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Beschreibung seines Electro-Mikrometers und neuer Versuche mit demselben.

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x.
BESCHREIRUNG
Jeines,Elrctro I l l i k r o m c t e r s , und neuer
V e r f u c h e mit dern f e l b e n ,
-
yon
&I
A R E C H A U X,
Predigcr
ZII
Welel.
(Aus mehrrrn Driefen an den Herausgebcr.)
-- E
\\-e[cl
den zzlten Nov. rgog.
s tliot mir h i d , dafs ich noch IteineZeich-
Dung nieincs E l e o r o - Mikrumeters habe, urn lie 1hnen zuzufciiicken ; Sie werden fich indefs aus Folgendem doch einen Begriff von diefem Inftrurnente
machen konnen , wie es ziir Sache dient,
I n einem uogeflihr 1 5 z o l l weiten, uncl fi bis
6 2011 holrerr Glascj-lintler hangt ein Silberblittchen an eirier kleinen Zsnge, die fich liijlier oiler
niedriger bringeii l%fst, je nachdein die LSirge des
Silberhlattchens es erfordert. Auch I d h fich die
V or ke hr ung , welche die Zange tragt, horizontal
bewegen , uncl das Silberbliittchen fich claclurch in
heliebige Entfernungen von einer Kugel bringen.
Diefes ift der einePol des Inftrumznts.
D ur c h den glafernen Cylinder ift ungefzhr
1"itber de r Scheibe, auf der er hefeftigt iir, ein
kleines rundes Loch gebolirt. Uurch ditfees L o c h
geht das Ende einer Mikrometerfcbraube, die yon
H2
der Dick@ cines ftarken Federkiels und fehr forgfzltig gefchnitten ift. Sie f u h r t ein iufserft feines
und dabei doch tiefes Gewinde, 50 Ggnge auf L
rbeinl. 2011; (auf einen lialben Gang ift es noch
ungewifs.) Die Schraubenmutter befteht aus zwei
Stilcken , iind ift, urn alles.lVanken zu verhiiten,
wenigftens Zoll lang. Das Ende diefer Schraube
trSgt einr kleine Kugel, die erft darauf gefchraubt
werden kann, wenn tliefes Ende tlurch die Oeffnung im Cylinder tlurchgeftochen ilt. Dabei ift
die Einrichtung fogetroffen, d a k tlieSpindel, wenn
fie gedreht wirtl, tlie Seiten d e r Loclier niclit herilhrt, urn alle Reibung des GlaIes zu vermeidzn.
D i e 3Iikrornetcrkhraube felblt trSgt eine Scheibe,
31 2011i m -)urchmeTfer, die i n 560 T h e i l e eingetheilt ift, und folglicli jetle C'mdrehung noch i n 360
T h e i l e abtheilt. Auf diefe A r t bin ich alfo im
StJnde, den Wirkungskreis beider Electricititen i n
18oooteln eines rlieinl. 2011s zu heltirnnlen. A n
dem Geftelle, woran die Mutter d e r hlikrornetericliraube befeftjgt ilt, befindet Iich eine kleinc Sj.ul e , (lie ilher die Sclieibe hervor r a g , und eine
Schneide trSgt , die den Grad genau bezeichnet.
.Wollen Sic diefes Inrtrurnent , welches durch
tlie Glasfcheibe, aof d e r es ruht, vollkommen ifolirt
ift, gebrauchen, Fo Ftellen Sie zuerft die Scheibe
f o , dafs i h r Xu11 Grad unter den Zeiger zu ftehen
kiirnmt. Dsnn nshern Sie n i t t e l f t d e r Stellrchraube,
welclie die Zange fahrt, das Silbcrblittchen der K n gel dlImihliS iininer melir, bis kein Lichtltrahl rnehr
4
-
zwifchen dem Silberblatte und d e r ICugeI hindurch
kommt. Das iii d e r Beruhrungspunkt u n d d e r oo
fur den Wirkungskreis beider Electricitzten. Uiii
f c h zu verfichern , dafs Sie io vie1 wie moglich das
Silberbliittchen g e n i h e r t h a b e n , o h n e es aus cler
fenltrechten Lage zu hringen, drelien Sie jetzt, und
zu verfchiedenen Mahleo , die hlikrometerfchraub e uni einen Gang zurilck, unri frlien, wie Gcli
das Blsttchen verlialt, wenn Sie die Kugel rtemfelOen wieder nillern. ITt das Inftrument auf diere
A r t forgfalfiggeftellt, fo drelien Sie n u n die Mikrometerfchraube u n i einen vollen Gang zuriiclc;
Sie haben tlann zwifchen clem Sill)erbl&ttcl~enur.d
d e r Kugel ein Sp.atium = dem 5oCten T h e i l e eines
rlieinl. Zolles, und diefen Abftand kiinnen Sie wied e r mittellt der Scheibe nach Belieben eintheilen,
inrlcni auf d e r Scheibe von 3 f . Z o l l Durchrneffer,
vermoge rler fcharfen Sclineide, unter welcher fie
fich dreht, fich noch Iialbe, ja, w e n n es nothig feyn
folIte , fogar noch VierteIgratle wahrnehnieri Jarfen.
E i n e V o r k e h r u n g , die a n d e r Sclieibe angebracht ift, auf welcher rler Cylinder r u h t , dient,
urn den Beobachter zu iibetteugen, o b d e r perpendiculiire Stand d e r Silberblattchen durch eine anziehende Kraft wirklich afficirt worclen fey. Vermoge j h r e r wird ninilich ein feiner Seidenjadeii i n
d e r Ebene gefpannt gehalten, i n welcher das Silberblattchen hsugt. Sie 1C3nnen diefen Seidenfad e n durch Schrauben, i n horizontaler und per-
pendiculzrer Richtting bewesen, rind cladurch dent
Si!h?r,>'Sttclicn iiberall folgen.
Kun fehcn Sie
glpirh, o b (13s Silberhl5ttchcn noch mit tlern Fatlen
in ,lerfrIben Ehenc Ii;ingt, otter ob eine kleine Abweichuny S l a t 1 findet.
Briiigen Sie niin ein einti;es Plattenpaar, d a s
alif einet- Cilas/<hri6e liegt mit rlerli lnrtruinente,
d u r r h leitencle DrShte i n Verbinclung, fo dafs die
einc PJattc init tlem Kopfe, d i e andere m i t dern
Fufse ties lnftrrirncnts in Verbindiing fiche , iiiid
d r e h e n Sie tl:e S d i r a u b e , niittelft cler a n ihr s e kitteten g/ii/ermen H a n d h n b e , h n g f a m , von Grad
zu G r d fort, fa w e d e n S i e finden, drtfs das Silherblzttchen die KUSCI; hei gewohnlictier ElectricitZt,
dJnn heriihrt, wenn Sie nrn 60 bis 8 o o d e r Miltrometerfcliraube von tler fenkrecliten Ebene entfernffind,
i n welclier das Silberbl5ttclien v o r Verbiirdting tlcs
Inltruments niit Jrii Platten IiSn&t. N i t jetleni
Plattenpaare wird tliele E n t f e r n i i n s srijrser; und
drr d i e K c s e l iinverriickt arifdeni FIecke ftehe.1 hlclht,
w o h i n (tic SchrauLr Ge ftihrt, fo Iitl'st k h aIIes fctir
gcna u tva I t rn e h in e n
Hier haben Sie die A-ifl;fun,o Glzffen, tv3s Ihn e n rbtlifclhaft zu feyn fciiien) unri , wie ich rnir
frhiiieiclrc'
rP, triglcich die C'eI,erzcitgiing, (Ids
I c l ~in Ihreii h i n d e n , X V , nS, voii der Gensuigkvit und Pr:ici8?on ties Infirumerlts nocli e h e r zu
weliig a l r zu vie1 pef.ist h;ibe.
Es ift To empfindlic t i , tIJfs, wenn Sle eiiic tltinrie Cr1,isrijlii-e ein p a a r
M a h l reilten rinrt fie vor tleni Iiopfe des Inftruments,
)
.
-
cler Entfernung m e h r e r e r Zolle fchweben Idfen,
Sie fchon eine Electricitit bekommen, zu d e r e n
Au5meCfung das I n f t r u i n e n t Iceinen R a u n i melir hat.
D a h e r nannte ich es ein Electro -iMlkromecer, indeli1
its nut zur A u s m e f u n g Iehr fcliwacher I n t e d t 8 t e n
iii
dient.
I n meinem Schrejben vom I 7 t e n ,
(Ann.,
XV,
103,) mufs es heifsen: den i o t e n Aiiguh, anltatt tfes
I gten.
M'eGI den
2ten
Nov. rgo3.
Sie werden fchon aus meinem letztcn Schreiben, ( A n n . , SV, 105, den Schlufs gezogen haben,
tlafs ich mich auf die rrohern Beohachtiingen m i t
iiieinem EIectro -Mikrornerer nicht hinlanglich v e r l d fen lionnte, um durch Ge ejn Geretz ziifinden, nach
welchem dieStiirlte d e r Voltairchen S5ulen rnit d e n
Plattenpaaren wachfe; untl in d e r T h a t ift die Abwechfelung d e r Electricitlt in cter AtmofphSre ii:im e r iv j.11 re n d
A n d e r e U n t e r fuc h ti n g e n h a be n mi r
bis jetzt noch nicht erlaubt, clas DIaximiiin untl tlas
3Iinirnurn fi\r ejne SSrtle von einer beftirninten Anznhl Plattenpaare, durch rnein Electro- M i k r o m e t e r
zu beftimmen. Iuzwifchen e r f u h r icli halt!, hei fortSeCetzten Beobachtungen, tlafsctie ge,B.'*o*r(hheProp o r t i o n , nach welcher die Kraft d e r SSulen niir rnit
d e n Plattenpaaren zu wachfen fchien, (Ann., S V ,
f j c ~ , ) nicht die zuahre feyn k o n n t e , uncI ( h f $ jenes
Steigen untl Fallen d e r Electricitst zu rnancher n u r
I'ciieinbaren CTebereinCtiniinung die Urfaclie ivar.
.
Tch k e h r t e nlfo zu den Principien zurdck, die
irh i l l nleiLier Tlieorie tler E l e c t r i c i t i t , ( A n n . , XIV,
1 z I .) Xur B ~ 5 . sdller rneiner S p e c u l a t i o n e n annalirii,
tin.! b.,iottrlcrs 7u tler An\*:entluns d e r k l h e n : ,,dJfs
t j i c ~ n z i e l i e n t l eKraft beider HeftandtklPile I U einantler
f i ~ in
! ~ rlpr VoltcliTctien Saulr: iinigeltelirt verlialle,
wie tlieQtia.lrate i h r e r Entferriring v o n i J l i t t e l p u n k t e c!zr Si'ule \vclcl)feii."
Nach diefem P r i n c i p
hnbe i c h n u n 50 S,,ulen, d i e v o i i eineni Piattelipaare a n , jiiirner u n i e i n P l a t t e n p a a r waclilen, tiem
Cdlcul u r ~ t e r ~ v o r i r n . Das R r f n l t ~ t i f t tlal's ,lie
fc!itine lelirreiclie C o ii I o rn h f c h e Enttlecl\iing
en
vollkornnien uertitigt.
ficli a n tier V o l t ~ i r ~ h Siiule
-
,
D i e UebereiiiTiimrnuns tles Calcrils mit deii Aiiqab e n meines E l p c t r o - .\likroineters iiberralchten injch
felir.
Die Ahweiciiungen verlchwintlen freilich
niclit g a n z , a b e r Ilocli To rveit d l s iiioglicli i f t , I I I I
e r f t r e c l t e n ficti felten iiber (lie H i i n ~ i c r i t h e i l e . Die
U r h c h e c'er A b w e i c h u n g ljpgt offenllar i n den1 i i n m e n v s h r e n r l e n Lvechrel d e r electrifclien >Idtcrje,
untl g a n z hefoiiclers nocli i n eirieiii U n i f t a n d e , clcn
ich noch n i c l r t clein Calcul zu i i n t e r w e r f e n weifs,
d i e g r o k e r e C;efchwinc(i;;keit uirnlich, m i t wel-
-
e h e r ,lie elecirifrtie J l J t e r i e w i r l \ t , wenri die hIaff e n w;lr,lifcn. Diefer l e t z t e r c U d t a n t l inacht urn fo
molir Schwieriglteit , t h d e r Raurn, d e n tlas Silbcrbl;ittcheri t l u r c h w a n ~ l e l t , i m n i e r f e h r k l e i n ift, un([
man d i c Gefch\viii.liglteit n i c h t ausmelfen kann, (la
d i e Zriteiriheit, die e t w a h i e r a i i q e n o m m e n w e r -
deu mifste, fich faft i n clas unentllicli K l e i o e vec-
~ ~
licrt.
- Ferner
erzeugen tlie feuchten Leiter jn
d e r Siiule Anomalien,
tlie hefontlers
berechnet
wertien m[iffen. D e r feuclite Leiter fdfst niitnlich
auf glcicli grofsem Raume eine grofsere J l d f e EJectricitit, als die metJllne l'latte.
Diefe Anomalien
habe icli inrldren fchon fLir g Saulen mit Erfolg ber e c h n e t , untl habe datlurch hlntll gpfarst, meine
Arbeit fljr tlie iilrigen Shulen nicht i n cliefer H i n ficht ~ ~ ~ v o l l f ~ zi u~ ~
I drf le in g; clenn die Comhirljtion e n vervirIfiiltigei~Gch errtaunlicli, intlern die SZUlen wachfen.
Die Probe meiner Arbeit Iiegt i n tliefer Proportion : So \vie ficli die hereclinete Zahl ftir d i e
Saule A , zu d e r bereclineten ZJhl flir die S i u l e B
verhhlt: fo verb5It lich dieZahl, diedasEfeccro-Mikrorneter fdr die Siiiile A giebt , zu d e r Zahl x ; uncf
Z a h i , bis auf geringe Abweichungen,
diejeiiige, J i e i n a n vom Electro - hlikroineter far die
Dun ift diere
Saule B e r h i l t .
Die berechneten Zahlen verhrtlten fich, filr
(lie drei eriten Saulen, bei welchen d e r feuchte Leit e r nocli lteine Anornalie betvirkt , folgender M a isen :
2
f 1T. t r en pa ar
I ,319
I ' l ~ t i e n ~ a s r e2 , 3 ~ ; 3 a
3
PiJttelqldare
I
2,1.99
die 7 t e iind die tjte SauIe iind yon einander nur urn
-.- Y e r fc11 ie ie n
Da die Rerechnung der hijhern SHulen v o n
.
15 bis 30 Plattenpaaren, fchon
ejn fehr muhfames
[
122
]
Werl; i f r , w.clches wenjge werclen w i e c i t r h o h l e n
w o l l e n , To \viiiifchte ich w o h l 7 u e r f a h r e n , oh (lie
vol1rtjndi;e B e r e c h n u n g tlierer So erftcn SSulen,
i i i inoineni LVerke u b e r (lie Flcctricitat , d e n Platz,
clen fie crlieirclien wilrlfe, Ivirlclich auch einzuneh;
m e n ver;licnt? I J n g e r n mijchte ich diercs LVerk
mit Uirigen iiherlatlen , tlic e n t b e h r t w e r d e n k i i n n ten.
D i e Bci.eclinu:iG e i n e r S a u l e von 50 Plattenpanren g i e h t , ollne Et17iig a u f deli feucliten Leitcr,
d e r imnier b c f o n d e r s b e r e c h n e t wertfen m d s , e i n e
Keilie Decirnalbriiche, die i n zwei C o l o n n e n ged r u c k t , rnehr als einen halhen Rogen e i n n e h n i e n
w u r d e , unct ich k a n n his i e t t t , h e i ttcm bcrontfcrn
Wecllfcl rler c o m b i n a t i o n e n . cler h i e r o b w a l t e t , untL
bei clern Geretze, n x l i welchein fie fdr jede Siule
gefuliLl*n w e r d c n , nocli liein Mittel einfelin, die
UPr e c I1 n L; n 2 a u f ei 11ern k i i rze r n \ V e p d u rcli z u f 1 h i
ren. ')
t'ielleicht w i r d dierc A r b e i t t i n n e u e s L i c h t
d i e c hen! i fch e n L'e r t i .il t n i rfe (Ie r G r u n r l ft o ffe
zu einaiidcr w e r f e n : u n t l da d i e AIalfen electrifclier
filaterie, i i i cler h o r i z o n t a l e n R i c h t u n g , i n w e l c l i e r
fie i h r e I i r a f t S u f s e r n , ficli \virl;lich tlurcli die Qu3n11b e r
t i t J t de:. BewcgiinS iinJ durcli g t d r s e r e G e k h w i n -
*) Ii'ie mil. es rclreint, m;icli!e es am rathfamf'ten
f c y n , vuri eincr einrigen folclicii Berechnung d;ls
Detail, von a l l e n 1il)rigen f;nc!et Hr. Prctl. JI a
r c c h 2 u x lie iinurn;.7riglicli lruthig, i i u r die 1:ecultate zu Let,tii.
d. H.
-
c
113
3
itigkeit wirkfamerzeigen ; fo kiinnte man vielleicht
aus clicfein Crnftanrle iiber (lie Gravita!ioti (Ier elcctrifclien Materie, d e r man bis j e t t t alle Schwereahzurprechcn genejgt w3r, einigos Licht b e l a m m e n .
- - Fin
Were1 den rntPn I J e c .
,803.
Unglocli, das rneincm Electro-
Mikrorneter widerfuhr , clern man beiin Heinisen
den glilernen Cylinder zerhrach, hat clen G J n g
m e i q e r U e o h x h t u n g e n zit einer l e h r iriterelranten
Zeit, nsmlich wzhrend der Herbftltilrme, unterbrochen. D e r Schade, d e n k e icli ; wird ball1 repai-irt feyn, intlern ich noch einen brauchbaren Cyliiiclcr befitze, rind zwei I<ryftalkylinder f d r zwei neue
Electro - Mikrornater bertellt habe, urn inehrsleichzeitiee Verruche anftellcn zu kiinnen.
I c h Iiabe Ihnen noch nicht eine Wahrnehrnung
rnitgctlicilt
, (lie
ein Gesenftand hefontlerer BecbBis hierhin machte
a c l l t ~ t n ~ c ZII
t l \-;crtlen verdient.
icli fie hlof; gclrgentlich, aber, To weit ich es weirs,
i m m c r i n tfcrfelbefi Art, fo wolil bei meinen friih c r n e l e c c r o g n / o ~ e c r i } i ~ nals bei ineineii fpztern
etecrromerrifchen Eeobach t u ngen.
Gegen 6 Uiir M o r s e n s , w o icti iin Auguft
and SeptetnLer nicinc Ucobachtungcn anzufangen
pflegte, f J n d icli die Electricitit irnrner zicmlicli
nieLlrig. l c h hernerlcte ein SteiSen bis gegen 9
Uilr. I n tIer 3iittagsltunde fJnt1 icii fie SewrjIinIicIi
RieJriger, tldnn ftiep, f e wieder bis geseo
4 Uhr.
llire grolste Wachsthiimsperiode fiel.aber,
To oft
ich i n der S n c ht tnoc h Beobachtungen anltellte, in
jencn Alonaten unmjttelbar nach C'nterrpns (let
So n n e, uncl ilauerte lo eine g u t e ViertelTtunc!e.
D a n n h n l c fic wieder a u f die Stufe Iierunter, J U
w c l c h r r icli lie cles 'rages gefundcn hatte. S p i t e r
als 1 o Uhr, Lliichltcns LO! , habe ich noch nicht beo bac h t e t.
Diele \Vahrnelimung lcheint m i r a l l z u interelh i i t , als (Ids lie n i c l i t tler Gegenftand einer I b i h e
be l r i 111rnt e r Heo ba c h t u n gtr n \v e rde n lo I 1t e. D i e le
deccrijclre Ebb@u n d Fluth, die Gch perioc:ilcli zeigt,
fcheint mir etwas Aelinliches rnit jriier Ehbe und
Eluth i n d er Luft zu feyn, tlieunler i i urn b o 1 d t und
v o r ihin Cchon einige andere heobachteten, uncl die
mit tlcm Lalife d e r Sonne Iiirnionirt. Als ich mich
ni i t cl e r A u s m e f l u n g d es W a lle r Cto f fgas be Cc h 5 f t i gt e , hatte ich io den eriten iLIorgenftunden iinrnerw i h r e n d weniger als gegen S , 9 und 1 o Uhr. Icli
fclirieh i n d e r erlten Zeit dielen Waclisthum d e r grofsen Warrne zu, die GcIi in de r Atmolpliare verbreit e t , wenn die Sonne lidher lteigt. Allein ichfand
b a l d , dals die grcilserc f f i r n i e , als lolche, auf den
Gang tier Electricitit i n tfer +trnolphire keinen
Einfluls hat, und lo h ~ t t ich
e auch i n lpatern Abenclftunden eine fehr grofse hlenge Rallerltoffscls erhalten. U;ltl~s
Electro Alilirometer jetzt dnrin mit
-
-
Clem Electra Ga hnipt e r harmonirt, lo verdient tliele
i V a h r n e h 111u n g e i n e be lo nt le r e A u f ine r k fa rnk e it,
und eine Keihe von Verfuchen, ode r vielmehr von
~
Beobachtungen, d i e ich , fo bald die Zeit es erlauben wird, hieruber anrtellen werde.
Inzwirchen habe ich rneine Electro Gafirnerer
von neuem umgearbeitet. Ich hahe den Grad j h r e r Pracifion betrachtlich zu erhijlien gefucht, u n d
das Inftrument fo eingerichtet, tlafs Iich die Enifernung beider Spitzen i n i t eincr grtifsern Genaujgk e i t , als bis tlahin beftimmen 1STst.
Alle diere
Arbeit iTt in den rehr kurzen Winrertagen fehr un.
a n s e n e h m , w e l l man niir fellr lallgfam v o r w i r t s
ktimrnt.
-
--
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