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Beschreibung und Analyse des Sodaliths eines Grnlndischen neuen Minerals.

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V.
BeJcIriieiGiing rind Aiin/yJe tles Sodalillis, cines
GriirzZiindgcheiL neucn IlliirernIs ;
von
Trr o M. T Ho M s o N , hlitgl. rl. Edinl. SOC. *)
Das Mineral,
dem H e r r TI1 o m r o n den Earnen
SodnZith gegeben hat, ifi ein Geniengtheil einer primitiven Gebirgsart, welche i n Griinland vorkijnimt,
u n d aus grijnlandirchem Grannt, HotnGlenJe, Augit (den man bis dahin fafi n u r allein i n der FlijtzT r a p p - Formation gefunden hatte) und zwei andern Steinarten berteht welche die eigentliche
Grundniafle ausmachen, untl To grorse Aehnlichkeit
niit gew3hnIichem blattrigen Feldl'path von griinliclier Farbe haben , dafs dar Gra f v o n El o u rn om fie ant'angs dafiir erklarte. -4llein bei genauerer Unterl'uchung fand e r , dafs einige kleine Strickchen, die er losgemacht hatte, vierreitige, mit 4 Fliichen zugerpitzte Prismen waren, deren Zul'pitzungsfl';chen mit den Scitenflichen Winkel von I I O O
und von 70" machten, . eine Geftalt, die der des
SaZnt'ts**) Tehr nahe kijmmt. U n d mit dierern Salai't
war eine zweiteSubfianz verbunden, von der einzelne
,
') ZiilainrnmgPzogen aus den T r n n J F c l . o j the Roy. SOC.
7011
of Edinb. unti Clem Jorrrn. d e s mines A O U 1811.
~
,
Gilbert.
bl&en ALintlerung (lpg Augit's, .nach den Herren
H i l r y und H a u s r n a n n .
. G.
"; Einrr
c
99
1
losgerfiachte Sti;ckcheii die Cellalt einm rege1m;il'sigen rhomhoidalifchen Dodecaeders hatten.
Diel'e letztere Gelinlt h a t t e aucli eih griinliches
Foflil von bldttriger Strucrur aus SchwrBden, das der
Gr3f Y O n H o u rn o n kurz zuvor iinterruclit , und
dern der Dr. W o I I a s t o n , wegen des grorsen &halts
an Natron, den Namm Natrolith a m Schweden ge@en hatte. Ein unfcliicklicher Name, da diel'es
Mineral RCnzlich von K I a p r o t h's Nntrolith verrchieden Xt, der Gch irn Hijgau unweit desUodenkes
i n Kliiften unrl Hiihlungen pines Klicig"teinporpl~yrs
lindet, und tleflen nadelfiirniige Kryltalle, wip C r d
I? o u r n o n bem,erkt hat, vierf'eitige Prismen Gnd,
deren Zufpitzungsflcicheii rnit den Seitenflavhen W'inkel von 1200 und Goo rnachrn. Die Sul'sern Charaktere dieres fogen. f'chwedil'chen Natrulitlis, d e r rich
gleichfalls in Herrn A 1 l a n's Mineralien- Cabinet
b e h n d , nimmten aiif das genaulie rnit denen
des Fetr/ieiris v\' ern e r's iiberein , wie fie Herr
N a u y in Teineni T a b l e n u cornparat$ und der
Graf B o r k o w s k i in dern Journal de P h y J p e
Vol. 69. angegeben haben, nur dars das fpecif. Gewicht desfchwedikhcn Miuerals 2,779 oder 2,790 ill,
indefs das des Frttfieins nur 2,6138 oder 2,563 fey,
[oil. Herr T h o ni Con erklart es daher f i r -cine
Varietiit des Fettliehs *).
G a
*) Dann mGfste rbcr entweder W o l l r s r a n K d i fur NPtron, oder umgekcbrr K I a P r o I h Nrtron fLr Krli genommen hrbsa , cine lelbrf bei zerlegenden Cbemlkern von fd9.
chem R q p [ehr miigliche Sat he. wean fir suf Jlalin I'un!it
nichr eine bolbndrro Aufinerkhnkeit gnrcrrdat haben. G.
Folgendes find (lie Helultate der Analyfeu:
des Griinlandirchen Sodnlitlts nach Hnt. TI1 o mI on’s Z e r l e p n g , deren Detail ich liier iib e r p h e ;
u n d a) nach Hrn. E k e b e r g ’ s Zerlegung.
Mit
ihnen fiellt Hr. T h o n i f o n 5 ) die AnalyTe ~ P
FettJeins nach Hrn. V a u q u e 1 i n’s Zerlegung zuI‘amnien. lch habe ihnen die Analyfen K I a p r o t h’s
unter (L;) dicfes letztern Minerals, feines Elaeoiitlis,
und unter (5) des Nacroiich aus Clem Hoegau beiI)
gefiigt..
I
KieCelerde
‘Ihonerde
Kalk
Eilenoxyd
Natron
(Kali u. Natron)
27.48
2~7
I
9
36
5”
44
31
-
0,12
4
0,2;
255
-
Salzfaure
3
FliichrigeMaterie 2,1
VerluR
*-
n
98&
1.7
100
25
-
I
-
-
165
1%
-
675
-
(4
(5)
46,5 i /tY
30,35 ; a4,15
0 ~ 7 5; ; 1975
16.5
-
(Kali)
,
I
-- 9
t\%-aier)
100
x*$3
1.5
100
100
-
;
9985
Der GrZnlandiTche Sodalith hat a l h , fagt Hr.
T h o m f o n , zwar das auCsere .4nrehn, a b e r nicht
die Mifchung des Fettlteins; auch nicht die Kryfiallgefialt deliklben, wie Hr. H a u y fie angiebt.
D a er von allen bekannten Mineralien das mehrlle
minerabfche Alkali enthalt fo nannte Hr. TJ1 o mI o n ihn Sodalith.
Aergsere Charakrere des Sodrdiths. Er Ender
lich als ein Gemengtheil uranfinglicher GebirgsaJten, die aus ihm, Salai’t, Augit, Hornblende und
grijnlindifchern Granat befiehn.
,
S
I:
101
7
Er k h d t derb und XryJtaZliJrk vor, in rhomboidalifchen Dodecaedern, die manchmal zu fechsl'eitigen Prisrnen verliingert lind welche lich mit
dreifeitigen Pyramiden endigen.
Die Farbe ifi griin, im Mittel zwifchenSeladonund Berg-Griin und von verfchiedner Intenfitst.
Oft ifi er innig mit Salai't gemengt, wodurch die
Farbe modilicirt werden murs.
Im Aeufsern ifi er khirnmernd, im Innern
glanzcnd, uncl hat nach einer Richtung Glasglanz,
nach der andern einen Glanz wie Harz.
Er ilt von blittrigem Gejuge, und hat wenignens einen doppelten Durchgang der Blatter.
Im Q(:erhruch ilt er mufchlig. Er fpringt in
unbeftimmte meifi I'charfkantige Stiicke, und Xt
durchJcJi p i n en d .
An Hiirte ifi er dem Feltlfpath gleich, und nur
fchwer mit Eil'en zu ritzen. Er iCtSprode und leicjrt
zu zerfprengen.
Das fpecLJfche Gewicht Xt bei 60° F. 2,378.
Doch war das Stiick nicht vollkommen rein, UACI
kounte vielleicht etwas Salayt enthalten.
Chemqche Kennzeichen. Bis zum Rothgliihen
whitzt , verknillert er nicht , und verwittert nicht ;
das hcifst, er zerfallt niclit zu Stauh fondern wirJ
nur clunkelgrau h d dem Schwedikhen fogenannten Natrolith (dem Fettrtein) fehr ihnlich.
Sintl ihm Theilchen Salai't beigemengt , lo nimmt
man diefe dann wahr, indern lie undurchlichtig
und we& wie Kalk werdea, Der Sodalit verliert
,
,
,
hierbei
2 , 1 Procent ail Gewiciit. Ilin in diekixi.Verruche vor dern Liithrolire z'u ichmelzen, ill Hm.
T 11 o n i To n nicht, geg1iiL.t *).
+'
Ich FiiRc dipfern (lie Charakterifiik des Elneoliih's von Frictlri<kswirn in N o m e g e n bei, wie die HH. K i r f i c n tinil
K I a p r o t 11 fie in d r m 3 1 ~ g . ifilr
~ . tl. RTiiurk. tier GeTellI'ch.
naturf. Freuiitlc in Errlin, .I.itirg. 3. S. 43. gcgcl)cn liahan :
blaI'sb1iulii:h uiid griinlich Srau , :nit licbtem L;r;iunlichr~di
gelleckt u n d gellreili ; die itlrsrre ( A i a l t nocb unbekinot ;
jnwenclig Icliwxli Iabradorarri; -/; /riIIcmd uncl glri'nzcnd,
von einiaem Fettglanzc?, WIT! rr-lber rnit Ochl bet'eucbterer
Qyara, (wonach Hr. K I II I> r o L h ilim den Ndmrn Efneolirh, OchlJcin. rtdch Analn!;;e Ilrs I'cchfieins gegcben hat) ;
iin Brrrclrc k b r diinnblhttrig t r a c l i 3 Iiiclrtungen , iibrigms
lilein- und unvollkommen - rntrlcl:l;,o; fpringt rrapezoiclilcL.
kummt unclru~licliTchaalig abpfonclert vor, uiid ilt an rlcn
K a n t P t i dirrcliJchsinond;
hnr-: , frhr fprddr ; kalr, nicht
fontlrrlirh Ccbwer
Dtirclis G/;ihen wird die Farbe blor
etwas lrubc , ond verlicrt der Stein 2 Pvocent an Cewicht;
vor dem Lothrohre khmilzt er zu ciriem milchwveirsen Email.
Her; Profoflor H a u a m a n n gieht ebrndnJ S . 3rG.
eine Belchreihung dur Miiier;ila, welches W e r n c r's F c r t $airr
ill. Es gehiirt gleic-h dairi Skapolith und Wernerit , mit drnen es n a h r vprwatidlt ili. dam Nordirchen Uebcrgangsgehirgn a n , u n J 8 w . i r t l w l U e b c r g a n p Sypuitc.
W e n n 4s kryliallilirr vorkiIrinir, finder er lich in grorspn.
aber nur felten vollkomninn alrsgrhildeten rechtwinklicben
gcn, an den KYnren nieill aligeliumpf'ren Prismen,
,die a n den Enden ditrrh v i e r aut' den S ~ i t e n f l i c h e na u f p
fctsten Plirhsn augerpiizt lint]. Dns Follil iTt p n e i n i g l i c h
nur an den Kaoren durcldrbrinewd, und etwas I'chielend ;
auf den reinen Brucbflicheri f'etrartig. uod wrnig elinrend.
Es iR von IrladnngrGner u n d b l a b fleilchroiher Farbe. Eo
h a t sum e i g e n t h ~ n dGewicht.
.
in WaITer von 17 R. abgewogen. %%I ; ilt hart unil CprGde, und rchmelrt vor dern Lothp h r rubig xum farboolofen eLwdI blafigen GI&
G # 1 4 c r r.
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