sc h u l t z nicht zu vermeiden ist.
Ich habe daher ein Eudioineter zusammengesetzt, durch
welches nicht allcin jene Ucbelstande aukehoben aind, sondern bei dessen Construction auch jede einzelne Luftart
durch geeignete Stoffe aus der Mefsrbhre entfernt werden
kann. Fig. 4, Taf. I, stellt eine Seitenansicht desselben dar.
Eine cingctheiltc Glnsriihre a von 7” Lange tmd $” inncI ) VCrgI. ihmalcn, Bd 18, S. 515.
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rem I)urchJncsser ist diuch ein HahnstUck init ciner zweiten, eben so langen und weiten KUhre c, die auf den Trichter d aufzuschnuben ist, verbunden. Der Hahn b ist zwei
Mal durchbohrt: eine senkrechte Durchbohrung (G” weit)
setzt die Mefsrahre a rnit c und somit auch mit d in Verbindung; die zweite, seitliche Durchbohrung setzt die Biufsere Luft mit c und d in Coinmuuicatiou, SO d n t also
bei einer senkrechten Stellung des Hahna alle Theile des
Apparats unter einander communiciren, aber von der Biufseren Luft ;bgeschlossen sind , bei einer horizoiitalcn Stellung des H a h s hingegen die Mefsr6hre a sowoh1 von der
Bufseren Luft, als auch von dem unteren Theilc des Apparats abgesperrt ist, wshrend letzterer mit der Huiieren
Luft communicirt. Durch einen an der unteren Scite des
Hahns ganachten Emschnilt ist die Communication der Riihre
c mit der P d e r e n Luft ansezeigt.
Wenn das entwickelte Gas in die Meiirbhre a geleitet
werden SOU, so wird sie mit destillirtem Wasser geftilit,
der Hahn b so gedreht, dafs die Rahre c mit der 8uheren
Luft in Verbindung steht, und der game Apparat in das
mit Wasscr gefdlte &&fs
(Gaswanne) gkstellt, in welchem
der Cylihder, worin das Gas enthalten ist, umgeliehrt wird.
Man zieht dann an der Spitze e mittelst des Mundes die
Luft aus dem unteren Theile dcs Apparats heraus, und
fullt dadurch denselben niit Wasser; gicbt man darauf dem
Hahne seine senkrechte Stellung, SO sind idle Theile in
Communication und mit Wasser gefiillt. Man kehrt den
Gascylinder UUI, halt Uber seine Oeffnung die des Trichters, und das Gas steigt
obnc dafs eine Blase entweithen knnn
in dein Apparate empor. Hat man sich den
Stand des Gases in der M e h i k e anganerkt, so yird der
Hahn urn 9oo gedreht, so dab aber der am Hahne angegebene Einschnitt nach oben gerichtet ist, indem bei einer
solchen Stellung weder der obere, noch der untere Theil
des Apparats init der Hufseren Luft comunicirt. Man nimmt
darauf den Apparat aus dem Gefalse herilus schraubt den
Trichter ab, @erst die R6hrc c roll Kalkwasser imd schlielst
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(lie Oeffnung derselben mit einem passenden PiPton oder
Kork. Stellt inan dann den Hahn b wieder scnkrecht, so
ist a mit c in Verbindun?, und durch SchUtteln oder wicderholtes Drehen wird das Gas durch Kalkwasser hindurchgeleitet und die KohlensBure absorbirt. Nachdem man das
Gas in die WefrOhre a hat wieder emportreten lasseu, gicbt
man &m Hahiie b wieder die vorige horizontale Stellung,
Offnet die R6hre c unter W-asser, dreht den Hahn senkrccht, iind inan nimmt sogleich ein Steigen des wassers
in cler MeEsrOhre wahr, wenn Kohlensaure absorbirt wurde.
Was also voin Gase in der Metrahre verschwnnden ist,
ist Kohlendure. Urn sich zu Ubeneugen, ob die Kohlenssure gainzlich ahorbirt worden sey, kann man die Bebandlung mit Kalkwasser no.ch einmal wiederholen. Will man
sich Ubeneugen, ob das zuriickgebliebene Gas reines Sauerstoffgas scy, oder ob dieses noch mit anderen Luftarten geinengt sey, so mofs man dasselbe durch irgend &en K6rper
absorbiren lassen. WPhlt man hiezu etwa Schwefelkalium)
so fnllt man die ROhre c mit einer Auflbsung desselben,
und verfahrt damit wie lnit Clem Kalkwasser. Eben so leicht
ist es mit anderen Sauerstoffgas absorbirenden Stoffen zu
verfahren. Auch hfst sich das Instrument a h Wasserstoffeudiometer anwenden, wenn in der R6hre a, a d bekaiinte
Weise, Platindriibte eingekittet sind.
XIX. Prrise der Mikroskope
con 1;:
,4. N o h c r t
itr GrerJfswukde.
c
1)
robes achromatisches Mikroskop mit viereckigeni
oder rundem, durch cine geschivihte Glasplatte bedecktein
wid diirch Scbrauben, dcreii dngetheilte Kiipfe und Nonien
10000slel Linien angeben , bewegbarem Tische. Die zehn
bis zwiilf achromatischen Objective geben mit drei Oculnren 30- bis EOO fnche Vergri)terungen. Die schirfsten
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