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Beschreibung einiger hydropneumatischen Lampen.

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MIL
Befchrciburtg cint;per hydropneumtfahu Lampen.
I)
von A n d r e w Fyfe.
D i e Entdeckung des Hrn. Prof. D ij b e r e i n e r iibet
das Eraliihen des fchwammigen Platins diirch Wafferlioffgas fiihrt leicht auf ihre Anwendung zu einer
fchnell Feuer gebenden Mafchine, auch find fchon
vedchiedene Vorrichtungen zu diefern Zweck erdacht.
Zuerfi ver fie1 man auf diejenige, welche vorlzngerer Zeit
von Hrn. G oy L u f h c angegeben ward, u m einen
Vorrath von Wa~erfioflgasaufzubowahren. Sie iR
jedoch kofibar und niclit leicht von denen zii handhaben die keino Gewandtlieit befitzen mit chemifchen
Apparoten umzugehen. Eine andere von Hrn. A d i e
erfundene in ebenfalle noch zu kofibar wcnn gleich
fie tveniger zufammengefetzt i l l Diejenige, welclie
von mir angewandt ward, befitzt den Vonng daCs lie
einfach wolilfeil nnd leiclir zu handhoben ifi und
dennoch in gleichem Grade ihren Zwrck d d I t .
Das Infiument b e h h t nur ails einer gebogenon
GlasriSlire A B C , dereii iniierer DurclimelTer nalie einen 2011 betrrgt nncl die in einem lriilzernen Stativ
befefiigt ill. Der kiirzere Arm C ilt 5 , und der Innp r o 8 2011lang. An der Miindung bei C iR eine
dunnere Glasriihre angebraclit velche durch einen Hahn 13 verfcliloKen werden kann.
Von ei-
-
,
,
,
Annal.d.PbyGk. 8-78. st.3, J, 16r4.St. 11.
,
,
Y
t 530 I
nem Mefingringo welclier bei E die RBhre genm
u d c h l i e r s t ragt ein Stiick liervor an welchem mittelh eiiies fehr diinnen Drrlrteo das fchwammige PIatin befeltist ill.
W e n n dae Platin feiiie FnhiSkeit zum Ergliilieir
verlorcn hat oder cine griirsere Menge von Hydrogen
erfordert, To bedeckte icli es mit einer Koppe, die bci
K dirgefielk ifi und bci L gcnait a n deli Cylinder
anfcllliett. sol1 die l-ampe gebrauclit worden, To
bringt man i n den kiirzeren A r m eiii Stiick Zink nach
G, \vo eine kleine GlasrBlire lY verliindert, did9 es der
Bieg;inS der Rijtire nfher komme d s ungefrhr aiif einen
ZolL Alsdaiin giefst man fovicl verdiinnte Sclirvelel[sure Iiinein, dars die Rolire uligef~lirbis S damit Befiillt wird iind verfcliliefst alsdann den kiineren Arin
dnrcli den SiijpC.1 nnd Halin. Do9 durcli Einwirkung der Schwefelkiire auf das Zink erzeugte WITLrlioNgas, fdlt den kiirzeren Arm iind treibt die Fliiff s t e i t in dern Ihigeren Ende i i i die Hiilie, bis endlich die Casentwickluiig aufli6rt wenn die Srurs unter das Ziiik hinabgedriickt ifi, und das Gas u n g e f h
cineii Druck von einer 6 bis 7 2011 langen Snule der
Fldligkeit zu t r a p hat. W e n n nun der Halin geZifTnet wird, To f i r h i t dos Hydrogen gegen das Platin,
die Fliiffi6keit fieigt i n dern kiirzeren Arm iind da fie
alsdanii das Zink wiederum beriihrt, To findet einr
obcr(na1ige Gasentwicklung Ststt. Dec AbItand der
Platins liangt von der G r a b der Hahniiffniing ab,
iind rleshdb ift dcr Ring E bewcglich, damit e t leicllt
ajufiirt werdcii limn.
Diefer Apparai f d s t n u t ringef&hr einen Kubikzoll von Jcrn GJlk, wi19 icli iim Feiier zii erhalten flit
,
,
1 331 I
Iiinreichend ~ l a u b e , denn wenn auoh hiedurch drr
Rlatin niclit Lo ~ U I I ~ Bim Gliihen erhalten werden
kann, Iim dn9 Gas 211 entflamrnen, 10.ill d i e erzeuete
Hitze doc11 liinl~nglichtint ein Sdiwefelholz daran zu
entziinclen. Man darf alro n u r wenn das Platin ins
Rot Iigliilien gerath ein Scliwefelliolz dendelbcn nahcrn iind [dabei die Vorficlit gebraucben, dss GIGlicn oiif cinige Sekunden zu erlialten, damit aller .ttw a anlidngender Scliwefel verfliiclitigt weyde, weil
dicrer fonfi bei einem abermaligen* Gcbrnnch der
L u m p da9 Ergliihen des Platins verhindert. Ich
mlichle daher rathen bei jedesmlrligem' Gebrauch die
Flamme des Scliwefelliolzes auf eine k u n e Zeit an'das
Plptiii 211 briiigen.
,
Ich Slaube d d s diefe L a m p nocli rnanclier Verbereruns kliig ill, nllein fie wiirde drdiirch aiich zurammengeretzter werden uild eineii ilirer Hauptvorzfige, nanilich Wohlfeilheit, verlieren. Eine Lampe
von der fo eben berchriebenen Einrichtung kortet ( i n
England) ungefahr 10 Schillinge (!I (Edinb. phil.
Journ. Oct. 18.i.)
2)
yon
Hm. G i r d e d .
Die Gcftalt, welclie Hr. G 4 r d e II diefer Lompp
gab, ver6nrtliclit die Figilr (3). LIB if? eins Glaskugel, welche niittelfi einer Hervarra6ung genaii i n den
HJls mn eines sndern kiigelfiirmigen Glasgemses
C'D yafst. Die Kugel AB end@ 6cli nacli a n icn i i i einem ofTnen € f a 1 3 mnop, a n dcll'en linterern
Eiide ein kleiner Cylinder von Zink op a n ~ e b r ~ c lili.
it
Y.
3
CD in
[ 532
An dem Hals dee Gefafses
eiae Vorrichtung
von Mefling nbc angebracht, d u r c h welche das i n
dem Gefdse CD entlialtene Gas bei c ausfrrarnen
kann, wenn man den H a h n d Bffnet. Der Arm ef
aleitet durch h u n d trtist i n einer Bacl1f.e von MefGng Y ein Stiick v o n dem fchwammigen Platin; rnit
Htilfe diefes verrcliiebberen Armes kann man Jas Platin der Spitze c nacli Belieben nalie oder fern fiellen.
Scliiittet man nun durcli die Miindun8 S verdiinnte Schwefelknre i n da3 Gefd's AB, To flierst diei'elbe ziim Halfe mn liinaus ~ i i i ddriickt dio Liift in
CD znfamrnen, wenn der Halin verfcliloITen ift. D i e
Sriire wirkt niln a d den Ring von Z i n k und entwikkelt WaITerfioITgas welclies naclidem die genieiiie
Liift Iiiirausgelalren ward, das Gefd" CD allmalilia
anfiillen wird. Oeffnet man alsdann den Hdiii, To
nriimt das Gaa bei c liinaus n i i f do3 Platin, iuid erneiigt bald. eiiie folclie Hitze, dafs daITelbe ins Cliilien gerath u n d augeablicklicll Feller liefert. In der Lamps
des Hrn. Garden wird der Ring von Zink von einem
Stiicke Kork getragen, Co dd3, wenn das Gefds CD
mit Gas gefrilt ift, die verdiinnte S i u r e das Zink niclit
m e h r beriihrt u n d kein WaITerIioffgas weiter entwikkelt wird. Sobald aber das Gas bei c Iiinaustritt nnd
reine Elanicitat nacliltifst wird die SYnre im Gefirse
C D , diircli den Druck der iibrigen Fliifigkeit gelioben, wirkt wieder a i d da3 Zink u n d erfetzt dadurch
das verloren gcgangene W a A'ererRoffgas.
,
,
c
3) voo
333 1
Hm. Adie.
,
Die Figur (4)zeigt die Geltalt welche Hr. A d I 0
diefer Lampe gegeben hat; es find bei ilir die verI'chiedenen Tlieile mit denfelben Buchflaben wie bei
Fig. 3 bezeiclmet. Diefe Lampe iR am Boden Ak
mit einem Kegel von Glao verrehen, urn damit den
Ring yon Zink op fefizulialten, der i l l 0 beltandig in
d i e t r Lage bleibt.
Diefe Lampe befiizt eine grafsere Fefiigkeit und
tR weniger einer ZUfaligen Verletzung unterworfen.
Prof. C u rn rn i n g zu Cambridge, welcher eine
von dicfen Lampen i m December 1823 gebrauolite,
fand es n8tliiS dm Platin nach jedesmolisem Gebrauclr
mit einer Kappe zu bedccken. M i t Plotinfolie von
33gc, 2011Dicke, iind i n einem VerfcliloiTenen Rolir
gellohen, konnte dio nnmliclle W i r k u n g erzeugt werden ; wenn die Dicke der Platinn aber
einee 201les betrug, fo war ein vorherips Erhitzen deITelben
bis zum Rothgluhen ntitliis.
(Edinb. Journ. of Scicnce
L
144.1
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