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Chemie fr Bauingenieure und Architekten. Das Wichtigste aus dem Gebiet der Baustoffchemie in gemeinverstndlicher Darstellung. Von R. Grn. 2. verm. und verb. Aufl. 154 S. 60 Abb. J. Springer Berlin 1940. Pr. geh. 9.60 geb. RM. 11

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Nezse Bacher
gegriintes Geniiise vorliegt. Bei den sauren Lebensmitteln kann
allerdings bis zu einem gewissen Grade ein Schutz durch Innenlackierung rrreicht werden. Das Problem der Innenlackierung ist
indessen noch nicht restlos geliist worden, so daR bei der Verweridung von Aluminium zur Herstellung von sauren Konservrn vorerst
noch mit Verlusten, zutn niindesteri init einer Giitebeeintrachtigung,
zu rechnen ist. Zweifellos wird es aher Wissenschaft nnd Technik
bald gelingen, niit Hilfe voii Lacken einen Innenschutz zu schaffen,
tler es erin6glicht. alle Arteii vnn 1,ebensniittrln i n Alurniniutnbehaltern haltbar zu niaclitm.
(93)
Neue amerikanische Chemikalien
Als ausgezeichnete Eniulgatoren fur ole und Pettr in Wa
werden neuerdings in USA. verschiedene Ester inehrwertiger Alkohole
init hiiheren aliphatischen Carbonsauren angeboten: Mannitaiiinonolaurat, eine viscose, olige Fliissigkeit, liislich in den meisten
organischen 1,osungsmitteln; Mannitan-monostearat. fast farblosrr
wachsartiger Stoff. Hersteller : - 4 t h Powder Co.
Sorbitlaurat, -oleat. -stearat, von ahnlicher Heschaffeiiheit
wie vorstehende Praparate, werden zu dem gleichen Zweck etnpfohlen.
Hersteller: Glyco Products Inc.
I m Entwicklungszustande befinderi sich Arbeiten iiber Pentavrythrit- und Dipentaerythrit-Fettsaureester, die von der Heyderi
ills Ultraviolettabsorbens
Chemical Corp. hergestellt werden.
wird neuerdings Butyl-benzalaceton-oxalat eiiipfohleii, das sich als
Zusatz zu Sonnenschutzmitteln eignet. Hersteller :'Ti.-S. Industrial
Chemicals Inc. - (Drug Cosin. Ind. 48, 29 [Jail. 19-11],)
(!)I )
-
Von neueren synthetischen Textilfasern in Japan
berichtet eine japanische Quelle. AIaii stellt einen Caseinf a s e r stoff her, und zwar aus der ttiatidschurischeii Sojabohne. der Lanital
ahiilich seiri soll.
Eine weitere syiithetische E'aser, die Gosei I c h i g o (d. h.
synthet. Faser Nr. l ) , ist von S. Lee iin Clieinischen Institut der
IJniversitat zu Kyoto entwickelt worden. Sie besteht ails Polyvinylalkohol und soll nach einem dem ViscoseprozeD ahnlichen Verfahren
NEUE BUCHER
Goethes morphologischer Auftrag. Versuch einer naturwisseiischaftlichen Morphologie. \'on I,. Wolf und \V. 'fro11 (Sonderdruck ails dem Botanisclien Archiv). 71 S. 16 Abb. Akadem.
Yerlags-G. in. b. H., Leipzig 1940. Pr. geh. KhI. 2.80.
150 Jahre sirid vergangen, seit Goethe in seiner Metamorphose
tier Pflanzeri einen ersten bewuaten Versuch zur Entwicklung einer
.Morphologie unternahm. Die dadurch gegebene geistige Haltung
wollen die Verfasser nun auf eine hreiterc Grundlage stellen, indeni
sie sie von der Biologie auf die gesaiiite Naturwissenschaft und
(andeutungsweise) auch auf die Geisteswissenschaft iibertragen. Die
heiden Pole sirid Gestalt und Typus; Gestalt als Inbegriff der Qualitat,
Typus als derjenige der Idee oder des Iirbildes. In der Biologie gehoren diese Begriffe zuiii eisernen Bestand, ohne den sie nicht denkbar ware. Aber mit vollein Recht wircl behauptet, daR auch die
Chemie .- ini Gegensatz zur Physik -- ails ihnen wesentlichen
Nutzen gezogen h a t und zieht. Die Systematik des Periodischeii
Systems, die Homologenbetrachtung und die Analogiebildung u u fassen einen groBenTei1chemischen Denkens und haben sich als fruchthar erwiesen. I m Gegensatz dazu hat sich iler kausale Gedanke, der in
rler Physik ausschlaggehend wurde, in tler Cheniie vie1 weniger bewahrt. Pas alles ist durchaus richtig und wird voni Referenten stit
langem vertreten. Wenn aber tlaraus der grundsatzliche Priniat
rler morphologischen Einstellung hergeleitet wird, so konnen wir
darin nicht zustimnien. Morphologische und Kausalbetrachtung sind
keine Gegensatze, sondern Anfang und Hnde der Kette : Gestalt.
Geometrie, analytische Geoinetrie, Punktion, Kausalitat. Und dic
moderne Physik hat neuerdings dirsen 1'rozeW in riicklaufigern Sinrie
vollzogen. - Es sind also sehr zeitgerridDe P'ragen, die hier aufgeworfen wurtieii.
Berrnewitz. [BB. 5.1
Einleitung i n d a s S t u d i u m d e r Chemie. \'on K e i n s e n - K e i h l e n .
11. Aufl. 325 S. 59 Abb., 4 Tafeln, 8O. Th. Steinkopff. Dresden,
Leipzig 1940.
Die Tatsache, daR bereits nacli eineiu Jalir eine Neuauflage notwendig war, enipfiehlt dieses einfulirende Lehrbuch ain besten. Die
Vorziige der 10. Auflage sind erst vor kurzeni besprochen worden').
Die neue Auflage enthalt keine wesentlichen Anderungen und wurdc
vom Verfasser wahrend seines Kriegsdienstes durchgesehen. Es
konnten daher die friiher geauDerten Wiinsche des Referenten nicht
beriicksichtigt werden.
Jfctwer. [BB. 11.1
Chemie fur Bauingenieyre und Architekten. Das Wichtigste
aus dem Gebiet der Baustoffchemie in gemeinverstandlicher
Darstellung. Von R. G r u n . 2. verm. und verb. Aufl. 154 S.
60 Abb. J. Springer, Berlin 1940. Pr. geh. 9.60, geb. KM. 11.---.
Wenn ein Buch nach neun Afonaten bereits vergriffen ist, so
ist dies wohl der beste Beweis dafiir, dafi fur sein Erscheinen ein reges
1)
Vgl. diase Ztsohr. 53, 130 119401.
Angewandte Chenaie
54.Jahzg.1941. Nr.13114
erzeugt werden. Festigkeit, Farbbarkeit unrl n'assrrhrstanrliRkpit
rnachen sie als Ersatzstoff fur Wolle und Sridr geeigrwt : die zun8chst
riiedrigen Warmebestandigkeiten seien verbessert wordvn. l?iw
Tabelle gibt Vergleichszifferii zwischen Gosei Ichig6, Naturseidt. und
Nylon.
Das 1,aboratorium der Kaiiegafuchi Spinnerei A.-C. hat einr
der G h e i Ichigii-Faser ahnliche, die ,.Kan ev.ian", entwickelt.
Eine weitere synthetische Faser sei ron Prof. R. Oda a n der
Kaiserl. Universitat zii Kyoto aus einem Reaktionsprodukt zwischeit
1)iaiiiin u n d S c h w e f e l k o h l e n s t o f f hergestellt worden. Das
polythioliarnstoffahnliche Produkt sei wie Nylon iin Schmelzen
verspinnbar und gebe besonrlers als Mischkondensationsprodukt init
Diainintlicarbonsauren eine gute Faser. - (Hzcmkawci, J . SOC.chem.
Ind., Japan, suppl. Bind. 43, 354B [1940].)
@!I)
Das erste wehrmedizinische Institut Deutschlands
soll rler Xediziuisclien Fakultat der Unirersitat StraBburg, zu tlerem
Dekan Prof. Dr. Stein,, Heidelberg, ernanlit wurdc, angegliedert
werden. AuBerdeni solleii nioderne Forschungsinstitute eirigerichtet
werden, deren Hauptaufgabe die Bekampfung der Volksseuchen,
insbesotidere der Influenza, sein wird,
(94)
Die Fiirstlich Jablonowskische Gesellschaft
der Wissenschaften
hatte folgencle I'reisaufgabe') gestellt :
,,Welchen Binflul3 hat die teilweise oder vollstlndige Molekiilsyminetrie auf die Ihtstehung, die Stabilitat und die Eigenschafteri
cheinischer Verbindungen ? "
Die Einlieferuugsfrist ist bis zuni 31. Dezember 1942 verlangert
worden. Die Einsendungen uiid Anfragen sind an den Archivar dieser
Gesellschaft, Universitats-Bibliothek, Leipzig C 1, Beethovenstr. 6.
zu richten. Die Preise betragen: 500,- RM. oder die goldene Medaille
des fiirstlichen Stifters und 250,-- RM.
(89)
Bedurfnis bestand. Rei dem vorliegenden Werk geht aus dieser
'ratsache ein erfreuliches Ansteigen des Interesses fur die Chemic
der Baustoffe in den Kreisen hervor, die fruher der Forderung
,,Xehr Kenntnis der Baustoffe" leider vielfach nur zu wenig Verstandnis entgegenbrachten.
Der bei Erscheinen der 1. Auflage gegebencn BesprechungL)
ist wenig hinzuzufiigen. Das Buch behandelt in knapper, leicht verstandlicher Form alle Baustoffc, die fur das Bauwesen voii J k deutung sind. Neu hinzugekonimen ist der Abschriitt uber Schwvnrzstraoenbau. Ferner sirid einige 3:rganzungen und Verbesserungeil
zu verzeichnen.
Die 2. 9ufl. wird sicherlich in gleicheni JlaWe ihrcn %week
rrfiillen wie die erste. Man kann deni Huch nur weiteste L'erhreituny
in den Kreisen, fur die es bestimiiit ist, vor allem auch bei d m Stutlierenden des Bauingcnieuri~-esens und d r r -Xrchite!itur, wiinsclitw .
(foiiell. [RB. 17.1
Anorgdnische C h e m i e f u r Mediziner. Voii T h . 1,cipert unrl
I. M a t u l a . 262 S., 16 a b b . Deuticke, \ V i a 1940. Pr. geli.
RM. 6,20.
Xit diesein Buch legen die Verfasser eiri kurz gefafites 1,ehrbuch der anorganischen Chernie speziell fur Xlediziner vor. Es soll
einnial in das Verstandriis der Grundlagen und Gesetze eiiifiihren
uiid ein ausgewahltes Tatsachenmaterial vermitteln. D a m soll es
tlas Interesse fiir die biologische, niedizinische, toxikologische und
gewerbehygienische Bedeutung der besprochenen Elementc und
Stoffe erwecken. Das letztere ist itu Rahnien des kleinen Buches
ausfiihrlicher und besser geschehen, als in den meisten iihrigeii
kurzen 1,ehrbiichern der anorganischen Cheiuie; diese Kapitel
werdeii siclier verdiriiterniaBen dns Interessc der lledizinstndenten
crwecken.
Der allgeiiieiii-cheiiiisclie 'Veil weicht nicht wesentlich on deli
iiblichen alteren Anordnungeii ab. Die Stoffauswahl hatte noch
straffer geschelien konnen zugunsten grGl3erer Ausfiihrlichkeit itn
Lklaktischen. Man b e g e p e t vielen gelungerien -4bschnitten ; oft
kann aber die Art der Darstellung Toin heutigen Standpunkt aus
iiiclit nielir befriedigen. So ist z. 13. die Ioiienlehre zwar gut dargestellt, es wird aber ron ihr nur sehr selten Gebrauch geniacht.
Die Bezeichnung der Wertigkeit bei Elementen, wie z. B. Stickstoff
uiid ahnlichen, ist didaktisch ungliicklich. Strukturforrneln sollte
man nur dort anwenden, wo sie begriindet sind oder klaren, statt
zu verwirren. Eine beziehungslose und logiscli nicht geordnete Aufzahlung (Sauren des Schwefels !) wirkt abschreckend, ferner fallen
einige storende Fehler auf. Die Schwierigkeiten des Chemieunterrichts der Medizinstudenten sind sehr grol3; daher miissen die
hijchsten didaktischen Anforderungen an ein news 1,ehrbuch ,,fur
Jlediziner" gestellt werden, dainit es in1 Vergleich init anderen
ausgezeichneten einfiihrenden Lehrbiichern bestehen kann, nuch
wenn diese nicht speziell f i i r llediziner geschrieben sind.
Q. Rieniieker. [BB. 13.j
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