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Cellulose and Cellulose Derivatives von E. Ott H. M. Spurlin und Mildred W. Grafflin. (High Polymers Volume V.) Teil I und II (erscheint in 3 Teilen). Interscience Publishers New York. 1954. 2. Aufl. 1055 S. gebd. je $ 12

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fehler und Unrichtigkeiten sind belanglos. Wunschenswert waren
Angaben uber die ,,LiteraturschluBtermine" dcr einzelnen Kapitel
und eine Liste der vrrwendrten Zeitschriftenabkiirzungen.
E. Heuser [NB 9601
Dfe Chemle der nstiirllchen Allralolde, von Gertrud Woker. Verlag
F. Enke, Stuttgart. 1. Hlilfte. 1953. 1. Aufl. 448 S., geh.
DM 78.--.
Der verliegende erste Band enthiilt auBer einer ausfuhrlichen
Einleitung zum Teil geschiehtlichcn, rum Teil biogenetiach vergleiehenden Inhalte zwei Kapitel uber Alkaloide, deren Struktur
sich vom Glykokollbetain, von den Codehydrasen und ihrer Nicotinsirureamid-Komponente ableitet, und ein weiteres uber Alkaloide mit a-stirndiger Seitenkette. Innerhalb dieser drei Hauptabschnitte werden einzelne Alkaloid-Gruppen vom chemisehen
Standpunkt nus eingehend behandelt.
Der Aufbau des Wcrkes weicht von den bisherigen Darstellungen
des Alkaloid-Gebietes weitgehend ab. Die Autorin hat den Versueh unternommen, den umfangreiehen Stoff nach b i o g e n e t i s c h e n Qesichtspunkten zu ordnen. Diese Einteilung hat den Vorteil, daB gewisse mbgliehe Zusammenhange zwischen Alkaloiden
und ihren eventuellen Vorstufen grilndlicher als sonst behandelt
werden kbnnen; anderseits ist die Darstellung soleher oft nur
hypothetisch vermutbaren Zusammenhlinge geeignet, den Nichtspezialisten zu falsehen SchluDfelgerungen zu verleiten. Daraus
geht hervor, daB sich das Werk in erster Linie an den wissenschaftlieh arbeitenden Chemiker wendet, vor allem aber an den
speziell an Alkaloiden interessierten, der iiber das zur kritischen
Wurdigung der vorgebrachten interessanten Hypothesen notwendige Wissen verfiigt.
Es ist immer schwicrig, ein mehrbindiges Werk schon nach
dem Erseheinen des ersten Bandes zu beurteilen; auch im vorliegenden Fall ist die Drucklegung des zweiten Bandes abzuwarten, bevor die Vollstirndigkeit und die Auswahl des behandelten
Stoffes beurteilt werden kbnnen. Schon jctzt kann jedoch festgestellt werden, daB dieMonographie mit auBerordentlicher Griindliehkeit verfaBt worden ist; sie enthiilt eine groBe Anzahl von
Zitateu und Literatur-Angaben, und es fiillt auf, daB nieht nur
die wiehtigsten neueren Forsehungsergebnisse, sondern auch
scheinbar nebenslichliehe, sonst kaum beachtete Befunde (zum
Teil nus Randgebieten) in einer Vollstirndigkeit beriicksichtigt
worden sind, die das Studium der Materie enorm erleiohtert. Von
diesem Standpunkt nus darf die Monegraphie von G. Woker als
vorbildlieh betrachtet werden. Der allgomeinen Ausfuhrlichkeit
des Werkes (z. B. bei den Konstitutionsbeweisen) entspreehend
hirtten vielleicht noch kurze Hinweise auf die praktiaehe Bedeutung der einzelnen Alkaloide eingefugt werden kbnnen; dadurch
hUte dieses besonders auf die Konstitutionsaufklirrung, die
Biogenese, die Synthese der cinzelncn Alkaloide und auf groBe
Zusammenhirnge ausgerichtete Werk noch zahlreiche Freunde aus
benaehbarten Arbeitsgebieten gewinnen k6nnen. Auf alle Fiille
aber ist das Werk, dessen iiuaere Darstellung sowie der Schriftund Formelsatz seines Inhalts wurdig ist, dem an Alkaloiden InE. Jucker [NB 9561
tcressierten von groBem Nutzen.
Cellulose and Cellulose Derivatives, von E. 011, H . M . Spurlin und
Mildred W . Grafflin. (High Polymers, Volume V.) Teil I und I1
(erscheint in 3 Teilen). Interscience Publishers, New York.
1954. 2. Aufl. 1055 S., gcbd. je t 12.-.
Das in der 1. Auflage 1943 als Band V der Serie ,,High Polymers" erschienene Werk, das sich wegen der liullerst sorgfiiltigen
und saehkundigen Bearbcitung raseh einen fuhrenden Plats unter
den Spezialwerken sichern konnte, liegt nunmehr zuniiehst im I.
und 11. Teil in vollstirndig iiberarbeiteter und erweiterter Fassung
vor. Die lebhafte Entwicklung der Grundlagenforschung sowie
der Technologie der Cellulose und Cellulose-Derivate lassen diese
neue ubcrarbeitung als berechtigt und wunschenswert erschcinen.
Zicl desWerkes ist die Darstellung der modcrnen wissenschaftlichen
und technischen Kcnntnisse Uber Cellulose und ihre Derivate. Besonderer Raum ist dabei den wissenschaftlichen Grundlagen gewidmet. Die in der l. Auflage gewahlte Anordnung des Stoffes
wurde im wesentliehen bcibehalten, obgleieh mehrere Kapitel
zum Teil crhcblich erweitert und neu gegliedert wurden. Zahlreiehe Sachgebiete muaten von neuen Autoren bearbeitet werden,
da die friihcren Sachbearbeiter inzwischen ihr Arbeitsgebiet gewechselt hatten, oder durch anderweitige Verpfliehtungen an der
uberarbeitung ihrer friiheron Beitrilge gehindert waren. In Teil I
ist die besonders ausfuhrliche Bcarbeitung des Kapitels I11 C uber
Cellulose-Abbau zu erwahnen, die der Entwicklung gerecht wird.
AuPerdem wurden die Kapitel IV (Struktur und Eigenschaften
von Cellulose-Fasern) und V (Eigensehaften von Cellulose-Begleitsubstanzen) vollstindig umgeschrieben.
Im Teil I1 wurde das Kapitel V I I iiber Bleiehe und Veredlung
von Holzzellstoff etwas straffer gefaBt und durch eine Ubersicht
iiber die wesentlichen verfahrensteehnisehen Methoden ergiinzt.
AuDerdem wurde der neuen Entwieklung auf dem Gebiet der Spezialbleichmittel Rechnung getragen. I m Kapitel VIII ist ein neuer
Abschnitt iiber Zellstoffchemie und papierteehnische Eigenschaftcn eingesehaltet worden.
An dcr Bearbeitung des gesamten Werkes sind 43 amerikanischc
Autoren beteiligt, von denen die meisten in der Cellulose-Industrie
tatig sind.
Die hervorragende Sachkenntnis, mit der die vorliegenden
Teile I und I1 bearbeitet wurden, sowie die zuverliiasige Berucksichtigung auch der neuesten Literatur, macht diese neue Auflagc
des Werkes fiir jeden auf dem Gebiete der Cellulose sowie CelluloseDcrivate Tlitigen zu einem wertvollen Hilfsmittel.
H. Leugering [NB 974)
Enzyrnolode, von 0. Hoffniann-Ostenhof. Springer, Wien 1954.
1. Aufl. XVI, 772 S., 44 Abb., Gin. DM 112.-.
Die groBe Vielzahl der enzymatisch-katalysierten Reaktionen,
vcrbunden mit der immer grbBer werdenden Erkenntnis der Bedeutung der Fermente fiir das biologisehe Gesehehen und den verschiedensten Anwendungsmbglichkeiten dieser Biokatalysatorcn
vcrgrbhrt immer mehr den Interessentenkreis fur diese Wirkstoffgruppe. Die neue Darstellung von Hoffmann-Ostenhof ist zweifel10s dazu geeignet, allen am Problem der Fermente Arbeitenden
einen ausgezeichneten Ein- und uberbliek zu geben. Was dem
Ref. an der neuen ,,Enzymologie" wiehtig erscheint, ist die
Feststellung, da9 der Verfasser in seinem Buehe bewuBt einige
noue Wege ging. So hat er mit mehr oder weniger Erfolg versucht,
eine rationellere Systematik und Nomenklatur der Fermente zu
entwickeln, die ohne Zweifel notwendig war, da die bislang geiibte
unsystematisehe Namensgebung bei einer Reihe von Eneymen und
Enzymgruppen ungenau, rnifiverstirndlich und unbefriedigend ist.
Einige wenige Beispiele sollen dies erlautern :
Neuer Ausdruck
Alte Bezeichnung
Fumarat-hydrase
Fumarase
Formiat-dehydrogenase
Ameisensliure-dehydrase
Phosphogluco-mutase
Glueose (1+ 6)-phosphomutase
Diem Beispiele, alle aus der groBen Gruppe der Fermente dcs
Endstoffweehsels, zeigen die Art und Weise des neuen Vorschlags.
Der Verf. hat, um Verweehselungen zu vermeiden, bei dem neuen
Bezeiehnungsvorschlage stets die illteren Benennungen des Enzyms
in Klammern angefiihrt. Es scheint dem Ref. an der Zeit, einc
internationale Ferment Nomenklatur - Konferenz einzuberufen,
dann Anstitzo zu einer Vereinheitlichung in der Bezeichnung der
Fermente sind sehon hirufiger gemacht worden. Hierbci sollte
dann noch konsequenter vorgegangen werden, auch sollten die
irlteren Namen, wie Pepsin, Katalase usw., ausgement werden.
Hervorgehoben muB aueh werden, daB der Verf. die Literatur
sehr sorgfdtig beriieksiohtigt hat. Es sind weitgehend die
wichtigsten Einzelbefunde belegt, aber aueh iiltere und neuere
Publikationen angegeben, in denen zum ersten Male neue Beobarhtungen odor Gedanken beeehrieben worden sind. AuBerdem
ist aueh groBer Wert darauf gelegt worden, mbgliehst viele zusammenfasaende Arbeiten anzufiihren.
Das ganze Werk stellt im iibrigen keine troekene Aufzahlung
dar, sondern vermittelt in einem guten Stil, unter Berueksichtigung von methodbehen, teehnisehen und auch verschiedcnen biologischen Angaben eine gute Einfiihrung in das Gesamtgebiet der Enzymologie, wozu wir dem Verfasser unsere
Gluckwilnsche sagen kbnnen. Einige Ungenauigkeiten, die sich
eingeschlichen haben, werden in der spliteren Reuauflage Beriieksichtigung finden miissen.
R. Ammon [NB 9551
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Die Wiedergabe yon Gebrauchsnamen, Handelsnarncn, Warenbczeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme,
do@ solche Namen ohne weitere8 yon jedermann benutzt werden dlkrfen.
Viclrnchr handclt es sich hdufig urn gesctzlich eschlktzte eingetragene Warenzeichen, auch wenn Sic nichteigensrnit ,,I~.Z.)"gekennzeichndsind.
Redaktlon: (1711) Heldclbeq, ZlegelhBuaer Landstr. 86; Rut 0976fl6
Allc Rechtevorbehaltcn insbesonderedieder 0bersetzung.- Keln Tell
dieser Zeltschrift darf ih iqendeiner Form durch Photokopie, Mikrofllm oder Irgendeln anderes Verfahren ohne achriftliche Genehmigung des Verlages rcproduzlert werden. -All rlghts reserved (Including those of translations into forelgn languages). No art of thls
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Verantwortlich fGr den wissenschaftl. Inhalt: Dip1.-Chem. P . Boschke (17a) Heidelberg; fur den Anzei enteil: W. Thiel, Verlag Chemle, GmbH.
(GeschlftsfOhrer Eduard Kreuzhage), Welnhei~/Bergstt.; Druck: Druckerei \&inter, Heidelberg.
316
Angew. C h . I 67. Jahrg. 1955
1 Nr. 11
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