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Chemical constitution. An introduction to the theory of the chemical bond von J. A. A. Ketelaar. Elsevier Publishing Company Amsterdam. 1953. 1. Aufl. VIII 398 S. gebd. DM 26

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Forschungsgemehsohaft und das Bundesministerium dee Innern
die zu dieeem Thema bis Juli 1954 vorliegende Literatur gesichtet
und tabellariaoh zusammengestellt. Insgesamt werden etwa 3000
Literaturstellen in der Bibliographie aufgefiihrt. Der Textteil dea
Werkes umfaDt vor allem allgemeine Einfuhrungen, Definitionen
der einschlagigen MeOwerte und Erliiuterungen zu den Tafeln und
Tabellen. Behandelt werden u. a. Die akute Strahlenkrankheit,
kurzzeitige Ganzkarperbestrahlung, Dosisverteilung, Dauerbestrahlung, TeilkZ)rperbestrahlung, Reaktionen der Organe, Blutbild, Strahlenkrebs, genetische Wirkungen, relative biologische
Wirksamkeit der verschiedenen ionisierenden Strahlen, zullissige
Isotopenmengen im KBrper und die Dosisverteilnng bei Atomexplosionen. Das Werk ist daher spcziell fur den Mediziner interessant und wird fur Zwecke des Atomluftschutzes sowie die
,,Gewerbehygiene" des Betnebs von Kernspaltungsanlagen wertvoll sein.
F. Boschke [NB 9531
Chenilcal Constltutlon. An lntroductlon t o the theory ol the chomlcnl bond, von J . A. A. Ketetnar. Elsevier Publishing Company, Amsterdam. 1953. 1. Aufl. VIII, 398 S., gebd. DM 26.-.
Das 1947 in HollQndisch erschienene und j e t z t in engsscher
Ubersetzuug vorliegende Buch gliedert siah in 5 Abachnitte, die
das Periodensystem (18 S.), die Ionenbindung (81 S.), die Atombindung (188 s.),die metallische Bindung (36 s.)und die van der
Waolssche Bindung (57 S.) behandeln. I m Hauptteil des Buches
wird eine qualitative Beschreihung der verschiedenen Bindungsarten gegeben, und in wenigen besonders gekennzeichneten Abschnitten wird auf die mathematischen Methoden der quantentheoretiaehen Behandlung eingegangen. Die Darstellung lehnt
sich z. T. stark an das bekannte Buch von Pauling ,,The Nature
of the Chemical Bond" au, doch wird die elektrostatischn Bindung
stlrker ale dort hervorgehoben. Durch die gebiihrende Beriicksichtigung aller Bindungstypen vermittelt das Buch einen gleichmaDigen Uberblick iiber das gesamte Gebict chemischer Bindungsfragen. Leider ist der behandelte umfangreiche Stoff auf einen
relativ kleinen Raum konzentriert; dadurch und aus anderen
Griinden ergeben sich bei der Lektiire vielerorts Unklarheiten.
Der Yangcl a n Prazision in der Darlegung wird besonders dort
empfunden, wo die fur das Game grundstitzlichen Fragen behandelt werden, z. B. auf Seitc 128,wo ausgefuhrt wird, das Elektron
i m Wasserstoffmolekiilion oszilliere rnit einer bestimmten, rnit der
Resonanzenergie in Zusammenhang stehenden Frequenz vom
einen zum anderen H-Atom (wlhrend nach den Grundvorstellungen der Quantentheorie im F d l e jedes stationken Znstandes wie
des Normalzustandes von HI+ iiber die Zeitabhangigkeit. des
Aufenthaltsortes des Elektrons keine Aussage gemacht werden
kann). Bei Betrachtungen Uber die Natur chcmischer Bindungen,
einem Fragenkreis, bei dem oft eine gewisse Getahr besteht, Schein.crkl%rungenzu geben, wire mbglichste Klarheit in Behandlung und
Darstellung besonders erwiinscht; das Bueh kann daher, obgleich
darin eine Reihe intercssanter Tatsachen zusammengestellt sind,
mur mit gewieeem Vorbehalt empfohlen werden.
Hans Kuhn (Marburg-L.) [ N B 9541
Petroleum Microbiology, von Eme.~t Betrstecher. Elsevier Press,
lnc., Amsterdam. 1954. 1. Aufl. XV, 375 S., 71 hbh., gebd.
DM 35.-.
Es handelt sich um den ersten Versuoh, daa Arbeitsgebiet der
Erdbl-Mikrobiologie im Rahmen der Erdblgewinnung und -verarbeitung zu sehen. Der Inhalt gliedert sich in Iolgeode Kapitel:
Redeutuug der Mikroorganismen fiir geologische, insbes. sediment i r e Vorginge, ferner fur die Erdhlbildung (wobei die Frage, o h
der biochemische ProzeO lediglich die R,eduktion organiachsr Suh.stam in Gang bringt und die Erdblbildung selbst ein physicochemischer ProzeB ist oder die ,,Bakterien eeIbsL Erdbl bilden",
offen gclasseo wird). Nutzbarmachung bakterieller Tatigkeit in
Kohlcnwasserstoffen fur technischc Zwecke (Umsetzung einfachster bis hochmolekularer, gesirttigter oder ungesittigter, aliphatischer nnd aromatischer Kohlenwnsserstoffe im Boden oder Meerwasser zu Methan, Alkoholen, hldehyden und organischen SiLuren,
Fett- und Proteinherstellung usw.). Baklerielle Tktigkeit in Bohrspillungen und ErdBllngerstHtton (Bedeutung der Zugabe baktericider Mittel gegen Zeraetzuogs- und Ausfkllungsvorgange mit
ZufluDbehinderung in permeablen Gesteinen). Korrosionsfragen
an Metallen. Wirkung von Kohlenwasserstoffen auf Mikroorganismen, wachstumsfBrdernd oder -hindernd, ein noch aehr ausbaufahiges Gebiet. Erdbl-Mikrohiologie, Hygiene und Hautkrankheiten. Daa auOerordentlich iibersichtliohe, fachlich zweckm&Big
.,oegliederte und zudem sehr gut ausgestattete Buch hat gleicher-
maUen den Biologen und Mediziner wie den (nicht nur Rrdbl-)
Chemiker, Techniker und Geologen zu interessieren.
W. Riihl [NR 9323
I~shor8torlnmsbne.hlilr dle Gnmml-, Rabrl- und deren verwandtr
Indwtrien, von Sfefan Reinet. VEB Wilhelm Knapp Verlag,
Halle (Saale). 1953. 2. Aufl. XV, 167 S., 49 Abb., gebd. DM
7.80.
Eine erweiterte Neubearheitung des ,,Laboratonumsbuchee fur
die Kautechuk- und Kabelindustrie'' von Sfefan Reinet war ohne
Zweifel zu begriiaen. Der behandelte Stoff ist aber leider nicht so
dargestellt, daO der Inhalt des Buches den heutigen Stand der Erfahrungen bei der Priifung der Rohmaterialien und der Halb- und
Fertigbhrikate voll erfa9t.. Das Buch gibt mehr einen uherblick
iiber in der Gummi- und Kunststoffindiistrie angewandte Priifund Untersuchungemethoden, stellt aber kein urnfaesendea Laboratoriumsbuch dar.
Es wiire wiinechenswert geweaen, wenn eine groDe Zahl der aus
der 1. Auflage wortlich iibernommenen Abschnitte neu iiberarbeitet wordeu ware. Neben zahlreichen sinnentstellenden Druckfehlern im Text und in den Forrneln sind viele Angabeu nur sehr
knapp und unklar gebracht, etatt genauere Arbeitsanweisungen
und auch Erliiuterungen der Versuchsorgebniese zu geben. Diesc
wiiren speziell fur den Naohwuchs besonders wertvoll. Wiohtige
Gebiete, wie z. R. die hollen Verstiirkerfullstoffe oder die Fragen
der Cordpriifung u. a. m. bind nur kurz gestreift. Neuere in- nnd
auslandische Arbeitsverfahren und die entspr. Literatur hitten
stlrker beachtet werden miiasen.
Die Gliederung der Abscbnitte beziiglich der darin behandelten
Produkte und Arbeitsweisen ist nicht geniigeod klsr (z. B. Bcsprechung der Regenerat-Priifung im Ab8chnit.t X. ,,Perbunan",
u. a. m.). Auch von drr satztechnischen Seite des Druckra her gesehen liDt die ubersichtlichkeit etwas zu wiinscben iibrig.
Das Buch dUrfte in der vorliegenden Form wcder fiir den Laboratoriumsgebrauch noch fiir die Nachwuchsschulung von Wert scin.
S. Reisringer [NR 9371
Synthetiache Wasah- und Beinig0ngsmttteI9 von H. Stiipcl. Konradin-Vprlag Robert Kohlhammar, Stuttgart. 1954. 1. Aufl.
569 S., 225 Abb., 232 Tab., gebd. DM 68.--.
Daa Buch schlieBt eine fuhlbaro Liiokc, da eine umfaasendc
deutsche Beschreibung der synthetischen Wssch- und Reinigungamittel bisher gefehlt hat.
Naoh kurzer Einfiihrung in die Grundlyen dee Waschens und
Reinigens folgt ein uberblick Bber die Hauptgruppen der synthetischen waschaktiven Substamen. Die Synthesen und technisohen Darstellungen der sulfonierten Ole und Fette, der Fettshurekondensationsprodukte, der Fettalkoholsulfate, der Alkylarylsulfonate, der Alkylsulfonate und schlieRlich der nichtionoqenen Produkte werden geschildert. Besonders hervorzuheben sind
die Kapitel Cber Zusammenhbge zwischen Konstitution und
Eigensohaften wasohaktiver Substamen. Sehr aufsehluureioh
sind Ausfiihrungen iiber den Aufbau von synthetischen Waschund Reinigungsmitteln aue den wasohaktiven Rohatoffen und iiber
die Produktionsverfahren von Syndets. BchlieDlich werden- die
Anwendungen der Syndets in Haushalt, Industrie und gewerblicher Wirscherei beschrieben. Eine Fiille von Anregungen geben
die Kapitel Praxis und Problematik. Die Prtifmethoden und
analytischen Beetimmungen sind liurz zusammengefaOt. Zum
SchluU wird die wirtschaftliche Bedeutung der Syndets in den
verschiedenen Llndern in anschaulichen Vergleiohen beleuchtet.
Vorbildlich sind die umfangreichen Literaturangabea, die ein weiteres Studium sehr erleichtern. Der Verfasser kt bemiiht, das
Wesentliohe jedes Abschnittes in kurzen nberblioken zueammeneufassen, wobei auf die Problematik vieler Refunde hingewiesen
wird. Das Werk kann Herstellern und Verbrauehern von Wasehund Rcinigungsmitteln und allen, die sich rasch und zuverliissig
Uber dieses moderno Gebiet informieren wollen, wiirmstens
E. GBlfe [NB 9291
empfohlen werden.
Die Wicdcrgabc von Gebrauchsnamcn Handclsnamcn, Warcnbcuichnungcn und dgl. in dicscr Zcilschrift bercchtigt nlcht zu dcr Annahmc,
dap solche N a m m ohnc weitcres Yon ]cdermann benuttl wcrdcn dRrfcn.
Vtclmchr handeli es sich hdujig urn gesetzlich eschlktzte eingttragene Warcnzetchen. auch wenn sic nicht cigcns rnit .,I~.Z.)"gckenn~tichnefsind.
Redaktlon: ( l 7 a ) Heidelberg, Zlegelhi4ueer Landstr. 35; Ruf 6075/76
Alle Rechte vorbehalten, lnsbesonderedleder ubersetaung. - Keln Tell
dieser Zeitschrift darf in irgendeiner Form -durch Photokopie, Mikrofilm oder Irgendein andera Verfahren - ohne schrlftliche Genehmigung des Verlages reproduziert werden. -All rights reserved (Including those of translations into foreign languages). No part of this
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Verantwortllch farden wissenschaftl. lnhait: Dip1.-Chem. F. EoSChke (17a) Heidelbergafarden Anzei enteil: W.7hiel,Verlag Chernie, OmbH.
(OeBchBftSfOhrer Eduard Kreurhage), Welnhel&/Bergstr.; Druci: Druckerei &inter, Heidelberg.
IS8
Angew. Ghem.
/ 67. Jahrg. 1955
I
Nr. 6
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