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Carl Dietrich Harries Ж.

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105
Zeitschrift- fur angewandte Chemie
-
I
37. Jahrgang S. 105-120
-
lnhaltsverzeichnis Anzeigenteil S. V.
Carl Dietrich Harries
In der Nacht vom 2. zurn 3. November 1923 verschied an den
Folgen einer Darmoperation der Geheime Hegierungsrat Professor
Dr. phil. und Dr.-lng. E. h. C a r l D i e t r i c h H a r r i e s i m Alter
von 57 Jahren. Er starb zu einer Zeit, d3 die Hofliiung auf ein
Wiederaufbluhen Deutschlands aufs tiefste gesunken war. Ilie
Freunde und Bekannten des groi3en Gelehrten aissen, h i 3 auch bei
ihm die geistige Not der Zeit der Krankheit ihr Zerslorungswerk
nur allzu sehr erleichtert hat. Zwar arbeitete er, wie jeder wahrhalt
GroOe, im Rahmen einer Lebensanschauung, und \\oil1 helfen Erwagungen der Vernunft gegenuber dem Leid, indem sie es verstandlich machen und seinen EinfluB abgrenzen; aber die gefiihlsmaBig erfaOte, rein instinktive Daseinsfreude
hiingt nicht von Erwlgungen ab.
C a r l D i e t r i c h H a r r i e s war der
Sohn des damaligen Amtsrichters, spateren
Geheimen Justizrats Dr. jur. T h. H. H a r r i e s und seiner Frau Mathilde geb. Groschuff. Geboren wurde er am 5. August 1866
in Luckenwalde, die Stadt aber, die ihm zur
Heimat wurde, war Jena. In der alten Universitatsstadt wuchs e r heran, hier besuchte
er das Gymnasium, und hier bildete sich
sein Charakter, der, soviel auch spatere Eindriicke an ihm geformt und umgeformt haben,
gewisse Grundziige beibehielt, die wohl aus
jenen Tagen stammen mogen: ein feiner,
verstehender Humor, Freude an studentischem Treiben, oflener Hlick fu? die ,Schiinheit, in welcher Form sie sich bietet.
Tm Jalire 11386 begann er sein Studium
zunachst in Jena. Er tastete erst vorsichtig.
besuchte die verschiedensten Kollegs und
entschloB sich dann endgiiltig, sich der Chemie zu widmen.
Impulsivem Handeln war er abgeneigt,
auch schon damals. Er iiberlegte, wog Grunde
und Gegengrunde, blieb aber dann bei seinem EntschluB, fest und unbeeinfluBbar. Er
wollte keinen Umweg gehen, und so lebte er
nach Grundsatzen.
Uber der damaligen Zeit schweben die ,
Ideen N i e t z s c h e s; sie wurden ausschlaggebend fur seinen Werdegang. Die Auffassung von der iiberragenden Bedeutung der Personlichkeit zwang ihn, PersGnlichkeiten zu suchen, und so muate e r Jena verlassen. Wohlverstanden, muBte, denn die Ethik der Lebensauffassung
erhebt zum Oesetq was andere Beweggrunde nur als ratsam erscheinen
lassen. Er ging nach Miinchen zu A d o 1 f v. B a e y e r und dann nach
Berlin, wo A. W. v. H o f m a n n lehrte. Hier promoviertc er 1890 mit
einer Arbeit iiber den Salicylaldehyd bei T i e m a n 11, dem Hntdecker des Ionons. Dann wurde er Privntassistent H o f m n n n s ,
und zwei Jahre spater staatlich angestellter Assistent im Chemiwhen Institut in der GeorgenstraOe.
Tm selben Jahre starb der Altmeister H o f m a n n , und von
Wiirzburg kam Emil F i s c h e r nach Berlin.
In einer empirischen Wissenschaft, wie der Chemie, spielt das
Gluck eine groDe Rolle. Das ist keine Herabniinderung der Verdienste d e s Entschlafenen, denn auch Gliick will erst wahrgenommen
werden.
Als F i s c h e r an die erste Universitat Deutschliinds berufen
wurde, wuBte er, daf3 er au! einen Posten kam, der Spitzenleistungen
verlangte; er wuBte aber auch, daf3 ein Forscher in hohem Mafie von
seinen Mitarbeitern abhangt. Er iibernahm H a r r i e s.
War schon unter I1 o f m a n n ein echt wissenschafflicher Geist
im Berliner Institut richtunggebend gewesen, so wurde dieser jetzt
fruchtbar gemacht durch die Arbeitsenergie, die der noch junge
Meister seinen Mitarbeitern einflofite. Der Assistent H a r r i e s
brachte damals seine ersten guten Untersuchungen auf dem Gebiet
der Phenylhydrazine und der ungesgttigten Ketone zustande. Untersuchungen, die ihn die Methodik des organischen Arbeitens lehrten
und ihm die Achtung der Kollegen eintrugen. Muhevolle, ergebnisAngew. Chemle 1924.
Nr.
9
-
.-- - - .-. - -
I
28. Februar 1924, Nr. 9
+.
reiche Arbeiten, die in der Aufflndung des Euphthalmins, des bekannten Mydriatikums, ihre schonste Frucht trugen. Und doch, der junge
Assistent verlangte mehr von sich.
'Uberlegende, kritische Menschen sind meist gute Reobachter, nicht
nur ihreni Arbeitsobjekt, auch ihrer Umwelt gegeniiber. Der Assisteiit studierte den Charakter seines Meisters und dessen Arbeitsmethode; er analysierte das Geheimnis des Erfolges und zog die
Iconsequenz. Wie e r sie zog, zeigt klar, daB e r selbst einer war,
der auf Erfolg rechnen durfte, ein werdender GroBer.
Bei aller Kiihnheit in der Forschung kannte fi 1x1 i 1 F i s c h e r
doch Grenzen. Gewiihnlich lehnte e r die Untersuchung amorpher
Stoffe ab. Gr sah ja noch so v i d e groBe
I'robleme auf dem Gebiet der Kristalloidchemie, Probleme, die an Bedeutung und
Schwierigkeit nichts zu wiinschen ubrig
lieBen. Seinem chemischen Feingefiihl aber
kostete es Uberwindung, mit amorphen Substamen zu arbeiten. Hier ging H a r r i e s
weiter, denn die Stoffe der Natur sind meist
nicht kristallisiert, er begann gerade deshalb
sich mit amorphen Stoffen zu befassen. Sein
Gliick und sein chemisches Gefuhl gaben
ihm den Kautschuk in die Hand. Von diesem Zeitpunkt an schlug er in der Wissenschaft eigene Wege ein. Man kann ihn nicht
einen Schiiler F i s c h e r s nennen.
Im Wintersemester 1896-1897
habilitierte e r sich und las sein erstes Kolleg uber
hydroaromatische Verbindungen und Terpene. 1900 wurde e r Abteilungsvorsteher
in dem neuen Institut in der Hessischen
StraiJe. Bei der Einrichtung dieses Gebaudes stand e r F i s c h e r in unermudlicher
Arbeit zur Seite; unermiidlich in Plilnen und
Verbesserungsvorschlagen. F i s c h e r stattete seinen Dank ab, indem er ihn zurn
Generalsekretar fiir die Deutsche Chemische
Abteilung der Weltausstellung in St. Louis
1904 vorschlug. Die Regierung willigte ein.
Noch in seinen letzten Lebensjahren sprach
H a r r i e s gern von der Bewunderung, die
deutsche 'l'iichtigkeit. damals im Ausland errang.
Im selben Jahre 1904 wurde H a r r i e s aufierordentlicher Professor und sofort bot ihm auch die Universitiit Kiel ein Ordinariat
und die Stelle eines Institutsdirektors an. H a r r i e s folgte diesem
ehrenden Ruf.
Wie weit er in seinen Reruf hineingewachsen war, zeigen die
Aufgaben, die er sich stellt. Die alten Arbeitsgebiete verlaflt er mehr
und mehr. Die Untersuchung des Kautschuke riickt in den Vordergrund, und auf Grund einer Erwagung und einer bestatigenden Beobachtung die Einwirkung des Ozons auf ungeslttigte Verbindungen.
Von allen seinen Arbeiten hielt H a r r i e s seine Untersuchungen der Ozonide fiir die beste; und die weite Verbreitung
dieser Methode zur Aufkllrung der Konstitution ungesattigter Verbindungen gibt ihm recht. Freilich verschwieg e r sich nicht, daB
die empfindlichen, durchweg arnorphen Produkte nur in den Haaden
eines geschickten Experimentators den gewunschten Aulschluij geben.
Wie wertvoll die Arbeitsweise aber sein konnte, bewies er durch
die Darstellung und Spaltung vor allem .des Kautschukozonids und
die Raffination von Rraunkohlenteerolen durch Ozon.
A. W. v. H o f m a n n sagt einmal: ,,Die Geschichte eines Gelehrten ist das, was er lehrte". Die Peranlichkeit tritt zuriick, im
Vordergrunn steht die Leistung. Jeder echte Forscher weiB das,
und so sehr grabt sich die Wertvehatzung der Leistung seinem
Cenken und Empfinden ein, daB sie auch seiner Lebensanschauung
und seiner Lebensftihrung den Stempel aufdriickt. Fast konnte man
sagen : Die Lebensphilosophie des Forschers ist Arbeitshypothesu.
,,Wie muO ich die Welt ansehen, damit fur meine Arbeit der gr6Bte
Nutzen erwachst?" Hat nicht mancher Forscher vielleicht unbewudt
so gedacht? H a r r i e s ist sich dariiber klar gewesen, daB unsere
9
106
[
Evers: C. D. Harries' Arbeiten aus verschiedenen Qebieten
Lebensanschauung beeinflufit wird von dem, was der einzelne als
Lebenswerte ansieht und ihm, dem- Forscher, war die experimentelle Ausgestaltung seiner Ideen Lebenswert. In spiiteren Jahren
ltam e r zu der Erkenntnis, dni3 die wissenschaftliche Leistung am
besten gefordert wird dort, wo sie praktisch verwertet wird, in der
lndustrie. Im rnteresse. seiner Arbeit ging e r 1916 zur Industrie.
Im Jahre 1699 hatte er sich mit 11 e r t a v. S i e m e n s verheiratet,
der Frau, der F i s c l i e r in seinen Memoiren so ehrende Worte
widmet, und war durch sie mit der Firma S i e m e n s in Beziehung
getreten. Geheimrat W i l h e l m v. S i e m e n s , der Leiter der
Firma, hatte sich dann darum bemiiht, ihn als wissenschafllichen
Mitarbeiter zu gewinnen. Im Jahre 1916 gelang ihm das, obwohl
gerade zu dieser Zcit ein Ruf der Universitiit Gottingen an ihn erging. H a r r i e s trat in den Aufsichtsrat von Siemens & Iialske
und 1917 in den ron Siemens-Schuckcrt ein als Delegierter fur
wissenschaftlich-technische Forschungsnrbeiten. Die reicheren Mittel
und die groBere Zahl geschulter Mitarbeiter ermoglichten es ihm,
seine Forschungen auf breiterer Basis zu grunden. In dem nach
modernsten Gesichtspunkten erbauten und eingerichteten Forschungslaboratorium fand er eine Arbeitsstatte, die den verwohntesten Anspriichen geniigte. IJnd an Problemen fehlte es nicht. Zu den alten,
deren Bereich sich immer mehr erweitert hatte, Kautschuk, Guttaperrha, Braunkohlenteer traten die Harze. Physikalische und elektrochemische Fragen tauchten auf, Fragen der anorganischen Chemie.
Fragen von weittragender praktischer Bedeutung, die wissenschaftlich studiert werden muUten. Er hatte ein Betatigungsfeld gefunden,
das sich auf fast alle Zweige chemischen Denkens erstreckte. Da
schnitt der Tod plolzlicli alle Probleme a b und machte sie fur ihii
belanglos. In der Nacht vom 2. zum 3. November starb er.
Der Name C a r 1 D i e t r i c h H a r r i e s ist in weite Kreise gedrungen. Seine Forschungsresultate und ihre sorgsam durchdachte
Veroffentlichung machten ihn so popular, wie ein Gelehrter werden
kann auf einem Gebiet, dessen Gedanken keine Alltagsgedanken
sind, und dessen Sprache nicht die Sprache des Alltags ist. Seine
Fachgenossen ehrten ihn durch die Verleihung der goldenen Liebigdenkmunze im Jahre 1912 und durch die Ernennung zum Prasidenten
tler Deutschen chemischen Gesellschaft 1920.
Jede Arbeit, auch die des Gelehrten, hat nach dem ungliicklichen Ausgang des Krieges ein mornlisches Gepriige erhalten. Jeder
Handelnde triigt Verantwortung. H a r r i e s ' Lebensarbeitstandunter
dieser Uberlegung. ,,Es ist ein Kriterium echter Moral, daI3 sie
nicht nach Lohn verlangt", sagt Rant, ,,trotzdem stellt sie ihre Forderungen kategorisch."
Und doch, unser menschliches Empfinden
mochte es einen Undank nennen, einen Undank des Schicksals, daB
geradc in dieser Zeit ein Leben zu Ende ging, das der Arbeit qewidmet war. einer Arbeit, deren Fruchte auch die ernten, die Schuld
an unserer Not sind. Der Vernunft ist das allea klar, aber das Gefuhl vermiat den Ausgleich.
Dr. W e r n e r N a g e l .
C. D. Harries' Arbeiten aus verschiedenen
Gebieten.
Von Dr. FRITZEVERS,Siemensetadt.
Wer sich naher mit H a r r i e s ' Arbeiten befafit, der erkennt
leicht, wie sich H a r r i e s aus einem Lernenden zu einem Lehrenden.
vom noch etwas unsicher tastenden Assistenten zum zielbewuflten
Forscher entwickelt hat. 1)as erste Jahrzehnt seines chemischen
Arbeitens ist im wesentlichen mit deni nusgefullt, von dem in den
nachstehenden Zeilen die Rede sein wird, von den ungesattigten Ketonen. Systematisch erforscht er sie und kommt zu den Resultaten,
die ihm splter notwendig waren, als er den zweiten Teil seiner
Forscherlaufbahn betreten hatte; sie werden an anderer. Stelle dieses
Heftes abgehandelt.
-1m Jahre 1890 hatte H a r r i e s unter T i e m a n n s Leitung
seine Doktorarbeit iiber die Reduktion des Salicy1:ildehyds und die
Synthese des Methyl-o-cumarketons nus Salicylaldehyd und Aceton
beendet. Die zweite der .beiden Arbeiten gab den Grundstock a b
fiir eine Reihe weiterer Arbeiten uber Reduktion von ungesiittigten
Ketonen, sowie iiber Kondensationsreaktionen.
Aus dem Methyl-o-cumarketon, wie H a r r i e s
CH CH,
AA
das Methyl-o-oxycinnamylketon nannte, hatte er
HC
CH
durch Reduktion mit Natriuniamalgam das g e g t II
HCI II cH
tigte Keton CBHI(OH).CII,.CH,.CO.C€I, gewonnen.
Durch weitere Reduktion mit Zink und Salzsiiure
\A/
CH 0
fuhrte er es in ein Derivat des Cumarans iiber.
Die analogen Reduktionen beim Propyl- und Phenyl-o-cumarketoti
erhirteten die Existenz dieser neuen Klasse von Verbindungen. D u n 3
weitere Anwendung der Reduktionsmethode beim T3enzylidenacetoli
Zoitschrl?t fur
sncrwsnndte Chrmie
-~
erkannte H IT r i e s die Bildung eines zweiten Heduktionsproduktes
von doppelter MolekulargroUe nebeu Renzylaceton. Die Reduktioii
verlauft nach folgendem Schema:
CeH, * CH,. CHg * CO .CH,
C,H,.CH = CH.C0.CH3
A C,H,
\
-
CH CH, CO CA,
-
c,H, LH. cH, co .CH,
Der Reweis der Konstitution des dimolekularen Reduktionsproduktes als eines 4,5Diphenyl-octan-2,7-dions liei3 sich crbringen durch
weitere Reduktion iiber ein inneres Pinakon zum Kohlenwasserstoff,
CeHh-CH- CH,-C(OH)-CH,
I
I
C,,H,-CH-CH,-C(OH)-CH,
der rnit Salpetersaure in Dinitrobenzil uberging. hlit Natriumathylat
kondensiert sich das Octan-dion zu einem Cyclopentenderivat. Bewiesen wurde dieser Obergang bei dem dimolekularen Reduktionsprodukt des Mesityloxyds. Das Oxim diescs entsprechenden Cyclopentenderivats erfahrt schon beim Kochen mit verdunnten Sauren eine
B e c k m n n n sche Umlagerung und geht in Pentamelhylcyclopentenol,
Essigsiiure und Ammoniak iiber. Beim moron, Furfuralaceton und
(CHA: C-CHP
I
\
C-CH,
//
(CH,),: C-C-C-CH,
II
NOH
Benzylidenacetophenon fanden sich dieselben Erscheinungen bei der
Reduktion wieder, und H a r r i e s konnte allgemein iiber die Reduktion a-p-ungedttigter Ketone aussagen, daf3 bei gemlfligter
Wasserstoffzufuhr gedttigte Ketone neben dimolekularen 1,6-Diketonen auftreten. Bestatigt fnnd er diese Regel in der hydroaromatischen Reihe, wo er Carvon fiber Dicarco
velon, Dicarvelol in den Kohlenwasserstoff Biscarven iiberfuhren konnte.
/\
HpC CH,
Wie gegen Wasserstoff erwies s i b die
I
I
Doppelbindung in a-@-Stellung zur Keto(
C
H
M
C(CH*)*
gruppe auch gegen Hydroxylamin als re\/
aktionsfiihig. So lagert Phoron, je nach
NOH
den Reaktionsbedingungen, entweder e h
oder zwei Molekiile Hydroxylamin a n unter Bildung von Triacetonhydroxylamin oder Dihydroxylamin-triaceton.
(CH,),C-CH,-CO-CH*-C(CH,),
I
I
NH-OH
NH-OH
Durch Reduktion geht das letztgenannte Produkt in ein Diamin
uber, das Triacetondiamin, das schon von €I e i n t z dargestellt worden
war. Quecksilberoxyd verwandelt es in den Di-Nitrosokorper. Diese
Oxydation ist charakteristisch fur Hydroxylaniinreste, die a n tertiaren Kohlenstoffatomen sitzen. So wird auch das Diacetonhydroxylamin leicht in das Nitrosoisopropylaceton abergefuhrt. Die meisten
der so gewonnenen Nitrosokorper existieren in zwei Modifikationen,
einer monomeren blauen und einer weii3en dimeren Form.
Abweichend von den aliphatischen Ketonen reagieren die
cyclischen Ketone. Steht die Doppelbindung im Kern in a-p-Stellung
zur Ketogruppe, so erhielt H a r r i e s bei Einwirkung von zwei
C-CH,
HC*CH3
A
OC
/\
CH
I
-*
1
H0.N = C
CH-NH-OH
I
HgC CH,
\/ ,CH3
C-c,
H
\CH,
I
%C
CA.2
\/
c-c'
H
I
H * C- CH.
A
HgC CH,
I
H,C
I
CO
CH3
\CH,
H.C*CH,
-
/\
HgC
1
H,C
CH,
1
CO NH*OH
'
Molckulen Hydroxylamin ,Oxaminoxime, die mit verdunnter Schwefelsaure die Oxime der ungeettigten Ketone ergeben (I).
Steht die Doppelbindung dagegen in der Seitenkette, so reagieren sie wie aliphatische Ketone unter Anlagerung von einem Mol
Hydroxylamin ohne Oximbildung (11).
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