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Beschreibung eines neuen aus einer Flssigkeit gebildeten Mikroskops.

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V.
Befcjireitutig eines neiren aus. einer Riifl;skeit
gebildeten Mikrqliops,
ran
DAV.BREWSTa, LL.D., h'fitgl. d. Erlinb. Gel. d. W.
Frei iiberfetzt von G i 1b e r t.
Die errte Idee eines ails einer Fliifigkeit bertphanden Mikrorkops riihrt her von S t e p ha n ti r a y?
er hat es in den Philofophical Transactions NO.
221 und 223 bel'chieben *j. Es beliand aus weiter
nichts, als einenr Waflertropfen, der mit eincr Nadrlfpitze genommen, und in ein Lochelchen von
fi Z ~ l DurchmefTer
l
gebracht wurde, das Iich in
einem Plattchen in der Mitte aweier einander gegeniiberfiehenden l'pharil'cbeo Vertiefunngen befand.
P i e eine batte +, die andre & 2011Durchmelier;
jene hatte erwas iiber die Halfte der Dicke drr
Pldtte zur Tiefe, diefe war Co tie€, dalk der Hand
drs Liichelchens eine Schneide wurde. In f'olchen
Hiihluugen bildet das WarCer eine doppelt convexe
L i n k mit ungleichen HalbmrKern, welche Gch zum
UnterL'uchrn kleiner Gegenfiinde eben fo , wie jedrs andere einf'iche Mikrol'kop, brauchen jalst.
*, 5 ni I L h s Opiier Vol.
2.
p. 394.
Da indefs W X e r ein grdses Zerltreuungb
Vrrmagen und nur ein geringes 13rachuogs-Vermijgrn belitzt, lo IalTen Gch vollkommen fliinigeMikrolkope niit SchwPfefjiiute *], BielrergeitFecc**),
Arnlraohl ***I untl Alhuhol machea. Die Schwefellaure hat eine lehr geringe FarbenzcrRreuuog
und Pine grdsere brechende Kraft als das WafTer,
und gwbt claher eine vollkornmoere L i n k , als irp o d cine aocJre Fliifigkeit. Biebrrgeil-Fett Ialjt Lich
fafi mit demlrlben Vortheil brauchen; nicht minder Arnbraohl und Alkohul, wiewohl ihre Fliichtigkeit fie zu dielem Gebrauche weoiger gefchickt
niacht.
Die befie Methode von allen, ein fliiiliges Mikrofkup z u bildeo, ill indel's, dak man einen
Tropfro Kanndfchen Balfam, odcr KoparuaBulJurn odw von reinern Terppntin- Firnfs auf
ein diianrs ebnes Glas bnngt. Ein ii~lcherTropFea
blltlet auf clernl'rlben eine plancoovrxe L i d e , d e
rcm Brennweite fich durch die Menge der Fli;fig,
ke t , wefche man nimmt, reguliren Iafst, Flg. 8
auf 'I'af. I1 fiellt einige folche Trijpfchen vo'r, wie
fie 3n dem ParallPlglalt hangen ; doch il€ die horizontale L a p drs Glares die eigeotlich rchickliche.
Ilt die fliiI1ige Linl'e iiber dem Glal'e, fo plattet fie
*) Ea rnijchte doch wohl gefihrlich feyo, das Auge rehr
nahe an ein Troptcheo concen~rirrrr Schnefelldurr au
Gilb.
bringen.
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174
3
lich ab durch die Wirkung der Schwcre, unJ ihre
Brennweite vermindert lich. Kehrt man dagegen
das Glas urn, To wird die daran herabhhgende
fli;lIige Linfe convexer und ihre Brennweite kiirzer. Verwahrt man diefe Linfen gegen Staub, To
find Ge eben To dauerhaft als die aus Glas gemachten; und nimrnt man dicken Kanadifchen
Balram, To erhartet die Linfe bald zu einem harten wie Gummi ausrehenden KGrper, und verznclert ihre GeCtalt bei Verhderung der Lage
nicht weiter.
Ich habe mehrmals folche fliiffige Linren a h
Objectidinfen eines zulammengelktzten Mikrofkops gebraucht, ja ich habe felbll ein gutes zuIammengel'etztes Mikrofkop verfertigt, in welchem
die Objectivlinfe und das Ocular aus einer FliifJigkeit beff anden.
Bei der jetzigen Vollkommenheit der optifchen
Werkzeuge find diefe Mikrokope ohne werentEs kommen aber Gelegenheiten
lichen Nutzen.
Vor, dafs man eine niiktolkopil'che Beobachtung
zu machen wiinlcht, und keine Glaslinfe bei
Jer Hand hat. Fiir diefe Fiille verdient ein flu[l i p s M i k d k o p , das man lich fogleich machen
kann, Empfehlung.
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mikroskopom, flssigkeit, aus, gebildeten, eine, neues, beschreibung
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