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Carl Bosch. Im Banne der Chemie. Von Karl Holdermann (bearbeitet von Walter Greiling) Econ-Verlag Dsseldorf 1953. 1. Aufl. 336 S. Ln. DM 14

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( X = 1\ unter Entwicklung von vie1 Monomerem neben wenig Oligomeren sich fast vollstandig verfliichtigen, verliert hydriertes Polystyrol = Polyvinylcyclohexan (E.4 = 52 kcal; X = 1) nnter den
gleichen Bedingungen nur ein Viertel seines Gewichtes; der wachsartige Ruckstand hat durchschnittlich das sechsfache Molekulargewicht des Monomeren ( - C,,), was auf einen ungeordneten und rein
zufLlligen Abbau hinweist,wahrend bei den nicht hydrierten Polystyrolen sich immer ein Glied nach dem anderen vom Ende der
Kette losltist, Phnlich wie dies beim offnen eines ReiBverschlusses
geschieht (unzipping reaction). Bei den Polymeren der Acrylester-Reihe sind die Verhaltnisse komplizierter : Wahrend Polyacrylsaure-methylester (EA = 37 kcal; X = 1) bei 300 OC Methanol und Kohlendioxyd freigibt und einen wachsartigen Riickstand hinterlilt, verwandelt sich reiner Polymethaerylsiuremethylester (EA = 55 kcal; X = 1) bei gleicher Temperatur zu
100 % in das fliichtige Monomere. Enthalt aber dieses Polymerisat
von der Darstellung her noch Benzoylperoxyd, so wird der thermische Abbaa (EA = 33 kcal) anfangs stark beschleunigt; das
Benzoylperoxyd wirkt also bei hohen Temperaturen als Katalysator fur die Depolymerisation. (J. Polymer Sci. 11, 491-506
[1953]). -T.
(Rd 8)
PolymethacrylsPure-inethylester 1st eln Polymerieatlonskatalysator fur das elgene Monomere. Melwille und Watson fanden, daB
nach dem Erhitzen von inhibitorfreiem monomeren Methaerylester mit 4 % peroxydfreiem Polymerisat auf 80 OC wihrend
einiger Stunden der Gehalt an Polymerisat auf das Doppelte gestiegen war. Naoh ihrer Meinung ist die Anwesenheit von Radikalen im Katalysator wegen ihrer kurzen Lebenszeit nicht maglich. Auch die Bildung von Radikalen durch Hitzeeinwirkung
wkhrend der Reaktion diirfte keine wesentliche Rolle spielen, weil
Polymethacryiester anderc Monomere (z. B. Vinylacetat und
Styrol) unter gleichen Bedingungen nicht rum Polymerisieren
bringt. Die Reaktion verliiuft linear mit der Zeit und ihre Geschwindigkeit ist der Menge an zugesetztem Polymerisat ( = Katalysator) direkt proportional. Das Molekulargewicht des gebildeten Polymerisats steigt mit der Reaktionstemperatur. Dagegen
hat das Molgewicht des zugesetzten Polymerisats, des Katalysators also, weder einen EinfluB auf dic Reaktionsgesehwindigkeit
uoch auf das Molekulargewicht des Reaktionsproduktes. (.T. Polymer Sci. 11, 299-305 [1953]). -Tr.
(Rd 1188)
Eloe Mlkrobestimmung von Polyvinylpyrrotidon beschreiben G.
B. Levy und D. Fergus. Es gibt rnit KJ,-Lasung eine Farbvertiefung der Jodfarbe, die zwischen 5-30 y/ml Lbsung linear rnit
der Konzentration ansteigt. Die Lage des Absorptionsmaximums
der Jodlasung bei 5000 A wird dabei nicht verandert. Eine hierauf
begriindete spektrographische Methode gestattet die Bestimmung
des Polyvinylpyrrolidons in wasseriger Kochsslzltisung rnit weniger als 1 % Fehler. Bei Bestimmung in Urin ist der Fehler groBer. Serum oder Plasma mu0 zunachst in zitronensaurer L6sung
rnit Natriumwolframat gefallt werden, das Filtrat wird dann normal weiterbehandelt. Die Methode ist bis zu 1 y/ml anwendbar.
Die Intensitat der Jod-Fiirbung ist etwas vom Polymerisationsgrad des Polyvinylpyrrolidons abhingig. (Analytical Chem. 25,
(Rd 1218)
1408ri9531). -RO.
Eln biologischer Eflekt des Tropolons,' wurde erstmals von Benit&, Murray und Chargaff gefunden. EB erwies sich (in 2OOfach
molarer Konzentration: 10-4 mol.) als ein starker A n t a g o n i s t
d e s Mitose-hemmenden Colchicins. m-Inosit, dessen Colchicinenthemmende Eigenschaft schon ltinger bekannt ist'), ist dem
Tropolon in seiner Wirksamkeit unterlegen. Da Colchicin bekanntlioh einen eingebauten Tropolon-Ring besitzt, handelt es
sich um den Effekt eines der einfachsten Analoga dieses Alkaloids.
(Rd 1214)
(Experientia 9, 426 [1953]). --Mti.
')Murray,de Lam (Benifcr)U. Chargaff,Exp. Cell. Res. 2, 165 [1951].
Literatur
Zum Weltblld der Physlk, von Carl Friedrich uon Weizsiicker. S.
Hirzel Verlag Stuttgart 1954. 6. erweiterte Aufl. 243 S., gebd.
DM 9.80.
,,Es ist ein empirisches Faktum, daB fast alle fiihrenden theoretischen Physiker unserer Zeit philosophieren. Es ist ein zweites
empirisehes Faktum, daO ihre Philosophie im allgemeinen weitgehend ihre eigene Erfindung ist und sich rnit den iiberlieferten
Meinungen der Philosophen manchmal schlecht zusammenreimt.
Beide empirischen Tatsachen scheinen mir aus einer saohlichen
Notwendigkeit hervorgegangen zu sein, nimlioh daraus, daB die
moderne Physik ohne Philosophie nicht adlquat verstanden werden kann und daB es eine Philosophie, die dieses adiiquate Verstandnis liefern konnte, bis heute noch nicht gibt. Es scheint
mir, daD auch die sogenannte posivistische Philosophie dieses
Verstandnis nicht liefert, daD vielmehr die Diskussion zwischen
den Positivisten auf der einen Seite und den Realisten, Aprioristen und Metaphysikern auf der anderen Seite den Kern des
Problems noch gar nioht erreicht hat . . Im Kontak n i t dem
Gegenstand seiner Forsohung entwickelt der Physiker Denkmethoden, die diesem Gegenstand angemessen, aber mit den traditionellen Ansatzen der Philosophie oft nicht vereinbar sind. Er
fiihlt das und leitet daraus eine instinktive Abneignng gegen Philoaophie ab; denn er kennt Philosophie nur als eine Ware, die ihm
ein ihm verdiichtiger Kaufmann verkauft und von der er syiirt,
daO er sie in dieser Form in seinem Haushalt nicht brauchen kann.
Er merkt dabei aber nicht, daO jedes Wort, mit dem er sloh und
anderen zu erklaren sucht, was er eigentlich t u t und was er meint,
wenn er solche Begriffe wie Wahrheit, Wirklichkeit, Natur, Phanomen usw. gebraucht, bereits ein Stuck Philosophie ist, und daO
cr rnit seiner Ablehnung der Fachphilosophen nicht die Philosophie
losgewordcn, sondern selbst ein philosophischer Dilettant geworden
ist. UnbewuDte Philosophie ist aber im allgemeinen schlechter
als bewullte, und so kehren gerade die tiefsten Denker in der modernen Physik unweigerlich zum eigenen Philosophieren zuriick.
Ihr philosophisoher Dilettantismus fiihrt sie dann aber oft dazu,
den neuen Wein in alte Schlauche zu gieBen und ihre Erkenntnisse
in Begriffen auszudriicken, die gerade durch diese Erkenntnisse
uberholt sind".
Diese SBtze sind der Abhandlung ,,Einstein und Bohr" des oben
wwahnten Buches entnommen. Besser als es jede Inhaltsangabe
und Beschreibung vermoehte, kennzeichnen sie Stil und Darstellungsweise des Autors und gleichzeitig das Ziel seiner Bemilhungen
um einweltbild der neuen Physik.Glanzvol1 ist die Liste der Namen,
die in den letzten Dezennien zum selben Gegenstand geschrieben
haben; doch fast keinem gelang es, mit solohem Lioht den Weg zu
. .
Angew. Chem. 166. Jahrg. 1954 1 N r . 5
erhellen, den die Naturwissenschaft unserer Tage geht. Wir mtichten wiinschen, daD dieses BBndcllBn sich bald in der Hand eines
jeden befindet, den es drsngt, gelegentlich etwas dariiber nachzudenken, was eigentlieh er tiiglich betreibt.
Gegenuber der 3. Auflage sind neu aufgenommen die Beitrage
,,Naturgesetz und Theodizee" (Leibnizens Theodizee gedeutet nach
dem Muster der Extremalprinzipien der Physik) und ,,Das Experiment". In der 5. Auflage war neu der Vortrag ,,Wohin fiihrt
uns die Wissenschaft?", den der Autor 1950 zur Hauptversammlung der Max-Planck-Gesellschaft gehalten hat. In der 6. Auflage
sind hinzugekornrnen die Beitrtige iiber ,,Einstein und Bohr" und
iiber ,,Kontinuitat und YOglichkeit" (Eine Studie &ber die Beziehung zwischen den Gegensttinden der Mathematik und der
Physik).
W . Foerst [NB 8001
Carl Bosch. Im Banne der Chemie. Von Karl Holdermann (bearbeitet von Walter QreiZkg) Econ-Verlag, Diisseldorf, 1953.
1. Aufl. 336 S., Ln. DM 14.80.
Das Leben von Carl Bosch ist in besonderem MaOe biographischer Darstellung wert. 1874 geboren, trat er rnit 25 Jahren in dic
Badische Anilin- und Sodafabrik ein, verwirklichte von 1909 bis
1913 die Ammoniakhochdrucksynthese, vereinte rnit Car1 Duisberg im Jahre 1925 die deutschen chemisehen Firmen zur IGFarbenindustrie und leitete technisch und wirtschaftlioh dieses
grtiOte deutsche Privatunternehmen bis zu seinem Tode 1940.
Angesichts eines teehnisch und menschlioh so bedeutenden Lebens
stellt sich dem Biographen die Frage: Was ist letztlich das Wesen
dieses Menschen, was sind die Ursachen seiner Leistung, der
Schliissel seines Lebens? Aber Carl Bosch eteht uns Heutigen noch
zu nahe zu einer derart abschlieBenden Betrachtung. Sein Biograph
verzichtet auf letzte Erklsrung und abwiigende Formel. Aua persbnlieher Kenntnis (Holdermann war Jahrzehnte der Direktor der
Ludwigshafener Patentabteilung) und der Verarbeitung umfangreichen biographischen Materials, zu dem die Familie Bosch beigetragen hat, ist in dem Buch der Lebensweg rnit pietirtvoller
Liebe geschildert. In der schlicht erziihlenden Darstellung treten
wcsentliche Ziige Carl Boschs plastisch hervor. Bosch, der Handwerker, der nach dem Abitur eine einjshrige Lehre in Formerei,
GieOeroi, Modelltischlerei und Schlosserei auf einer Eisenhutte
durchmachte, der als 50jihriger in seinem Haus in Heidelberg am
SchloB-Wolfsbrunnenweg sich eine Werkstatt mit Drehbank,
Frasmaschine und Schmiedehammer einrichtete, der noch als Vorstand einem Werkmeister ein Formstiick aus der Hand nehmen
konnte, um ihm zu zeigen, wie es zu bearbeiten sei. Bosch, der
Naturfreund rnit der Liebe zur besohreibenden, betraohtenden
Naturwissenschaft, der Sammler von Muscheln, Schneoken und
selteneu Pflanzen, der bei Werksbesiohtiguugeu den Kreis seiner
Besprechungspartner verlassen konnte, um die gesuohte Spezies
eines KBfers zu fangen. Bosch, der Zahlenmensch und exakte
Reohner, der Begriinder physikalisohen Men- und Regelwesens,
der iiber die Faustformeln damaliger Ingenieurteohnik spottet,
bei denen man einen Querschnitt naoh komplizierter Formel ausrechnet und ihn dann 5malso dick macht, damit er h a t ; der durch
seinen Zahlensinn der groRe Forderer grundsiitzlioher Forschung
in der Industrie geworden ist. So fiigt sioh aus dem Detail der Erzihlung das Bild. Wir lernen Bosch kennen als den herben, wortkargen Sohwaben, inuerlich z u t i ~ f s tbesoheiden, ganz unkonventionell seine eigeuen Wege gehend. Nach dem ersten Weltkrieg ist
Bosch Mitglied der deutschen Delegation in Vomailles, die iiber
dae Schioksal der ,,Riistungsbetriebe" zu verhandeln hatte. Das
den Deutsohen zugewiesene Hotel war von Staoheldraht umgeben,
und es gelang Bosch nicht, auf dem normalen diplomatischen Weg
mit dem franzbsisohen chemisoheu Industriellen Frossazd zusammenzukommeu. Daraufhin kletterte er eines Naohts iiber den
Zaun und die Mauer des Vcrsailler Parks, traf Frossard uud leitete
deutsoh-franzbsische WirtschaftsgcsprCohe ein, die sich fur die
Zukunft ale iiuI3erst fruchtbar erwiesen.
Aus der Summe des Details sohiilen sich die beiden Lebensleistungen Carl Boschs heraua: 1909 sieht er in Karlsruhe den Laboratoriumeversuoh vou Fritz Raber zur Erzeugung von Ammoniak
und erhilt von Heinrich won Brunck den Auftrag zur teohnischen
Durohfiihrung d i m s Verfahrens. Mit einer Arbeitsleistung, die
wir une nioht vorstellen konnen, erreioht Bosch, daD bereits im
September 1913 das neuerstellte Werk Oppau rnit einer Leistung
von 36000 jato Ammoniumsulfat in Betrieb ist. Dazu wurde eine
vbllig neue Teohnik entwiokelt, es wurde der Katalysator gefunden, der das Verfahren erst wirtsohaftlich machte, aber es muBte
auoh ein groDer Personalstab aufgebaut und zahllose Einzelsohwierigkeiten iiberwunden werden, beginnend mit unvorhersehbaren Korrosionen bie zu der Tatsaohe, daL3 aioh die Fundamente fur die sohweren Maschinen auf dem sandigen Baugrund
Oppaus ale unzureichend erwiesen.
Und Boschs zweite Tat: Bei der Fusion der deutsohen Teerfarbenfabriken hat er der IG-Farbenindustrie eine Verfassung gegeben, die von den Organisationsformen iihnlioher Unternehmungen
des In- und Auslandes wesentlich abwioh. Es handelte sich um
oin sehr heterogenes und verzweigtes Gebilde, das naoh der Fusion
zunlohst iiber nioht weniger als 83 Vorstandsmitglieder verfiigte.
Bosch hat eine klare Gliederung und Trennung in Verantwortungsbereioho durohgefiihrt und 88 dabei verstaudeu, den einzelnen Sparten, Faohauesohiissen und Werksgemeinsohaften ein Maximum von Selbstandigkeit zu belassen. Er hat in einer selton
erreichten Weise technisohe und wirtschaftliche Zusammenarbeit
iiber alle Instanzen des Unternehmens begriindet. Es ist ein Zeiohen fur seine sohbpferiache Lebendigkeit, den er bei der Einriohtung neuer Organisationen den Plan auf Grund der ihm zur
Verfiigung stehenden Persbnliohkeiten entwarf und nioht umgekehrt. Der Geist dieaer Verfassung und der damit verkniipften
Personalpolitik hat in allen Sohiohten des GroBunternehmens geistige Krafte mobiliaiert, und die heutigen IG-Nachfolgewerke
zohren nooh von dieser Tradition. Die Biographie ergiinzt sich in
der Darstellung dieser Zusammenhan:~ mit dor Schrift von Ter
Meer iiber die IG-Farbenindustrie.
Bei der Lektiire des Buches nimmt der Lescr teil an einem wesentlioheu Absohnitt technischer und wirtBohaftlicher Entwicklung Deutschlands, und er empfangt starke und umfassende Eindriicke von einer besonderen Persbnlichkeit, von der det Autor
des Buohes in Bescheidenhcit sagt: ,,Esbleibt immer nooh ein
Rest, und das Geheimnis laDt sich nicht enthiillen".
Sachsse
[NB 8011
Fluoreszenz orgnnlscher Verblndungen, von Theodor Fbrster. Verlag
ster hat es unternommen, nioht nur die experimentellen Methoden
in leioht faBlioher und ersohbpfender Weise zu behandeln, wobei
er speziell das Prinzipielle der Methoden herauestellt. Beaonders
wertvoll sind vie1 mehr fur den Chemiker die Kapitel, in denen
sioh Fbrster mit den ZusammenhBngen zwiaohen ohemischer Konstitution, der Liohtabsorption und der Fluoreszenz der organisohen
Verbindungen vom theoretischen Standpunkt &us befa0t. Diese
Kapitel kbnnen als eiue klare und kurze Einfiihrung in die sohwierige Materie bezeiohnet werden. Hieran sohlieOt sioh die Behandlung der eigentliohen Fluoreszenzeigensohaften an, wobei die Abklingdauer, Fluorezenzausbeute, Polarisation der Fluoreszenz
und Fluoreszenzlosohung ausfiihrlioh abgehandelt werdeu. Auoh
die Phosphoreszenz organisoher Verbindungen wird in eiuem
SohluIlkapitel nooh behandelt.
Man mu0 anerkennen, daD es dem Verfasser gelungen ist, dieses
Gebiet in einer geschlossenen und sehr vollstindigen Form auoh
dem Chemiker nahe zu bringen. Z. B. werden bei der Bespreohung
des inneren Mechanismus der Fluoreszenzloschung Fragen des
ohemisohen Umsatzes in der Folge von Lichtabsorptionsvorgangen
besproohen, die mit den Lichtochtheitseigenschaften zusammenhlngen. Bowoh1 der Wissenschaftler wie such der technische Chemiker wird aus dem Buoh reiche Anregung sohBpfen. Der Ubergang auf eingehendere Darstellungen einzelner Kapitel und auf
die Originalliteratur ist duroh gut ausgewhhlte Literaturangaben
und ein sehr iibersichtliches Verzeichnis der gesamten verwendeten
Literatur am Schlusse des Buohes sehr erleichtert.
G. Scheibe
[NB 7951
Vom Cellnloid bls zum Polyaddukt, von K . Mienes. Verlag Carl
Hanser, Miinchen 1 9 5 3 , l . Aufl. 82 S., 45 Abb., gebd. DM 8.50.
Unter diesem Titel bringt Mienes eineu ,,Streifzug duroh das
Wunderland der Kunststoffe", wie es in einem Geleitwort von Dr.
Rdhm, dem Vorsitzenden des Gesamtverbandes der kunststoffverarbeitenden Industrie heil3t. Einen Streifzug stellt das Biiohlein
tatsiiohlioh dar. Wer eine systematisohe Behandlung der Kunststoffe zu fiuden hofft, wird enttausoht. Dafiir findet aber der
Faohmann eine Darstellung der allerneuesten Entwioklungen und
Anwendungsmbgliohkeiton der Kunststoffe. Zahlreiche gute Bilder und Zoichnungen erliiutern das Mitgeteilte vortrefflioh. Auoh
sind vide Literatur-Hinweise gebraoht, die es dem Benutzer gestatten, in den Originalarbeiten weitergehende Angaben zu suchen.
Die Ausstattung des Biiohleins, Druck und Umsohlag sind sehr
geflillig und ansproohend. Fur den Kunststoff-Fachmann, der
sioh iiber den neuesten Stand auoh auf Naohbargebieton unterriohten will, kann das Bihhlein Vehr ompfohlen werden.
H . Berger
[NB 7871
Anuario de la Industria Quimica Espanole Herausgeber : Sindioato Vertioal de Industrias Quimioas. 2. Aufl., Madrid 1953.
737
s.
Das Werk gibt zunichat eine Ubersioht iiber Organisation und
Gliederung der spaniaohen ohemisohen Induetrie. Es folgt eine
Zusammenfassung einsohlitgiger Verordnungen und Gesetze fur
die wesentliohsten ohemisohen Industriezweige und insbesondere
die Arbeitsgesetzgebung (Tarife). Weitere 48 Seiten sind der wirtschaftliohen Entwicklung der ohemisohen Industrie des Landes
in den Jahren 1946 bis 1951 gewidmet. Die Hauptteilc des Werkes sind eino alphabetisohe Ubersioht iiber ohemischo Firmen rnit
Ansohriften und stiohwortartiger Angabe des Produktionsprogramms und eine Zusammenstellung, geordnet naoh den Erzeugnissen, wobei auoh der Apparatebau beriioksichtigt wird. Die
deutschen Benutzer werden es begrunen, daO bei den Produkten
jeweils auoh die deutschen Bezeiobuungen augegeben worden sind.
Es schlieIlt sioh an eine ubersicht iiber chemisohe Import- und
Exportfirmen. Der deutsohe Leser wird fur das kurze deutschspanische Vokabularium im Anhang des Werkes dankbar sein.
-Eo. [NB 8031
Vandenhoeok u. Rupreoht, Gbttingen, 1951, 1. Aufl. 312 S.,
81 Abb., geh. DM 29.50, gebd. DM 32.50.
Dio Fluoreszenz organischer Verbindungen wird seit langem sowohl fur analytisohe als auoh fur priiparative Zweoke ausgeniitzt.
Man denke nur an die Erkennung von Stoffen in kleinsten Mengen
aus ihrer Fluoreszeuzfarbe odor an die heute in groBen Mengen
verwendeten Fluoreezenzfarben und an die Blankophore. Ebenso
list sioh die Wissenschaft bei der Aufklhrung der Konstitution
organisoher Verbindungen neben der Absorptionsspektren auch
der Fluoreszenzspektren in ausgedehntem MaBe bedient.
Es gibt eine grblJere Anzahl von Buoherscheinungen, die sioh
mit dem Gebiet der Fluoreszenz beschiiftiien. Von diesen untersoheidet sioh das vorliegende Buoh von Fbrster entsoheidend. Fbr___ __
Verantwortllch fGrden wissenschaftl. Inhalt: Di I.-Chem. F. Boschkc (17a) Heldelberg; f u r den Anzeigenteil: W.Thiel, Verlag Chemie, GmbH.
(OeschHf tsfG h rer Eduard !&uzhugr),
Weln h elk /Bergs tr. ; Druck : Druckerrl Winter, Heid elberg.
~~
164
Angew. Chern. 1 66. Jahrg. 1964 1 Nr. 5
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