close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

?

Beschreibung eines Instruments zum Messen einer sehr kleinen Menge von Elektricitt.

код для вставкиСкачать
IV.
BESCHREIBUNG
eines I nf t r u m n t s zuin Meffen einer Jehr j&inen
Menge w o n ElektricircZt ;
YOU
Doctor
dem
K L E E F E L Dz u
Danzig.
Die folgende Vorricbtung hat mir fchon oft Nutzen gewahrt, und ill vieiieicht auch fur Ander e von Werth, follte auch d e r geLibte Phyfiiter u n d
Experirnentator i hrer nicht bediirfen. Sie raumen
i h r daher wohl einen Platz i n Ihren fchltzbaren
Annalen ein.
Die g r o k e Schwierigkeit, lileine Elektricitztsquanta : von deren Dafeyn man fich oft erft d u r c h
den Condenfator iiberzeugen mufs, ih rer Art nach,
ob fie namlich f oder
E find, zu unterfcheiden,
hatte i n mir oft den WunCch nacli einer Vorrichtung
erregt , welche mir diefes mjt Gewifsheit andeutete.
Die gewohnliche Priifung init einer oder zwei
Korkkugeln, deren E bekannt ifi, if%zu unzuver1;iCfig; kleine Elektricitatsquanta wirken o f t g a r
nicht auf eine folche Kugel , uncl ein unverhaltnifvmZkig gr6fserer Grad zieht einen geringern d e r
gleichen E oft eben fo g u t a n , als die entgegen
gefetzte E, und fo auch umgekehrt. Ich f2nn alfo
auf eine Vorrichtung, wodurch ich das zu unteriuchende Elektricitatsquantum zwifchen gleich gra-
-
-
fse Quanta von f u n d
E brjngen k o n n t e , die
beide jenerii in gleicher Zeit d u r c h gIeiche Kiiriinc
genshert wiirclen, darnit d e r ErfoIg des A n z i r h e n s
u n d Ahftofsens urn To vie1 grofser, u n d auch urx fo
vie1 unzweicleutiger ware. niIir fcheint e s , als hab e ich diefe Aufgabe rdurch Iolgencles Inftrument
vollkommen aufgelciret.
D e r Grondrifs (E’jg. I . T a f . 111.) zeigt das Inf ir ument o f f e n , eh e m a n d i e Unterfuchung J a m i t
anftellt. Daq vicreccltige, par. 2011 diclte f3rett
AA hat 8 2011 Sei t e , und i f i , darnit es lich riicht
w e r f e n ka n n, au s 2 Ma ha go n y bre t t c h e n k re u Z \ Y C j fe
eufammen geleimt.
In cler R i n n e ec liiuft d e r
Schieber a , d e r 22 2011 l a n g und $ Zoll breit ifi.
H i e r ift e r nach dem P u n k t e Z gefchoben. und d e r
Raum d alfo leer. D i e h R a u m nirnrnt clerSchieb e r beiin Gebrauche ein(verg1. Fig. L),wenn man
ihn mittelft des Iinopfes b bis an tlas Leiftchen e
z ieht, das.dnrurn vorgeleirnt i f t , clarnit d e r Schieber nicht zu wejt heraus gezogen u n d die meffing e n e n Eicheln (in Fig. 2.) nicht zu nalie an einantler g e b r a r h t w e r d e n k6nnen.
Ain Entle cles
Schiebers ( d d s in Fig. I . punktirt a n g e d e u t e t ift,
wejl es wegen d e r beiclen gabelfbrrnigen Schenke],
d i e dariiber l a u f e n , nicht zu fehen ift) ift ein filerfingfiift, c , eingefchroben, von 1 Zoll Liinge, auf
welchen die GabelnJ,
aufgefteckt werden. Ueb e r beiile fchraubt ma n d i e S c h r a u b e n mu t t e r t
(Fig. 2.) fo lofe auf, ciafs d i e Rewegung n i c h t
ichwer wircl. Der Winkel an der
E Seite liegt
- -
-
platt auf detn Brette a u f , d e r a n d e r e von der + E
Seite liegt auf jenetn und h a t bei .fein Klotzchen
voii f Z. unter Gch, u m iiber den a n d e r n , dzr a u c h
io dick ift, fortget:en zu kiinnen. InS,-/; d e n Scheitelpunkten d e r VtJinkel, find beide d u r c h b o h r t u n d
a u f 1 2. lange Ttierinoineterrijhrchen, d i e i n s B r e t t
geleimt find , gerteclit , urn auf diefer glatteri
Oherflache eine reclit leichte Bewegung zu geftatten. In g, g fiecken 5 2011 lange T h e r m o r n e t e r r o h r e n , mil ihren meffingenen Eicheln p (Fig. 2.).
Jede Eichel ifi I $ Z. lang und $ 2. dick. 10 beiden find die Eijhren 4 2. tief eingekittet. Auf d e r
+Seite geht die R o h r e fo viel cturchs H o b durch,
als d a s li1d:zchen bei f hoch i f t ; auf cler
Seite
ragt Lie hbchfiens
Linjc h e r v o r , uin die Friction
fo v i e l i116f$iCh ZLI verniinclern : zu welcheni Ende
arrch beide zu;.efchmolzen find. Endlich il't h clas
Schranbenlocb flir d e n T r z g e r tin (Fig. 4.) cles
Volta'l'chen Elektrometers, r , u n d Condenfators,
s s ; uncl i (Fig. 2.) d a s Loch f u r d i e Sebogene Glasftange m i t detn Knopfe, ikl. U e b o r dem P u n k t e 2
hangt rfer Strohhaim' m , d e m fich beide Eicheln p
heim Gehrauche n"1
a iern.
D e r Aufrifs (Fig. 9 . ) fiellt day Ififirumcnt von
der Seite uncl gefchloffeii vor. Hat m a n niimlich
die zu unterfuchencle E d e r Iiug-1 I, u n d alfo anch
elem Strohhalrne m, mitgetheiit, (il? das Quantum ZLI
klejn, fo beclieat man lich clabei cles Conden fators),
fo fafst m a n d e n Iinopf L cIes offnen+Infirumentq
(nachdem die Eichelu! p geladen find, wovon nauh-
5
-
her) und zieht i h n bis an clas LeiAchen e. D e r
SchieSer (Fig. 1.) n i m m t dann a l b den Raum d
e i n , und indeni d e r Stift c beide Gabeln nach den
ICnopFe b bewegt, nabern Gch beide Eicheln p
(Fig. 2.) dem Strohhalme nt, b n d kommen iiber
detn Punkte 2 fehr nahe zcfammen. Wahrend
diefer Bewcgung geht cler gabelformjge Schenkel
von cler + E - S e i t e iibe’r d e n von d e r - E - S e i t e
w e g , ohne dafs fie fich hindern.
Ift clas zu unterfuuchende ElektricitZtsquantum
11inl8ngUch urn d e r Rugel Z rnerlrlich genug mitl
getheilt werden zu k i i n n e n , fo bedient man fich
d e r Glasriihre ikl. Sie ift 3 Linien dick, hat unt e n eine holzerns Schraube i, auf deren Zapfen
Ge geleimt ill, und durch xvelche fie in d a s Loch i
des Brettes eingefchroben wird. lhre ganze HChe
betragt 8 Zoll. Bei k ift fie i n einen rechten PVinkz1 gebogen uud in ih re vordere Oeffnung ifi die
Kugel 1 mit einem Zapfen eingelackt. Diefe Iiug e l hat 2. im Durchmelfer uncl es hiingt a n ihr,
wie in eitieni Volta’ichen Strohbalm Elektrometer,
ein Strohhdru, m, an einem fehr feineni Silherclraht e in einem Halichen.
M u f s man die ZLI priifende Hlektricitzt zuvop
condenfiren u n d fiirchtet einen Verluft, inclem
inan die E vom Condenfator zu r Icugel ubertragt,
fo fchraube man die Glasriihre i l heraus, u n d
fchraube dafiir bei h den ll8lzernen Stock hn ein.
Dierer tragt ein viereckiges Me.CGngblech qq mit
aufgebogenen Rindern, uncl unten eine Tille n,
5
-
i n welche d e r Stoc k fefi gelcimt ifr.
I n die PIatte
Eetzt man dasvolta’fche Strohhalm - E l P k t r o m r t e r r
mit d e r Condenfatorplatte ss. A n d e r u n t e r n Platte
hdn;;t ebenfalls ein Strohhalm n , wie an cler Kugel 1. Hat man auf die gewijhnliche A r t die unm er k liche E condenfirt, uncl zeigt clas E l e k t r o ~ n e t e r ihren Grad a n , fo n a h e r t man, urn i h r e Art ZLI
unterfuchen , beide Eicheln d u r c h Anziehen d e s
Knopfes b.
Diefen beiden Eicheln p , p mufs man v o r h e r
€Lichen eine gleich groise Merige, d e r einen v o n
+ E, d e r andern von E zu g e b e n , uncl das
glaube ich auf folgende Art.am heften zu bewerkfielligen. Man ni m m t eine k l e i n e Flafche, w e n n
auch n s r von I 2 o Zollen Eeleg, die ein’en irolir e n d e n Griff von Glas am Sidsern Belege h a t , und
laclet fie inwendig m i t +E. K u n fafst man fie b e i
diefern Griife a n , und bringt fie a n die beiden Eicheln p p des offnen Inftrunients (wie es i n d e m
Grundriffe Fig. 1. gezeichnet if?), fo dafs d e r i n n +
r e Iinopf die Eichel r e c h t e r H a n d , u n d d a s iiufsere
Beleg die Eichel zur l i n k e n H a n d beriibrt, und
beide F u n k e n erhalten.
Eeiden Eicheln w e r d e n
auf djcfo Art glrich f t a r k e Grade von E, n u r d e r
E, mitsetheilt.
einerl + cler andern
D3 nun h i d e diirch d e n Mechar?ismus cles Infiruments in glriclrcr Zeit rlurch gleiche Rtiume
d e m Strolihalriie g e n i h e r t w e r d e n , fo mufs i‘chon
i n einiger Entfcrn u n g die eine Eichel, zum i3eifpiele, die mit f E geladen ift, d e n Strohllalm,
-
-
\Venn die zu unterfucllende E auch + E wire, eben
€0 fiark abftofsen, a h die anclere -E-Eichel
jhn
anzieht. D i e B e w e p n g des Strohhalmes w i r d alfo
ejgentlich doppelt fo grors, a b e r auch urn fo viei
auffdllender, und d e r Erfolg uni fo vie1 zuverliffiger.
Es fcheint m i r , als leifie diefes Infirurnent alles, was m a n f o r d e r n l t a n n , uncl zwar mit einer
Sicherheit, die nichts zu wunfchen iibrig Iafst.
Das meinige entfpricht ganz meinem Bediirfniffe.
D i e hier angegcbenen Mahie Gild von Clem nieinigen abgenoinrnen ; die Grijfse des V.olta’1chen
Strohhalrn - Eiektrometers, cleffen man fich hierbei
bediencn will, k a n n einige kleine Unterfchietle geben. D i e Hacptfache ift d i e , dafs d e r Stijohhalni
iiber deiii P u n k t e Z hiinge.
Sollte das Inftrument i n d e n Gebrauch koinmen, fo wiirtle ich‘ d e n Nanien EleAcricitiits- Priifer, oder, d a d o c h alles r e c h t gelehrt klingen
mufs, Elektrognomon vorfchlagen.
V.
Документ
Категория
Без категории
Просмотров
0
Размер файла
204 Кб
Теги
instrumenty, kleiner, elektricitt, menger, zum, messent, sehr, eine, von, beschreibung
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа