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Chemie der organischen Farbstoffe. II. Band Natrliche organische Farbstoffe. Von Prof. Dr. Fritz Mayer. Verlag Julius Springer Berlin 1935. Preis geh. RM. 23 60 geb

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808
Rundschau
- Neue
Angewnndte Chemie
r48. Jahrg. 1935. Nr.52
Biicher
den Preis des Buches - bei gleich guter Ausstattung - betrachtlich (vorige Auflage RM. 20,-) herabgesetzt hat.
E. Weitz. [BB. 161.1
Chemie d e r organischen Farbstoffe. 11. Band : Naturliche
organische Farbstoffe. Von Prof. Dr. Fritz Mayer. Verlag
Julius Springer, Berlin 1935. Preis geh. RM. 23,60, geb.
RM. 24,SO.
Die starke Erweiterung des Kapitels ,,natiirliche organische Farbstoffe", das in der vorliegenden 111.Auflage einen
eigenen Band beansprucht, entspricht im Hinblick auf die
Forschungsergebnisse der letzten J ahre, die die natiirlichen
Farbstoffe mehr und mehr als biologisch wichtige Substanzen
erkennen lassen, einem Bediirfnis.
Das Werk zeichnet sich durch groilje Ubersichtlichkeit aus,
die einerseits durch geschickte Beschrankung auf das sachlich
Notwendige gewonnen, anderseits aber auch durch v o r b i l d lichen S a t z d e r vielen F o r m e l n erreicht wurde. Diesem
Umstande ist es zu verdanken, dailj die wichtigsten Konstitutionsaufklarungen und Synthesen formelmailjig wiedergegeben werden konnten, ohne dailj dadurch der Umfang des
Buches stark belastet wurde.
RUNDSCHAU
Das Buch ist sowohl fur den Studierenden als auch fur
den Dozenten von groiljem Werte, u m so mehr als hier zum
Preisausschreiben
ersten Male verschiedene Kapitel auiljerhalb der Originald e r Deutschen Kautschuk-Gesellschaft.
literatur zusammenfassend geschildert werden. Dank eines
Die Deutsche Kautschuk-Gesellschaft, Wissenschaftliche zweckmailjig angelegten Literaturnachweises und einer ZuYereinigung der Kautschuk-Chemiker und -1ngenieure E. V., sammenstellung iiber die noch weniger bekannten Farbstoffe
hat fur 1936 drei Betrage von 500 RM., 300 RM., 200 RM. bietet das Buch auch dem Forscher manche Anregung.
Die Verteilung der 239 verfiigbaren Seiten auf die Kapitel
zur Pramiierung wertvoller wissenschaftlicher Arbeiten aus
dem Gebiet der Kautschukforschung ausgesetzt. Die Ge- Carotinfarbstoffe, Diaroylverbindungen, Isocyclische Verbinsellschaft beabsichtigt damit, junge K r a t e zum wissenschaft- dungen, Heterocyclische Verbindungen darf als gliicklich belichen Nachwuchs heranzubilden und sie zu Arbeiten che- zeichnet werden, besonders insofern, als den biologisch wichder Seitenzahl eingeraumt wurde.
mischer, kolloidchemischer, physikatlischer und technologischer tigen Farbstoffen etwa
Bedauerlicherweise kann das Buch nicht unbedingt den
Art anzuregen. - Ablieferungsternlin 1. Januar 1937. Niihere
Bestimmungen durch die Geschaftsstelle der Gesellschaft. (22) Anspruch auf Vollstandigkeit erheben. Unter anderem vermissen wir bei der Beschreibung der Benzochinonfarbstoffe
das praktisch und pflanzenphysiologisch interessante Embelin.
NEUE BUCHER
A . Winterstein. [BB. 111.1
Milchwirtschaft von A-2.
Handlexikon der MolkereiLehrbuch der organischen Chemie. Von A. F. Hollepraxis, bearbeitet von Dr.-Ing. Max Schulz. Teil I-IV.
man, Zwanzigste, umgearbeitete und vermehrte Auflage
Verlag : Deutsche Molkerei-Zeitung, Kempten i. Allgau 1935.
von Friedrich R i c h t e r . 546 Seiten, mit 78 Fig. Walter
Preis geb. RM. 9,-.
de Gruyter & Co., Berlin u. Leipzig 1935. Preis geb. RM. 14,--.
Das unter dem Titel ,,Milchwirtschaft von A-2" im Jahre
I 3 ist erfreulich, festzustellen, {la13das nunmehr in 20. Auf- 1935 erschienene Handlexikon der Molkereipraxis bringt in
lage vorliegende, belrannte Werk, dessen 1. Auflage im Jahre seinem ersten Teil neben Warenkunde und gesetzlichen Bestim1898 erschienen ist und das somit fiir ein Lehrbuch ein ehr- mungen eine Erlauterung der mit der Milchwirtschaft zuwiirdiges Alter erreicht hat, so erstaunlich jung geblieben ist. sammenhangenden chemischen und bakteriologischen BeIn der neuen Auflage sind wieder die wichtigsten Fortschritte griffe und Untersuchungsmethoden in alphabetischer Reihender organischen Chemie beriicksichtigt ; die Abschnitte iiber folge. So werden, um aus der Fiille des dargestellten Matzrials
ungesattigte Verbindungen, freie Radikale, Kohlenhydrate,
einige wenige Punkte anzuftihren, die bakteriologische UberPolysaccharide, alkoholische Garung, Sterine, Vitamine, Blut-, wachung der Butterherstellung, die Bestimmung des Wassers
Blatt- und Bliitenfarbstoffe sowie iiber das Pyridin sind neu in der Butter, ferner die Methoden eines Erhitzungsnachweises
bearbeitet worden. Dem schon in der ersten Auflage bewuiljt der Milch, auiljerdem die bakteriologischen Arbeitsmethoden,
hervorgekehrten Grundsatz, das ungeheuere Tatsachenmaterial z. B. die Farbemethoden zur besseren Sichtbarmachung und
der organischen Chemie stark einzuschranken und dafiir die Unterscheidung der Bakterien in der Milch, des weiteren die
Theorie, d. h. den streng logischen Aufbau und die physikalisch- amtlich festgesetzten Eiuheitsmethoden zur Fettbestimmung
chemische Behandlung des Wissensstoffes in den Vordergrund in der Milch, im Kase, in gezuckerter Kondensmilch und B!ockzu stellen, ist das Werk bis heute treu geblieben. Durch ge- milch in Kiirze beschrieben. Tabellen vermitteln einen Uberschickte Stoffauswahl ist es dem Verfasser bzw. dem Heraus- hlick iiber den Nahrstoff- und Ballastgehalt in den wichtigen
geber gelungen, auf verhaltnismailjig kleinem Kaum nicht nur Futtermitteln fiir Milchvieh. Ausfiihrlich werden wichtige gealles grundsatzlich Wichtige von dem Lehrgebaude der organi- setzliche Bestimmungen fiir die Milchwirtschaft und die damit
schen Chemie .perstandlich darzustellen, sondern auch einen zusammenhfingenden Wirtschaftszweige behandelt.
Der zweite Teil umfailjt auger technischen Tabellen und
recht guten Uberblick iiber die technisch und biologisch
michtigen Korperklassen bzw. Stoife zu geben.
Normen die fiir Molkereien wichtigen Maschinen, insbesondere
Wenn jedoch auf Seite 137 von der Thieleschen Partial- Erhitzungsapparate ; ferner Angaben iiber Heizungs- und
valenz-Theorie gesagt ist, dailj sie heute nur noch theoretische Kalteanlagen, iiber Kennzeichnung deutscher Markenbutter,
Bedeutung habe, so kann sich der Ref. mit dieser Ansicht des weiteren iiber die in der Milchwirtschaft venvendeten
nicht einverstanden erklaren. Ferner liegt kein Grund vor, Materialien zur Verpackung der milchwirtschaftlichen Hauptfur die von WiZZstdtter als merichinoid bezeichneten Ver- und Nebenerzeugnisse. Speziell fiir die Molkerei wichtige
bindungen, &ie neuerdings als monomolekular erkannt worden Fragen des Schutzes gegen Gefahren bei einem Luftangriff
sind, die neue Bezeichnung semichinoid zu gebrauchen; be- und den Wortlaut des Luftschutzgesetzes vom 26. Juni 1935
sonders aber ist es falsch, die f i i i die merichinoiden Ver- behandelt der dritte Teil, wahrend ein Bezugsquellennachweis
bindungen vom Ref. zuerst aufgestellte Oscillationsformel auch sowie die Aufzeichnung von Schutzmarken verschiedener
Firmen und die Angabe wichtiger Gesetzesliteratur den Ab
auf das gewohnliche Chinhydron zu iibertragen.
Von diesen kleinen Beanstandimgen abgesehen, kann das schluilj dieses Nachschlagewerkes bilden, das dem vorgebildeten
Buch auch in seiner neuen Auflage bestens empfohlen werden. Milchwirtschaftler zur Erweiterung seiner Kenntnisse bestens
Schwurz. [BE. 156.1
Zum SchluB sei noch lobend hervorgehoben, da13 der Verlag empfohlen werden kann.
Temperatureffekt abhfingig. Seine GroDe lUt sich nur dann
exakt berechnen, wenn die erwahnte paramagnetische Wechselwirkung innerhalb des Kristalls sehr klein und bekannt ist.
Aus diesem Grunde ist man von den stark paramagnetischen
Kristallen wie CeF, zu den ,,verdiinnten" Alaunen der erwahnten Elemente iibergegangen, in denen die Abstfinde der paramagnetischen Ionen groilj sind. Sehr schwierig gestaltet sich
die Berechnung der magnetischeii Wechselwirkung. Vortr.
glaubt zeigen zu konnen, daIJ im energetisch tiefsten Zustand
die Wechselwirkung nicht zu einer gleichsinnigen Orientierung
der Elementarmagnete fiihrt, die die Erscheinung des Ferromagnetismus bewirken wiirde, sondern dailj eine andere Symmetrie energetisch noch tiefer liegt. Die Ergebnisse an paramagnetischen Kristallen, die im Leydener Kaltelaboratorium
untersucht wurden, geben bis zum kritischen Temperaturgebiet bei etwa OJO, wo sich die Aufspaltung der Zustfinde
geltend macht, eine ausgezeichnete Bestatigung des Curieschen
Gesetzes. Weitere experimentelle Untersuchungen werden
zeigen, ob die theoretischen Gruncllagen ausreichend sind.
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Verantwortlichar Redskteur: Dr. W. Foerat, B a r b W 35.
Verantwortlich ftir geschhftliche Mtteilungen des Vereins: Dr. F. Gcharf, Berlin W 35.
Verantwortlich
fiir a) Beiohestellenunchweia: I. V.: Dr. F. & M ,Berlin W 86; b) Anzelgen: Anton Bnrger, Berlin-Tmpelhof. - Verlag Chemie, QmbH., Berlin W 86
Druok: ?&%rkie&e Dmchenatalt QmbH.. Berlin N 86.
DA. 8. Vj. 1086: 184SO.
Zar Zeit ht anC&enpreisliste Nr. 4 gtiltk.
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