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Bestimmung der niedrigsten Temperatur bei welcher das Eisenoxyd vollstndig durch Wasserstoff reducirt wird.

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xvr,
dcrn dritten Bande diel'er Annalen p. 81 habe i d t
Sefucht, daCs brennbare Karper in einena lo
por6Cen Znfiande erhalien werdeii k a n n e n dare Ge
fich von felbfi bei der gewiihnliclicn Teniperatur der
Luft niit dem Seuerftoff derrelben vcrbinden, uiid zwar
gewolii~licl~
unter Feuererlcheinuns; namentlich habe
ich diels von Nickel, Kobalt iind Eifen gezeigt. Hr,
Hofrath S t r o m e y e r belinuptet i n eineni der vorfiehendeli AnfCgtze dieles Heftes *I, d a b icli riicht mit
gelibriger Umficlit za W e r k e ~egangenfey, u n d dab
ficli die Saclie ganz anders verhalte. Es elitfiehe nUm-
111
gu zeigen
,
lich die Eiitniindlichkeit beim Eifen (denn von dierem
fpriclit derfelbo allein) durcli einen geringen Antheil
Yon Oxydul, das bei deni nietalliCclien Eil'en zuriickgeblieben ley.
Die BeweiCe, die Hr, Hofr. Str. gegen mich anfiihrt, find :
9)
Diefet Auffatz wurde nrir dnrch die Giite des Hm. Herausgeberr diefer Annalen, vor dem Drucke deNeiben, mitgetheilt;
wahrend der Bqrige Theil des Heftes gedruckt wurde, be-.
nutzte ich die Zeit zu den unten angefllhrtcn Verfuchen.
r
510
I
Dars die vollfhiidige Reduction diefes Metallea
bei niedrigen Temperatiwen n u r aul'serfi fcli wierig
gelinge.
2
Dafs Berzelius Angabe des Sanerfioffgelialtes
im Eilenoxyd, auf die icli mich bei meinen VerTuchen berufe falrch fey; dnfs nanilich das EiCenoxyd
nur 30~15pr, Ct. Sauerfioff enthalte, und nicht 50,&
pr. Ci., wie Berzelius angiebt.
Icli fchlofs, dafs das Eirenoxyd VollfiZndig bei
niedriger Temperatur reducirt werde, weil der Gewichtsverliifi dnrch die Reduction, den icli bei meinen frulierenVerliichen gefunden lratte, dem SaiierfioRr
gehalt den Berzelius fiir das EiCenoxyd angiebt, iiahe
konn. Gefetzt niin aber der Sanerfloffgehalt des Eiretls
wtire niedriger als ilin Berzelius angiebt; To gelit nm
To mehr aus diefen VerCiichen hervor, dafs der SnuerItoffgehalt dem Oxyde vollfirridig entzogen worden.
Wirklicfi hat nun Hr. Hofr. Str. den S a n e r f i ~ f T g ~ I ~ ; d t
urn o&j pr.Ct. niedriger gefunden nla Berzeliue ; ifi allb
feine A n p b e richtig, f'o beweifi fie n u r ftir niich.
Dennoch beliauptet Hr. Hofr. Str. dns Gegeiitlieil, und
meint, da das Eifenoxyd nacli L i n e r Angabe 0,5 pr. C.
Sauerfioff weniger enthalte, als nach der Angabe, auf
die icli mich berufe, Co folge dafs nocli Oxydul alfo
noch Sauerfioff beim EXen zurtickgeblieben fey, wiewold d d e l b e mehr a n Gewiclit verloren, als es nach
Hrn. Hofr. Str. Angabe iniigliclierweife hatte verlieren
kBnnen; woraus man Geht, d d . hier ein falfclier
Schluls ifi.
Doch da ich weder die Zeit gehabt habe, noch
anch es wage, zwif'chen To ausgezeichneten Che:nikern iiber die DifFerenz yon o$ p ~ Ct.
. zu entfchei1)
,
,
,
,
,
t
511
1
den; Co glaubte i d , dare ich rniclr daranf bekhr8nken miire, die Kchtigkeit meiner Anfioht noc:h ein
Ma1 darzuthnn, und wo rniiglich auf eine \Yeire,
die gar keine RiickGclit aiif die Beliiinmung des {jauer.
lioffgelialts im Eil'enoxyd nimmt.
Ich hcllte zu dem Ende EiCenoxyd be; der m8gq
lichR niedrigficn Temperatur diirch Waflerfioff "1 zu
reduciren in der Hoffnung liierbei dae wahre blaue
Oxydul des Herrn Hofr. Str. zu erhalten, Icli bediente niich zu nieinen Verf'nclien des von Herrn Uerze];us angqgebenen Apparats, befieliend in einem Stuck
sinee Barometerrolirs, dae in der Mitte zu einet Kugel ausgellafen ifi, in die der zu reducirende Karper
gebracht w i d . Ich erwarmte die Kiigel in ein.ern Bade von koclieiiderti WaKer, aber es erfolgte keine Desoxydation j d3rauf erwzrmte ich fie in eineni Bade yon
gewiihnliclrern RiibBl, iind zwar allmdig bis znm
Wallen dea Oels, auch hierdurch bildete fich kein
W'alTer. Nun wandte ich ein Bad von I'chmelzendem
Blei an, docli aucli hier zeigte fich niir dann i n dent
vorderen Theil der Riilire WalTer, wenn Quebkfilber, das i n oinem GlasrGhrcIien von Zeit zu Zeit in
das Bleibad gehalten wiirde, darin zu koclien anfing ;
woraus hervorgeht : dal's die niedrigrte Tempei-atur,
bei welcher das Eif'en durch Ueberleiten von m f d e r -
,
,
*) Dns bei dieren, wie bei ,den friiheren Verhchen angewandte
WaIferRoffgas wurde zunBchR durch Knlilauge geleltet, urn
es von Schwefelwafferftoff zu befreien, und dann durcfi elne
R8hre mit Chlorcalcium getrocknet. Bei den hier oiwtihnten
Verfuchen M e t e ich daffelbe aoch noch durch eine QueckfiIberfublimat- AuRbfiing, am es von etwa beigemifcbtern rhosphor und Arfenik WaITerRoff zu befreien,
-
-
L
fioff von f&em
512
)
SaiierRoff vcrliert, nahe be; dcm
Koclqmn!if cfes Qi~ckfilbersliest. Urn nber gewirs
fq-n, Jars die Tcmpcrntnr des Bleihadcs nicht zu
XU
hoch werdc, wurde yon %eit zii Zeit Zink in einem
GlasrChrclien Iiineingehidten ; docli ltam dies nie
auch wenn es llngere Zeit darin mar, ziim Schmelten. Rei dieler Temperatur wnrde die Reduction
mcli z Stnndcn forlgefetzt nnchdem fich fcl~onkein
Walfer in den1 vordgrn Theil der Riihre mehr zeigte.
Das zuriickgebliebene Eiren fa11 bci erlialiter T p m p
ratur dunkel, fafi fchware a m , bei der gewiiJinlicIie11
era11 : wie metallirches E’Xen, doch ohne MetalIgIaiiz;
t c i fieriihriing mit der atmofplilrilchen Luft entafindete es ficli von Celbfi bei der g~wiihnlicfienTemperat u r , and zwar jedes einzelne Kiirnchen ~ a l i r e n de9
dnrch die Luft fie1 I wie ich dies bei meinen friilieren
Verfuchen nuch gefehen hntte.
Eine zweite Portion Eifenoxyd ward anf diofelbe Art im Bleibade reducirt, all0 bei einer T e n i peratur, die zmifclien dem Koclipiirikt dee Queckfilhers und d e n Schmehpiuikt des ZiIilrs lag. Als die
Reductio11 beendet zn leyn fchien, ward die Kugel
den1 Rlcibade herausgenomnien ; nachdem fie
rollfimdig erkaltet war, ward lie von allem anliiingenden ,Blei gereinigt darauf die R6hre an beiden
Enden verpfropft und g e w o p danac!i wieder niit
dem WaLTerfioff-Apparat in Verbindung gebraclit, nnd
der ftarkficn Gliihhitze, die das Glae, ohlie EU fclimelzen
e r t r a p n kann, aiif einige Zeit ausgeretzt. Nachdeni das
Eifen wieder tinter fortwithlidem Ucberftreichen
yon WaKerffoff erkaltet war, wurde die Hohre mit
denlelben Pfropfen a n beiden Enden rtiigepfropft
,
,
,
,
r
513 I
,
iand wiedcr gewogen fie liatte durclinus nichts, auch
~iiclitein lialbes M i l l i p m m e an Gewicht verloren.
:Dns E i h a b e r , als es aiisgercliiittet wurde, entziindcte licli nicht voii fclbfi.
Derfelbe Verfiicli ward
nocli 3 ma1 auf dief'elhe -Weire wiederliolt, 1iLw Jars,
fiatt ein UleiLad anzuweiiden, die Reduction bei geringer Erw%rmnng durcli eine Lampe gefchalr wie
icli aiicli nieiiie friiheren Vedticlie bei niederer Tempwnliir angefiellt liattc. Sic gaben d l e darelbe Re1.111t n t.
W e n i i die EntziindunS r!es bei iiiedrigen T e m p e r a t u r e i i reditcirien E i h s V O I I Spuren von Oxydul
lierriilirt l o miifstc Iicli das Gegliihte ebenfalls entziinden d n es niclits an Gen4cht verloreii, a110 riocil
eben I'oviel Oxydnl als vor der Gliiliung entliielt.
Aus den angefiihrtcn Verl;lcllcn seht all0 Iiervor:
I ) Oars die E:iitziiiidiiiig des Eil'eiis niclit.von beigelnengtem Oxydnl r o d e r n diircli den poriil'en ZnItalid des Metalls liervorgebraclit wird.
2) Dal's das Eifen bei einer Tcniperntur , die zwil c l ~ e n dern Kochpnnkt des Qaeckfilbers imd. derii
Sclrnielzpiiiilct des Zinks liegt , vollfiiindig reducirt
w i d ; uiitl dal's 'bei einer iiix?drigcrenTernperatur gar
!icirre DesosyJatioll arfolg~. Es ilt iiiir alfo, weiiigficns bci d;r voii niir angewand teir l i e d i d o i l s - &'I+
thode i l k l i t gel~ingeii, dos blaue Oxydlil darzulie1len. Gowil's wcnfclit eiii jeder mit niit, Jars 1-11.. Hofr.
Str. reclit bald die Ciite I i n L t i i i inijcli~e,leiti Ve:1.1ahreit, diel;-ii inte~.eK:interi KGrlwr rlarzufiellcii, ~ I I S fiilitliclier IxIiaiiiit za iiias!wii.
,
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