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Carotinoide von P. Karrer und E. Jucker Lehrbcher und Monographien aud dem Gebiete der exakten Wissenschaften Chemische Reihe Band III. Verlag Birkhuser Basel 1948. 388 S. 28 Bilder. Preis broschiert 39.ЦFr. geb. 43

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ein anderer Literaturschlud gewahlt. Der Zeitraum zwischen dem Erscheinen eines Bandes und der darin angefiihrtcn Literatur soll nicht mehr als
4 Jahre betragen. Bei dem vorliegenden Band ist wegen der Kriegsereignissc die Literatur nur bis 1941 beriicksichtigt; Literatur die Struktur von
Verhindungcn betreffend aber bis einschliedlich 1947. Je 10 Jahre nach
dem Erscheinen des entsprechenden Bandes des Hauptwerkrs soll cin Erganzungswerk in Form von losen Blattern crscheinen.
Aufgenommcn wcrden in die Euzyklop8die vollstandig alle diejenigen
Verbindungen und Derivate, die i n der w i s s e n s c h a f t l i c h e n Literatur
beschriebcn sind. Absichtlich niclit bcriicksichtigt worden sind Verbindungcn, die ausscbliedlich in der P a t e n t l i t e r a t u r vorkommen, da die
Redaktion der Ansicht ist, dad diese Angaben bedeutend weniger zuverlassig sind. Ausgewcrtet wcrden nur Originalveroffentlichungen. Lediglich bei Zeitschriften untergeordneter Bedcutung, die nicht immer erhaltlich waren, sind Referate beriicksichtig.t worden. Dann aber stcts sowohl die
Referate des Chemischen Zeqtralblattes als auch die der Chemical Abstracts.
Bei der E i n o r d n u n g des. S t o f f e s ging man von dem Grundsatz
RUS, verwandte Verbindungen soweit als irgend moglich zusammenfassend
an der gleichcn Stelle zu behandeln. Als Ordnungsschema wird der s t r u k t u r e l l e A u f b a u der Verbindungen benutzt und somit das Werk zunachst,
wie es der Chemiker gewohnt ist, in 3 grode Gruppen unterteilt:
1. aliphatische Verbindungen,
2. earbocyclische Verbindungen und
3. heterocyclische Verbindungen.
Die Gruppe der carbocyclischen Verbindungen beispielsweise wird
dann weiter unterteilt in a ) nichtkondessierte Ringe und b) kondensierte
Ringe. a) gliedert sich weit,er nach der Zahl der Ringglieder, b) nach dcr
Zahl der kondensierten Ringe. Jeweils zucrst wird der Ring mit der kleinsten Zahl von Ringgliedern behandelt und als Grundlagc angesehen. Entsprechend findet sich z. B. Phenylcyclopropan unter Cyclopropan und
nicht als Cyelopropan-Derivat des Benzols. Innerhalb der Gruppen werden, wie iiblich, zuerst die reinen Kohlenwasserstoffe, dann dic Halogen-,
Stickstoff-, Hydroxy-, Keto-, Carbonsaure-, Schwefel- usw. Verbindungen
behandelt. Verbindungen, deren Kohlenstoff-Skelett durch ein anderes
Atom unterbrochen wird (Ester, dther usw.) werden a h Derivate der entsprechenden Sauren, Alkohole, Amino usw. beschrieben (Ausnahme Heterocyclen). Aus dem gleichen Bestreben verwandte Verbindungen nicht
voneinander zu trennen, folgen auch die Anhydride den Sauren; auch dic
Anhydride von Dicarbonsaureq werden nicht als Heterocyclen (mit einem
Sauerstoffatom im Ring) behandelt. Ausnahmen von dieser Regel sind
nur i n ganz besonderen Fallen gemacht worden und dann ist an der bctreffenden Stelle darauf verwiesen. Alle groderen Gruppen werden durch
eine systematische ubersicht iiber die Darstellung dcr betreffenden Strukturen, ihre natiirlichen Vorkommen, technische Produkte usw. eingeleitet.
Eine neue Nomenklatur einzufiihren, ist vermieden worden. In Zweifelsfallen wurde die den Herausgebern am passendsten erscheinende verwendet.
Jcdem Band ist ein S a c h - u n d e i n F o r m e l - R e g i s t e r beigegeben.
Von jeder e i n z e l n e n V e r b i n d u n g wird - entsprechend den Leitsatzen des gesamten Werkes - zuerst die Struktur beschrieben. D a m
folgen die physikalischen Konstanten, Vorkommen, Bildungs- und Herstellungsweisen, sowie Reaktionen, bioeheniische und analytische Eigenschaften und schlielllich Additions-Verbindungen und Derivate. In zahlreichen Fallen haben sich die Herausgeber die Miihe gemacht, die fur dic
Konstitutionsaufklarung oder andere wichtige Reaktionen bedeutsamen
Reaktionsmcchanismen in ciner groden Zahl von Strukturformeln in iibersichtlichen Tafeln zusammenzufassen, was von zahlreichen Lesern sicher
besonders begriillt werden wird. Trotz dieser zahlreichen Einzeltatsachen
ist es gelungen, mit wenigRaum auszukommen. Die L i t e r a t u r a n g a b e n
des betreffcnden Abschnitts sind iibersichtlich am Schlud nach Publikationsjahren geordnet angrgeben, so dall sich damit gleichzeitig ein interessanter
uberblick iiber die Bearbeitung und Entwicklung des Gebietes ergibt.
Die gunere A u s s t a t t u n g ist vorziiglich. Der Satz ist klar und gut
lesbar, ganz besonders die zahlreichen Struktur-Formeln bei denen grundsiitzlich gleicliseitige regelmadige Ringe verwendet wurden.
Es ist zu wiinschen, dad das Publikationsprogramm des Werkes ein
gehalten werdcn kann, da sich damit eine wesentliche Liicke der Literatur
schlieDen wird und das in vergleichsweise kurzer Zeit.
Fr. Boschke.
[NB 1101
Cnrotinoide von P . Karrer und E. Jucker. Lehrbiicher und Monographien
nus dem Gebiete dcr exakten Wissenschaften, Chemische Reihe Band 111.
Verlag Birkhiiuser, Base1 1948. 388 S., 28 Bilder. Prris broschiert
:%9.-Fr.,gcb. 43.- Fr.
Das letztc zusammcnfassendc Werk iiber Carotinoide war die im Springrr-Verlag lierausgekommcne Monographie von L.Zechrneisler. Sie ist 1934
rrscbiencn, zu einer Zeit also, als nach einer sich uber wenige Jahre erstreckenden intensiven Neubearbeitung des Gebietes rnit der Auffindung
eincr Reihe von ncuen Vertretern, mit der Koustitutionsermittlung der
wichtigsten Carotinoide und mit der Aufklarung ihrer Beziehungen zum
Vitamin A ein Bild gewonnen war, das die wesentliehen strukturellen Zusammenhange in dieser wichtigen Naturstoffklasse bereits recht klar erkennen lied. In der Zeit, die seit dern Erscheinen der Zeehmeisterschcn
Monographie vcrflossen ist, hat dieses Bild an Reichhaltigkeit und Deutlichkeit vieler Details erheblich gewonnen. Einmal durch weitere Konstitut.ionsaufklarungcn sowie durch die Auffindung vieler neuer Carotinoide
- 1933 waren 15 bekannt, 1946 waren es 70 -; und zum anderen durcli
wiohtigc Erkenntnisse iiber das cbemische Verhalten, insbesondere iiber
die Isomerisierungs- und Cyclisierungsreaktionen der Polyenkette.
Das in den letzten 14 Jahren stark angewachsene Tatsachenmaterial
lieB es wiinschenswert erscheinen, vom Standpunkt unserer heutigen Kenntnisse aus das ganze Gebiet erneut zusammenfassend darzustellen. Es ist
tibrraus dankcnswert, dad sich zur Losung dieser Aufgabe einer der besten
Angew. Chem. / 62. Jahrg. 1949 I Nr. 6
Kenner der Carotinoide bereit gefunden hat. P . Karrer, dessen Arbeiten
von 1927 an die Entwicklung der Carotinoid-Chemie entscheidend beeinflullt haben und dem fast ausschlielllioh ihr erfolgreicher weiterer Ausbau
im letzten Jahrzehnt zu verdanken ist, h a t i n Gemeinschaft mit E . Jucker
rine Monographie geschaffen, die in erschopfender Weise den heutigenstand
unserer Benntnisse darlegt. Sie gliedert sich in eincn allgemeinen und einen
speziellcn Teil. Der allgemeine Teil bringt die Methoden zum Nachweis
und zur quantitativcn Bestimmung, einen Absclinitt iiber die Entstehung
der Carotinoide in der Pflanze und ihre physiologische Bedeutung, die Verfahren zur Isolierung und Konstitutionsermittlung, Beziehungen zwischen
Farbe und Konstitution sowie die bisher in der Carotinoid-Reihe durchgefiihrten Synthesen. Von besonderem Interesse fur den Botaniker, Zoologen und Physiologen ist ein ausfiihrliches Kapitel iiber die Verbreitung der
Carotinoide in der Natur, in dem emhopfend alle Funde von Carotinoiden
in Pflanzen und Tieren mit Literaturangaben zusammengestellt sind.
Der spezielle Teil bringt eine eingehende Bcschreibung der bis heute
bekannten Carotinoide, die in der iiblichen Weise nach ihrer Konstitution
in Carotinoid-Kohlenwasserstoffe, hydroxyl-haltige Carotinoide, Carotinoide mit einer oder mehreren Carbonyl-Gruppen sowie Carotinoid-carbonsaurcn eingeteilt sind. Ein besonderer Abschnitt behandelt 37 Carotinoide
mit teilweise oder ganz unbekannter Struktur. Die Beschreibung der einzclnen Nertretcr im speziellen Teil umfallt kurze historische Hinweise, Angaben iiber das Vorkommcn, Vorschriften fur die Darstellung, Einzelheiten
iiber dic Konstitutionsaufklarung, iiber dio Eigenschaften und physikalischen Konstanten, sowie eine kurze Zusammenstellung samtlicher bishcr
bekannten Derivate. Ein Anhang bringt dic Absorptionskurven einer groOen Zahl von Carotinoiden und cine Reihc sehr schoner farbiger Krystallaufnahmen.
Die Carotinoide bilden lieute einc reich gegliederte Klasse von Naturstoffen, die besonders eindringlich demonstriert, uber welche Variationsmoglichkeiten eines bestimmten Bautyps die pflanzliche und tierisehc
Zelle verfiigen kann. Diese Stoffklasse h a t in dem vorliegenden Werk von
P . Karrer und E. Jucker eine zusammenfassende Darstellung gefunden, die
fur lange Zeit das Standardbuch auf diesem Gebiet sein wird.
Satz und Druck sind i n ihrer ~bersichtslichkcitcbenso vorbildfich wie
die gediegenc Ausstattung dcs Buchcs, drssen Preis nicht unbedeutend ist.
H . Broeknaann.
[NB 911
E. Merck’s Jahresbericht iiber Neucruiigen auf den Gebieten der Pharmakotherapie und Pharmazie. 57.-60. Jahrgang, 1943-1946. Verlag
Eduard Roether, Darmstadt 1948; 425 S.
Der endlich wieder vorliegende Bericht schliedt eine empfindlichc
Liicke der Berichterstattung. In einem hinsicbtlich der Zeitumstande
erstaunlichen Umfang wird i n gewohnt vorbildlicher Objektivitat iiber
P r a p a r a t e und D r o g e n berichtet. Das Literaturverzeichnis umfal3t
159 Nummern, darunter zahlreiche auslandische Periodica. Ein sorgflltiges Inhaltsverzeichnis und ein ausfiihrliches Indikationsregister erlrichtern die Benutzung.
Von umfangreicheren Abschnitten scien dic iiber S u l f o n a m i d e (im
Umfang eiaer Yonographie l), A mi n o s a u r e n , Vi t a m i n e , 0 r g a n p r ap a r a t e sowie P e n i c i l l i n und andere Mycoinc besonders crwlhnt.
Bei allen besprochenen Praparaten lallt sich die grode Sorglalt feststellen, mit der die Literatur hinsichtlich der klinischen und pharmakologischen Erfahrungen, auch bei bekannten alteren Praparaten, verarbeitet wurde.
Leider fehlen noch die gewohnten Berichte iibcr eigcne experimentelle
Arbeiten der Firma Merck und die zusammenfassenden Ubersichten, die in
friihcren Jahrgangen besonders wertvoll waren. So ware z. B. eine kritisclie
Zusammenfassung iiber Alkaloidtherapie erwiinscht.
Mit Befriedigung wird der grode Benutzerkreis der Jahresbericlite, zu
dem nicht nur der wissenschaftlich und praktisch arbeitende Arzt und Pharmazeut, sondern auch der im Betrieb tatige pharmazeutische Chemiker gehort, die Ankiindigung vermerken, dad der Bericht i n der Folgc wieder reS. Balke.
[NB 721
gelmadig erscheinen soll.
Annual Report on Essential Oils, Aromatic Chemicals and related Materids
1946 yon Schinanael & Co., Inc. New York, 1946. 127 Seiten, 10 Ahb.
Mit dem vorliegenden Bandchen geben die Verfasser erstmalig und
unabhangig von dem Weitererscheinen der bekannten. S c & n m e Z s c h e n
B e r i c h t e a u s M i l t i t z ihren eigenen Jahresbericht heraus. Der Inhalt
schlirOt sich im Aufbau und i n der Zielsetzung weitgehend an das Miltiteer
Vorbild an. In 3 Hauptabschnitten werden die wirtschaftlichen und wisscnschaftlichen Fortschritte auf dem Grbict der Hthcrischen Ole ’ D i l m n
Grenzgcbieten, die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschung-en iiher
Einzelricohstoffe sowie die Produktion, der Import und der Export der
einschliigigen Handelsprodukte in den verschiedencn Landern wahrend des
Jahres 1945 behandelt. Alle Angaben sind durch Quellennachweise belegt.
Ein Autoren- und Sachverzeichnis bildet den Schlull. 10 Abbildungen,
riechstoffliefernde Pflanzen, deren Kultur und technische Vcrarbeitung
darstellend, sind in den Text eingrstreut. Die Fiille des Mitgetcilten lallt insbesondere, wenn man die wahrend dcs Berichtjahrs noch herrschendrn
Schwierigkeiten des Nachrichtenaustauschs in drr Welt beriicksichtigt cine erstaunliche Produktivitat auf den einschlagigen Gebirtcn wahrend der
A. EZZnzer.
[NB 951
genannten Zeitspanne erkennen.
EhlUhrung id die Lebeusmittelchemie fur Studiereude und junge Fachgenossen, von Prof. Dr. A . Beythien, friiher Direktor,des Chemischen Untersuchungsamtes der Stadt Dresden. 2. verbesserte und erganate Auflage. Verlag Theodor Steinkopff, Dresden und Leipzig 1948. 305 S.,
10.- DM.
Das vorliegendc Buch gliedert sich in 3 Hauptteilc. Naoh einem kurzen
Vorwort fiber Begriff und Anfgabe der Lebensmittelchemie werden im ersten
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