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Beschreibung von J. Saxton's magneto-elektrischer Maschine

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verdannte Schmefelslure, und die Zwischenplatte von
Platin gewesen. ( cornpi. rend. 1836, pt. I p. 415.)
[Hr. M. steht bier im Widerspruch mit Hrn:Farad a y , dessen weit vollstlndigere Erfahrungen liber den
erwahnten Gegenstand (Ann. Bd. XXXV S. 247 und 249
&1020
j. und tj. 1626) er gar nicht zu kennen scheiiit. P.J
Die andere Notiz besagt, dals weun man in zwei
getrennte, mit eiiier Flussigkeit gefiillte Zellen zwei Platten von gleichein Metal1 eintaucht (diese, was nicht gesagt w i d , durch ein Galvanometer verbindet) und die
Fliissigkeiten in beiden Zelleu durch einen Streif von
dernselben Meralle verbindet, dessen Enden aber ungleiche GrOfse haben, man alsdann einen elektrischen Strom
erhalte. (A. a. 0.p. 207.
Es ist diefs offenbar dieselbe Thatsaclie, welche E r m a n sen. schon vor inchr
denn zehn Jahren entdeckt hat. P.)
-
XVIII.
Beschreibung von J. S a x t o n $ magneto - elektriwlzer Maschine.
(Phil. Mag. N. S. Val. I X p 360. Auszug) ').
Fi,.1 (auf Taf. IV, wie alle Figuren dieses Aufsafzes)
-
ist eine Seitenansicht der magneto elektrischen Maschine.
Der Magnet ist horizonta1 gelegt, und besteht aus z w i N
platten Hufeisen , fest ziisaminen verbunden. Ein senkrechtes Rad bewegt eine Spiodel, welcbe ein Kreuz von
wejchem Eisen herumfiilrt, an dessen Enden vier CylinS a x t o n construirte d k e Maschine bereits i m Joni 1833,
kurze Zcit nrchdem Herr P i x i ; die s e i n i p crfunden hattc (.%nnalcn Bd. XXVII S. 390. 394. 398); rnch erwihntea a i r ihrer
bereits bei Gelcgenheit des P Ohl'rchen Apprratc (Ann. Bd. XXIV
S. 185. 600). aus cincr Quelle, die rbcr nichtc Njherer iibcr
die Construction derselben angab. Einc Bcrchreibung dersclbcn
wird hicr sum ersten Male gelicfert.
P.
1) Hr.
Puggendorirs Annil. Bd. XXXIX.
26
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clcr von weicliem Eisen befesligt sin& Fig. 2 zeigt die
Spindel und das Kreuz, ehe die Cylinder mit Draht umwuiidcn siiid. Weriii das Rad gedreht wird, geht uacb
eiiiaiider jcder Cyliiider wit seiner Basis so dicht, als
ohne bvirliliche Berubrung miiglich ist, vor den beiden
Polen des Magticten vorbei. Fig. 3 zeigt die Arinatur
von der dcii Polen des Magneten zugewandten Seite. ,4
und 13 sind die beiden Eisencyliiidcr, welche mit dem
langen Draht , ziir Eneugung elcktrischer Sclilzge, umwickelt siud. Die beiden anderii,
und
sind niit
ktinen Drahteu, zur Erzeuguog von Funken, umwundeo.
L)ie Messingringe, 1, 2 , 3, 4, buzwecken die Haltuiig
Die Driihte sind von KiiC ~ P S DraIiLs aiif deli Cglindern.
pfrr und mit Seitle besponiien. Der zur Erzcogung voii
SchlBgen ist eiii doppelter Draht voti 400 Ellen L ~ n g e
uiid jcder von Zoll
in
iin Dui chmesser. D e r zur Erlangiiiig
yon Fuiiken bcstcht aus 20 ail ihren bcitlcn Enden ziisaininen verbtindenen Stiickcn von 75 Furs Lznge uiid
+g Zoll Dicke.
Fig. 1 ist eine Vorder-Ansicht dcr Arinator; sie zeigt das cisernc Kreiiz, an welchem die n i i t
Draht ummickelten Cylinder befcstigt sind. bas VorderEnde der Spindel ist, ztm Uehufe dcr isolation, von Elfenbeiu oder bartcui Holz gemacht; uod das lanccttf6rmige Blaltchen P ist auf eiiien Kupferdraht gesteckt, welchcr durch das Centruni der Spindel geht, und auf welchein eins der Enden eines jeden Drahtgewindes fest ge1i)thet ist.
ist die Kupferscheibe, welchc immer in
Beriihrting bIeibt mit dem Quecksilber in den1 Beclier
dartinter; durch eine einfache Vorrichtung wird sie in
Rrriihrung gebracht iiiit dem andern E n d e eines der beiden Gewinde.
Ijiesc Vorrichluiig siebt man in Fig. 5,
welche eine Seiteiiansiclit des vorderen Endes der Spindel vergrtifsert darstellt. Bei G , in dem Fuis d e r Kupferscheibe, ist ein Einsclmitt, in welchern ein Ende von
jedem der Drshte A B iiod C D endigt. Eine Seite des
Einschnitts ist dargestellt in Bcriihrung mit A B oder dcm
c
n,
403
langen, zur Erzeugung der Schllige dienenden Draht;
durch theilweise Umdrehung des Fufses urn die andern
Seiten des Einschnitts bringt man ihn aber in Beriihrung
mit
oder den kurzen Drahten, die zur Hervorbringung
gkinzender Fiinken und grofser Hitze dieneii. Die Spitzen
I.' in Fig. 4 befinden sich in der rcchten Lnge zur Aufnahme des Funkens Ton den Gcwinden Cn, vorauseeselzt der Fufs der Scheibe ist in Berulirring mit CB.
Urn von dem Gewinde A B einen Funken zu erlialten,
welcher jedoch weit weniger hell ist als der erste, mufs
man die Kerbe mit A B in Beriihrung bringeo, und sie
urn 90° drehen oder in die Lage bringen, dals sie die
Oberfllche des Quecksilbers in dem Augeoblick verlassen, da die (;ewinde, aus welchen der Fuiiken zu ziehen ist, ihren grbfsten Abstand von den Polen des Ma&
nets erlangen.
Um Schlage, Draht - Ergliihung, Wasserzersetzung
u. s. w. zu erhalten, mufs nian die Spitzen fortnehmen,
und von den beitlen Enden des Drahts, welcher den nogen bildet, das eine mit dem ()uecksilber im Becher verbinden, und das andere niit dem Ende des Drahts, welches durch das isolirte Ende der Spindel geht.
Um leichter die Wirkung der Maschine zu verstehen, mufs man die Aufinerksamkeit auf einen einzigen Bogen beschrankea, und sich zu dent Ende denken, es seyen
zwei gegeniiberliegende Cylinder mit ihren Drahtgewinden
fortgenommen. Nach den bekannten Inductionsgesetzen
wird jeder Cylinder ein temporarer Magnet, sobald er
den Polen des permaneuten Magneten gegeniiberkommt.
L)a jeder Cylinder nach einander vor beiden Magnetpolem
vorbeigeht, SO werden seine Pole bei jeder Umdrehung
zwei Ma1 umgekehrt, und .wenn er gleich weit von beiden Magnetpolen absteht, hilrt er auf magnetisch zu sepn.
In den Drahtgewinden um jeden Cylinder werden elektrische Strilme erregt, und, vermbge der Umkehrung, erhalten diese Strbme abwechselnd entgegengesetzte Rich26 *
c
404
tnog. D e r auf dem einen Cylinder befhdlicbe Theil des
Drahtgewiudes ist, wie oben besrbrieben, mit d e r Kupferscheibe verbunden, und der auf dem audern mit den
in das Quecksilber eintauchenden Spitzen, so dafs der
Strom in beiden Theilen des DralitgewiDdes continuirlich
in emer Ricbtung ist. Es ist also lilar, dafs der Bogen
bei jeder Rotation der Spindel abwechselnd unterbrochen
und wieder bergestellt wird, und jedesinal eiii Funke erscheint, so wie eine d e r Kupferspitzcn die Qnecksilberflache verlarst , in welche aiich die Rutpfcyscheibe taucht,
urn so die lnetalliscbe Leitung zwei Ma1 wahreod jeder
Umdrehung z u schliefsen. Bei dtr eben bescbricbcnco
Vorrichtuiig haben die successiveii SIrijrne entgegcngesetzte Hichtungen; urn eine Reibc von Strliiiieii in einerlei Ricltuag zu erbalten, inufs die doppeltc Spifzc (lurch
eine tinfacbe ersetzt merden; allcin iu dicsem Fall gclit
Jie I-l&lfte der W i r k u n g verloren.
Aufser dcr obigen Maschine findet sich in
einem friiberen Hefte des Pht'/. Mag. ( YO/.
I X p. 2G3)
noch eine andere, von Hrn. C 1a r k e verfertigte, bcschrieben, welche Hr. S a x t o i l zwar geradezu f i r eine >)pirucy" v o n d e r seinigcn erklgrt, und irn Ganzcii auch
wirklich wenig w n derselbcn vetscbieden ist, die aber
doch ein Stiick enthalt, weshalb e s nicht ganz uberfiiissig seyn diirfte, sie etwas n8her zu kennen.
Fig. 6 Taf. IV stellt diese Maschine in perspectivischcr Ansicht dar. A A ist die magnetische Batterie, welche durch das messiogcne Querstiick C und die dariii
befindliche Schraube gegen vier Stellschrauben gedriickt
wird, die in d e r Mabagoniwaod B befiodlich sind. D ist
die Armatur von weichem Eisen, welche a n einer zwiscben den Polen von A A durchgehende und miltelst
Rolle und Schnur durcb die Scbeibe E in Ulalauf veraetzte messingene Docke festgeschraubt ist. P F s i n d GeZusaiz.
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winde VOD isohtern Kupferdrabt. Der Anfang eines jeden dieser Gewinde steht mit den1 Brecher (break) G,
und das Ende eines jeden mit dem bohlen Messingcylinder Z in metallischer Verbindung. 1 ist eine verscblossene Biichse init Quecksilber. Die Verbindung mit dein
Anfang des Gewindes FF geschieht durch den Hakeu
K , der mit einein Ende durch deu Deckel der Biichse
I in das Quecksilber Binabgefuhrt ist. L ist eine Syirrrlfeder von Stahldraht, die rnit eiuein Ende in das Quecksilber der Biicbse I taucht, und mi& dem andern gegen den hohlen Cylinder Z reibt.
Das Uebrige wird aus Hrn. S a x ton's Maschine verstadlich seyu. Die einzige wesentliche Verschiedenheit
von dieser besteht daria, dafs statt der Vorrichtuug Fig. 5,
welche Hr. C l a r k e verwirft, weil sic bei schneller Rotation das Quecksilber fortschleudere, die Bticbse 1 mit
dew Tbeile G angebracht ist. Leider fiadet sich aber
dieser Theil im Originale so undeutlich abgebildet und
beschricben, dafs man seine Einrichtung hi)chsteos erratlien k a n n
W a s dic Leistungeo dieser Mascliine betrilft, so erw;ihnt IIr. C. uiiter anderu des Gluhendmacbens eines
Platindralfis (was iibrigens, wie das Schmelzen eines solcben Drabts, Hrn. S a x t o o zuerst gelungen isk). E r bed i m t sich dazu der Vorricbtung Fig. 7, bestehend aus
zmei isolirten, zusammengedrehten Kupferdrahten ob, die
an einer Seite durch einen diirinen Dlatindraht c vereiilt
sind, und an den anderu Euden ruit der Maschine in
Verbindung gesetzt werden. Aufserdem bewirkt er (init
Anwendung eines dicken, 40 Ellen laogen, Drahts bei
P): Verpuffung von Schielspulver, Verbrennung von
Gold - und SilberblUttcLen, Magnetisirung eines Hufeisens
und Rotation von Dr3iten iiin die aufrecht gestellten
Pole eines Hufeisenmagneten in den1 bekannten S t u r g e o n 'schen Apparat. Zur Wassenersetzung, und zu allen
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Effecten, welcbe griifsere Intensitst der Elektricitst verlangen, gebrauht er bei P F einen 1500 Ellen langen diinuen
Draht. Alle diese Leistungen kommen indefs bekanntlich
iiicht blols der C 1a r k e'schen Maschine zu.
Auch Hr. R i t c h i e hat eine Absnderuog der S a x o n 'schen Mascbine besclirieben ( Phil, Mag. A? s.
Vol. VI1I p. 455), darin bcstehend, dais erstlich die
cylinder A, B , c,
des rotirenden Ankers (Fig. 2
uiid 4 ) durch eiserne Rilhren von grilfserer L%ngeerselzt
sind, daf8 ferner diese mit zwei Drabtgewinden umgeben
siiid, einem aus 100 Ellen langen Draht, und einem andern, zusnmmeugesetzt aus drei neben einander liegenden
urid ziir dreifachen Uicke vcrbundenen Drablen, und endlich, dafs die Scheibe
und der Stilt P (Fig. 5 ) in
zwei getrennte Zellen mit Quecksilber tauchen.
Der
Zweck dieser Vorrichtung ist, beliebig den dunrien oder
den dickeii (dreifachen) Drabt anwenden, und so bald
die Schlsgc, bald die Funken in miiglichster Stiirke erdem Ende ist sowohl auf die
halten zu hdnuen.
holile Axe der Scheibe E als auf der soliden Axe des
Stiftes F ein aus aufgerolltem Dralit gebildeter Cylinder
festgeldthet, in welche man beliebig die Enden bald des
einen, bald des andern Drahtgewindes stecken kaun. Urn
recht gl%nzende Funken zu erbalten ersetzt Hr. R. auch
die rutireiide Scheibe E durch einen Platiostift. W e s h a l b
Hr. R i t c h i e E und F in zwei getreonte Zellen mit
Quecksilber tntichen lefst, ist nicht gesagt, auch fiudet
sicb weder in der Beschreibung noch in dem ihr beigelugtell Holzschnitt etwes von einer doch nethigen Communication dieser beideo Zellen angegeben.
Endlich hat Hr. R. init seiner Maschine noch einen
Apparat verbonden, urn ein Gemisch von Wasserstoff
und Sauerstoff durch den magneto - elektrischen Funken
zu verpuffcn. Das Knallgemisch befindet sich in ciuer
t
zu
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etwas weiten Glasrflhre, die obeu durch cinen Kork verschlossen ist. Durch diesen Kork geben zwei Drahte,
ein hakenfirrmiger , der ein horizontales Kupfersclieibchen
halt, und eiu gerader, der, durch eine kleine Spiralfedcr,
mit seiner unteren Spitze aenkrecht gegen das Scheibclieii
gedruckt wird, uod auf und a b bewegt werden Ranu.
Das obere Ende des letzteren Lirahts ist zu einer Oehsc
geformt , und uinfaist dainit eiiien, wie eiii Kruininzaplen
gebogenen Draht, der in die solide Axe von F eitigeschroben ist und deren Verlsngerung bildct. W i r d nciii
der Anker der magoeto- elcktrisclicn Mnschine gedreht,
so wird der gerade Draht abwechselnd von Kupferscheiben abgehoben und wieder aufgcsetzt, rind wenn dabei
das freie Eode des hakenftirinigen DraIIts, wclcher diets
Scheibchen trYgt, in die Zelle getaucht wird, welchc die
rotirendc Scheibc aufnimmt, so erscbeint bci jedesiiialigcr
Abhebung ein Funken, dcr das Kiiallgciiiiscb eutziiiidet.
SIX. Neue oohasche Bntterie und Ersuche
mit; vori N. J. Calfnrr,
Professor dsr
Phyrik
am Coltege
VOII
rln-
h!Jynnoth.
(Phil. Mu# N. S. Voi. IX p . 4i2. Freitr
Austrtg.)
D i e s e Battcrie bestcht aus 20 Zinkplattci~,jede zwci
Furs lang und zwei Furs breit, rind eben so vielen Kupferzcllen, jede von solcher Crilfse, dais sic eine der
Ziukplatten aufnehmen knnu. An jede Zinkplatte ist c i i i
Kupferdraht von etwa 0,5 Zoll Dicke und 6 Zoll LRnge
gebthct, der in der Ebene der Platte, weiiu diese i i i
ilirer Zelle steht, crstlich horizontal abbirgt und zulctzt
scnkrccht berabgeht (Fig. f3 ‘l‘af. IV). Eiu b a h t voii
gleicher Dickc, iiiir etwa zwei Zoll kiirzcr, i s t R I I jcde
Kupferzclle gelirthet und Yhnlich gebogcn (Fig. 9 ‘Taf. IV).
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